Thema; das wurde nicht über den Bundeshaushalt finanziert.
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www.staatsverschuldung.de/
Der Bundeskanzler meint, die Regierung baue die Schulden ab. Das ist einfach falsch. Ende 1998 betrug die Staatsverschuldung (alle öffentlichen Haushalte) laut Statistischem Bundesamt 1.154 Mrd. EUR, Ende 2000 aber schon 1.190 Mrd. EUR. Nach den Plänen von Gerhard Schröders eigenem Finanzminister sollen die Schulden (des Bundes) bis zum Jahre 2006 weiter steigen und erst danach abgebaut werden (wenn diese Regierung dann noch im Amt ist...).
Fazit: Der Mann, der uns regiert, weiß nicht, wovon er spricht.
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Typische Journalistenfehler:
DER SPIEGEL 2000 Heft 26, Seite 22
Der Präsident der Bundesbank wird dem Kanzler kaum erzählt haben, dass die Schuldenlast sinkt: Im Jahre 2000 macht allein der Bund 25 Mrd. EUR neue Schulden und im Jahre darauf 23,5 Mrd. EUR! Wie man im Kopf ausrechnen kann, verursachen die im Jahre 2000 neu aufgenommenen Schulden in den Folgejahren Zinslasten von über 1 Mrd. EUR jährlich, und das auf Jahrzehnte hinaus, denn tilgen tut der Bund nicht. Es gehört schon eine Portion Ahnungslosigkeit dazu, wenn der Spiegel das "sinkende Schuldenlast" nennt. Einmal mehr wurde hier Neuverschuldung mit Gesamtverschuldung verwechselt und dadurch beim Leser der falsche Eindruck erzeugt, das Schuldenproblem werde allmählich gelöst. Das Gegenteil ist leider der Fall: Die Schuldenlast steigt und steigt.
Nachtrag: Immerhin schrieb dazu am 26.07.2000 der Spiegel-Leserdienst: "Sie haben Recht. Die Formulierung 'Sinkende Schuldenlast' ist zwar bei Journalisten beliebt, trotzdem ist sie ungenau."
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