verkleistern die Amis ihre Machtpolitik, die auf Völkerrecht, Selbstbestimmung und Demokratie pfeift. Letztendlich endet so etwas in Diktatur und in den Debattierclubs, die dieser Idee anhängen, haben sich ja auch fast alle Strukturfaschisten der Welt versammelt, die bei der Verwirklichung ihrer "guten" Ideen sich vom normalen Pöbel durch Wahlen gestört fühlen.
„Der Sinn für den Segen zentraler Entscheidungen, die in möglichst großen Räumen durchgesetzt werden können, wächst wieder. Das zeigte die weltweite Begeisterung, die die Wahl Barack Obamas ausgelöst hat. Er hat die Hoffnung geweckt, dass die Menschenrechte in der ganzen Welt unter dem Schutz der einzigen Supermacht stehen könnten. Und diese Äußerungen haben nicht die Weltstaatsphobie ausgelöst, die bisher eintrat, wenn solche Äußerungen laut wurden. „Weltpolizei“ ist kein Schimpfwort mehr. Die Menschenrechte, mögen sie nun „am Himmel stehen unveräußerlich“ oder tief in das innere Gesetz der Natur eingegraben sein, bedürfen einer menschengemachten, welt-zentralen Institution, die sie - notfalls mit Gewalt - durchsetzen kann. Der Internationale Strafgerichtshof weist in diese Richtung. In der Internationalisierung des Menschenrechtsschutzes zeigt sich die Tendenz zum Weltstaat.“
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