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Für das Wertpapier von Gerresheimer steht gegenwärtig ein Preisanstieg 0,26 Prozent zu Buche. Die Aktie verteuerte sich um 5 Cent. Die Gerresheimer-Aktie kostet derzeit 19,43 Euro. Gegenüber dem SDAX (SDAX ) liegt der Anteilsschein von Gerresheimer damit vorn. Der SDAX kommt derzeit nämlich auf 17.653 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,17 Prozent. Trotz des heutigen Kursgewinns: Von seinem Allzeithoch ist die Aktie von Gerresheimer aktuell noch weit entfernt. Am 5. September 2023 ging das Papier zu einem Preis von 122,90 Euro aus dem Handel – das sind 532 Prozent mehr als der aktuelle Kurs.
Die Gerresheimer AG bietet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland und international Arzneimittelverpackungen, Drug Delivery Devices und Lösungen an. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Plastics & Devices, Primary Packaging Glass und Advanced Technologies. Es bietet vorfüllbare Spritzen, Verpackungslösungen aus Kunststoff und Glas, Fläschchen, Glaskarpulen und Ampullen, Flaschen und Behälter sowie Behälter, Flaschen, Kappen, Verschlüsse, Applikatoren und Zubehör an.
Um die Gunst der Kunden buhlt Gerresheimer in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Dazu gehört beispielsweise Krones (Krones-Aktie). das Wertpapier des Unternehmens liegt gegenwärtig mit 0,29 Prozent im Plus. Kaum verändert ist hingegen zur Stunde der Kurs bei Asahi Glass (Asahi Glass-Aktie). das Wertpapier kostet 34,40 EUR und damit etwa genauso viel wie am Vortag.
Das Wertpapier von Gerresheimer wird von mehreren Analysten beobachtet.
Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Der Spezialverpackungspartner der Pharmabranche habe für einen Schock gesorgt mit Gewinnwarnung für 2025, weiteren Bilanzierungsproblemen und Abschreibungen, schrieb Falko Friedrichs in seinem am Donnerstag vorliegenden Kommentar. Das operative Ergebnisziel für 2026 liege etwa 5 Prozent unter dem Konsens.
Die DZ Bank hat den fairen Wert für Gerresheimer von 23 auf 16 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Neue Hiobsbotschaften hätten für einen nächsten heftigen Kurseinbruch gesorgt, schrieb Sven Kürten in einer am Mittwoch vorliegenden Studie und verwies auf "neue, aufgedeckte Bilanzierungsprobleme". Eine zweite Wirtschaftsprüfung sowie regulatorische Untersuchungen hätten Hinweise auf mögliche Rechnungslegungsverstöße einzelner Mitarbeiter ergeben, was das Vertrauen in die Bilanzqualität aufs Neue erheblich belaste. In der Folge seien die Zahlen für 2025 schwächer ausgefallen und es gebe deutliche Wertberichtigungen. Auch der Ausblick 2026 liege nochmals unter seinen ohnehin schon geringen Erwartungen.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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