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Die Aktie von Gerresheimer verzeichnet derzeit einen Kursrückgang von 0,32 Prozent. Sie hat sich um 8 Cent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag verschlechtert. Aktuell zahlen Anleger an der Börse für die Aktie 25,28 Euro. Unbenommen des Minus liegt die Aktie von Gerresheimer gegenüber dem SDAX (SDAX ) vorn. Der SDAX kommt derzeit nämlich nur auf 17.972 Punkte. Das entspricht einem Minus von 1,95 Prozent. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von dem Anteilsschein von Gerresheimer noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 13,02 Euro erreichte das Papier am 30. März 2009.
Die Gerresheimer AG bietet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland und international Arzneimittelverpackungen, Drug Delivery Devices und Lösungen an. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Plastics & Devices, Primary Packaging Glass und Advanced Technologies. Es bietet vorfüllbare Spritzen, Verpackungslösungen aus Kunststoff und Glas, Fläschchen, Glaskarpulen und Ampullen, Flaschen und Behälter sowie Behälter, Flaschen, Kappen, Verschlüsse, Applikatoren und Zubehör an.
| Gerresheimer | Asahi Glass | Krones | Nampak | O-I Glass | ||
| Kurs | 25,28 | 30,60 € | 138,60 € | 27,60 € | 13,30 € | |
| Performance | 0,32 | +2,00% | -2,81% | -0,72% | 0,00% | |
| Marktkap. | 874 Mio. € | 6,19 Mrd. € | 4,38 Mrd. € | - | 2,05 Mrd. € |
Der Anteilsschein von Gerresheimer wird von mehreren Analysten beobachtet.
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Buy" belassen. Analyst James Vane-Tempest veröffentlichte am Freitag eine eigene Zweitmeinung zu seiner ersten Diagnose des europäischen Healthcare-Sektors für 2026. Der Bereich Auftragsfertigung (CDMO) habe bei seinem Backtest, der auch die Volatilität am Gesamtmarkt berücksichtige, zwar grundsätzlich am schwächsten abgeschnitten. Er begründet dies mit hohem Kapitalaufwand und Verbindlichkeiten sowie anhaltenden Sorgen um die Lagerbestände. Die Verpackungsspezialisten Gerresheimer und Schott Pharma ragten allerdings nach der relativen Schwäche des Subsektors positiv heraus.
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Underperform" mit einem Kursziel von 25,68 Euro belassen. 2025 sei ein schlechtes Jahr für die meisten europäischen Medizintechnikwerte gewesen, geprägt von Konsumschwäche, regulatorischem Druck in China und Wechselkursgegenwind, schrieb Susannah Ludwig in einem am Dienstag vorliegenden Ausblick 2026. Für langfristig orientierte Anleger eröffne dies attraktive Möglichkeiten, da viele der Schwächen zyklisch und nicht strukturell seien. Allerdings werde es Geduld benötigen. Ihre "Top Picks" sind Straumann und Sartorius. Positiv bewertet sich zudem Alcon, Eurofins, Healthineers, Sonova, Carl Zeiss, Demant sowie Sartorius Stedim und Ambus. Mit "Underperform" stuft sich hingegen Tecan, Gerresheimer und GN Store Nord ein.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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