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Trumps lukrative Verbindung zu Binance: Alles nur Zufall?

Binance und Trump pflegen enge geschäftliche Beziehungen – nicht immer transparent, dafür umso profitabler. Vorwürfe der Vetternwirtschaft wiegelt man ab.
  • Die geschäftlichen Beziehungen zwischen Binance und Trump haben sich über die vergangenen Monate immer weiter intensiviert. Ein Begleitumstand: Der von World Liberty Financial ausgegebene Stablecoin USD1 weist inzwischen eine ungewöhnlich hohe Konzentration bei Binance auf, wie Forbes unter Berufung auf Onchain-Daten der Analyseplattform Arkham Intel berichtet. Demnach werden rund 87 Prozent aller im Umlauf befindlichen Token über Wallets der Börse oder im Auftrag ihrer Kunden gehalten. Von insgesamt 5,4 Milliarden US-Dollar entfallen damit etwa 4,7 Milliarden US-Dollar auf Binance. Unter den zehn größten Stablecoins nach Marktkapitalisierung ist dies die höchste Bündelung.
  • World Liberty Financial steht mittlerweile in enger Verbindung zur Trump-Familie. Das 2024 vom von Zach Witkoff und Zak Folkman gegründete Unternehmen führt Donald Trump als Mitgründer emeritus, seine Söhne Eric und Barron Trump übernehmen leitende Funktionen. Eine mit Donald Trump verbundene LLC hält rund 38 Prozent am Unternehmen sowie 22,5 Milliarden WLFI-Token und hat Anspruch auf 75 Prozent der Erlöse aus deren Verkauf. Laut Finanzoffenlegung erzielte Trump in den zwölf Monaten bis Dezember 2024 Einnahmen in Höhe von 57,4 Millionen US-Dollar aus dem Projekt.
  • Die Beziehung zwischen World Liberty Financial und Binance hat sich dabei in den vergangenen Monaten immer weiter intensiviert. Laut Arkham-Daten gingen im Januar 235 Millionen WLFI-Token an die Börse, um eine Promotion zu finanzieren. Im Mai folgte die Ankündigung des Fonds MGX, den Stablecoin für eine Beteiligung an Binance einzusetzen. Im Dezember teilte das Unternehmen mit, Vermögenswerte des auslaufenden BUSD würden in den Stablecoin von World Liberty Financial umgewandelt.
  • Die engen Verflechtungen wurden zudem von politischen und regulatorischen Entscheidungen begleitet, die Binance unmittelbar zugute kamen und dahingehend Fragen über mögliche Interessenkonflikte aufwerfen. Im Oktober wurde Binance-Mitgründer Changpeng Zhao von Donald Trump begnadigt. 2025 stellte die US-Börsenaufsicht SEC ihre Klage gegen Binance wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze ein, nur wenige Tage nach der Erstlistung von USD1.
  • Web3-Journalistin Molly White erklärte gegenüber Forbes, die Konzentration sei “nicht völlig überraschend”, verwies jedoch auf ein “zumindest theoretisches Risiko”, wenn ein Token stark bei einer einzelnen Börse gebündelt sei. Binance und World Liberty Financial wiesen gegenüber Forbes jede Einflussnahme zurück und bezeichneten die Maßnahmen als branchenüblich.

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