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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.901,67 $ -9,13% Perf. seit Threadbeginn:   +526,09%
 
SteG1:

@sommerer

3
27.06.10 11:06
ich wollte ja nicht mehr posten, aber das mit den Schulden, Zinssklaven etc. ärgert mich schon immer. Das ist ein so falsches Argument, dass ich es mir immer nur so erklären kann, dass Artikelverfasser wirklich noch niemals etwas mit Wirtschaft tu tun hatten...
Zunächst musst Du unterscheiden zwischen Konsumkrediten und Investitionen. Konsumkredite, das hast Du vollkommen recht sind wirklich per se schlecht. Wobei es das schon wieder Schattierungen gibt z.B. Du hast einen selbstverschuldeten Unfall ohne Vollcasko. Ohne Auto wird es halt schon schwierig mit dem Arbeitsweg etc.
Schulden für Investitionen (und das ist der größte Teil der Schulden) sind erstens gut und zweitens fast unvermeidbar. Deshalb gibt es kaum EK finanzierte Unternehmen, außer jemand hat vor der Frimengründung geerbt oder im Lotto gewonnen. Nimm mal die Autoindustrie: Die müssen gerade mit Hochdruck alternative z.B. Antriebe entwickeln. Die können nicht warten, bis alle Entwicklungskosten EK finanziert aus dem Gewinn erwirtschaftet sind. Wenn ein Unternehmen das manchen würde, dann wäre es bereits am Markt verschwunden (wenn es dann endlich die Technologie entwickelt hat). So funktioniert eben der Wettbewerb, dass Unternehmen schnell auf Nachfrageänderungen, Marktveränderungen, Strukturveränderungen reagieren oder z.B. einen Konkurrenten wegen Marktanteilen, Technologietransfer (weil es noch teuerer wäre alles selbst zu entwicklen), Kosteneinsparungen durch Größenvorteile etc. übernehmen müssen, um am Markt erfolgreich zu sein. Da kann man nicht immer abwarten bis alles EK finanziert möglich ist. Wenn dann die Rendite der Investition größer als der Zins ist, dann sind es auch "gute" Schulden. Die Alternative für fast jedes Unternehmen lautet: Schnelle Reaktion auf Veränderungen = zukünftiger Geschäftserfolg, aber mit Schulden finanziert oder langsame Reaktion mit EK Finanzierung, aber langfristig vom Markt zu verschwinden. Ich kenne hier nur ein Unternehmen das komplett EK finanziert arbeitet und da hat der Firmengründer vorher schon eine sehr erhebliche Erbschaft gemacht. Ja, dann geht es, weil er einfach große Investitionen auf der Erbschaft bezahlt... Da die wenigsten diesen Umstand haben, funktioniert das leider nicht oft...
Antworten
Palaimon:

Mal davon abgesehen,

6
27.06.10 11:10
dass die ganze Schuldendiskussion reichlich off topic ist, möchte ich etwas zur Differenzierung beitragen. Dann sollte aber auch gut sein.

Schulden im eigentlichen Sinne sind nicht erstrebenswert. Unter Schulden sind Ausgaben zu verstehen, die lang- und mittelfristig nicht durch ihnen gegenüberliegende Einnahmen ausgeglichen werden. Das kann durch eigenes Verschulden passieren, indem man entweder über seine Verhältnisse lebt, auf Pump kauft, an der Börse spekuliert mit Geld, das man nicht hat und damit auf den Bauch fällt, oder es passiert durch Fremdverschulden, wie z.B. durch unvorhergesehe Arbeitslosigkeit oder bei Selbständigen durch einen Forderungsausfall.

Ein Haus oder andere Güter zu finanzieren, sind keine Schulden. Das sind Verbindlichkeiten, die über regelmäßige Einnahmen getilgt werden, bis man irgendwann "schuldenfrei" ist.



An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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biomuell:

Markt macht Preise - auch überteuerte.

7
27.06.10 11:26
Zitat aus #20548. "Natürlich hast du Recht, mein letztes Posting galt auch nicht dir, sondern dem Schmalspurökonom. Auch wenn Immos überteuert sein sollten (sind es nicht, weil der Markt die Preise macht), wie soll man ohne Schulden ein Immo kaufen (auch wenn sie zB 50 % unter dem aktuellen Preis notriert) ?"

Wenn dieses "Argument" (nicht zu teuer, weil der Markt die Preise macht) zutreffend wäre, dann wären die Neuer Markt Bubble-Aktien von 2000-2001, aber auch Nasdaq zu dieser Zeit, US-, irische, spanische Immobilien, Ölreis von 148 USD pro Barrel, Goldexplorerpreise von 2007... oder zahlreiche andere Beispiele: hölländische Tulpenbubble; US Aktienbubble ende 1920er....)  ebenfalls nicht überteuert gewesen, weil ja der Markt die Preis machte.....

Bei solchen Argumenten würde ich andere Boardteilnehmer nicht als "Schmalspurökonom" bezeichnen....

Letztlich hat es dann die Zukunft gezeigt, dass der Markt  - "obwohl er die Preise macht" -  diese Assets weit überteuert bewertet hatte.
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 329000
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#20554

polo10:

@sommerer

3
27.06.10 11:32
Natürlich hast du Recht, mein letztes Posting galt auch nicht dir, sondern dem ................... .

Auch wenn Immos überteuert sein sollten (sind es nicht, weil der Markt die Preise macht), wie soll man ohne Schulden ein Immo kaufen (auch wenn sie zB 50 % unter dem aktuellen Preis notriert) ?

Wenn man 70 ist?
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Minespec:

was will denn der Polo hier ?

5
27.06.10 11:38
er hat mich und Andere gesperrt.
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biomuell:

Zinssklaven

6
27.06.10 12:10
es geht hier in diesem Thread nicht um darum, dass ein Arbeitnehmer einen Kredit aufnimmt, um sich ein neues Auto zu kaufen, weil er Zitat 20551 aus  "einen selbstverschuldeten Unfall ohne Vollcasko" hatte.

Und nochmal, es geht hier in diesem Thread auch nicht um A) den Hansi Müller (fake-Id) braucht für sein sonst 80 % eigenfinanziertes Eigenheim aufnimmt. Das hat mit Gold nichts bis gar nichts zu tun.

Wenn hier in diesem Goldthread zum Thema Schulden gepostet wird, dann geht es um die Schulden(krise) der Staaten (mitsamt seiner Gemeinden, Städte, Regionen etc) und es geht um den stark zugenommenen kreditfinanzierten Konsumwahn der letzten Jahre, der so langfristig einfach nicht aufrechterhalten werden kann -  weswegen nun auch die US-Ökonomie leidet, und weswegen nun auch Europa leiden wird, falls nun wirklich wegen dieser eingegangenen Überschuldung ernsthaft gespart werden sollte.

"ZINSSKLAVEN" - ja, wer 20 und mehr Jahre schuftet, um Schulden, Zinsen und Zinseszins abzuzahlen, der ist Zinssklave dessen,  von dem er sich das Geld geborgt hat. Der Grad der Versklavung hängt dabei von der Kredithöhe und Zinsen ab, und klein bis existenzzerstörend sein, letzteres immer häufiger in den letzten Jahren, in edem Fall aber steht der Zinssklave in der Schuld seines "Masters". Für mich ist das: Unfreiheit. Wer also viel Geld hat - borgt Geld her und "hält" sich so Zinssklaven, die für ihren übermäßigen Kredit schuften müssen.

Und was für die Privatperson git, gilt auch für Unternehmen, und selbst Staaten: Griechenland ist nun "Sklave" des Bondmarktes geworden, und muss sich seinem "Master" fast bedingtslos unterwerfen, ausführender "Sklaventreiber": IWF. Das ist ebenfalls Unfreiheit bzw. Soverignitätsverlust.

Man braucht sich daher nicht wundern, dass die Reichen imme reicher werden und dir Armen immer ärmer. Aber vielfach sind die "Armen" selber schuld. Man muss nicht jeden Trend sofort an der Spitze mitreiten (TV Flachbildschirm, ipod), und viele sollten sich VORHER besser überlegen, ob sie wirklich für zum Teil erheblich überteuerte Immobilien einen Kredit aufnehmen wollen, für den sie dann 25 und länger Jahre zurückzahlen...

Noch schlimmer wird es, wenn die Bankster naiven, ahnungslosen Kunden Fremdwährungskredite aufschwatzen wie in den letzten Jahren. Viel Spass und Beileid den Zinssklaven, die nun wegen des gefallen Fremdwährungskredit auf einer noch höheren Schuldlast stehen und deren Abhängigkeit vom Gläubiger (Zinssklavenhalter) noch grösser geworden ist.

PS: Ich kenne zumindest ein paar Leute, die weder im Lotto gewonnen noch geerbt haben, und dennoch nicht auf Kredit angewiesen sind für ein nettes Eigenheim.  Sie sind auch noch keine 70, sondern um die 40. Aber zugegeben, sie haben stattdessen, hart für ihre Ausbilung gearbeitet, nette- etwas überdurchschnittliche Karriere gemacht gehabt, sind nicht jeden Modetrend mitgeritten und nicht jedes Jahr ins Ausland in den Urlaub gefahren haben, zT immer noch dicke Fernseher, wissen einfache Dinge trotz - oder besser gesagt WEGEN ihres hart erarbeiteten Wohlstandes -immer och zu schätzen. Eine Mentaliät, die den Bankstern und den theoretischen Volkswirtschaftern" natürlich sauer aufstösst (genau wie die Anlage in Physisches Gold - die den Banken ebenfalls fast nichts bis gar nichts an Provision bringt) - nach dem Motto: je mehr Kredit - umso besser. Klar, die Bankser wollen ja verdienen und die Geldhabenden wollen ja Rendite sehen für ihr geborgstes Geld....

Jedenfalls nicht mit mir und ein paar wenigen in meinem Bekanntenkreis, und wie ich sehe auch nicht bei Geierwilli, Sommerer und wohl noch ein paar anderen hier.
Antworten
biomuell:

link/Quellenangabe zu posting # 20553

 
27.06.10 12:14
biomuell:

"gefallen Fremdwährungskredit " 20557

2
27.06.10 12:23
um absichtlichen oder unabsichtlichen falschen Annahmen vorzubeugen.

gemeint war hier natürlich:  der gefallene Euro, der in jüngsten Jahren in CHF, Yen aufgenommenen  Fremdwährungskredite  für viele Zinssklaven zum Problem werden hat lassen.

Zinssklaven, die sich auch noch Währungsspekulation aufschwatzen ließen.....
Antworten
rotzloefffel:

20553 schöne heile WELT

 
27.06.10 12:39

hallo bio..

weißt Du an was ich gerade gedacht habe wo ich die "schöne" Kurve vom NEUEN MARKT gesehen habe, an meine damaligen verlulste mit MOBILCOM Aktien !!!!!

- wenn alles gut wird auf unserer schönen Welt

- wenn aller egoismus abgeschafft wird

- wenn sich die Schere zwischen ARM und REICH wieder schließt

- wenn es nie wieder Krieg um Rohstoffe/Religion gibt

- wenn in der KIRCHE nie wieder mißhandelt wird

- und vor allem wenn auf ebay keiner mehr beschis...... wird

usw. usw. usw.....

dann sieht die Goldkurve 2016/2017/2018 rückwirkend gesehen genau so aus wie die vom NEUEN MARKT

 

--

Arbeit ist was für ARME

Antworten
tulip:

@steg

3
27.06.10 12:57
Ungeachtet der anderen Aussagen etwas zur Automobilindustrie:

die Antriebe, die jetzt deiner Meinung nach schnell etwuckelt werden müssen, gibt es teilweise schon seit den 70ger Jahren. Es ist hinlänglich bekannt, dass bspw. Die Einführung des 3l Autos von Seiten der petrochemischen Industrie Jahrzehnte verhindert wurde. Genau wie die Tatsache, dass ölkonzerne weltweit such Mehrheitsanteile an alternativ-Energie Methoden/Patenten/firmen ererben um die Entwicklungen und bereits serienreifen produkte zurück zu halten...

Hat zwar nichts mit eurer Schulden Diskussion zu tun, aber da du die automobilbranche und eine angebliche Notwendigkeit der Entwicklung neuer Antriebe als Beispiel angeführt hast konnte ich nicht wiederstehen...
"Oppinions are like A**holes - everybody has one"
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biomuell:

rotzlöffel

5
27.06.10 12:59
"dann sieht die Goldkurve 2016/2017/2018 rückwirkend gesehen genau so aus wie die vom NEUEN MARKT"

Vielleicht hast du recht, wer kann das heute schon sagen? Aber was kann noch alles vorher (bis 2018)  passieren ? Gibt es dann noch den Euro, die Währungsunion, EU  in der heutigen oder ähnlichen Form? Vielleicht werten die Währungen bis 2018 noch stark ab und Gold steigt bis 5000, oder 10000 USD ohne das real heutigen 5 oder 10 k USD entspricht, der das gleiche in Euro. Who knows?

Ich glaube zwar, dass man aus heutiger Sicht keine brauchbaren Prognosen zum Goldpreis für die Jahre 2016/17/18 treffen kann bzw. für den Zeitraum 2010 - 2018.

Im Moment sehe ich aber für die kommenden Jahre eine zunehmende Risken als abnehmende - auf mehreren Seiten:  Staatenkollaps, Bankenkollaps, deflationäre Schocks, weitergehende Auflösungen des Stabilitätspacktes und damit verbunden langfristig zunehmende Entwertung des Euros;  aber auch anderer Währungen ...

Ich sehe auch kein wundersames und wundheilendes Produktivitätswachstum für die kommenden Jahre, eher im Gegenteil: langfristig hoch bleibende Energie und Rohstoffpreise, Aufwertung des Yuan (= wird den bisherigen deflationären Einfluss billiger chinesischer Waren etwas verringern).....

Ich sehe überhaupt eine fundamentalen Gründe, warum der Goldbullenmarkt zu ende sein sollte. Erst wenn das die Mehrheit des Marktes so sehen würde wie wir hier, dann wäre das ein Sentiment-Kontraindikator Argument.  Aber die überwiegende grosse Mehrheit hält Gold - wie schon seit 2005 - für zu teuer.....und Bottomcaller gab und gibt es immer noch genug, ebenso solche, die wieder Aktien proklamieren....

Die Zukunft wird es zeigen, wie der Goldchart im Jahre 2018 aussehen wird. Ich halte es im Moment für verfrüht sich darüber zu intensiv Gedanken zu machen, erstmals abwarten was 2010 noch passiert, 2011...
Antworten
SteG1:

Nochmal etwas zur Fremdfinanzierung von Immobilien

3
27.06.10 13:09
Natürlich bezahlt man dabei Zinsen, das ist doch keine Frage. Allerdings lautet die Alternative nicht Zinssklave oder nicht, sondern welcher Zinssklave will ich sein. Wenn jemand zur Miete wohnt bezahlt er einen Mietzins an den Eigentümer, wenn jemand eine z.T. fremdfinanzierte Immobilie kauft dann wird er zum Zinssklaven einer Bank. Solange ich etwas haben will z.B. Wohnung und nicht den Gegenwert als Vermögen, ist man immer ein Sklave irgendeines Herren. Natürlich kann man sagen, ich will lieber solange Zinssklave eines Eigentümers sein, bis ich nicht zum Zinssklaven einer Bank werden muss. Das ist aber eigentlich extrem unlogisch und auch unvernünftig. Westentlich rationaler ist, dass man wenn man solange spart bis der FK Anteil und somit die Finanzierungskosten niedriger sind als die Nettomiete. Dann minimiert man seinen "Sklavendienst" und die Dauer der "Sklaverei".
Natürlich wenn man einen möglichst hohen und möglichst langen Sklavendienst leisten will, nur um niemals ein Zinssklave zu sein, dann steht das natürlich jedem frei....
So Off-Topic finde ich das eigentlich gar nicht, da ja immer vom Zinssystem als Sargnagel des Geldsystems gesprochen wird. Ein (möglicher) Kollaps des Geldsystems würde dann doch Gold schon etwas beeinflussen...
Antworten
tulip:

@tippfehler

 
27.06.10 13:14
Es ist schon seltsam, nach welchen Mustern hier meine eingetippten Worte verändert werden, wenn ich mich via mobiles Internet versuche in den thread ein zu binden...

Ich hoffe ihr versteht, wass ich schreiben möchte - auch wenn es manchmal so aussieht, als sei ich der Rechtschreibung nicht mächtig...

Also "sorry" für die sich einschleichenden Fehler (für die größten teils das  texterkennungsprogramm zuständig ist!)  
"Oppinions are like A**holes - everybody has one"
Antworten
tulip:

Zum Thema Zinsen/zinssklaven

6
27.06.10 13:28
Es ist m.m. Durchaus in Ordnung, wenn man für das Verleihen von Geld eine Gegenleistung erfährt.

Wenn das geldverleih System aber so ausgelegt ist, dass nicht die Rückzahlung der schuld im Vordergrund steht, sondern eine möglichst lange Zahlung von zinsen an den Verleiher, ist das System einfach nur krank !

Und jetzt kommt mir nicht mit: "du kannst ja auch mehr als nur 1% Tilgung vereinbaren....Blabla"

das ganze Geld-Leih-Zins-system ist wie oben beschrieben so angelegt, dass man möglichst nur die Zinsen und kaum Tilgung leistet - siehe BRD-finanzagentur GmbH (insolvent mit 1,7bill €) NIE würd hier etwas getilgt - ist auch gar nicht vorgesehen !!!

Man könnte durchaus andere Wege etablieren. Bspw. Und ausnahmsweise muß ich hier eine Lanze brechen für das moslimische System des geldverleihens ( bei dem der Zins als solches verboten ist) und aus dem sich auch kein Zinseszins verselbstständigen kann.
Wer mal Zeit hat kann ja hierzu recherchieren - habe jetzt keine Quelle parat - aber dieses System hätte so eine Krise gar nicht erst aufkommen lassen (muss ich neidlos zugeben) !!!!
"Oppinions are like A**holes - everybody has one"
Antworten
biomuell:

Zinssklave - 2 (gratis bekommt man nur Neid)

4
27.06.10 13:30
keiner hat behauptet, dass es einfach ist sich aus der Zinssklaverei zu befreien.

Aber dass es noch Alternativen gibt zu dieser Sklaverei (egal ob via Miete oder als Zinsklave eines Gläubigers) hatte ich oben beschrieben, aber nochmal, weil ja gerne überlesen bzw. sehr selektiv gelesen wird:

Zitat 20577 - "PS: Ich kenne zumindest ein paar Leute, die weder im Lotto gewonnen noch geerbt haben, und dennoch nicht auf Kredit angewiesen sind für ein nettes Eigenheim.  Sie sind auch noch keine 70, sondern um die 40. Aber zugegeben, sie haben stattdessen, hart für ihre Ausbilung gearbeitet, nette- etwas überdurchschnittliche Karriere gemacht gehabt, sind nicht jeden Modetrend mitgeritten und nicht jedes Jahr ins Ausland in den Urlaub gefahren haben, zT immer noch dicke Fernseher, wissen einfache Dinge trotz - oder besser gesagt WEGEN ihres hart erarbeiteten Wohlstandes -immer och zu schätzen. Eine Mentaliät, die den Bankstern und den theoretischen Volkswirtschaftern" natürlich sauer aufstösst (genau wie die Anlage in Physisches Gold - die den Banken ebenfalls fast nichts bis gar nichts an Provision bringt) - nach dem Motto: je mehr Kredit - umso besser. Klar, die Bankser wollen ja verdienen und die Geldhabenden wollen ja Rendite sehen für ihr geborgstes Geld...."

Keiner hat behauptet, dass es einfach wäre sich aus der Zinssklaverei zu befreien bzw. eine solche zu vermeiden, ebenso ist es auch nicht immer leicht, sich seine Freiheit zu erhalten. Gratis bekommt man nur den NEID (so wie Geierwilli hier schon mehrfach unterstellt wurde, dass es nicht stimmen könne, dass er sein Unternehmen komplett eigenfinanziert hat und keine Schulden hätte), wenn man es nicht nötig sich in die Zinssklaverei zu begeben und dann vielleicht sogar noch Geld übrig hat, um physisches Gold zu kaufen.

Das soetwas Bankern und theoretischen Volks- aber auch Betriebswirtschaftern sauer aufsösst kann ich nur allzugut verstehen.
Antworten
Geierwilli:

Hallo @biomuell

4
27.06.10 14:31
Eine wahre Aussage: Gratis bekommt man nur den Neid. #20566

Unterstellung hin oder her. Ich bin zufrieden mit dem was aufgebaut und ohne finanzielle Fremdmittel weiterhin am Markt bestehen wird. Sicher beobachte ich auch die Konkurrenz auf dem europäischen Markt. Da es sich hier immer noch um eine Nische handelt, droht keine Gefahr. Man braucht schon eine "Menge Kleingeld" um sowas überlebensfähig aufzubauen. Wenn ich jetzt geldgeil und übergeschnappt agieren würde um eine Niederlassung in Polen oder sonstwo zu generieren, dann würde ich mich auch in das Fahrwasser von Verschuldung und möglichen unangenehmen Folgen begeben. Man muss halt auch mal stopp sagen können. Ich bin und bleibe ein überschaubarer "schuldenfreier Familienbetrieb" und das ist gut so!

Gute Leute, faire Preise und ja nicht übermütig werden. Gibt es einen Beruf der mehr Abwechslung und tägliche Herausforderungen bietet? Mal im Büro, mal selber auf dem Bock .... und der qualifizierte Nachwuchs ist auch schon da.

Unten stehend noch eine schöne Bildergalerie von der Polen-Konkurrenz, die wollen ja auch leben und mir nehmen die nichts weg! Es reicht zum leben, die Fixkosten zu begleichen und ein paar Gold/Silberkäufe sind auch noch drin.

Aber erst wieder beim totalen physischen Goldcrash. Ich befürchte das ich es nicht mehr erlebe (..) Sollte alles gutgehen (?) kein Finanzcrash, keine WR, etc., dann wandert das "Aurum" und "Argentum" in die nächstfolgenden Generationen.

www.panastransport.eu/l/de/galeria
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
Antworten
polo10:

welch naives Posting

4
27.06.10 14:34
""PS: Ich kenne zumindest ein paar Leute, die weder im Lotto gewonnen noch geerbt haben, und dennoch nicht auf Kredit angewiesen sind für ein nettes Eigenheim.  Sie sind auch noch keine 70, sondern um die 40. Aber zugegeben, sie haben stattdessen, hart für ihre Ausbilung gearbeitet, nette- etwas überdurchschnittliche Karriere gemacht gehabt"

Aha! Und wer macht den Dreck weg und pflückt die Erdbeeren? Nicht jeder kann eine überdurchschnittliche Karrier hinlegen, sonst wäre der Überdurchschnitt schnell wieder Unterdurchschnitt.
Antworten
FDSA:

Verloren ist verloren....

2
27.06.10 14:45
Die Inflations Falle! Retten Sie Ihr Vermögen!

Von Roland Leuschel & Claus Vogt

ISBN 978-3-527-50418-3

Aufsowas stoß immer wieder drauf...
Antworten
diabolo11:

#20568

6
27.06.10 14:45
die kannst du aber auf einer Hand abzählen.
Grundkauf und darauf noch ein Haus mit Keller ist ohne Schulden
fast nicht machbar.
Entscheidend ist natürlich das Eigenkapital.
Wenn das nicht ausreichend vorhanden ist kannste Hausbau vergessen.
Antworten
biomuell:

#20568

4
27.06.10 14:56
jemand, der mit Erdbeerpflücken sein Geld verdient, nichts geerbt hat und auch nicht im Lotto gewonnen hat, sollte sich SEHR gut überlegen, sich bei einer Bank ins Zinssklaverei zu begeben.

Wie oben schon gesagt, ich habe nie behauptet, dass es einfach ist, sich aus der Zinsskaverei zu befreien. Aber es ist möglich, aber man muss dafür eben seinen bequemen A...... bewegen.

Freiheit und Unabhängigkeit wird einem nicht automatisch in die Wiege gelegt. Dafür muss man wieder eintreten, oder man wird eben auf die eine oder andere Art unfrei. Gratis gibt es nur NEID, und selbst den muss man sich erst erarbeiten.

Nochmals weil es einige offenbar nicht verstehen können oder nicht verstehen wollen:

Wenn hier in diesem Goldthread zum Thema Schulden gepostet wird, dann geht es um die Schulden(krise) der Staaten (mitsamt seiner Gemeinden, Städte, Regionen etc) und es geht um den stark zugenommenen kreditfinanzierten Konsumwahn der letzten Jahre, der so langfristig einfach nicht aufrechterhalten werden kann -  weswegen nun auch die US-Ökonomie leidet, und weswegen nun auch Europa leiden wird, falls nun wirklich wegen dieser eingegangenen Überschuldung ernsthaft gespart werden sollte. Es geht hier nicht um Hansi Müller (siehe 20577).
Antworten
FDSA:

Der Kostenpunkt:

 
27.06.10 15:05
19,90 Euronen eh ichs vergess!
Antworten
tulip:

@polo

4
27.06.10 15:07
...immer wieder bemerkenswert, wie jemand, der täglich seine humorlosigkeit unter Beweis stellt, so viele postings als "witzig" empfindet.

Nichts für ungut...
"Oppinions are like A**holes - everybody has one"
Antworten
polo10:

es geht sehr wohl um Hansi Müller

 
27.06.10 15:09
denn wir sind es, die die Schuldenlast zu ertragen haben.

Auch wenn du dich permanent wiederholst und dich mit GWs Zitaten schmückst, richtiger wird es dadurch nicht.
Antworten
Geierwilli:

Da wir es heute ja mit Krediten zu tun haben

6
27.06.10 15:14
ein Bericht vom Tagesanzeiger vom 08.06.2010

Mir tun die Leute leid, die sich auf sowas eingelassen haben. Man muss sich fragen: "Wer hat diese armen Schweine beraten, äähh - verraten?

Starker Franken bringt Ungaren ins Schwitzen
Von Markus Diem Meier.
Aktualisiert am 08.06.2010

Zitat:

.... Die Märkte machen sich Sorgen um die Kreditwürdigkeit des EU-Landes. Die Regierung dementiert. Doch weil viele Ungaren Kredite in Franken aufgenommen haben, droht eine Schuldenkrise der Privathaushalte. ....

.... Frankenkredite als Gefahr


.... Das Wechselkursverhältnis ihrer eigenen Währung gegenüber dem Schweizer Franken dürfte vielen Ungarn besondere Bauchschmerzen bereiten. Denn wie in anderen osteuropäischen Ländern wie Polen und Kroatien war der Franken zur Finanzierung von Hypotheken und anderer Kredite besonders beliebt ....

.... In den Jahren 2006 und 2007 sollen laut Schätzungen 80 bis 90 Prozent aller neu aufgenommenen Hypotheken auf Franken gelautet haben. Grund waren die deutlich tieferen Zinsen, zu denen die Bürger dieser Ostländer das Geld aufnehmen konnten. Nach einer finanziellen Rettungsaktion der ungarischen Regierung durch den Internationalen Währungsfonds 2008 ist die Verschuldung der Haushalte in fremden Währungen versiegt .....

bei Interesse mehr über:
www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/...n/story/20666723

Anmerkung an @polo10 #20574

Millionen von Hansi Müller's haben ihre Volkszertreter wohl gewählt - oder sehe ich das zu engstirnig? Wer bestellt, der zahlt - oder sollte ich mich da ausnahmsweise irren?
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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