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► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005


Thema
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Gruppe: TTT-Team   Forum: Börse
moya:

xx

 
08.10.05 14:30

Editorial► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319
Noch vor drei Handelstagen gelang dem Dax erstmals seit Mai 2002 wieder der Sprung über die Marke von 5.100 Punkten. Mit genau 5.138 Zählern markierte er ein neues Jahreshoch. Vor allem die Automobilwerte zählten Anfang der Woche zu den Gewinnern, nachdem die US-Absatzzahlen für September stark ausfielen. Mittlerweile befindet sich der Dax aber eine Etage tiefer und testet erneut die 5.000er an.

Fundamental zeigten insbesondere schwächere US-Konjunkturdaten Wirkung. Und hier war es vor allem der wichtige ISM-Service-Index, der für September sehr schwach hereinkam. Zudem belasteten Aussagen des Präsidenten der FED-Dallas Richard Fischer die Aktienmärkte im Allgemeinen und die US-Märkte im Speziellen, denn sie ließen Inflations- und Zinsängste wieder aufkommen. Immerhin ließ der Druck vom Ölmarkt ein wenig nach. 

Wir gehen gegenwärtig davon aus, dass es sich nur um eine Konsolidierung an den Märkten handelt und nicht um eine generelle Trendumkehr. Insgesamt erachten wir die aktuelle Konsolidierung als willkommene Gelegenheit, um sich in dem ein oder anderen Markt wieder (neu) engagieren zu können.  ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319 Dax► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319
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Unter fundamentalen Aspekten war die Veröffentlichung des ifo Geschäftsklima-Index für den Dienstleistungssektor von Interesse. Das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung stellte am Donnerstag die Entwicklung des Geschäftsklimaindex für den Dienstleistungssektor vor. Das Stimmungsbarometer notierte unverändert auf seinem Vormonatsstand von 9 Punkten. Hierbei stieg der Subindex zur Geschäftslage von 7 Punkten im Vormonat auf 12 Punkte, wogegen der Teilindex zu den Geschäftserwartungen von 12 Punkten auf 7 Punkte zurückging. Das ifo-Institut geht deshalb von einer moderaten Konjunkturbelebung im Herbst aus. Der Dax entwickelte sich in den letzten Tagen weitestgehend im Rahmen unserer Erwartungen. Allerdings haben wir das Ziel der Aufwärtsbewegung mit 5.200 Punkten etwas höher gesehen. Der Dax drehte bereits bei knapp 5.140 Punkten nach unten ab und notiert derzeit auf dem Niveau seiner psychologisch wichtigen 5.000er Marke. Der zentrale Support verläuft nach wie vo! r bei 4.830/4.850 Punkten und könnte in den nächsten Tagen durchaus zur Disposition stehen. Spätestens hier empfiehlt sich dann aber der Einstieg.
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Der MidCap Index musste in den vergangenen Handelstagen mächtig Federn lassen. Vor allem belasteten Gewinnwarnungen den Kursverlauf. So musste der Finanzdienstleister AWD vermelden, dass der Umsatz im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen bei rund 142 Mio. Euro liegen wird, was einem Rückgang von rund 13 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit liegt der Umsatz in den ersten neun Monaten rund 5 % unterhalb des Vorjahreswertes. Nach Unternehmensangaben hätten sich die deutlich gestiegene Komplexität und die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen für die private Altersvorsorge sowie die schwache Binnenkonjunktur negativer auf das Nachfrageverhalten der Kunden ausgewirkt, als zunächst erwartet wurde. Bereits zuvor verlor die Aktie des Baukonzerns Bilfinger Berger nach einer Gewinnwarnung mehr als 8 %. In deren Sog gab auch das Papier des Konkurrenten Hochtief leicht nach. Degussa schockte die Anleger dagegen mit einer Wertberichtigung in Höhe von 830 Mio. Euro. Der MDax k! am aufgrund der schlechten Nachrichten aus den Unternehmen wieder deutlich von seinem Jahreshoch zurück. Aktuell notiert auf der Oberkante einer wichtigen Supportzone (6.980/6.880 Punkte). Bislang haben sich Schwächephasen des MDax immer wieder als gute Einstiegsgelegenheiten erwiesen. So könnte und sollte es auch in diesem Fall sein.
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Der Dow Jones litt in den vergangenen Tagen unter sehr durchwachsenen Konjunkturdaten. Zudem herrschten nach den Äußerungen des Präsidenten der FED-Dallas Inflations- und Zinsängste. Im Vorfeld des heute erscheinenden US-Arbeitsmarktberichtes für September enttäuschten die Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. In der Woche zum 01. Oktober 2005 kam es zu einem starken Anstieg. Die Zahl der Erstanträge erhöhte sich um 21.000 auf 390.000, dagegen hatten Volkswirte im Vorfeld nur einen Rückgang auf 350.000 prognostiziert. Für die Vorwoche wurde eine revidierte Zahl von 369.000 Erstanträgen ermittelt, nachdem auf vorläufiger Basis ein Wert von 356.000 ausgewiesen worden war. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt stieg somit um 15.750 auf 404.500 Erstanträge. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger. Eine Zahl von 400.000 Erstanträgen gilt hier als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Bereits zuvor erhielten die US-Märkte vom s! chwachen ISM-Service Index einen herben Dämpfer versetzt. Dieser verringerte sich auf 53,3 Zähler, nach 65,0 Zählern im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den niedrigsten Stand seit April 2003. Volkswirte waren durchschnittlich nur von einem Rückgang auf 60,0 Punkte ausgegangen. Der Dow testet gegenwärtig die Unterkante seines breit angelegten Seitwärtstrendkanals (10.250/10.700 USD). Die 10.250 USD müssen halten, um eine Ausdehnung der Korrektur auf womöglich 9.600 USD zu vermeiden.► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319 Nasdaq Composite► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319
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Auch die Technologiewerte litten in den vergangenen Handelstagen unter den schwachen Konjunkturdaten und den Aussagen des Präsidenten der FED-Dallas bzw. den daraus resultierenden Inflations- und Zinsbedenken. Erschwerend kam zudem hinzu, dass die Gewinnwarnsaison begonnen hat und einige Technologiewerte bereits davon Gebrauch gemacht haben. So musste beispielsweise Druckerhersteller Lexmark als Folge einer Gewinnwarnung bereits über 30% abgeben. Jüngstes Beispiel ist der Telekomausrüster ADC Telecommunications, der am Mittwoch eine Gewinnwarnung herausgab. Der Markt ist derzeit entsprechend verunsichert. Der Nasdaq Composite ist wieder in seine massive Supportzone 2.100/2.050 USD eingedrungen. Wir sehen das Abwärtspotential auf die Unterkante dieser Zone begrenzt und rechnen mit dem baldigen Start von Gegenbewegungen.► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319 Brent Crude Oil► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319
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Dass die Ölmärkte weiterhin auf einem hohen Niveau notieren, liegt hauptsächlich daran, dass man sich noch nicht einig darüber ist, wie hoch die negativen Auswirkungen der beiden Wirbelstürme auf die Raffineriekapazitäten letztendlich sind. Infolge des Produktionsausfalls gibt es weiterhin Versorgungsängste vor dem Winter. So wird befürchtet, dass sich die Raffinerieausfälle noch hinziehen werden. Als problematisch könnte sich zudem die weitere Entwicklung im Atomstreit zwischen dem Westen und dem Iran erweisen. Im Falle einer Einschaltung des UN-Sicherheitsrats drohte der Iran erneut damit, seine Ölexporte zu drosseln. Der Iran ist mit einer Tagesproduktion von vier Millionen Barrel immerhin der viertgrößte Ölproduzent der Welt. Unter charttechnischen Aspekten kristallisierte sich ausgehend vom September-Hoch die Formation eines Fallenden Dreiecks (rot) heraus. Im Allgemeinen werden diese Formation nach unten hin aufgelöst. Und so geschah es auch in diesem Fall. Die Unt! erstützung bei 62 USD wurde aufgegeben. Damit hat sich zunächst ein Kursziel von 60 - 57,8 USD generiert. Aufgrund der angespannten fundamentalen Lage erwarten nicht, dass der untere Bereich der Supportzone unterschritten wird. Daher bietet sich derzeit der Aufbau antizyklischer Longpositionen an.
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Die EZB beschloss auf ihrer turnusmäßigen Sitzung, das Zinsniveau unverändert zu lassen. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, beläuft sich auf 2,0 %. Interessant waren aber vor allem die Aussagen des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet, der vor Inflationsgefahren warnte. Die Inflations- und Zinsängste, die derzeit in den USA die Runde machen, schwappen offensichtlich auf die Eurozone über. Der Euro konnte sich dementsprechend wieder etwas deutlicher von seinen Tiefs absetzen, zumal der Greenback auch durch schwache US-Konjunkturdaten zusätzlich geschwächt wurde. Unter charttechnischen Aspekten hat der Euro seine Widerstandszone 1,21/1,214 USD erreicht. Gelingt es ihm, sich von dieser abzusetzen, könnte es weiter in Richtung 1,23 USD gehen. ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319 USD/JPY► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319
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In der letzten Ausgabe analysierten wir an dieser Stelle das USD/JPY-Währungspaar. Entsprechend unserer Erwartungen konnte der Greenback seine ausgezeichnete charttechnische Ausgangslage nutzen und zunächst seine Ausbruchsbewegung fortsetzen. Negativ wirkte sich auf den JPY die Veröffentlichung des weltweit beachteten Tankan-Konjunkturberichtes durch die Bank of Japan (BoJ) aus. Die BoJ teilte in dem aktuellen Quartalsbericht mit, dass sich die Stimmung in den großen Industrieunternehmen geringer als erwartet verbessert hat. Der Diffusions-Index, der die Geschäftsaussichten der Großunternehmen im Verarbeitenden Gewerbe zeigt, stieg zwar auf 19 Zähler, nach einem Stand von 18 Punkten im vorigen Tankan-Bericht, doch hatten Volkswirte im Vorfeld durchschnittlich einen stärkeren Anstieg auf 20 Zähler geschätzt. Vor allem die Stahlbranche wurde von Sorgen vor steigenden Rohstoffkosten belastet. Der Ausbruch über das Juli-Hoch von 113 JPY hat sich in den vergangenen Handelstag! en fortgesetzt. Kurzzeitig notierte der USD bereits oberhalb von 114 JPY. Es hat sich ausgehend von der 109er Unterstützung ein steiler Aufwärtstrend (grün) entwickelt. Die Markttechnik ist weiterhin bullisch, auch wenn bereits erste Überhitzungserscheinungen zu erkennen sind. Nächstes Ziel: 116 JPY► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319

 

 

 




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Der heutige Freitag dürfte die Weichen auch für den Beginn der nächsten Handelswoche stellen. In den USA wird mit großer Spannung der US-Arbeitsmarktbericht für September erwartet. Vor allem die Zahl der neugeschaffenen Stellen steht wieder im Fokus des Interesses. Aber auch die nächste Handelswoche wartet mit einigen sehr wichtigen Terminen auf.  Am Dienstag tagt der Offenmarktausschuss der FED. Mit der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls wird gegen 20:00 Uhr gerechnet. Am Donnerstag werden dann die US-Einfuhr- und Ausfuhrpreise für September erwartet. Der Freitag steht ganz im Zeichen des Verbrauchervertrauens. Die Uni Michigan veröffentlicht ihre erste Schätzung für den Oktober.

Gruß Moya
► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157319

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moya:

Eine gefährliche Schere!

 
08.10.05 14:33

Das sollten Sie beachten...

Die US-Aktienmärkte haben sich in 2005 wesentlich schlechter entwickelt, als die europäischen und asiatischen Märkte. Ist diese "Abkoppelung" von Dauer?


Ein Blick in die Geschichte hilft weiter

In Börsenphasen, in denen offensichtlich unerklärliche Entwicklungen ablaufen, sollten Sie einen Blick in die Geschichte werfen. Fast alle - angeblich so kuriosen - Phänomene sind schon einmal zu beobachten gewesen. Sehr oft wiederholen sich diese historischen Muster. Gehen wir zurück in das Jahr 1993. Auch damals k! onnte sich der DAX zwischen Juni 1993 und Januar 1994 wesentlich besser als der US-Aktienmarkt (als Beispiel der S&P 500) entwickeln.

Die Outperformance des DAX vollzog sich innerhalb von sieben Monaten. Die Aufholjagd der US-Indizes begann ca. ein Jahr später. Im Zeitraum zwischen Dezember 1994 und Ende März 1995 entwickelten sich die Indizes sogar gegenläufig. Die Schere wurde innerhalb dieser nur 4 Monate wieder geschlossen.

► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157321


Unterschiedliche Zinsentwicklung

Wirft man einen weiteren Blick in die Statistiken der amerikanischen und deutschen Notenbank, so findet man schnell eine Begründung für die damalige, unterschiedliche Entwicklung. Während die Deutsche Bundesbank die Leitzinsen damals ständig senkte, erhöhte die Fed die Zinsen in den USA stetig. Kommt Ihnen das bekannt vor? Auch in diesem Jahr hat die US-Notenbank die Le! itzinsen bereits mehrfach angehoben, die europäischen Leitzinsen verha rren jedoch auf einem konstant niedrigen Niveau.


Fazit

Viele Anleger gehen in diesen Tagen davon aus, dass sich die europäischen Märkte dauerhaft von den US-Indizes abkoppeln können und verweisen auf viele, angebliche Zusammenhänge und Begründungen. Ein einfacher Blick in die Geschichte genügt. Extrem unterschiedliche Entwicklungen der großen Aktienmärkte sind jeweils temporäre Phänomene. Ü! ber kurz oder lang gleichen sich diese wieder aus. Darauf zu wetten, dass sich die aktuelle Schere weiter ausweiten wird, halte ich für gefährlich. ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157321► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157321


Thomas Grüner 

Gruß Moya ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157321

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Shortkiller:

Hallo Moya, alter Kämpfer. Immer am ackern.

 
08.10.05 15:26
Dow Jones, die Gegenreaktion
Optionsbrief  

Dow Jones (DJ) kurzfristig weiter abwärts? so fragen sich die Trading-Experten beim Optionsbrief.

Der Dow Jones habe, wieder einmal ein Verkaufssignal generiert, doch das Rückschlagspotenzial beschränke sich auf lediglich 3 %. Am Freitag habe der Dow Jones im Bereich der kurzfristigen Abwärtstrendgeraden gedreht, die sich aus den Zwischenhochs im September konstruieren lasse, wieder nach unten. Anschließend sei es zu einem deutlichen Rücksetzer von fast 1 % bis 10.441 gekommen. Gestern hätte sich diese schwächere Tendenz mit einem Abschlag von 1,2 % weiter fortgesetzt. Damit habe der Index die aufsteigende Unterstützungslinie aus den April- und Juni-Tiefpunkten sowie die untere Begrenzung der mittlerweile zwölfwöchigen Seitwärtsbewegung bei 10.350 unterboten, so dass ein kurzfristiges Verkaufssignal generiert worden wäre. Doch das Abwärtspotenzial sei durch die massive Unterstützung bei 10.000 Punkten begrenzt, weshalb spätestens dort einen Aufwärtsdreh zu erwarten sei. Zudem habe der Dow Jones in den letzten drei Sitzungen über 2,5 % eingebüßt, womit die Technik kurzfristig überverkauft wäre. Daher könne jederzeit eine Gegenreaktion einsetzen, mit der sich das Bild blitzschnell entspannen könne.

Sobald der Dow Jones die kurzfristige Abwärtstrendgerade bei derzeit 10.460 überbiete, komme es zu einem neuen Kaufsignal, das sofort Platz bis zum wichtigen Widerstand von 10.700 eröffne. Gelinge auch dort der Break, werde der Markt zügig die nächste Tausender-Marke antesten.

Quelle: derivatecheck.de

Beste Grüße vom Shortkiller ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157350
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dreamer:

hallo, 310, uede, moya, Shortkiller und gruss an

 
08.10.05 17:09
die samstagsschicht!

Börsenausblick: Inflationsängste belasten Aktien und Anleihen

Die Rückkehr der Inflationsängste schüttelt die Finanzmärkte seit Tagen durcheinander und dürfte die Anleger auch in dieser Woche beunruhigen. Sowohl der Devisenmarkt als auch die Bond- und Aktienkurse reagierten zuletzt deutlich auf die Furcht vor steigenden Zinsen.

Am Donnerstag hatte EZB-Chef Jean-Claude Trichet gewarnt, die Gefahr sei gestiegen, dass die Unternehmen die höheren Energiekosten an die Verbraucher weitergeben und die Arbeitnehmer höhere Löhne durchsetzen. In den USA sprach der Chef der Notenbank von Dallas, Richard Fisher, sogar von einem Inflations-Virus.

An der Wall Street sorgten die zeitweise fallenden Ölpreise kaum für Erleichterung. "Wir werden in den kommenden Wochen noch sehr große Preisschwankungen erleben", sagte Clay Hoes, Energie-Fondsmanager bei American Express. "Im Moment sind in den USA sowohl die Benzin- als auch die Heizöl-Lager ziemlich leer."

Berichtsaison beginnt

Die Börsen in Europa und den USA werden es schwer haben, ihre Kursniveaus zu verteidigen. In der vergangenen Woche gab der bereits um 0,7 Prozent nach, der fiel um 1,7 Prozent. In den USA rutschten der um 2,95 Prozent und der um 2,67 Prozent ab. "Der Markt hat ein psychologisches Problem", sagte Michael Metz Stratege bei Oppenheimer. "Es gibt Angst vor steigender Inflation und vor schlechter Konsumentenstimmung. Und ein richtiges Problem bekommen wir, wenn die Immobilienblase platzt."

Richtungsweisend dürften die ersten Zahlen zum dritten Quartal sein. In dieser Woche startet die Berichtssaison in den USA. Im Vorfeld senkten reihenweise Unternehmen vor allem wegen hoher Material- und Energiekosten ihre Prognosen. Der Finanzdatendienst Thomson Financial minderte die Erwartungen an die Gewinnsteigerung der S&P-500-Mitglieder von 17,8 Prozent auf 16,4 Prozent. "Ein erheblicher Teil des Wachstums kommt dabei von Energiewerten. Rechnet man diesen Sektor raus, dann sind die Gewinne lediglich um 10 Prozent gestiegen", sagte Thomson-Experte John Butters.

Große Koalition hat kaum Auswirkungen

Wenige Auswirkungen dürfte das mögliche Zustandekommen einer großen Koalition in Deutschland haben. Die Eignung sei bereits in den Kursen eingepreist, sagte Ben Funnell, Aktienstratege von Morgan Stanley. "Interessanter wird sein, wo sich welche Partei durchgesetzt hat", sagte Matthias Jörss, Stratege bei Sal. Oppenheim. Am ehesten könnten die Aktien von Versorgern auf die Energiepolitik reagieren, vor allem auf die Besetzung des Umweltministerpostens. Zudem mehren sich die Stimmen, dass der Nebenwerteindex MDax vor Kursverlusten stehe. Die Modelle von M.M. Warburg ergäben für den MDax eine Überbewertung von 35 Prozent, sagte Aktienstratege Christian Jasperneite.

Entscheidend sowohl für die Aktien- als auch für die Anleihe- und Devisenmärkte dürften in dieser Woche weitere Konjunkturzahlen aus den USA sein, die teils Inflationsindikatoren sind. Auf der Agenda steht Handelsbilanzdefizit (Donnerstag) sowie Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze (Freitag).

In der vergangenen Woche litt der europäische Bondmarkt bereits unter Zinsängsten. Vor allem am kurzen Ende gerieten die Notierungen unter Druck. Am Freitag schoss die Rendite der zweijährigen Bundesanleihe kurzzeitig sogar von 2,44 Prozent bis auf 2,50 Prozent nach oben, den höchsten Stand seit Ende März. Noch vor drei Wochen hatte sie gerade einmal 2,18 Prozent betragen.

Auch Langläufer leiden
"Der jüngste Anstieg der Verbraucherpreise, die Ausweitung der Geldmenge und der verschärfte Ton der EZB lassen die Zinsfantasie blühen", sagt Kornelius Purps, Bondstratege der Hypovereinsbank  . Brian Mandt, Rentenexperte der Postbank  , rechnet nun spätestens für den kommenden Mai mit einem Anziehen der Zinsschraube. "Wenn sich die Anzeichen für eine deutliche Erholung der Konjunktur mehren, könnte die EZB die Zinsen schon früher anheben." Seit Juni 2003 liegt der Leitzins in der Euro-Zone unverändert bei 2,00 Prozent. Mandt zufolge werden die herben Kursverluste der Anleihen mit kurzer Laufzeit auch auf die Stimmung am langen Ende drücken: "Wir werden wohl nicht mehr so schnell neue Rekordstände beim Bund-Future sehen", sagte er.

Am Devisenmarkt wendete sich in der vergangenen Woche das Blatt zugunsten des Euro. Die Einheitswährung rutschte zwar am Montag bis auf 1,1902 $ und damit in die Nähe ihres Jahrestiefs von 1,1869 $. Doch im Wochenverlauf legte sie wieder kräftig zu - getrieben durch die Zinsfantasie in Europa und die Nachricht, Venezuela habe seine Devisenreserven aus dem Dollar in Euro, Yen und den chinesischen Renminbi umgeschichtet. Wie nachhaltig der Euro-Aufschwung sei, werde sich erst in den nächsten Tagen zeigen, sagte Hans-Günter Redeker, Chef-Währungsstratege von BNP Paribas  .

Quelle: Financial Times Deutschland

Antworten
dreamer:

Montag, 10.10.2005 Woche 41

 
08.10.05 17:33
Montag, 10.10.2005 Woche 41

• - USD US Feiertag - Columbus Day
• - JPY JP Tokyo Stock Exchange geschlossen
• - USD US CBOT eingeschränkter Handel
• - USD US CME eingeschränkter Handel
Antworten
mecano:

in letzter zeit war ami close immer = dax up

 
09.10.05 00:45
ich glaub, dann ich geh long am mo
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Shortkiller:

Licht wieder an. Guten morgen, Sonne scheint

 
09.10.05 10:16
mecano, nachts um viertel vor Eins machst du dir Gedanken am Montag Long zu gehen ... *gg*
Beste Grüße vom Shortkiller ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157655
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uedewo:

moin, moin. jo shorti, sonne glänzt am himmel.

 
09.10.05 11:08

greetz uedewo

► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157689 

Antworten
dreamer:

moin mecano, shorti, uede! kann mir einer

 
09.10.05 11:16
verraten, wo die sonne scheint?
muss ich wohin fahren oder warten bis die zu mir kommt?
Antworten
dreamer:

WOCHENAUSBLICK: DAX gerät unter Einfluss

 
09.10.05 11:49
WOCHENAUSBLICK: DAX gerät unter Einfluss erster US-Quartalsberichte

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Ergebnisentwicklung großer US-amerikanischer Unternehmen wird in der neuen Woche auch die Stimmung am deutschen Aktienmarkt beherrschen. Manche Marktstrategen rechnen daher mit einer Seitwärtstendenz im DAX , andere gehen von positiven Überraschungen aus und glauben an wieder steigende Kurse.

"Die Konjunkturdaten sind international gesehen erfreulich", sagte Aktienstratege Carsten Klude von M.M. Warburg. "Der OECD-Frühindikator signalisierte eine weitere Verbesserung." Dieser Indikator, der am vergangenen Freitag aktuell für den Monat August veröffentlicht wurde, gibt die Konjunkturaussichten in den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt wieder und deutete erneut auf eine Aufhellung hin.

"Zudem sollten die US-Unternehmen für positive Überraschungen sorgen", sagte Klude. Er rechnet daher mit einem erneuten Anstieg des DAX auf über 5.000 Punkte. Dabei verwies der Experte darauf, dass "die Korrektur im DAX in der vergangenen Woche recht kräftig ausgefallen ist". Der Leitindex hatte vergangenen Dienstag mit 5.138 Punkten den höchsten Stand seit April 2002 erreicht.

Stratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg rechnet hingegen mit einer Seitwärtstendenz und zurückhaltenden Anlegern. Für die Technologie-Werte werden seiner Meinung nach die Quartalszahlen von Apple   am Dienstag und vom koreanischen Unterhaltungselektronikkon zern Samsung   am Freitag richtungsweisend sein. Siemens-Aktien  dürften am Freitag unter dem Einfluss der Zahlen zum dritten Quartal von General Electric (GE)   stehen.

Auf der Konjunkturseite könnten an diesem Tag vor allem die Verbraucherpreise in den USA die Aktienmärkte beeinflussen. Angesichts der starken Verteuerung der Benzinpreise gehen Experten im Durchschnitt von einer Beschleunigung des Preisauftriebs im September aus. Das könnte eine positive Marktstimmung dämpfen.

Am deutschen Aktienmarkt selbst dürften am Montag vor allem die Aufsichtsratssitzungen der Volkswagen AG  und der Deutschen Börse  Beachtung finden. Bei VW wird die 20-prozentige Beteiligung von Porsche im Fokus stehen. Das Kontrollgremium der Deutschen Börse ernennt voraussichtlich den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der Schweizer Börse SWX, Reto Francioni, zum neuen Chef. Zudem soll Ex-Investmentbanker Kurt Viermetz den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen. Bei der HVB  endet die Annahmefrist für die Übernahme-Offerte der UniCredit  .

Am Mittwoch dürfte dann ein Investorentreffen beim Sportartikelhersteller adidas-Salomon  und die anstehende Entscheidung der EU-Kommission zum Verkauf der Sparte Salomon Aufmerksamkeit erregen. Die Kommission entscheidet außerdem noch über den Kauf der CP Ships durch TUI .

Ebenfalls am Mittwoch lädt der Spezialchemie- und Pharmakonzern Altana  zu einem Forschungs- und Entwicklungstag. Die Lufthansa  präsentiert ihre Verkehrszahlen für September. Am Donnerstag folgen dann die Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers Fraport ./ck/fs/sbi

--- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---

Antworten
uedewo:

moin dreamer.

 
09.10.05 12:07

schau mal auf wetterkarte.de nach. da ist in deigentlich überall etwas sonne, doer doch nicht???

greetz uedewo

► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157722 

Antworten
dreamer:

bei uns ist es noch neblich uede, vielleicht

 
09.10.05 12:18
wirds noch.
Antworten
Shortkiller:

Salute. Ich sitze im Office und quäle Buhl t@x2005

 
09.10.05 12:36
Nachdem mir das Finanzamt bereits ein Zwangsgeld angedroht hat muss ich jetzt endgültig ran. Nix da mit Steuererklärung auf dem Bierdeckel.

Beste Grüße vom Shortkiller ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157734
Antworten
uedewo:

oh,oh,oh shortie. die wollen mehr geld

 
09.10.05 12:49

von dir sehen, befürchte ich.

greetz uedewo

► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157739 

Antworten
Judy:

Grüss Euch,

 
09.10.05 13:23
da haben sich ja einige schön verarschen lassen (wave),kann mir ein herzhaftes lachen nicht verkneifen!
Schon faszinierend wie lange sich diese Lügengebilde am leben erhalten hat,haben doch tatsächlich einige leute geglaubt ein milliardär handelt mit zertis,ts,ts,ts
Ich hoffe nur, dass nicht all zu viele auf seine 5100er mittelfrist shorts reingefallen sind!?!
Schönen Sonntag,liebe Grüsse aus dem sonnigen Oberösterreich,Judy
Antworten
hardyman:

Erstes Posting

 
09.10.05 13:30
und gleich rein in die Vollen.
Glaube da traut sich einer nicht unter seiner ID die Meinung zu sagen und hat sich eine Doppel-ID zugelegt, was genauso traurig ist.
Wer was hier wem glaubt solltest Du noch immer jedem selbst überlassen!


 

 

Gruß, hardyman

Ideeus.i1.yimg.com/us.yimg.com/i/mesg/emoticons/45.gif" style="max-width:560px" border=0>

Antworten
moya:

Judy 1. Posting und dann gleich auf die

 
09.10.05 13:57
Pferde hauen. Kennst Dich ja super aus und weist ja mehr als
andere. Klugscheißer kann man hier immer gebrauchen.

Gruß Moya ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157775

Antworten
Judy:

Wurde wegen meiner kritik an Wave aus dem TTT

 
09.10.05 13:58
ausgeschlossn deshalb die neue ID!!!
Keine angst, mein abo bei Ariva läuft im novenber aus und ich hab keine lust zu verlängern!
Hatte öfters auf waves ungereimtheiten hingewiesen,einige haben mir per Boardmail recht gegeben,nur schade das kaum jemand den mum hatte ihn öffentlich zu kritisieren!

Posting von wave im geschlossenen Forum:
Verkauf 20 mio. BMW Aktien,jungs macht was draus

Von mir aus kann jeder lügen so viel er will,aber wenn der mist den wave verzapft hat,auch nur einen einzigen kohle gekostet hat hört sich der spass auf.

Muss schluss machen, mein hund ist von der couch gefallen ;-)))

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moya:

xx

 
09.10.05 13:58
Der Idealfahrplan für die vergangene Woche war ein kurzer Anstieg bis 5.099 oder 5.130 zu Wochenbeginn, gefolgt von einer größeren Abwärtsbewegung, die zunächst bis 5.062, später bis unter 5.000 läuft. Das Wochen-Top lag mit 5.136 knapp oberhalb der zweiten Widerstandszone. Dennoch gab es den diskutierten Downmove, wobei das Wochen-Low bei 4.981 markiert wurde. Auf Tagesbasis ist trotz dieser Abwärtsbewegung charttechnisch noch keine neue Gesamtlage eingetreten. Wie schon in den Vorwochen diskutiert, ist im unteren 4.900-er Bereich ein Short-Signal notwendig, um auch für die Folgewochen und –monate weitreichenderes Abwärtspotenzial zu generieren. So lange dies nicht geschehen ist, besteht wellentechnisch nur ein kurzfristiges Marktrisiko bis in den 4.930-er Bereich. Hier verläuft die steile Haussetrendbegrenzung, die sich aus dem Lows seit Anfang Juli ergibt. Wie bereits in der vergangenen Wochenanalyse diskutiert, ist aufgrund der teilweise korrektiven und immer mehr sich überlappenden Aufwärtswellen ein sog. Diagonal Triangle der favorisierte Arbeitscount. Diese impliziert allerdings eine bis November andauernde Seitwärtsbewegung zwischen rund 4.900-5.200 Punkten, ohne dass eine klare Trendrichtung erkennbar wäre. Das Top der vergangenen Woche ist in diesem Kontext als Subwave iii von 5 zu zählen und der Downmove als Bestandteil der Subwave iv von 5. ...

Gruß Moya ► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 2157777

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hardyman:

Siehste Judy

 
09.10.05 14:27
dann könntest Du am Schluß Gruß Geir schreiben und es wäre alles klar;-)))

 

 

Gruß, hardyman

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Judy:

Einen wunderschönen Sonntag wünscht euch

 
09.10.05 14:31
geir ;-)
Und frohe Weihnachten,falls ich wieder gesperrt werde ;-)))
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bonna:

Judy aus Oberösterreich ???

 
09.10.05 15:58
Das könnte glatt Logos sein; der stammt doch daher!
Diese Doppel-ID's müssten doch seitens ariva erkannt und gelöscht werden können?!
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Judy:

@bonna,erstens is logos nicht aus oberö.

 
09.10.05 16:09
und zweitens hab ich mich schon geoutet!
Habs nicht nötig mich zu verstecken,nochmals für dich,
gruss,geir  
Antworten
hardyman:

xxx

 
09.10.05 18:16

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Aktienmärkte mussten in der vergangenen Woche nach anfänglichen Gewinnen deutliche Verluste hinnehmen. Wie ich bereits in meiner letzten Kolumne beschrieb, ist eine solche Korrektur aufgrund des hohen Optimismus unter den Anlegern nicht verwunderlich.

Eine weitere interessante Entwicklung konnte man auch in der letzten Handelswoche wieder erkennen: Die Outperformance des europäischen Marktes scheint sich langsam zu relativieren. Mehr und mehr reagiert der Markt auch in Europa empfindlicher auf Kursrückschläge in den USA. Ich bleibe daher bei meiner Einschätzung, dass ein weiterer Aufschwung auch von den US-Börsen getragen werden muss.

Nachdem wir in der Vorwoche einige unserer Gewinne sicherten, erhöhten wir trotz der Verluste an den Börsen unsere Investitionsquote zunächst nicht. Dies hat einen entscheidenden Grund. Zur Erläuterung möchte ich nochmals auf die letzte größere Korrektur Mitte August zu sprechen kommen.

Sie erinnern sich. Damals war von der „SKS-Formation“ die Rede, welche eine größere Korrektur einleiten sollte. Die Analysten waren sich einig, dass der Markt zunächst deutlicher korrigieren müsse, damit der Anstieg anschließend fortgesetzt werden kann. Wir favorisierten zu diesem Zeitpunkt eine Falle und erwarteten neue Jahreshochs beim DAX. Statt zu verkaufen, kauften wir während der Korrektur günstig Positionen hinzu. Dieses Szenario ging voll auf. Anschließend übertraf der DAX erstmals seit drei Jahren die Marke von 5000 Punkten.


Diesmal zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Trotz der Rückschläge in den vergangenen Tagen hat sich die Stimmung nicht spürbar verschlechtert. Im Gegensatz zur Korrektur Mitte August raten die „Experten“ diesmal günstige Kurse zum Nachkauf zu nutzen. Sie erkennen schnell den Unterschied zu der damaligen Konsolidierungsbewegung.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem Beispiel erläutern konnte, warum wir bisher keine Nachkäufe getätigt haben. Ich beschrieb in der vergangenen Woche, dass ein optimistischeres Sentiment nahe neuer Jahreshöchststände normal ist. Aus diesem Grund halte ich an meiner optimistischen Einstellung fest. Allerdings hat sich wie oben beschrieben das Risiko einer ausgedehnten Korrekturbewegung erhöht, sodass wir uns mit unserer derzeitigen Investitionsquote zufrieden stellen. Selbstverständlich freue ich mich, wenn die Märkte schnell wieder den Weg nach oben finden. Sofern jedoch, aufgrund der genannten Risiken, eine ausgedehnte Korrektur anstehen sollte, haben wir unverändert ein ausreichendes Cashpolster um neue Positionen aufzubauen.

Ich wünsche Ihnen weiterhin erfolgreiche Geschäfte!


Mit freundlichen Grüßen,

Michael Jansen
Chefredakteur, Stockstreet.de

 

Gruß, hardyman

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hardyman:

Dax

 
09.10.05 18:17

 

Der DAX übersprang zu Wochenbeginn zunächst die gestrichelte Trendlinie, konnte sich jedoch nicht darüber halten. Die obere Begrenzung des steileren Trendkanals sorgte für deutlichen Widerstand, sodass der Index auf das Niveau bei 5000 Punkten zurückfiel. Trotz des kleinen Rücksetzers bleibt das positive Chartbild nach wie vor intakt. Selbst weitere Kursverluste bis 4827 Punkte würden das Chartbild nicht eintrüben. Zwischen 4867 und 4938 Punkten befindet sich noch ein offenes Gap.

► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 17093

Gruß, hardyman

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► TTT-Team / Freitag, 07.10.2005 17093
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