Ich frage mich, warum vergoldete Anlagemünzen (Einunzer, Sammlermünzen zB –Nominalwert mal weggelassen, weil Quatsch, weil Währung passe‘) weniger Wert sein sollen, als „Normale“?
Ich finde, eher das Gegenteil, ist ja noch Gold drauf. Vorausgesetzt- ein ordentliches Recycling –ähnlich Leiterplatten. Gerechnet als Schmelze.
Vor einiger Zeit äußerte ich mal den Verdacht, dass Lunare uä, hauptsächlich für den dt Markt gemacht werden. Die Ausgabenhöhe und die uns suggerierte weltweite Nachfrage, steht im Gegensatz zu der riesigen Verfügbarkeit hier.
Kaufen Andere nationaler ( in Ost UND West)?
Ist ihnen das „Sammlerwesen“ fremd – nur Masse?
Oder ist ihnen schlicht das doppelte Geld für eine Unze zu teuer?
Können sich andere überhaupt noch Gold und Silber leisten?
Sind die paar %, die statistisch EMe besitzen-oder sie sich OHNE Not leisten können, nicht doch nur „Creme“ und nicht die „Erleuchteten“?
Kanadisch Ahörner mit dem Brandenburger Tor – was soll das?
Ich bin schon vorsichtig mit den „Ausländern“, aber Privy ist Geldabzocke. Schaut doch, in wieviel Varianten auf einmal Silber angeboten wird. Ausgabestätte, Motiv, Größe, Qualität,… Wer hier mal ein Schnäppchen dabeihaben will, der sollte sich max von jedem Eins hinlegen. Denn 99,9 % sind Masse, 0,1 % wird mal was. Das heißt: wer sich das tubenweise leisten kann…
Aber auch den Tunnelblick der im Anlagediscount feststeckenden „Silbersammler“ erwähnte ich öfter.
Und da komme ich zum Anfang zurück. Wieviele sammeln denn 10 DM Münzen? Oder gar Euro? Und wozu?-Schmelze. Da kann ich auch Besteck kaufen.
Und vergesst mal den "deflationären Schock". Was in solcher Situation passiert, dafür übt man nun langsam. Es gibt dann einfach nichts mehr. Der kleine Mann wird ums Überleben kämpfen, die Großen haben jetzt schon alles in Sack und Tüten.
s.l.