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Ein Wertanstieg von 3,35 Prozent steht gegenwärtig für die Wacker Neuson-Aktie zu Buche. Das Wertpapier verteuerte sich um 65 Cent. Zur Stunde kostet das Papier 20,05 Euro. Das Wertpapier von Wacker Neuson steht somit immer noch besser da als der Gesamtmarkt, gemessen am SDAX (SDAX ). Der SDAX notiert derzeit bei 18.281 Punkten. Das entspricht lediglich einem Minus von 0,51 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Trotz des heutigen Kursgewinns: Von seinem Allzeithoch ist der Anteilsschein von Wacker Neuson gegenwärtig noch weit entfernt. Am 23. Januar 2018 ging die Aktie zu einem Preis von 33,86 Euro aus dem Handel – das sind 68,88 Prozent mehr als der aktuelle Kurs.
Die Wacker Neuson SE produziert und vertreibt Baugeräte und kompakte Baumaschinen in Deutschland, Österreich, den USA und international. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Baugeräte (Light Equipment), Kompakt-Baumaschinen und Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet akkubetriebene Stampfer, Vibrationsplatten und-walzen für die Bodenverdichtung, Innen- und Außenrüttler für die Betonverdichtung und Minibagger sowie Ladelösungen an. Bei einem Umsatz von 2,23 Mrd. € erwirtschaftete Wacker Neuson zuletzt einen Jahresüberschuss von 101,50 Mio. €.
| Wacker Neuson | Astec Industries | Caterpillar | Jungheinrich | Sany Heavy Equipment | Terex | |
| Kurs | 20,05 | 40,60 € | 537,00 € | 37,08 € | 1,26 € | 50,50 € |
| Performance | 3,35 | +0,50% | +0,19% | -0,64% | -0,87% | 0,00% |
| Marktkap. | 1,36 Mrd. € | 926 Mio. € | 251 Mrd. € | 1,78 Mrd. € | 4,04 Mrd. € | 3,35 Mrd. € |
Die Aktie von Wacker Neuson wird von mehreren Analysten beobachtet.
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Wacker Neuson auf "Hold" mit einem Kursziel von 26 Euro belassen. Die geplatzte Übernahme des Baumaschinenherstellers durch den südkoreanischen Mischkonzern Doosan dürfte den Kurs entsprechend belasten, schrieb Stefan Augustin in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er erwähnte, bislang eine Übernahmeprämie von zehn Prozent auf das Kursziel einkalkuliert zu haben.
Das Analysehaus Jefferies hat Wacker Neuson auf "Hold" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Dass die fortgeschrittenen Übernahmegespräche des Baumaschinenherstellers mit Doosan Bobcat nicht fortgesetzt würden, könnte mit dem gleichzeitigen Interesse der Südkoreaner am weltweit drittgrößten Waferhersteller SK Siltron zusammenhängen, schrieb Martin Comtesse in einer am Freitag vorliegenden Reaktion. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Gründerfamilien einen weiteren Anlauf zum Verkauf ihrer Anteile nehmen könnten. Nun liege der Fokus aber erst einmal auf der operativen Entwicklung im vergangenen Quartal und darüber hinaus. Eine große Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal erwartet Comtesse nicht. Das deutsche Infrastrukturprogramm dürfte sich frühestens im zweiten Halbjahr 2026 bemerkbar machen.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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