Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,00 US-Dollar. Das waren 70 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 85 Cent auf 62,99 Dollar (Dollarkurs).
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Montag war der Preis für Brent-Öl noch um mehr als drei Dollar je Barrel gefallen. Belastet wurden die Notierungen nach dem Wochenende von der Aussicht auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, woraufhin geopolitische Risiken für die ölreiche Region am Persischen Golf wieder geringer eingeschätzt werden. Laut jüngsten Meldungen hat Irans Präsident Massud Peseschkian seinen Außenminister beauftragt, Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu führen.
Am Markt rückten zudem jüngste Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Indien in den Fokus. Dieser hatte gesagt, dass er Zölle auf Waren aus Indien zurücknehmen werde. Der US-Präsident verband die Ankündigung mit der Aussage, dass Modi zugestimmt hätte, kein russisches Öl (Rohöl) mehr zu kaufen und stattdessen deutlich mehr Öl aus den USA und möglicherweise Venezuela zu beziehen. Indien ist nach den Sanktionen westlicher Industriestaaten gegen Russland ein wichtiger Abnehmer für russisches Öl./jkr/jsl/he
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