"Wir sind mitten im Krypto-Winter": Bitcoin-Kurs fällt auf 73.000 US-Dollar
Bitwise-Experte Matt Hougan warnt vor einem echten Bitcoin-Bärenmarkt. Warum er Krypto-Anlegern zugleich aber neue Hoffnung macht.
Das Drama am Krypto-Markt geht weiter: Am gestrigen Dienstagabend markierte der Bitcoin-Kurs ein neues Jahrestief und korrigierte zeitweise bis auf die 73.000 US-Dollarmarke zurück, was den niedrigsten Stand der Krypto-Leitwährung seit November 2024 bedeutet.
Bitwise-CIO Matt Hougan erklärt in einem auf X geteilten Artikel: “Dies ist keine ‘Bullenmarktkorrektur’ oder ‘ein Dip’. Es handelt sich um einen voll ausgeprägten Krypto-Winter im Stil von 2022 […] – ausgelöst durch Faktoren wie übermäßige Hebelwirkung und weit verbreitete Gewinnmitnahmen durch OGs.”
Dies zu akzeptieren, habe ihm selbst viel Klarheit über die Situation verschafft. “Diejenigen unter euch, die Krypto in den vergangenen Wintern – entweder 2018 oder 2022 – verfolgt haben, werden sich daran erinnern, dass gute Nachrichten in den Tiefen des Winters keine Rolle spielen”, betont Hougan. Auch die institutionelle Adoption oder die Tatsache, dass der neue Fed-Chef ein Bitcoiner sei, könne daher die Kurse nicht nach oben bewegen.
Verglichen mit dem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar aus dem frühen Oktober ist der Bitcoin-Kurs inzwischen um etwa 40 Prozent eingebrochen. Dennoch will Hougan den Mut nicht verlieren und erklärt, dass sich “das Ende dieser Krypto-Winter sehr ähnlich anfühlt wie jetzt: Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Unwohlsein”.
Die gute Nachricht: Der aktuelle Bärenmarkt habe bereits im Januar 2025 begonnen, aber wurde durch die Käufe von Spot ETFs und Treasury-Firmen zunächst “verdeckt”. Deshalb dürften “wir eher früher als später wieder voll durchstarten”. Der Krypto-Frühling könnte schon bald beginnen.
Mit der Bitcoin-Prognose für das Jahr 2025 lag der Assetmanager Bitwise jedoch klar daneben, hatte man doch 200.000 US-Dollar bis zum Jahresende prophezeit. Krypto-Analyst Alex Thorn von Galaxy Digital ist pessimistischer als Matt Hougan und befürchtet, dass der Boden erst bei “56.000 US-Dollar bis 59.000 US-Dollar” erreicht sein könnte.
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