AppLovin: Das nächste große Ding im E-Commerce – Kursziel 835 US-Dollar!

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Eine Frau bei der Onlinezahlung mit der Kreditkarte. (Symbolbild)
© martin-dm / E+ / Getty Images
AppLovin rückt am Mittwoch in den Fokus, nachdem Evercore ISI das Mobilsoftwareunternehmen mit einer "Outperform"-Bewertung und einem Kursziel von 835 US-Dollar aufnahm. Die Aktien des Unternehmens legten im Handel zu. Kann das Unternehmen sein Wachstum weiter steigern?
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Analyst Robert Coolbirth erklärte in einer Mitteilung an die Kunden, dass AppLovin als führende Plattform im Bereich Ad-Tech für mobile Spiele mit einem aufstrebenden E-Commerce-Performance-Kanal wächst.

Er sieht diesen Bereich als einen entscheidenden Treiber für das zukünftige Wachstum des Unternehmens und prognostiziert für die Jahre 2025 bis 2028 ein Umsatz- und EBITDA-Wachstum von über 30 Prozent jährlich. Er geht davon aus, dass AppLovin sein aktuelles Bewertungsmultiple von 36-mal EV/EBITDA im Geschäftsjahr 2026 beibehalten kann.

Die zentrale Frage für die Zukunft von AppLovin bleibt, wie lange das Unternehmen sein Kerngeschäft, das mobile Gaming, erfolgreich ausbauen kann. Coolbirth sieht im Bereich Mobile Gaming weiteres Wachstumspotenzial. Zudem stützt er sich auf starke Branchentrends, das solide Geschäftsmodell von AppLovin und dessen Fähigkeit, diese umzusetzen.

Das Potenzial des E-Commerce-Geschäfts von AppLovin hingegen sei noch schwer abschätzbar. Branchenanalysen und Tracking-Daten durch Dritte deuten jedoch auf eine starke Dynamik hin.

Werte aus dem Artikel:
Amazon Aktie 218,90 € +0,02%
Apple Aktie 284,50 € -0,54%
AppLovin Aktie 372,85 € +0,19%
Meta Platforms Aktie 567,30 € +0,27%

Coolbirth schätzt, dass AppLovin im Geschäftsjahr 2028 eine signifikante Marktpenetration im Bereich der direkten E-Commerce-Werbung erreichen kann, mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar bei 7,5 Milliarden US-Dollar Werbeausgaben. Dies würde das Unternehmen in den nächsten Jahren im Wettbewerb mit großen Akteuren wie Google, Meta und Amazon positionieren.

Ein weiteres Risiko, das Coolbirth anspricht, ist die Gefahr einer Deplatforming. Er bewertet dieses Risiko jedoch als "wirklich gering", auch wenn Apple möglicherweise aggressiver in Bezug auf Conversion-Tracking-Praktiken vorgeht.

Coolbirth prognostiziert für das vergangene Jahr 2025 eine bereinigte EBITDA-Marge von 82,5 Prozent und erwartet einen starken vierten Quartalsbericht, der am 11. Februar veröffentlicht werden soll. Dieser könnte die positive Dynamik im E-Commerce sowie die anhaltende Stärke im Gaming-Segment unterstreichen und mögliche Baisse-Argumente entkräften.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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