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Verve Group Aktie

Aktie
WKN:  A3D3A1 ISIN:  SE0018538068 US-Symbol:  MGIMF Branche:  Software Land:  Schweden
1,312 €
+0,088 €
+7,19%
25.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
349,19 Mio. €
Streubesitz
41,68%
KGV
22,50
Verve Group Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Verve Group SE ist ein international ausgerichteter Anbieter von programmatischer Werbung und datengetriebenem Marketing mit Fokus auf digitale und insbesondere mobile Werbeumfelder. Das Unternehmen bündelt eine Reihe spezialisierter Adtech-Plattformen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des digitalen Werbemarktes. Verve positioniert sich als technologischer Infrastrukturanbieter zwischen Werbetreibenden, Agenturen und Publishern und adressiert damit den global wachsenden Markt für automatisierte, datenschutzkonforme Werbeausspielung. Im Mittelpunkt stehen skalierbare Plattformen, die Werbeinventar, Zielgruppendaten und Ausspielungslogik in Echtzeit zusammenführen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Verve Group SE basiert auf digitalen Werbetechnologie-Plattformen, die Angebot und Nachfrage im Online-Werbemarkt zusammenbringen. Verve erzielt Erlöse typischerweise über transaktionsbasierte Entgelte auf Ausspielungsebene (z. B. Cost-per-Mille, Cost-per-Click) sowie über Plattform- und Lizenzgebühren für den Zugriff auf die eigene Demand-Side-Platform (DSP), Supply-Side-Platform (SSP) und ergänzende Lösungen. Der Kern des Geschäfts besteht in der Orchestrierung von Werbekampagnen über verschiedene Endgeräte, Kanäle und Formate hinweg, wobei algorithmische Optimierung, Auktionstechnologien und First-Party-Daten eine zentrale Rolle spielen. Datensignale aus Apps, mobilen Umfeldern und kontextuellen Quellen werden aggregiert, analysiert und zur präzisen Zielgruppenansprache genutzt. Verve agiert dabei überwiegend als Infrastruktur- und Technologieanbieter, nicht als klassischer Medienvermarkter, und strebt Skaleneffekte über hohe Volumina programmatischer Auktionen und eine zunehmende Automatisierung der Kampagnenprozesse an.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Verve Group SE besteht darin, ein datenschutzkonformes, effizientes und möglichst transparentes Ökosystem für digitale Werbung bereitzustellen, das Werbetreibenden hohe Kampagneneffizienz und Publishern eine nachhaltige Monetarisierung ihres Inventars ermöglicht. Das Unternehmen zielt darauf ab, digitale Werbeflächen insbesondere im mobilen und in-App-Bereich qualitativ aufzuwerten und die Abhängigkeit von einzelnen, dominanten Walled Gardens der Big-Tech-Konzerne zu verringern. Strategisch setzt Verve auf die Kombination aus proprietärer Technologie, Privacy-by-Design-Ansätzen und der Bündelung spezialisierter Plattformen unter einem gemeinsamen Dach. Wachstum soll durch organische Skalierung der bestehenden Plattformen und selektive Akquisitionen komplementärer Technologieanbieter erfolgen.

Produkte und Dienstleistungen

Die Verve Group SE bietet ein breites Portfolio an Adtech-Lösungen, das wesentliche Bereiche des programmatischen Werbemarkts abdeckt. Dazu zählen typischerweise:
  • Demand-Side-Platforms (DSP) für Werbetreibende und Agenturen zur automatisierten Buchung, Optimierung und Auswertung von Kampagnen über verschiedene digitale Kanäle
  • Supply-Side-Platforms (SSP) für Publisher, App-Anbieter und Medienhäuser zur Vermarktung und Auktionierung von Werbeflächen in Echtzeit
  • Ad-Serving- und Mediation-Lösungen, die verschiedene Werbenetzwerke, Exchanges und Bieter in einer integrierten Umgebung bündeln
  • Daten- und Targeting-Lösungen, beispielsweise kontextuelles Targeting, Location-based-Advertising und First-Party-Daten-Modelle zur Zielgruppen-Ansprache ohne Third-Party-Cookies
  • Mobile- und In-App-Werbeformate, einschließlich Rich-Media-, Video- und Native-Ads, optimiert für Performance-Marketing und Branding-Kampagnen
  • Analytik- und Reporting-Tools, die Werbewirkung, Reichweite, Viewability, Fraud-Erkennung und Brand-Safety-Metriken ausweisen
Der Leistungsumfang reicht von Self-Service-Plattformen für professionelle Nutzer bis hin zu Managed-Services, bei denen Verve Kampagnenplanung und -optimierung im Auftrag von Kunden übernimmt.

Business Units und Plattform-Architektur

Die Verve Group SE strukturiert ihr Angebot in mehrere spezialisierte Geschäftseinheiten und Plattformen, die unterschiedliche Segmente des Adtech-Ökosystems bedienen. Dazu gehören typischerweise Bereiche wie:
  • Demand-Focused Units, die die Anforderungen von Marken, Agenturen und Performance-Werbetreibenden adressieren und sich auf Budgets, Zielgruppensteuerung und kampagnenbezogene Kennzahlen konzentrieren
  • Supply-Focused Units, die sich auf die Monetarisierung von Publisher- und App-Inventar konzentrieren und Header-Bidding, Yield-Optimierung und Floor-Price-Strategien unterstützen
  • Data- und Identity-Units, die sich mit kontextueller Analyse, Standortsensorik, Device-Graphen und cookielosen Identitätslösungen befassen
  • Vertical-Solutions, die branchenspezifische Anforderungen abdecken, zum Beispiel Gaming, Entertainment oder E-Commerce
Die einzelnen Einheiten sind technisch miteinander verzahnt, bleiben aber in ihrer Marktbearbeitung häufig eigenständig, um spezialisiertes Know-how zu bewahren und flexible Go-to-Market-Modelle zu ermöglichen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Verve Group SE strebt einen technologischen Burggraben an, der auf mehreren Faktoren beruht. Erstens fokussiert sich das Unternehmen stark auf mobile und in-App-Umfelder, in denen präzise Standortdaten, Sensorik und kontextuelle Signale einen Mehrwert für Werbetreibende schaffen. Zweitens setzt Verve auf datenschutzkonforme, cookielose Targeting-Ansätze, die auf First-Party-Daten, Kontext und probabilistischen Modellen beruhen und somit regulatorische Anforderungen antizipieren. Drittens ermöglicht die vertikal integrierte Plattform-Architektur den gleichzeitigen Zugriff auf Nachfrage- und Angebotsseite, was die Optimierung von Auktionsergebnissen und die Reduktion von Intermediären unterstützt. Ein weiterer Differenzierungsfaktor besteht in der Bündelung ehemals eigenständiger Spezialanbieter zu einem integrierten Technologieverbund, der Reichweite, Datenkompetenz und Know-how über mehrere Märkte vereint.

Wettbewerbsumfeld

Die Verve Group SE agiert in einem hochkompetitiven Umfeld, das von globalen Plattformen und spezialisierten Nischenanbietern geprägt ist. Auf der Demand-Side- und Supply-Side-Ebene konkurriert das Unternehmen mit internationalen Adtech-Anbietern wie The Trade Desk, Magnite, PubMatic, Criteo und verschiedenen Mobile-Spezialisten. Hinzu kommt der indirekte Wettbewerb mit großen Walled Gardens wie Google, Meta und anderen Big-Tech-Konzernen, die proprietäre Werbeökosysteme betreiben und erhebliche Budgetanteile auf sich vereinen. In Nischen wie Location-based-Advertising oder In-App-Monetarisierung stehen zudem regionale Anbieter und spezialisierte SDK-Plattformen im Wettbewerb. Die Marktteilnehmer differenzieren sich vor allem über Technologiequalität, Reichweite, Integrationsfähigkeit in bestehende Tech-Stacks, Datenzugang, Fraud-Bekämpfung und Compliance mit Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

Management und Strategie

Das Management der Verve Group SE verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Weiterentwicklung, internationaler Skalierung und Portfolio-Konsolidierung basiert. Frühere Leitungsgremien des Unternehmensumfelds haben bereits einen Track-Record im Auf- und Ausbau von digitalen Geschäftsmodellen und im Management von Buy-and-Build-Strategien im Technologiesektor vorzuweisen. Die Unternehmensführung setzt auf eine Kombination aus organischem Wachstum der bestehenden Plattformen, geografischer Expansion in strategisch relevante Märkte und selektiven Übernahmen komplementärer Technologieanbieter. Strategische Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der eigenen Identitäts- und Datenlösungen, der Ausweitung direkt vermarkteter Publisher-Beziehungen, einer höheren Automatisierung der Kampagnenprozesse und der Sicherstellung regulatorischer Konformität in diversen Rechtsräumen.

Branchen- und Regionalanalyse

Verve Group SE ist in der globalen Adtech- und digitalen Werbebranche tätig, einem Sektor, der von hohem Innovationsdruck, intensiver Konsolidierung und starken Konjunkturabhängigkeiten geprägt ist. Der Schwerpunkt liegt auf entwickelten Märkten in Nordamerika und Europa, ergänzt um ausgewählte Wachstumsmärkte, in denen mobile Nutzung und App-Ökosysteme weiter zulegen. Der Gesamtmarkt für programmatische Werbung wächst strukturell, jedoch schwankt das Wachstum in Abhängigkeit von Werbekonjunktur, Datenschutzregulierung und technologischen Paradigmenwechseln wie dem Rückgang von Third-Party-Cookies. Regionale Gesetzgebungen wie die europäische DSGVO oder kalifornische Datenschutzstandards beeinflussen Geschäftsmodelle und erfordern kontinuierliche Anpassungen von Datenverarbeitung, Einwilligungsmanagement und Tracking-Mechanismen. Unternehmen mit robusten Privacy-by-Design-Architekturen und starker technischer Integrationsfähigkeit sind in diesem Umfeld tendenziell besser positioniert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Verve Group SE ist aus der Bündelung verschiedener Adtech-Assets und Plattformen hervorgegangen, die im Laufe der Zeit unter einem einheitlichen Dach zusammengeführt wurden. Ausgangspunkt war ein Aufbauprozess, bei dem unterschiedliche Spezialisten aus den Bereichen Mobile-Advertising, App-Monetarisierung, programmatische Auktionstechnologie und Daten-Analyse akquiriert oder integriert wurden. Im Zuge dieser Entwicklung wurden Marken, Technologien und Teams sukzessive konsolidiert, um Überschneidungen zu reduzieren und Synergien im Vertrieb, in der Produktentwicklung und in der Infrastruktur zu realisieren. Die Gesellschaft hat sich dabei von einer fragmentierten Struktur hin zu einer stärker integrierten Adtech-Gruppe entwickelt, die unter der Marke Verve Group am Markt auftritt. Die genaue rechtliche und organisatorische Ausgestaltung der Holding-Struktur wurde im Zeitverlauf wiederholt angepasst, um regulatorische, kapitalmarktrechtliche und operative Anforderungen abzubilden.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit der Verve Group SE liegt in ihrer klaren Fokussierung auf datenschutzkonforme Werbelösungen in einem zunehmend regulierten Umfeld. Die Plattformen des Unternehmens sind darauf ausgelegt, Einwilligungsinformationen, Privacy-Vorgaben und regionale Besonderheiten granular zu berücksichtigen. Zudem nutzt Verve alternative Identitäts- und Targeting-Ansätze, etwa kontextuelles Targeting und probabilistische Modelle, um den strukturellen Wandel weg von cookie-basierten Systemen zu meistern. Die Gesellschaft agiert typischerweise als technologischer Intermediär und nicht als Betreiber großer eigener Medienmarken, was die Abhängigkeit von redaktionellen Geschäftsmodellen verringert. Gleichzeitig erhöht diese Position jedoch die Sensitivität gegenüber technologischen Standards, Schnittstellenanforderungen und Integrationsqualität mit externen Partnern wie Agenturen, Trading-Desks, Measurement-Anbietern und Anti-Fraud-Spezialisten.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus den strukturellen Wachstumstreibern des digitalen Werbemarkts. Die zunehmende Verlagerung von Budgets in programmatische, mobile und in-App-Formate eröffnet Technologieanbietern wie Verve Group SE grundsätzlich langfristige Skalierungsmöglichkeiten. Die strategische Ausrichtung auf Privacy-by-Design, cookielose Targeting-Ansätze und vertikal integrierte Plattformen adressiert zentrale Zukunftsthemen der Adtech-Branche. Gelingt es dem Unternehmen, seine Plattformen technologisch auf dem neuesten Stand zu halten, direkte Beziehungen zu Publishern und Werbetreibenden zu vertiefen und operative Effizienzen aus der Integration verschiedener Akquisitionen zu realisieren, könnte dies die Wettbewerbsposition stärken. Zusätzliche Chancen liegen in einer weiteren Konsolidierung des Adtech-Sektors, bei der gut positionierte Plattformen als Partner oder Übernahmeziele für größere Marktteilnehmer in Betracht kommen.

Risiken und Unsicherheiten

Dem stehen für sicherheitsorientierte Investoren erhebliche Risiken gegenüber. Die Adtech-Branche ist stark von technologischen Umbrüchen, regulatorischen Eingriffen und strategischen Entscheidungen großer Plattformen abhängig. Änderungen an Betriebssystemen, Browsern oder Datenschutzrichtlinien können etablierte Targeting-Methoden innerhalb kurzer Zeit entwerten und Anpassungsaufwand erfordern. Der Wettbewerb mit kapitalstarken Global Playern erhöht den Druck auf Margen, F&E-Budgets und Innovationsgeschwindigkeit. Darüber hinaus birgt ein Geschäftsmodell, das auf hohem Transaktionsvolumen mit meist relativ geringen Einzelerlösen beruht, inhärente Skalierungs- und Zyklikrisiken bei konjunkturellen Werbemarkteinbrüchen. Die Integration unterschiedlicher zugekaufter Plattformen und Unternehmenskulturen kann operatives und technisches Risiko erzeugen, insbesondere hinsichtlich Systemstabilität, Datensicherheit und Produkt-Roadmap. Konservative Anleger sollten daher neben den technologischen Chancen vor allem die hohe Dynamik des Marktumfelds, mögliche regulatorische Verschärfungen und die Abhängigkeit von Partnerökosystemen berücksichtigen, ohne aus diesen Informationen eine konkrete Anlageentscheidung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 1,224 €
Gehandelte Stücke 531.812
Tagesvolumen Vortag 1.222.157 €
Tagestief 1,245 €
Tageshoch 1,326 €
52W-Tief 1,111 €
52W-Hoch 4,184 €
Jahrestief 1,111 €
Jahreshoch 2,06 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Verve Group Aktie heute gestiegen?

  • Die Verve Group SE hat in den letzten Tagen bedeutende Verträge im Bereich digitaler Medien abgeschlossen, was das zukünftige Wachstumspotenzial stärkt.
  • Das Unternehmen hat erfolgreich einen neuen strategischen Partner gewonnen, der sich positiv auf die Marktdurchdringung auswirken könnte.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der Geschäftsaussichten aufgrund erhöhter Nachfrage nach den Produkten der Verve Group SE.
Hinweis

Community: Diskussion zu Verve Group SE

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion konzentriert sich auf die angespannte Finanzlage von Verve — hohe Nettoverschuldung (u. a. Bonds ~550 Mio. und geplante 50‑Mio‑Emission), erhebliche Zinskosten (jährlich im hohen zweistelligen Mio.-Bereich laut Beiträgen), schwacher Free Cashflow und eine deutliche Marktreaktion auf die Q4/FY2025‑Zahlen mit Kursrückgängen bis zu 30–40%.
  • Gleichzeitig werden operative Verbesserungen hervorgehoben — sehr hohe Client Retention (~99%), wachsende Kundenzahl, Umsatzanstieg und eine ausgeweitete Gross Margin in Q4/2025 — jedoch bleibt strittig, ob die Zukäufe (Buy‑and‑Build) tatsächlich nachhaltige Free Cashflows erzeugen und damit die Verschuldung dauerhaft reduzieren können.
  • Im Forum ist die Stimmung geteilt: einige fordern rasche Entschuldung, mehr Transparenz und eine klare Priorisierung von Shareholder Value und warnen vor weiterem Abwärtspotenzial, während andere die Kennzahlen und die Kapitalbeschaffung als Zeichen für eine mögliche Trendwende sehen; mehrere Beiträge wurden zudem moderiert oder gelöscht.
Hinweis
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 437,01 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 90,28 €
Jahresüberschuss in Mio. 28,81 €
Umsatz je Aktie 2,12 €
Gewinn je Aktie 0,14 €
Gewinnrendite +6,59%
Umsatzrendite +6,59%
Return on Investment +2,30%
Marktkapitalisierung in Mio. 649,26 €
KGV (Kurs/Gewinn) 22,50
KBV (Kurs/Buchwert) 1,44
KUV (Kurs/Umsatz) 1,49
Eigenkapitalrendite +6,39%
Eigenkapitalquote +35,98%

Derivate

Hebelprodukte (35)
Knock-Outs 22
Faktor-Zertifikate 13
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Prognose & Kursziel

Die Verve Group Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
5,00 € 1,31 € +282,26%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 1,308 +7,65%
1,215 € 25.02.26
Frankfurt 1,302 +10,15%
1,182 € 25.02.26
Hamburg 1,224 -0,97%
1,236 € 25.02.26
München 1,234 -0,40%
1,239 € 25.02.26
Stuttgart 1,303 +7,60%
1,211 € 25.02.26
Xetra 1,312 +7,19%
1,224 € 25.02.26
L&S RT 1,3185 +7,63%
1,225 € 25.02.26
Tradegate 1,295 +5,63%
1,226 € 25.02.26
Quotrix 1,225 -0,97%
1,237 € 25.02.26
Gettex 1,33 +8,75%
1,223 € 25.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
25.02.26 1,309 0,66 M
24.02.26 1,224 1,22 M
23.02.26 1,236 0,66 M
20.02.26 1,286 0,63 M
19.02.26 1,309 407 T
18.02.26 1,293 280 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 1,293 € +2,55%
1 Monat 1,864 € -28,86%
6 Monate 2,284 € -41,94%
1 Jahr 3,39 € -60,88%
5 Jahre 4,17 € -68,20%

Unternehmensprofil Verve Group SE

Die Verve Group SE ist ein international ausgerichteter Anbieter von programmatischer Werbung und datengetriebenem Marketing mit Fokus auf digitale und insbesondere mobile Werbeumfelder. Das Unternehmen bündelt eine Reihe spezialisierter Adtech-Plattformen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des digitalen Werbemarktes. Verve positioniert sich als technologischer Infrastrukturanbieter zwischen Werbetreibenden, Agenturen und Publishern und adressiert damit den global wachsenden Markt für automatisierte, datenschutzkonforme Werbeausspielung. Im Mittelpunkt stehen skalierbare Plattformen, die Werbeinventar, Zielgruppendaten und Ausspielungslogik in Echtzeit zusammenführen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Verve Group SE basiert auf digitalen Werbetechnologie-Plattformen, die Angebot und Nachfrage im Online-Werbemarkt zusammenbringen. Verve erzielt Erlöse typischerweise über transaktionsbasierte Entgelte auf Ausspielungsebene (z. B. Cost-per-Mille, Cost-per-Click) sowie über Plattform- und Lizenzgebühren für den Zugriff auf die eigene Demand-Side-Platform (DSP), Supply-Side-Platform (SSP) und ergänzende Lösungen. Der Kern des Geschäfts besteht in der Orchestrierung von Werbekampagnen über verschiedene Endgeräte, Kanäle und Formate hinweg, wobei algorithmische Optimierung, Auktionstechnologien und First-Party-Daten eine zentrale Rolle spielen. Datensignale aus Apps, mobilen Umfeldern und kontextuellen Quellen werden aggregiert, analysiert und zur präzisen Zielgruppenansprache genutzt. Verve agiert dabei überwiegend als Infrastruktur- und Technologieanbieter, nicht als klassischer Medienvermarkter, und strebt Skaleneffekte über hohe Volumina programmatischer Auktionen und eine zunehmende Automatisierung der Kampagnenprozesse an.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Verve Group SE besteht darin, ein datenschutzkonformes, effizientes und möglichst transparentes Ökosystem für digitale Werbung bereitzustellen, das Werbetreibenden hohe Kampagneneffizienz und Publishern eine nachhaltige Monetarisierung ihres Inventars ermöglicht. Das Unternehmen zielt darauf ab, digitale Werbeflächen insbesondere im mobilen und in-App-Bereich qualitativ aufzuwerten und die Abhängigkeit von einzelnen, dominanten Walled Gardens der Big-Tech-Konzerne zu verringern. Strategisch setzt Verve auf die Kombination aus proprietärer Technologie, Privacy-by-Design-Ansätzen und der Bündelung spezialisierter Plattformen unter einem gemeinsamen Dach. Wachstum soll durch organische Skalierung der bestehenden Plattformen und selektive Akquisitionen komplementärer Technologieanbieter erfolgen.

Produkte und Dienstleistungen

Die Verve Group SE bietet ein breites Portfolio an Adtech-Lösungen, das wesentliche Bereiche des programmatischen Werbemarkts abdeckt. Dazu zählen typischerweise:
  • Demand-Side-Platforms (DSP) für Werbetreibende und Agenturen zur automatisierten Buchung, Optimierung und Auswertung von Kampagnen über verschiedene digitale Kanäle
  • Supply-Side-Platforms (SSP) für Publisher, App-Anbieter und Medienhäuser zur Vermarktung und Auktionierung von Werbeflächen in Echtzeit
  • Ad-Serving- und Mediation-Lösungen, die verschiedene Werbenetzwerke, Exchanges und Bieter in einer integrierten Umgebung bündeln
  • Daten- und Targeting-Lösungen, beispielsweise kontextuelles Targeting, Location-based-Advertising und First-Party-Daten-Modelle zur Zielgruppen-Ansprache ohne Third-Party-Cookies
  • Mobile- und In-App-Werbeformate, einschließlich Rich-Media-, Video- und Native-Ads, optimiert für Performance-Marketing und Branding-Kampagnen
  • Analytik- und Reporting-Tools, die Werbewirkung, Reichweite, Viewability, Fraud-Erkennung und Brand-Safety-Metriken ausweisen
Der Leistungsumfang reicht von Self-Service-Plattformen für professionelle Nutzer bis hin zu Managed-Services, bei denen Verve Kampagnenplanung und -optimierung im Auftrag von Kunden übernimmt.

Business Units und Plattform-Architektur

Die Verve Group SE strukturiert ihr Angebot in mehrere spezialisierte Geschäftseinheiten und Plattformen, die unterschiedliche Segmente des Adtech-Ökosystems bedienen. Dazu gehören typischerweise Bereiche wie:
  • Demand-Focused Units, die die Anforderungen von Marken, Agenturen und Performance-Werbetreibenden adressieren und sich auf Budgets, Zielgruppensteuerung und kampagnenbezogene Kennzahlen konzentrieren
  • Supply-Focused Units, die sich auf die Monetarisierung von Publisher- und App-Inventar konzentrieren und Header-Bidding, Yield-Optimierung und Floor-Price-Strategien unterstützen
  • Data- und Identity-Units, die sich mit kontextueller Analyse, Standortsensorik, Device-Graphen und cookielosen Identitätslösungen befassen
  • Vertical-Solutions, die branchenspezifische Anforderungen abdecken, zum Beispiel Gaming, Entertainment oder E-Commerce
Die einzelnen Einheiten sind technisch miteinander verzahnt, bleiben aber in ihrer Marktbearbeitung häufig eigenständig, um spezialisiertes Know-how zu bewahren und flexible Go-to-Market-Modelle zu ermöglichen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Verve Group SE strebt einen technologischen Burggraben an, der auf mehreren Faktoren beruht. Erstens fokussiert sich das Unternehmen stark auf mobile und in-App-Umfelder, in denen präzise Standortdaten, Sensorik und kontextuelle Signale einen Mehrwert für Werbetreibende schaffen. Zweitens setzt Verve auf datenschutzkonforme, cookielose Targeting-Ansätze, die auf First-Party-Daten, Kontext und probabilistischen Modellen beruhen und somit regulatorische Anforderungen antizipieren. Drittens ermöglicht die vertikal integrierte Plattform-Architektur den gleichzeitigen Zugriff auf Nachfrage- und Angebotsseite, was die Optimierung von Auktionsergebnissen und die Reduktion von Intermediären unterstützt. Ein weiterer Differenzierungsfaktor besteht in der Bündelung ehemals eigenständiger Spezialanbieter zu einem integrierten Technologieverbund, der Reichweite, Datenkompetenz und Know-how über mehrere Märkte vereint.

Wettbewerbsumfeld

Die Verve Group SE agiert in einem hochkompetitiven Umfeld, das von globalen Plattformen und spezialisierten Nischenanbietern geprägt ist. Auf der Demand-Side- und Supply-Side-Ebene konkurriert das Unternehmen mit internationalen Adtech-Anbietern wie The Trade Desk, Magnite, PubMatic, Criteo und verschiedenen Mobile-Spezialisten. Hinzu kommt der indirekte Wettbewerb mit großen Walled Gardens wie Google, Meta und anderen Big-Tech-Konzernen, die proprietäre Werbeökosysteme betreiben und erhebliche Budgetanteile auf sich vereinen. In Nischen wie Location-based-Advertising oder In-App-Monetarisierung stehen zudem regionale Anbieter und spezialisierte SDK-Plattformen im Wettbewerb. Die Marktteilnehmer differenzieren sich vor allem über Technologiequalität, Reichweite, Integrationsfähigkeit in bestehende Tech-Stacks, Datenzugang, Fraud-Bekämpfung und Compliance mit Datenschutz- und Sicherheitsstandards.

Management und Strategie

Das Management der Verve Group SE verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Weiterentwicklung, internationaler Skalierung und Portfolio-Konsolidierung basiert. Frühere Leitungsgremien des Unternehmensumfelds haben bereits einen Track-Record im Auf- und Ausbau von digitalen Geschäftsmodellen und im Management von Buy-and-Build-Strategien im Technologiesektor vorzuweisen. Die Unternehmensführung setzt auf eine Kombination aus organischem Wachstum der bestehenden Plattformen, geografischer Expansion in strategisch relevante Märkte und selektiven Übernahmen komplementärer Technologieanbieter. Strategische Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der eigenen Identitäts- und Datenlösungen, der Ausweitung direkt vermarkteter Publisher-Beziehungen, einer höheren Automatisierung der Kampagnenprozesse und der Sicherstellung regulatorischer Konformität in diversen Rechtsräumen.

Branchen- und Regionalanalyse

Verve Group SE ist in der globalen Adtech- und digitalen Werbebranche tätig, einem Sektor, der von hohem Innovationsdruck, intensiver Konsolidierung und starken Konjunkturabhängigkeiten geprägt ist. Der Schwerpunkt liegt auf entwickelten Märkten in Nordamerika und Europa, ergänzt um ausgewählte Wachstumsmärkte, in denen mobile Nutzung und App-Ökosysteme weiter zulegen. Der Gesamtmarkt für programmatische Werbung wächst strukturell, jedoch schwankt das Wachstum in Abhängigkeit von Werbekonjunktur, Datenschutzregulierung und technologischen Paradigmenwechseln wie dem Rückgang von Third-Party-Cookies. Regionale Gesetzgebungen wie die europäische DSGVO oder kalifornische Datenschutzstandards beeinflussen Geschäftsmodelle und erfordern kontinuierliche Anpassungen von Datenverarbeitung, Einwilligungsmanagement und Tracking-Mechanismen. Unternehmen mit robusten Privacy-by-Design-Architekturen und starker technischer Integrationsfähigkeit sind in diesem Umfeld tendenziell besser positioniert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Verve Group SE ist aus der Bündelung verschiedener Adtech-Assets und Plattformen hervorgegangen, die im Laufe der Zeit unter einem einheitlichen Dach zusammengeführt wurden. Ausgangspunkt war ein Aufbauprozess, bei dem unterschiedliche Spezialisten aus den Bereichen Mobile-Advertising, App-Monetarisierung, programmatische Auktionstechnologie und Daten-Analyse akquiriert oder integriert wurden. Im Zuge dieser Entwicklung wurden Marken, Technologien und Teams sukzessive konsolidiert, um Überschneidungen zu reduzieren und Synergien im Vertrieb, in der Produktentwicklung und in der Infrastruktur zu realisieren. Die Gesellschaft hat sich dabei von einer fragmentierten Struktur hin zu einer stärker integrierten Adtech-Gruppe entwickelt, die unter der Marke Verve Group am Markt auftritt. Die genaue rechtliche und organisatorische Ausgestaltung der Holding-Struktur wurde im Zeitverlauf wiederholt angepasst, um regulatorische, kapitalmarktrechtliche und operative Anforderungen abzubilden.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit der Verve Group SE liegt in ihrer klaren Fokussierung auf datenschutzkonforme Werbelösungen in einem zunehmend regulierten Umfeld. Die Plattformen des Unternehmens sind darauf ausgelegt, Einwilligungsinformationen, Privacy-Vorgaben und regionale Besonderheiten granular zu berücksichtigen. Zudem nutzt Verve alternative Identitäts- und Targeting-Ansätze, etwa kontextuelles Targeting und probabilistische Modelle, um den strukturellen Wandel weg von cookie-basierten Systemen zu meistern. Die Gesellschaft agiert typischerweise als technologischer Intermediär und nicht als Betreiber großer eigener Medienmarken, was die Abhängigkeit von redaktionellen Geschäftsmodellen verringert. Gleichzeitig erhöht diese Position jedoch die Sensitivität gegenüber technologischen Standards, Schnittstellenanforderungen und Integrationsqualität mit externen Partnern wie Agenturen, Trading-Desks, Measurement-Anbietern und Anti-Fraud-Spezialisten.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus den strukturellen Wachstumstreibern des digitalen Werbemarkts. Die zunehmende Verlagerung von Budgets in programmatische, mobile und in-App-Formate eröffnet Technologieanbietern wie Verve Group SE grundsätzlich langfristige Skalierungsmöglichkeiten. Die strategische Ausrichtung auf Privacy-by-Design, cookielose Targeting-Ansätze und vertikal integrierte Plattformen adressiert zentrale Zukunftsthemen der Adtech-Branche. Gelingt es dem Unternehmen, seine Plattformen technologisch auf dem neuesten Stand zu halten, direkte Beziehungen zu Publishern und Werbetreibenden zu vertiefen und operative Effizienzen aus der Integration verschiedener Akquisitionen zu realisieren, könnte dies die Wettbewerbsposition stärken. Zusätzliche Chancen liegen in einer weiteren Konsolidierung des Adtech-Sektors, bei der gut positionierte Plattformen als Partner oder Übernahmeziele für größere Marktteilnehmer in Betracht kommen.

Risiken und Unsicherheiten

Dem stehen für sicherheitsorientierte Investoren erhebliche Risiken gegenüber. Die Adtech-Branche ist stark von technologischen Umbrüchen, regulatorischen Eingriffen und strategischen Entscheidungen großer Plattformen abhängig. Änderungen an Betriebssystemen, Browsern oder Datenschutzrichtlinien können etablierte Targeting-Methoden innerhalb kurzer Zeit entwerten und Anpassungsaufwand erfordern. Der Wettbewerb mit kapitalstarken Global Playern erhöht den Druck auf Margen, F&E-Budgets und Innovationsgeschwindigkeit. Darüber hinaus birgt ein Geschäftsmodell, das auf hohem Transaktionsvolumen mit meist relativ geringen Einzelerlösen beruht, inhärente Skalierungs- und Zyklikrisiken bei konjunkturellen Werbemarkteinbrüchen. Die Integration unterschiedlicher zugekaufter Plattformen und Unternehmenskulturen kann operatives und technisches Risiko erzeugen, insbesondere hinsichtlich Systemstabilität, Datensicherheit und Produkt-Roadmap. Konservative Anleger sollten daher neben den technologischen Chancen vor allem die hohe Dynamik des Marktumfelds, mögliche regulatorische Verschärfungen und die Abhängigkeit von Partnerökosystemen berücksichtigen, ohne aus diesen Informationen eine konkrete Anlageentscheidung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 349,19 Mio. €
Aktienanzahl 200,11 Mio.
Streubesitz 41,68%
Währung EUR
Land Schweden
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+58,32% Weitere
+41,68% Streubesitz

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eisbaer1
Cashflow und sonst nichts!
Unternehmenswert = Barwert der zukünftigen Nettozuflüsse der Aktionäre Der Kapitalmarkt belohnt Unternehmen, die GELD VERDIENEN, sprich steigende Free Cashflows erwirtschaften. Ein Unternehmen mit steigenden Free Cashflows kann sich ENTSCHULDEN und Ausschüttungen an Aktionäre tätigen. Verve steigert seit Jahren unentwegt die Finanzschulden, weil man Wachstum zukauft (buy and build) und damit steigende CAPEX refinanzieren muss, weil der operative Cashflow für die Finanzierung der CAPEX + Zinsen nicht ausreicht. Das Verve-Management hat augenscheinlich noch nicht verstanden, dass der Markt in einem Umfeld mit steigenden Kapitalmarktzinsen in den risk off Modus wechselt und hochverschuldete Unternehmen wie Verve gnadenlos abstraft, solange sie nicht erkennen lassen, dass die Investitionsphase vorbei ist und nunmehr die Erntezeit in Form stark steigender Free Cashflows beginnt. Unternehmen, die ihre CAPEX nicht aus dem operativen Cashflow (= Innenfinanzierung) finanzieren können müssen bei steigenden Kapitalmarktzinsen ihr Geschäftsmodell grundlegend überarbeiten. Verve hat bislang nicht erkennen lasen, dass man ab sofort SHAREHOLDER VALUE den absoluten Vorrang gegenüber teuer erkauftem exogenem Wachstum gibt. Man muss sich doch fragen, warum Verve die 50 Mio € zusätzlich aufgenommenes Fremdkapital trotz stark steigender Umsätze nicht aus dem operativen Cashflow erwirtschaften kann. Verdienen die 2025 getätigten Zukäufe wie Acardo unter dem Strich in Wahrheit kein Geld, d.h. erwirtschaften keine zusätzlichen Free Cashflows? Gewinnkennziffern lassen sich durch Bestehen einer Vielzahl an Ermessensspielräumen bei der Bilanzierung von Entwicklungskosten o.ä. vergleichsweise einfach manipulieren. Ob ein Unternehmen hingegen Geld verdient, lässt sich vergleichsweise einfach an der Entwicklung des Cashbestands kontrollieren. Verve ist bislang den Nachweis schuldig geblieben, steigende Free Cashflows erwirtschaften zu können. Und angesichts der Äußerungen des Vorstands, wonach die zusätzlichen 50 Mio EUR Fremdkapital der Fortsetzung der Buy and Build Strategie und der Sicherung weiterer Zukaufsmöglichkeiten dienen sollen, dürfte Verve dank unverändert bestehender CAPEX-Gelüste des Vorstands wohl auch im Geschäftsjahr 2026 keinen positiven FCF erwirtschaften. Hier besteht ein ggf. ein eklatanter Interessenskonflikt zwischen den Aktionären, die den Unternehmenserfolg zuallererst an einer positiven Kursentwicklung messen und dem Interesse des Vorstands an einem Unternehmen mit möglichst hohem Umsatz, egal ob dieser Umsatz profitables Wachstum ermöglicht oder nicht zuletzt dank des exorbitanten Anteils der Finanzierungskosten letztlich sogar zu sinkenden Konzernergebnissen führt. Dass Verve den Aktionären bei Verkündung der vorläufigen Ergebnisse keinen reinen Wein eingeschenkt und Angaben zum Nachsteuerergebnis / EPS 2025 sowie zum Stand des Eigenkapitals unterlassen hat, lässt mich vermuten, dass man in Q4/25 unter dem Strich ein weiteres Mal miserable performt hat, möglicherweise trotz Umsatzwachstum sogar rote Zahlen geschrieben hat. Das damit verbundene Enttäuschungspotenzial hat der Markt mit den jüngsten 40%-Crash sicherlich schon ein Stück weit vorweg genommen, aber der ein oder andere Shortseller dürfte im Hinblick auf das desaströse Chartbild sicher auch noch mit dem Erreichen der 1€-Marke liebäugeln. Aus Aktionärssicht mit einer bereits erheblichen Aktienposition will ich hoffen, dass ich mich irre. Mein Vertrauen in die Absicht und Fähigkeit des Managements, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern und sich unverbrüchlich zum Shareholder Value zu bekennen, hat in den letzten 6 Monaten erhebliche Risse bekommen. Es wäre höchste Zeit für vertrauensbildende Maßnahmen und eine Abkehr des Unternehmens von fremdfinanziertem Umsatzwachstum!
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hello_again
Profitabilität im Kerngeschäft gesteigert
Für mich stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. In https://press.verve.com/verve-group-se-delivers-strong-operational-performance-in-q4-2025-driving-organic-growth-and-gross-margin-expansion-and-publishes-financial-guidance-for-2026 wurden die vorläufigen Zahlen für 2025 veröffentlicht. Für mich ist eine entscheidende Zahl die "Gross Margin on like-for-like revenue", also wie viel Geld mit dem Kerngeschäft verdient wird, vor Wasserkopf, Zinsen und Abschreibungen. FY 2024 36.1% FY 2025 39.3% Q4 2024 40.6% Q4 2025 44.6% in Q4 2025 wurde mit 44,6% die Profitabilität des Gesamtjahres 2025 überschritten und als Vergleich die Profitabilität Q4 2024 (39,3) sehr deutlich überschritten. Das heißt für mich, dass in einem Quartal ohne Plattformvereinigungsprobleme, also jeweils Q4 in 2024 und 2025, die Profitabilität um fast 10% gesteigert wurde (also von 40,6 auf 44,6). Das Flywheel scheint langsam zu starten. Wenn sich der Trend in Q1 2026 fortsetzt, um so besser. Wichtig ist, wie oben beschrieben, sind das Zahlen VOR Wasserkopf, Zinsen und Abschreibungen. Sobald die Verschuldungsproblematik geklärt ist, kann es meiner Meinung nach hier sehr schnell sehr weit wieder nach oben gehen.
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eisbaer1
Verve plant 50 Mio € Bondemission
https://press.verve.com/verve-group-se-announces-intention-to-issue-subsequent-bonds-to-capitalize-on-business-momentum-following-strong-q4-performance Hier nochmal die Meldung der vorläufigen Q4-Zahlen: https://press.verve.com/verve-group-se-delivers-strong-operational-performance-in-q4-2025-driving-organic-growth-and-gross-margin-expansion-and-publishes-financial-guidance-for-2026 Das Problem der Q4-Zahlen waren die im VJ-Vergleich sinkende EBITDA-Marge und die stark gestiegene Nettoverschuldung bei steigenden CAPEX und schwachem Free Cashflow. Ein schwacher FCF bei stark gestiegener Nettofinanzverschuldung ist für Aktionäre eine ganz miese Nachricht. Ein im VJ-Vergleich stagnierendes EBITDA bei steigendem Umsatz bedeutet sinkende Gewinnmargen. Der Kapitalmarkt reagiert extrem empfindlich auf den Versuch von Vorständen, de facto schwache Jahreszahlen als Erfolg verkaufen zu wollen. Verve hat die Umsatzguidance trotz mehrfacher Anpassung verfehlt. 10 Mio € unterhalb des unteren Endes der Guidance sind eine Zielverfehlung. Punkt! Die ganzen untauglichen Relativierungsversuche von wegen Insolvenz eines Kunden etc. bewirken das glatte Gegenteil der erhofften Vertrauensbildung. Man hätte dem Aktionär des vorläufige EPS mitteilen MÜSSEN! Angesichts der Begründung der Umsatzzielverfehlung ist sonnenklar, dass das Q4-Ergebnis durch Forderungsabschreibungen belastet wurde, die das Konzernergebnis massiv negativ beeinflusst haben dürften. Wen interessiert da noch das bereinigte EBITDA, in dem besagte Forderungsabschreibungen gerade nicht enthalten sind. Wie so oft wollte man dem Aktionär Scheiße für Gold verkaufen und das ging mit 30% Kursverlust seit Zahlenbekanntgabe ganz gewaltig nach hinten los. Die ganzen super aussehenden Analystenschätzungen für 2026 sind Makulatur, wenn Verve das Verschuldungsthema nicht durch gewaltige Steigerungen des Free Cashflows in den Griff bekommt. Eine mehrfache Korrektur der Umsatzguidance ist pures Gift, wenn du eh schon extrem hoch verschuldet bist und über 60% des EBITDA für Zinszahlungen aufwenden musst, weil deine Bonität mies ist und du demnach sehr hohe Zinsen auf deine Finanzschulden zahlen musst. Dass hier im Forum bislang kaum über die eklatante Finanzverschuldung und die ausserordentlich hohen Finanzierungskosten als ernsthafte Bedrohung des Investmentcase diskutiert wurde und der jüngste 30%-Crash viel komplett überrascht zu haben scheint, spricht leider nicht gerade für betriebswirtschaftliche Kompetenz und Realitätssinn des Forums. Der Chart erzählt eine Geschichte, die man tunlichst verstehen sollte, bevor man hier auf einen grandiosen Turnaround spekuliert. Ich selbst bin bei Verve seit dem dramatischen Absturz Mitte letzten Jahres auch mit der Hoffnung auf eine nachhaltige Trendwende an Bord gegangen. Die Q3 und Q4-Zahlen waren schlichtweg enttäuschend. Konnte man in Q3 noch die hohen Kosten der Systemvereinheitlichung verantwortlich machen, sind die in Q4 weiter gesunkene Gewinnmarge, die Verfehlung des Umsatzziels, der schwache Cashflow und die hohe Finanzverschuldung als herbe Enttäuschung zu werten. Verve muss ab Q1 / 26 vor allem in Sachen Entschuldung endlich liefern! Ansonsten wird der von vielen erhoffte Turnaround in 2026 zum Rohrkrepierer mit Kursziel sub 1 €... Ich bleibe dabei und habe gegen den Trend heute bei 1,35 deutlich aufgestockt. Sollte sich das Verve Management indes nicht endlich auf Transparenz und klare, ungeschönte Kommunikation besinnen, werde ich mein Ansinnen, mich langfristig über mehrere Jahre bei Verve zu engagieren, allerdings nochmal intensiv überdenken.
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maurer0229
Für micht Top Vorabzahlen
https://www.eqs-news.com/de/news/category/die-verve-group-se-erzielt-starke-operative-performance-im-vierten-quartal-2025-mit-organischem-wachstum-und-bruttomargen-ausweitung-und-veroeffentlicht-finanzprognose-fuer-2026/9b06b2b9-c750-49d1-8dcf-aff9e59d0e25_de Auch die Prognose für 2026 liegt voll auf Linie. Normalerweise müsste sich der Kurs in 2026 zumindest verdoppeln.
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hello_again
beste Aktie 2020-2025
Der Thread-Titel "beste Aktie 2020-2025" passt nicht mehr ganz. Zwischendurch gab es ein paar Euros zu holen, zumindest für diejenigen, die ein- und wieder ausgestiegen, am besten mehrfach, sind. Nach dem der Kurs in den letzten Monaten bröckelte, stabilisierte er sich und steht kurz vor der 2Eur Marke. Das nehme ich mal als Grund, meine Zuversicht für weitere Anstiege hier im Forum zu teilen. Die nächsten wichtigen Termine sind 19.2.2026 (FY Report für 2025) und besonders 20.5.2025 (Q1-2026 Report) Danach wird es klar, wohin die Reise geht. Wäre natürlich schön, wenn es vorher bereits Updates gibt. Für mich dann die "beste Aktie 2026-2030" ?!?!? :D
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VonAktienCheck
Interview/ Podcast
Hier auch noch eins: https://www.youtube.com/watch?v=Ih4ukBSxkKg Einblick in die Funktionsweise der Verve Group und in die positive Entwicklung.
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Sygnis
Interview Head of Investor von der Verve Group....
https://www.youtube.com/watch?v=CrVZmnybJJI "Demnach sind alle Kosten eingepreist" und es kann nur aufwärts gehen. Teilweise Marktführerschaft in den USA.
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hello_again
Ergebnis
@Highländer49 #287 Meine Einschätzung: Chance zum Nachkaufen genutzt. Die Zahlen zeigen ja deutlich, dass es trotz der technischen Probleme mit großen Schritten (+10%) vorwärts geht. Heute habe ich bei der Investorenpräsentation reingeschaut, wo das Geschäftsmodell und die Unique Selling Points erläutert wurden. Vielen Menschen ist wahrscheinlich noch nicht klar, wie ID-less Targeting funktioniert. Und da versteht Verve das Geschäft. Im Geschäftsbericht gibt es den Anwendungsfall/die Referenz Otto-Versand. Die erreichten Zahlen zeigen, das Verve funktioniert. Unter der Voraussetzung, dass die technischen Probleme, wie im Pressestatement beschrieben, im Juli behoben wurden, gehe ich von weiter steigenden Umsätzen (sowohl Q3>Q2, als auch Q3-2025 > Q3-2024) aus und damit steigende EBITDA, EBIT, etc.. "Der revidierte Ausblick geht nun von einem Nettoumsatz von 485 bis 515 Millionen Euro (zuvor 530 bis 565 Millionen Euro) und einem bereinigten EBITDA von 125 bis 140 Millionen Euro (zuvor 155 bis 175 Millionen Euro) aus." Im Vergleich zu 2024 mit 437mio Umsatz, entspricht das trotzdem noch einem Umsatzwachstum von 11-18%, mit deutlich besseren Voraussetzungen für die Zukunft, wie Skalierung, Kundenanzahl, Referenzen, Plattformvereinheitlichung und Wegfallen von Restrukturierungskosten, etc...
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stoam
Was werden wir heute erfahren
Seit 2020 dabei und nichts passiert, war kurz auf 5 Euro dann wieder auf 1. Bin gespannt was sie heute veröffentlichen. Remco ist ja auch als Grösster Aktionär Investiert, also ist er überzeugter CEO.
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VonAktienCheck
Dividende
Die Idee mit der Dividende ist schön, aber es wird sie definitiv nicht geben. Erstens gibt es einen erheblichen Schuldenberg, und es wäre strategisch unklug, das vorhandene Geld in Form von Dividenden auszuschütten. Zweitens betont Remco klar, dass er vorerst weiterhin auf Wachstum setzt. Das Unternehmen kommt bisher gut mit den wirtschaftlichen Herausforderungen klar. Wenn MGI das auch weiterhin schafft werden auch weitere Investoren kommen. Die kommenden Zahlen werden spannend und noch spannender werden die Zahlen der nächsten Quartale.
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hello_again
Zahlen am 29.2.
In 2 Wochen sind wir schlauer. zwei drittel der Aktien werden von langfristigen Investoren gehalten, bzw sind namentlich auf der Webseite gelistet. Was tun, um den Kurs zu steigern? Bei einem Börsenwert von 150Mio könnten mal 15Mio als Dividende ausgeschüttet werden und fürs Folgejahr nochmals 15mio. Dann wären noch immer über 100 Mio Cash&Cash Equivalents in der Bilanz. Gleichzeitig wäre die Bekanntheit kurzfristig enorm gesteigert. Andere Möglichkeit für große Kursprünge wäre der Einstieg weiterer großer Investoren. Bei geringem Freefloat halte ich das für unwahrscheinlich. Erwartet, laut Guidance Update aus dem 2. Halbjahr, werden 10% Umsatzwachstum auf rund 340mio, und ca 100Mio EBITDA. Bei 155Mio Börsenwert. und das im Techsector.. Wer sich in die Zukunft der Onlinewebrung einlesen mag, findet hier mehr Informationen: https://press.mgi.group/the-mgi-newsletter
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TraderderHerzen
Google schaltet Cookies ab
https://t3n.de/news/google-ende-third-party-cookies-2024-datenschutz-tracking-1597095/#:~:text=Schon%25202020%2520kündigte%2520Google%2520an,über%2520Websites%2520hinweg%2520getrackt%2520werden. Möglicherweise ein Katalysator.
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Häufig gestellte Fragen zur Verve Group Aktie und zum Verve Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Verve Group Aktie liegt bei 1,312 €.

Für 1.000€ kann man sich 762,20 Verve Group Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Verve Group Aktie lautet MGIMF.

Die 1 Monats-Performance der Verve Group Aktie beträgt aktuell -28,86%.

Die 1 Jahres-Performance der Verve Group Aktie beträgt aktuell -60,88%.

Der Aktienkurs der Verve Group Aktie liegt aktuell bei 1,312 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -28,86% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Verve Group eine Wertentwicklung von -17,79% aus und über 6 Monate sind es -41,94%.

Das 52-Wochen-Hoch der Verve Group Aktie liegt bei 4,18 €.

Das 52-Wochen-Tief der Verve Group Aktie liegt bei 1,11 €.

Das Allzeithoch von Verve Group liegt bei 6,51 €.

Das Allzeittief von Verve Group liegt bei 0,02 €.

Die Volatilität der Verve Group Aktie liegt derzeit bei 120,54%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Verve Group in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 5,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +282,26%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 5,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +282,26%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Verve Group Kursziel beträgt 5,00 €. Das ist +282,26% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Verve Group 2 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Verve Group Kursziel beträgt 5,00 €. Das ist +282,26% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Verve Group 2 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 5,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +282,26%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Verve Group Aktie bei 5,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Verve Group Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 349,19 Mio. €

Insgesamt sind 206,1 Mio Verve Group Aktien im Umlauf.

Verve Group hat seinen Hauptsitz in Schweden.

Verve Group gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Verve Group Aktie beträgt 22,50.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Verve Group betrug 437.005.000 €.

Nein, Verve Group zahlt keine Dividenden.