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VW greift an - 20 neue Modelle für China – Blume: "Nur wer in China besteht, wird auch woanders auf der Welt erfolgreich sein."

Mit der größten Modelloffensive der Konzerngeschichte will Volkswagen in China zurück in die Erfolgsspur: 20 neue E-Modelle in diesem Jahr und speziell für den Markt entwickelte Fahrzeuge sollen den Absatz stabilisieren und den internationalen Vorsprung sichern.
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Volkswagen setzt in China auf eine bislang einmalige Modelloffensive. Allein in diesem Jahr sollen 20 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt kommen, um den Absatz auf dem nach wie vor wichtigsten Markt zu stabilisieren und die Position in den Top 3 der Neuzulassungen zu verteidigen. "Wir wollen in den Top 3 bleiben. Und Nummer eins unter den internationalen Herstellern“, erklärte VW-China-Chef Ralf Brandstätter.

Bereits angelaufen ist das erste Modell "in China, for China": der VW ID.Unyx 07, entwickelt komplett in der Volksrepublik inklusive neuer Elektronik-Architektur. Weitere Fahrzeuge sollen im Laufe des Jahres folgen. Konzernchef Oliver Blume nannte die Strategie einen wichtigen "Meilenstein unserer Strategie In China, for China". Blume betonte: "Vor drei Jahren haben uns viele abgeschrieben. Doch wir haben uns mit einer klaren Strategie Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr zurückgekämpft."

Die neuen Modelle eröffnen Volkswagen (VW Aktie) auch Exportchancen. Nach Nahost, Usbekistan und Kasachstan werden bereits Fahrzeuge aus China geliefert, mittelfristig könnten Südamerika und Afrika folgen. Ein Export nach Europa ist hingegen weiterhin ausgeschlossen. Brandstätter räumte ein, dass sich die Effekte der Offensive in China erst ab 2027 spürbar zeigen dürften: "2027 wird die Modelloffensive dann Wirkung zeigen."

Bei den Verbrennern bleibt VW in China mit 22,6 Prozent Marktanteil führend. Bei Elektrofahrzeugen spielt der Konzern dagegen kaum eine Rolle. Den Markt dominieren einheimische Hersteller wie BYD und rund 100 weitere Anbieter, die sich in einem erbitterten Preiskampf gegenüberstehen. "Der Wettbewerb ist hart", so Brandstätter. Er erwartet jedoch, dass sich mittelfristig die Spreu vom Weizen trennen wird. Für die Preise sieht er bereits das Ende der Fahnenstange erreicht: "Bis 2025 hatten die Preise eigentlich nur eine Richtung gekannt: nach unten."

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Die neuen Plattformen und Architekturen aus China senken die Kosten um bis zu 50 Prozent. Brandstätter betont: "Wir haben unsere Kostenstrukturen konsequent auf dieses Umfeld ausgerichtet und wollen mit unseren neuen Fahrzeugen Geld verdienen." Blume unterstrich die strategische Bedeutung des Marktes: "In China entscheidet sich, wer in der Transformation vorne mitfährt. Nur wer in China besteht, wird auch woanders auf der Welt erfolgreich sein."

Fazit:
Anleger dürfen gespannt sein, ob die großangelegte Modelloffensive in China Wirkung zeigt. Sollte VW den Plan erfolgreich umsetzen, dürfte die Aktie wieder in Schwung kommen – vor allem durch die neuen, speziell entwickelten E-Modelle und die gesteigerten Exportchancen.

Redaktion Ariva/MW


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