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Ares Capital: Warum diese BDC trotz 9%-Rendite noch immer als verlässlicher Dividenden-Anker gilt

Ares Capital bleibt für Einkommensinvestoren eine zentrale Ertragsquelle: Die Business Development Company (BDC) kombiniert seit Jahren eine hohe Dividendenrendite von rund 9 % mit einer vergleichsweise stabilen Ausschüttungspolitik und einem robusten Kreditportfolio. Der auf Seeking Alpha veröffentlichte Beitrag zeichnet nach, wie Ares Capital über mehr als ein Jahrzehnt Dividenden zahlt, das Portfolio fortlaufend optimiert und dadurch für viele Anleger zum „anchor"-Investment im Income-Segment geworden ist.

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Struktur und Geschäftsmodell von Ares Capital

Ares Capital ist als BDC strukturiert und investiert primär in gesicherte und nachrangige Kredite sowie in Beteiligungen an mittelständischen und sponsor-backed Unternehmen. Der Fokus liegt auf Direct Lending, häufig in Form von Senior Secured Loans mit variabler Verzinsung, ergänzt um ertragsstärkere Mezzanine-Finanzierungen und ausgewählte Equity-Positionen. Die Gesellschaft profitiert dabei vom breiten Deal-Flow und der Origination-Pipeline der Ares Management-Plattform.

Das Portfolio ist über zahlreiche Branchen und Emittenten diversifiziert und soll eine ausgewogene Balance aus laufenden Erträgen und Kapitalerhalt bieten. Die Ertragsbasis speist sich überwiegend aus Zinseinnahmen, die direkt in die Fähigkeit zur Dividendenausschüttung einfließen. Durch die BDC-Regulierung ist Ares Capital verpflichtet, einen Großteil der steuerpflichtigen Erträge an die Aktionäre auszuschütten.

Eine Dekade Dividenden: Stabilität und Anpassungen

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Der Beitrag auf Seeking Alpha stellt die Dividendenhistorie von Ares Capital in den Mittelpunkt. Seit über einem Jahrzehnt zahlt die Gesellschaft kontinuierlich Dividenden und hat diese über weite Strecken stabil gehalten. Die Autoren heben hervor, dass Ares Capital seine Ausschüttungspolitik immer wieder an das Zinsumfeld und die Ertragslage angepasst hat, ohne den grundsätzlichen Charakter als Einkommensinvestment zu gefährden.

Über den Zeitraum, den der Artikel analysiert, habe Ares Capital wiederholt bewiesen, dass das Management bereit ist, bei Bedarf Sonderdividenden zu zahlen oder die reguläre Dividende moderat zu adjustieren, um die Balance zwischen Ausschüttung und Bilanzstabilität zu wahren. Die Dividende wird dabei als zentrales Steuerungsinstrument eingesetzt, um sowohl die Attraktivität für Income-Investoren als auch die Kapitalausstattung der BDC im Blick zu behalten.

Renditeprofil und Rolle im Portfolio

Im Fokus des Beitrags steht die aktuelle Ausschüttungsrendite von über 9 %, die Ares Capital im gegenwärtigen Umfeld bietet. Diese Rendite ergibt sich aus der regulären Dividende und gegebenenfalls zusätzlichen Ausschüttungen, die aus über den Kernbedarf hinausgehenden Erträgen stammen können. Nach Darstellung auf Seeking Alpha fungiert Ares Capital in einem Income-orientierten Portfolio als „anchor", der für einen substantiellen Anteil des laufenden Cashflows verantwortlich ist.

Der Artikel stellt heraus, dass diese Rolle nur dann sinnvoll ist, wenn die Nachhaltigkeit der Dividende durch ausreichende Nettozinserträge und eine konservative Portfolioallokation abgesichert ist. Ares Capital hat in der Vergangenheit wiederholt nachgewiesen, dass die Nettoinvestment-Erträge (Net Investment Income) die Dividende decken können und teilweise Spielraum für Sonderausschüttungen bieten, sofern das Marktumfeld und die Kreditqualität dies zulassen.

Qualität des Kreditportfolios und Risikomanagement

Die Kreditqualität und das Risikomanagement stehen im Zentrum der Argumentation auf Seeking Alpha. Ares Capital investiert überwiegend in erstrangig besicherte Kredite und legt Wert auf konservative Loan-to-Value-Quoten, Covenants und eine enge laufende Überwachung der Portfoliounternehmen. Zahl und Umfang von Non-Accrual-Positionen werden als wichtige Kennzahlen herangezogen, um die Stabilität der Cashflows zu beurteilen.

Der Artikel verweist darauf, dass Ares Capital in den vergangenen Jahren – trotz Phasen erhöhter Marktvolatilität und sektoraler Stresssituationen – das Kreditrisiko insgesamt gut im Griff hatte. Problemfälle seien zwar nie ganz zu vermeiden, aber in Relation zum Gesamtportfolio überschaubar geblieben. Das aktive Workout- und Restrukturierungsgeschäft, unterstützt durch die Ressourcen von Ares Management, soll dazu beitragen, Ausfälle zu minimieren und Recovery-Werte zu maximieren.

Zinsumfeld, NII und Dividendenfähigkeit

Ein wesentliches Argument des Beitrags ist die Zinssensitivität des Geschäftsmodells. Da Ares Capital primär in variabel verzinste Kredite investiert, steigen bei höheren Leitzinsen die Kuponerträge, während sich die Refinanzierungskosten nur teilweise und zeitverzögert anpassen. Diese Dynamik kann zu einem Anstieg des Net Investment Income führen und damit zusätzlichen Puffer für die Dividende schaffen.

Im Umfeld höherer Zinsen hat Ares Capital nach Darstellung auf Seeking Alpha entsprechend profitiert: Der NII legte zu, und die Deckung der Dividende verbesserte sich. Gleichzeitig wird betont, dass ein aggressives Zinsumfeld das Kreditrisiko entlang der Kapitalstruktur verschärfen kann, da Portfoliounternehmen stärker belastet werden. In diesem Spannungsfeld aus höheren Zinserträgen und potenziell wachsendem Ausfallrisiko spielt das Kreditselektions- und Monitoring-Know-how des Managements eine zentrale Rolle.

Bewertung und Kursentwicklung

Der Artikel beleuchtet auch die Bewertung von Ares Capital. Die Aktie bewegt sich typischerweise in einer Spanne um den Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV), mit Phasen von leichten Aufschlägen (Premium) und Abschlägen (Discount). Für Einkommensinvestoren ist laut der Darstellung auf Seeking Alpha vor allem relevant, zu welchen Multiples auf den NAV und zu welcher Effektivrendite die Position aufgebaut oder ausgebaut wird.

In Phasen, in denen die Aktie mit Abschlag auf den NAV gehandelt wird, erhöht sich die effektive Ausschüttungsrendite für Neuengagements, was die Attraktivität steigern kann. Umgekehrt kann ein deutlicher Aufschlag den künftigen Total (Total Aktie) Return begrenzen, falls sich die Bewertung wieder an den NAV angleicht. Die Kursentwicklung von Ares Capital wird im Artikel vor allem im Kontext der kumulierten Dividenden gesehen, da der Gesamtertrag (Total Return) bei BDCs stark vom laufenden Cashflow abhängt.

Langfristige Total-Return-Perspektive

Seeking Alpha stellt die langfristige Performance von Ares Capital als Income-Investment heraus, wobei der Fokus klar auf dem Total Return inklusive reinvestierter Dividenden liegt. Über die betrachtete Dekade haben Anleger, die konsequent investiert blieben und Ausschüttungen wieder anlegten, einen beachtlichen Kapitalzuwachs erzielt, obwohl der Kursverlauf zwischenzeitlich volatil war.

Der Beitrag unterstreicht, dass diese Entwicklung ohne die kontinuierlichen, hohen Ausschüttungen nicht möglich gewesen wäre. Ares Capital habe damit gezeigt, dass ein BDC-Modell, das auf stabile Cashflows, konservative Kreditstrukturen und eine disziplinierte Kapitalallokation setzt, über längere Zeiträume nicht nur laufenden Ertrag, sondern auch wettbewerbsfähige Gesamtrenditen liefern kann.

Rolle von Ares Capital in einem diversifizierten Income-Portfolio

Ein weiterer Schwerpunkt des Artikels ist die strategische Einordnung im Portfolio. Ares Capital wird dort als Kernposition im Income-Segment beschrieben, die einen „anchor"-Charakter erfüllt: Ein verlässlicher Dividendenzahler, der einen erheblichen Anteil des Cashflows generiert und durch Diversifikation über viele Kreditengagements hinweg das idiosynkratische Risiko einzelner Emittenten reduziert.

Gleichzeitig wird betont, dass Anleger die inhärenten Risiken des BDC-Sektors – Leverage, Kreditrisiko, regulatorische Vorgaben und Zinsabhängigkeit – berücksichtigen müssen. Eine sinnvolle Allokation setze daher voraus, dass Ares Capital nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen Fixed-Income- und Equity-Ertragsquellen gehalten wird, um Klumpenrisiken zu vermeiden und die Volatilität auf Portfolioebene zu begrenzen.

Fazit: Ein Dividenden-Anker für konservative Anleger?

Für konservative Anleger, die auf stabile Erträge setzen und die Besonderheiten des BDC-Sektors verstehen, ergibt sich aus den Ausführungen auf Seeking Alpha ein klares Bild: Ares Capital kann als Income-Baustein mit überdurchschnittlicher Ausschüttungsrendite und langjähriger Dividendenhistorie eine tragende Rolle spielen. Wer bereits investiert ist, dürfte die Aktie primär als Halteposition betrachten, um den laufenden Cashflow zu vereinnahmen und nur bei deutlichen Bewertungsübertreibungen über Teilgewinnmitnahmen nachzudenken.

Neue Engagements bieten sich aus konservativer Sicht vor allem in Phasen an, in denen die Aktie in der Nähe des NAV oder mit Abschlag gehandelt wird und die Dividende klar durch den Net Investment Income gedeckt ist. Eine behutsame Gewichtung im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios, kombiniert mit regelmäßiger Überprüfung der Kreditqualität und der Dividendenkennzahlen, erscheint als angemessene Reaktion auf die dargestellte Investmentstory. Unter diesen Prämissen kann Ares Capital für sicherheitsorientierte Einkommensanleger weiterhin ein relevanter Dividenden-Anker bleiben.

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