Regulierungsbehörde prüft T-DSL-Preise


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Zick-Zock:

in bonn leider erst ab juli 2002 verfügbar

 
11.01.02 22:50
 
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Casanove:

ISH? keinen Plan,

 
11.01.02 22:59
wenn man hier NetCologne hat dann gibt es eigentlich keine Wahl, ausser man muss wirklich auf den Groschen achten. Von daher ISH, o.k. war mal in meiner Wahl, aber wer sagt mir, dass der Verein nicht Abzocke betreibt....mit Klauseln usw und irgendwann ich den Vorstand in der Karibik anrufen muss usw
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MOTORMAN:

@casanova:

 
11.01.02 23:03
also ish ist nicht gerade ne Klitsche wie andere Möchtegern-TKler. However, möchte die erst einmal mit vielen Kunden und in zwei drei Jahren sehen, ob sie die Kohle zum Ausbau und die Kundenbetreuung auch investieren.

Anyway, die 2M glaube ich denen aber nicht. Muss man dann ducrh die Gesamtteilnehmerzahl teilen, die sich so einen Backbone teilen.

mm
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McKenzie:

wenn man auf den Groschen achtet, ist Netcologne

 
11.01.02 23:22
aber zumindest beim Telefonieren teurer als T... (wann telefoniere ich schon mal nur 10 sec ?)

(das mit der Abzocke bei ISH kann natürlich sein, hieß ja vorher Kabel NRW und davor D.Telekom, wenn ich das richtig sehe...)

Aber was mich interessiert sind konkrete Erfahrungen von jemanden, der bereits ISH hat.

Hier bei mir ist es ab kommenden Monat verfügbar, und beim Telefonieren haben sie ja auch mit verlockende rincewind.rol3.com/website/templates/...ault_netfolderID=10117 target="_new" rel="nofollow">Tarife (zB innerhalb des ISH-Netzes rund um die Uhr Ortsgespräch 0,01€/min).

mcK
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Laserfuzzy:

Dieses Land kotzt mich langsam aber sicher an ! o.T.

 
11.01.02 23:44
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Casanove:

Leute Leute,

 
11.01.02 23:55
wenn alle so kleinkariert handeln, wie hier gepostet wird, dann gute nacht.  ES GIBT ZU NETCOLOGNE MOMENTAN KEINE ALTERNATIVE... also schwaaaadet mich nit mööööd Ihr Mitarbeiter von Ish oder wer auch immer..bullshit.....
Für KUnden un und solche, die es werden wollen...immer NetCologne....derRest ist ....naja....
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McKenzie:

@Casanove, was bist du denn für ein Spinner? ;-)

 
12.01.02 00:08
'Mitarbeiter von ish'?

Ich weiß so gut wie nichts von ish und stehe vor der Frage, ob ich von Netcologne auf ish umsteigen soll

Ich denke mal eher, daß Du Mitarbeiter von Netcologne bist...

nix für ungut
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MOTORMAN:

Kinder Kinder,

 
12.01.02 15:40
nicht so.

Also einen Anbieterwechsel sollte man sich schon gut überlegen. Wenn man die Erfahrungen von Leuten hört, die z.B. bei Mobilcom oder Arcor sind, dann hat man Eingangssatz schon seine Berechtigung.

Ein Nutzer-Forum finder ihr z.B. bei www.teltarif.de oder auch bei www.onlinekosten.de

Viel Spaß bei der Recherche.

mm
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MOTORMAN:

+ Großer T-DSL Chat: Telekom beantwortete Fragen +

 
12.01.02 17:23
Großer T-DSL Chat: Telekom beantwortete Fragen zum Breitbandzugang

Samstag, den 12.01.02 15:22
Quelle: www.onlinekosten.de

Gestern, am 10. Januar 2002, fand ein großer, moderierter T-DSL Chat statt, in dem Telekom-Mitarbeiter in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr Fragen zum hauseigenen Breitbandzugang beantworteten. "Im großen DSL Live Chat beantworteten die Experten insgesamt drei Stunden lang die Fragen der Kunden zu Anschluss, Hardware-Installation, Kosten oder Modem-Einrichtung. Die Resonanz auf den Experten-Chat war so groß, dass während der drei Stunden nicht alle Fragen beantwortet werden konnten.", so die Deutsche Telekom. Wir wollen Ihnen nun einen kurzen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten geben.

T-Online dsl flat: teurer oder nicht?
Aktuell gäbe es keine Überlegungen zu einer Anpassung des Flatrate-Tarifes, hieß es.

Fastpath
Nichts Neues gibt es zu der Fastpath-Frage zu sagen. Die Antwort des Mitarbeiters sah eher wie eine der vielen, schon im voraus zurechtgelegten Standardphrasen der Telekom aus: "Die Verkürzung der Antwortzeit durch Fastpath wird derzeit untersucht. Eine Entscheidung wird zu ggb. Zeit veröffentlicht." Da die Telekom aktuell erst die Art der Realisierung prüfe, war auch die Fastpath-Kostenfrage für den Endkunden nicht zu beantworten. Es wäre allerdings ein starkes Stück, für Fastpath auch noch Geld zu verlangen, während andere Anbieter dies kostenlos anbieten.

Mehr Bandbreite beim privaten T-DSL-Zugang
Interessant dagegen schien aber die Antwort auf die Frage, ob denn "eine Erhöhung der Geschwindigkeit (z.B. 1,5 Mbit downstream u. 192 Kbit upstream) für Privatkunden angedacht" sei. Der Gesprächsleiter erklärte, dass ein entsprechendes Angebot bereits zur CeBIT 2002 vorgestellt werden soll.

Entfernte Ortschaften sollen mit Satelliten-Zugang versorgt werden
Ein Teilnehmer des Chats fragte, ob die Telekom für noch nicht erschlossene Gebiete denn weitere Hauptverteiler einrichtet, die dann nur mit der T-DSL Technik versorgt werden. Die Antwort folgte sogleich: Der Ausbau erfolgt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. "Für die wenigen nicht versorgbaren Gebiete ist eine Satellitenlösung in Vorbereitung." Diese soll allerdings keinen Rückkanal beinhalten, das heißt, der Upload läuft weiterhin über einen herkömmlichen Breitbandanschluss. Außerdem soll dieser Satellitenzugang dann volumenbasiert abgerechnet werden, die endgültigen Preismodelle stünden allerdings noch nicht fest. Sofern der Pilottest weiterhin so positiv verläuft, könne das Angebot zu Beginn des zweiten Quartals auf den Markt kommen und kann dann bundesweit bestellt werden. Die Bandbreite soll auch hier auf 768 KBit/s in Kooperation mit Astra festgelegt werden. Alternativlösungen zu den Glasfaserleitungen werden derzeit ebenfalls untersucht. Auch zu OPAL erprobe man "technisch und wirtschaftlich tragfähige Lösungen." Zunächst sei aber der Satellitenzugang anvisiert.

Stichwort: T-DSL Light
Auf die Frage, ob es bald mögliche wäre einen T-DSL Anschluss mit geringerer Bandbreite zu erhalten, antwortete man lapidar: "Um möglichst vielen Kunden einen qualitativ hochwertigen Service anbieten zu können, verzichten wir auf Angebote mit geringerer Bandbreite; die Störanfälligkeit würde zu stark zunehmen." Die Telekom hält sich mit "T-DSL Light" also nach wie vor zurück, obwohl dies sicher eine gute Lösung für Kunden wäre, die zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt wohnen.

Fazit:
Es erschien mir persönlich jedenfalls so, als hätte der Moderator des Chats die Teilnehmer recht schnell "abgefertigen" wollen, insbesondere wenn es um Dinge wie OPAL oder "T-DSL auf dem Land" ging. Man konnte oder wollte entweder nicht erklären, warum dieses Problem "sich nicht durch den Einbau von Verstärkern" oder ähnlichem lösen lässt. Solchen Fragen, so schien es, wich man leider konsequent aus und verwies auf den angekündigten Satellitenzugang.
(tca)


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MOTORMAN:

UP für Mio. o.T.

 
14.01.02 10:35
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Happy End:

Weitere Details zu den neuen T-DSL-Angeboten

 
14.01.02 12:51
Zur CeBIT will die Deutsche Telekom nun offiziell zwei zusätzliche T-DSL-Angebote vorstellen, über die in der letzten Zeit schon viel spekuliert wurde: Einerseits handelt es sich um einen T-DSL-Zugang mit einer doppelt so hohen Transferrate wie beim bisherigen Anschluss und zweitens um einen Zusatzanschluss via Satellit.

Das doppelt schnelle T-DSL, das mit Transferraten von 1,5 MBit/s beim Versenden und 192 kBit/s beim Empfangen von Daten aufwartet, gibt es unter dem Namen Business Online zwar schon länger, bislang ist es aber an einen teuren Telefonanschluss namens "Business Call" gekoppelt, der sich für Privatkunden nicht immer lohnt. Noch in diesem Jahr will der rosa Riese das schnellere T-DSL nun zusätzlich auch Privatkunden mit einem herkömmlichen analogen oder ISDN-Anschluss anbieten.

Außer bei den Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich Privatkunden- und Business-Angebot in einem weiteren Punkt: Während die Telekom bei den Geschäftskunden auch als Provider fungiert, brauchen die Privaten wie beim schon erhältlichen T-DSL-Anschluss einen zusätzlichen Provider wie etwa T-Online oder einen anderen Internetzugangsanbieter. Der rosa Riese legt nämlich lediglich die Leitung und die Anschlussdose in die Wohnung des Kunden. Beim bisherigen T-DSL bieten insgesamt sieben Anbieter einen Internetzugang über den T-DSL-Anschluss, eine Übersicht ist in c't 1/02 zu finden. Weitere Details zu dem neuen T-DSL sind bislang nicht bekannt, die Telekom will sie erst zur CeBIT verkünden. Bezüglich des Preises dürfte jedoch damit zu rechnen sein, dass er sich wie die Geschwindigkeit verdoppelt.

Nachdem die Pilotphase bislang gut verlaufen ist, will die Telekom bereits im zweiten Quartal dieses Jahres einen Internetzugang via Satellit anbieten. Der ist als Ergänzung zu einem analogen oder ISDN-Anschluss gedacht: wie bisher sollen die Kunden weiter mit einem beliebigen Provider über die langsame Leitung surfen, lediglich beim Herunterladen größerer Dateien schaltet die Verbindung selbsttätig auf den Satelliten um, der die Daten dann mit einer Transferrate von 768 kBit/s auf den Rechner schaufelt. Das Angebot ist für Kunden gedacht, die kein T-DSL bekommen können, weil sie etwa an eine Glasfaser-, anstatt an eine Kupferleitung angeschlossen sind oder in entlegenen ländlichen Gebieten wohnen. Was das Himmelssurfen kosten soll, will die Telekom erst zur CeBIT bekannt geben.

Die in der letzten Zeit immer wieder aufkommenden Gerüchte über ein so genanntes "T-DSL-Light" dementierte Telekom-Sprecher Walter Genz gegenüber heise online erneut. Ihm zufolge wird es einen T-DSL-Anschluss mit geringerer Transferrate "aus juristischen und technischen Gründen" nicht geben.
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Happy End:

Telekom erhöht Preise für T-DSL und Telefonanschlu

 
15.01.02 14:00
Die Deutsche Telekom hat der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) neue Preise für den T-DSL-Anschluss vorgelegt. Demnach soll der monatliche T-DSL-Preis künftig 12,99 statt 10,18 Euro am T-ISDN-Standard- und T-ISDN-Komfort-Anschluss betragen. Im Paket mit T-ISDN 300 und T-ISDN-xxl soll er 9,99 statt 7,62 Euro kosten und am T-Net-Anschluss 19,99 statt 20,40 Euro.

Die Preisänderungen für Neukunden sollen ab 25. Februar 2002 gelten. Darüber hinaus will die Telekom in zwei Schritten auch das T-DSL-Bereitstellungsentgelt erhöhen: ab 1. Juli 2002 von jetzt 51,57 Euro auf 74,95 Euro und ab 1. Januar 2003 auf 99,95 Euro.

Die Telekom reagiert damit auf eine Untersuchung der RegTP. Die oberste Aufsichtsbehörde hatte eine Prüfung der Preise angekündigt, weil die nach Ansicht der Konkurrenz der Telekom bislang nicht kostendeckend seien. Deshalb wolle die RegTP prüfen, ob der Wettbewerb dadurch behindert werde. Die Telekom geht nun davon aus, dass der Regulierer vor dem Hintergrund der Preisänderungen von seinen Forderungen nach weiter gehenden Preiserhöhungen Abstand nimmt.

Bei der Gelegenheit will die Deutsche Telekom auch gleich die Preise für alle Telefonanschlüsse zum 1. Mai um 0,65 Euro erhöhen. Der rosa Riese folgt damit nach eigenen Angaben der Empfehlung der Regulierungsbehörde, das Defizit im Anschlussbereich zu verringern. Zugleich ist eine Senkung bei den Preisen für Citygespräche vorgesehen. Die Tarifeinheit soll ab dem 1. Mai statt 6,2 nur noch 6 Cent kosten. Die neuen Tarife für Telefonanschlüsse und Ortsverbindungen müssen noch vom Regulierer genehmigt werden.
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MOTORMAN:

Telekom erhöht T-DSL-Preise

 
16.01.02 11:05
Telekom erhöht T-DSL-Preise  

Grundgebühren für Telefonanschlüsse werden ebenfalls erhört, Ortsgespräche werden geringfügig günstiger

Quelle: www.teltarif.de 15.01.2000

Nach T-Mobile hat auch die Konzernmutter Deutsche Telekom Preiserhöhungen bekannt gegeben. In erster Linie soll damit wohl ein Eingriff der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) in die Preisgestaltung bei T-DSL verhindert werden. Nach Telekom-Angaben beträgt die monatliche Grundgebühr für T-DSL ab 1. Mai 12,99 Euro statt 10,18 Euro mit ISDN-Standard- oder Komfortanschluss bzw. 9,99 Euro statt 7,62 Euro in Kombination mit T-ISDN 300 oder XXL. Für Kunden mit analogem Anschluss wird T-DSL dagegen geringfügig billiger: 19,99 Euro statt 20,40 Euro sind künftig monatlich für den Breitband-Internetzugang zu zahlen. Für Neukunden treten die Veränderungen schon vorab zum 25. Februar in Kraft.
     Auch der einmalige Bereitstellungspreis für T-DSL wird erhöht: Ab 1. Juli von derzeit 51,57 Euro auf 74,95 Euro, ab 1. Januar 2003 erhöht sich der Preis nochmals auf 99,95 Euro. Zusätzlich sind - wie bereits berichtet - seit Jahresbeginn 2002 die Kosten für das DSL-Modem vom Endkunden zu tragen.
     Teurer werden ab 1. Mai auch Telefonanschlüsse: Die monatliche Grundgebühr erhöht sich um 65 Cent. Damit verteuert sich zum Beispiel der analoge T-Net-Anschluss um 5,1 Prozent auf 13,33 Euro. Der ISDN-Standard-Anschluss kostet dann mit 23,60 Euro 2,8 Prozent mehr und der Komfortanschluss inklusive der Optionen T-ISDN 300 und Aktiv Plus verteuert sich um 2,3 Prozent auf 28,72 Euro.
     Citygespräche werden dagegen geringfügig billiger: Ab 1. Mai beträgt die Tarifeinheit hierfür nur noch 6 statt bisher 6,2 Cent. Während die Telekom die Preise für T-DSL ohne Genehmigung ändern kann, bedürfen die geplanten Anpassungen der Grund- und Gesprächsgebühren noch der Zustimmung durch die Regulierungsbehörde.


Volker Schäfer
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MOTORMAN:

RegTP zeigt sich mit DTAG-Preiserhöhung zufrieden

 
16.01.02 11:07
Regulierungsbehörde zeigt sich mit der Telekom-Preiserhöhung zufrieden  

Langfristig positive Folgen durch mehr Wettbewerb

Quelle: www.teltarif.de 15.01.2002

Die jüngste Preiserhöhung der Telekom lässt die Wogen hochschlagen. Doch was den Verbrauchern erst einmal nicht gefallen will, ruft an anderen Stellen Befriedigung hervor: Die Regulierungsbehörde für Telekommmunikation und Post (RegTP) jedenfalls zeigt sich erfreut, dass die Telekom im Streit mit ihren Konkurrenten über (angeblich?) zu niedrige Preise für den schnellen Internetzugang eingelenkt hat.
     Mit den Maßnahmen reagiere die Deutsche Telekom AG (Bonn) auf die Androhungen der Regulierungsbehörde, die T-DSL-Preise deutlich zu erhöhen. Regulierer und Wettbewerber hatten dem Konzern vorgeworfen, mit Preisdumping Konkurrenten aus dem DSL-Geschäft herauszuhalten. Die Telekom hat inzwischen mehr als zwei Millionen T-DSL-Anschlüsse verkauft.
     Der Präsident der Regulierungsbehörde, Matthias Kurth, begrüßte in einer ersten Stellungnahme die höheren Entgelte. Obwohl Preiserhöhungen aus Verbrauchersicht zunächst kritisch betrachtet werden müssten, seien die langfristigen Folgen in diesem Fall positiv. Die Angebotsvielfalt werde nämlich steigen. Höhere Preise verbesserten die Investitionsmöglichkeiten für den Wettbewerb. Investitionen in die Breitbandkabelnetze würden dadurch schneller rentierlich, sagte Kurth.


dpa / Marie-Anne Winter
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Luki2:

T-Online startet kostenpflichtige Internetangebote

 
16.01.02 11:09
T-Online startet kostenpflichtige Internetangebote
 
Bonn/Darmstadt (dpa) - T-Online hat mit kostenpflichtigen Angeboten seine Produktpalette im Internet ausgeweitet. Ab sofort können Kunden Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft, Unterhaltung, Sport und Gesundheit beziehen, teilte der größte europäische Onlinedienst am Mittwoch in Darmstadt mit.

Der erste Schritt in Richtung kostenpflichtige Inhalte sei getan, weitere Angebote würden folgen. Insgesamt bietet T-Online über 100 Einzelprodukte.

Mit der Offensive will sich die Tochterfirma der Deutschen Telekom AG (Bonn) eine weitere Erlösquelle im Internet erschließen. Bislang entfällt mehr als 80 Prozent des Umsatzes auf das reine Zugangsgeschäft, der übrige Teil auf Werbung und elektronischen Handel (E-Commerce). Die kostenpflichtigen Angebote werde T-Online kontinuierlich um weitere hochwertige Inhalte ausbauen, erklärte Marketing-Chef Burkhard Graßmann.

Bei den neuen Produkten arbeitet T-Online eng mit Inhalteanbietern zusammen: Hierzu gehört unter anderem die Achterbahn AG (Kiel) im Spielebereich («WERNER und die Rache des Igels) oder der Platow Finanzbrief und die Fuchsbriefe in der Wirtschaft. Die T-Online Edition des Platow Finanzbriefs kostet beispielsweise 17,90 Euro im Abonnement, einzelne Ausgaben können für 2,90 Euro heruntergeladen werden. URL: t-online.t-online.de/t-on/dien/inha/star/ar-tois-start.html

 
11:00 am 16.01.2002 - Die Welt
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Happy End:

Was ich nicht alles schon vor Dir weiß! *g*

 
16.01.02 11:09
Antworten
Zick-Zock:

3% im schnitt? was hilfts der konkurrenz? lol o.T.

 
16.01.02 11:17
Antworten
MOTORMAN:

@zick-zock:

 
16.01.02 11:29
Tja, gute Frage. Für mich mit Anal-Anschluss wird's sogar billiger (was natürlich dann gegen alle vorherigen Betrachtungen bezgl. Last-Mile spricht).

Anyway, also bei den Bereitstellungskosten kommen sie den Wettbewerbern schon etwas entgegen. Auch die Erhöhung der T-DSL-ISDN-Entgelte darf man nicht einfach mit der Preissenkung der T-DSL-Anal-Entgelte aufwiegen, da genug "Dumme" für T-DSL extra auf ISDN gewechselt sind (der ISDN-Anteil bei T-DSL schätze ich mal auf rd. 80%).

Aber ehrlich gesagt bin ich auch eher von einem Aufschlag von mindestens 10€ ausgegangen.

Evtl. müsste man nun noch mal bei T-Online die Flat etwas "anpassen".

Grüße aus Mainz
mm
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MOTORMAN:

Zwischenruf: Hilfreicher Telekom-Regulierer

 
16.01.02 11:32
Quelle: www.handelsblatt.de

Zwischenruf: Hilfreicher Telekom-Regulierer


Der Deutschen Telekom kann nichts Besseres passieren, als dass Regulierer Matthias Kurth ihr höhere Preise für den flotten DSL-Internetzugang vorschreibt. Jede Erhöhung der Einnahmen hilft, ihre tiefroten Zahlen zu mildern.

Mehr zum Thema: Telekom plant Preiserhöhungen
 
Telekom erhöht DSL-Preise deutlich (15.01.)



dri BERLIN. Auch der Zeitpunkt ist günstig: Die Telekom beherrscht schon 95 Prozent des neuen Markts. Denn die DSL-Einführung ist ihr gelungen, wenn auch zu Preisen, die laut Kurth teilweise unter den Kosten liegen und damit wettbewerbswidrig sind.

Mit jedem neuen Kunden, der zu diesen Preisen bedient wird, steigt der Verlust der Telekom. Doch mit Verweis auf Kurth kann sie Preiserhöhungen nun leicht rechtfertigen. Zudem nützt ihr jeder Image-Verlust des Regulierers in der anstehenden politischen Diskussion über die Neuordnung der Regulierung. Mit den ab Mai leicht erhöhten Preisen wird Kurth nicht zufrieden sein können: Nach den Kosten-Berechnungen seiner Behörde müssten die DSL-Preise um ein Drittel erhöht werden.

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Happy End:

Konkurrenz sieht Preiserhöhung bei T-DSL

 
16.01.02 14:23
als Beweis für Preisdumping

Die Erhöhung der Preise für den T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom stößt bei der Konkurrenz auf wenig Begeisterung. So meint etwa der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), dass sich auch die neuen Preise nicht an den tatsächlichen Kosten orientieren. Das gelte vor allem für die T-DSL-Preise bei ISDN-Anschlüssen, die nach Ansicht des VATM immer noch zu niedrig liegen. Dies verzerre wiederum massiv den Wettbewerb.

Außerdem kämen die Preiserhöhungen viel zu spät, die Telekom hätte die Preise "bereits im März letzten Jahres deutlich anheben müssen". Nach Meinung des VATM-Präsidenten Joachim Dreyer wären realistische Preise zu einem früheren Zeitpunkt für Kunden und Wettbewerber die bessere Lösung gewesen. "Zwar hätten die Kunden kurzfristig etwas mehr gezahlt, aber sie hätten mittel- und langfristig durch Wettbewerb die Gewähr für Angebotsvielfalt, Innovationen und faire, stabile Preise." So aber habe die Telekom "ihren Marktanteil mit bei weitem nicht kostendeckenden Preisen auf weit über 90 Prozent ausbauen können".

Ähnlich sieht das auch der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften (BREKO): "Durch die Ankündigung einer Preiserhöhung für DSL-Anschlüsse hat die Deutsche Telekom das Eingeständnis gemacht, bislang Preisdumping bei diesem Produkt betrieben zu haben." BREKO-Geschäftsführer Rainer Lüddemann fühlt sich auch prompt "bestätigt in seinem Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs". Er fordert nun ähnlich wie auch der VATM von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eine eingehende Prüfung des vorgeschlagenen Preisgefüges, "um wenigstens für die Zukunft einen fairen und an den tatsächlichen Kosten orientierten Wettbewerb zu Gewähr leisten."

Als "nicht begründbar" erscheinen dem VATM zudem die weiter bestehenden Unterschiede bei den Preisen für T-DSL bei Analog- und ISDN-Anschlüssen. Der VATM "fordert daher nach wie vor eine Anhebung des T-DSL-Entgeltes für ISDN auf das gleiche Niveau wie für Analog-Anschlüsse, da dieses den tatsächlichen Kosten deutlich näher zu kommen scheint."

Ebenfalls in der Kritik steht auch die gleichzeitig von der Telekom verkündete Erhöhung der Telefon-Anschlussgebühren. Laut BREKO "wird nun einfach gleich mit abkassiert", so der Vorwurf von Lüddemann. Der Verbandsgeschäftsführer weiter: "Unsere Forderung war nicht, dass die Verbraucherpreise steigen. Bei der monatlichen Miete haben wir bemängelt, dass die Telekom ihren eigenen Kunden weniger Geld für die Anschlussmiete abnimmt, als den Wettbewerbern. Die richtige Schlussfolgerung wäre eine Preissenkung gegenüber den Wettbewerbern gewesen."

Von der Telekom liegt bislang noch keine Stellungnahme zu den Vorwürfen vor.
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MOTORMAN:

+ Regulierer prüft Vertragsstrafen gegen Telekom +

 
17.01.02 12:08
Regulierer prüft Vertragsstrafen gegen Telekom


Chefregulierer Matthias Kurth will die Verschleppung von Anordnungen durch die Deutsche Telekom nicht länger hinnehmen. Er erwäge die Einführung von Vertragsstrafen, um Überschreitungen von Lieferfristen gegenüber den anderen Anbietern einen Riegel vorzuschieben, sagte der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post in Bonn ein Jahr nach Amtsantritt.

Regulierungsbehörde prüft T-DSL-Preise 543566ad02.vhb.de/hbiwwwangebot?fn=relhbi&sfn=cn_load_bin&id=346851" style="max-width:560px" >



vwd BONN. In der DSL-Technik sieht Kurth trotz des Kundenvorsprungs der Telekom noch immenses Potenzial für deren Konkurrenz. Schubkraft auch zur Ankurbelung des Wettbewerbs im Ortsnetz verspricht er sich zudem von der Aufrüstung des Fernseh-Breitbandkabels.

Kurth beklagte als ernstes Problem ein "Vollzugs-Defizit" der Telekom in der Umsetzung von Regulierungsentscheidungen. Hier komme es oft auf Monate oder gar Wochen an. Um die fristgerechte Lieferung von Vorprodukten an die Wettbewerber zu gewährleisten, prüfe sein Haus in geeigneten Einzelfällen die Möglichkeit, eventuell Konventionalstrafen in Standardverträgen auch anzuordnen. "Auf diese Schiene könnten wir uns begeben", sagte der Behördenleiter: "Das Natürlichste der Welt wäre, Verstöße durch das zu ahnden, was das Zivilrecht bei vielen Verträgen vorsieht." Strafrechtliche Maßnahmen lehnt Kurth hingegen ab, da bei ihnen unter anderem der individuelle Schuldnachweis nur schwer zu erbringen sei.

Verbesserungsmöglichkeiten bei Telekommunikationsgesetz

Für das zur Neufassung anstehende Telekommunikationsgesetz (TKG) von 1996 sieht Kurth Verbesserungsmöglichkeiten. Zwar habe es sich als flexibles Instrument erwiesen, mit dem sich "gut arbeiten" lasse. Doch seien möglicherweise Korrekturen angebracht, um dem Zusammenwachsen von Daten und Sprache Rechnung zu tragen. Dies betrifft zum Beispiel die Preisaufsicht: In der Sprachtelefonie muss sich die Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen ihre Entgelte vom Regulierer vorab genehmigen lassen, während sie bei der Datenkommunikation nur nachträglich auf möglichen Missbrauch überprüft werden können.

"Da Datendienste für das Festnetz immer größere Bedeutung bekommen, hätten wir gerne ein Instrumentarium, das dem Thema eher gerecht wird als das jetzige", sagte Kurth. Die Monopolkommission hat bereits explizit gefordert, bei der TKG-Novellierung die Datenkommunikation ebenfalls der präventiven Entgeltregulierung zu unterstellen. Für die Gesetzesanpassung, mit deren Verabschiedung er in diesem Jahr rechnet, will Kurth auch Vorschläge zur Ausweitung von Call-by-Call auf das Ortsnetz unterbreiten. Hier sollen die Verbraucher ab Dezember unter mehreren Verbindungsnetzbetreibern wählen können, wie dies seit 1998 schon bei Ferngesprächen der Fall ist.

Große Hoffnung, das künftige Angebot könne zur Förderung des unterentwickelten Wettbewerbs im Lokalbereich beitragen, hat Kurth aber nicht. Von der neuen Variante des Call-by-Call sei nicht die gleiche starke Dynamik zu erwarten, wie sie sich bei den internationalen und Ferngesprächen entfaltet habe. Anders als etwa bei Telefonaten ins Ausland sei vermutlich der Anreiz für Kunden gering, die komplexen Tarifangebote zu studieren, da es um recht niedrige Entgelte gehe. Um den Wettbewerb im Ortsnetz voran zu bringen, wo die alternativen Anbieter 2001 den Anteil an den Telefonkanälen von 1,7 auf gut 3 % gesteigert haben dürften, setzt Kurth auf andere Schritte.

So dürfte mittelfristig das kommende Resale im Ortsnetz seine Wirkung entfalten, dessen Potenzial noch verkannt werde. Ihm sei inzwischen schon Nachfrage von verschiedener Seite zu Ohren gekommen, sagte Kurth. Er hatte im Frühjahr angeordnet, dass die Telekom auch im lokalen Bereich Wettbewerbern den Einkauf von Kapazitäten zu Großhandelspreisen gestatten muss, die diese dann an die Endkunden mit einer Marge weiterverkaufen können. Ein Vertrag zwischen dem Ex-Monopolisten und der Firma debitel, die das Reselling beantragt hatte, steht aber noch aus.

Beim Line-Sharing als weiterem Instrument für Daten-Wettbewerb bei den Telefonanschlüssen gilt es, einen Vertrag zwischen Telekom und QSC zu prüfen. Dieser könnte dann als Standardangebot von dem Bonner Konzern den Wettbewerbern unterbreitet werden, sagte Kurth. Line-Sharing ist die Aufteilung der "letzten Meile" in einen Sprach- und einen Datenbereich. Das kommt DSL-Anbietern entgegen, die für weniger Geld als für den kompletten Hausanschluss nur den Datenstrang von der Telekom mieten können. Derzeit ist die Monatsgebühr der Wettbewerber für die Teilnehmeranschlussleitung noch höher als die Grundgebühr, die die Verbraucher zu entrichten haben.

Anbieter von Breitband-Angeboten besonders fördern

Die von der Telekom jetzt angekündigte Anhebung der Endkundengebühr werde auch dazu beitragen, diese Preisschere zu schließen, sagte Kurth. Dies wäre regulatorisch sinnvoll. Er rechnet zudem damit, dass das Ende März auslaufende Einmalentgelt für die Bereitstellung eines Teilnehmeranschlusses erneut gesenkt werden kann. Die Anbieter von Breitband-Angeboten über die Hochgeschwindigkeits-Technik DSL oder das Fernsehkabel sind nach den Worten des Behördenpräsidenten auf Ortsnetzebene besonders zu fördern: "Wir müssen dort, wo es um attraktives, ertragreiches Potenzial geht, die Schleusen öffnen."

Bei DSL sieht Kurth noch große Wachstumsmöglichkeiten. Trotz des Marktanteils der Telekom von 95 % sei das Kundenpotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. DSL stehe in Deutschland vor einer ähnlichen "Erfolgsstory" wie das Internet oder der Mobilfunk. Mittelfristig sei eine so große Marktdurchdringung wie in Südkorea möglich. Notwendig sei aber, dass Infrastruktur- und Inhalteanbieter stärker kooperierten und zu einer "vernünftigen" Aufteilung der Erträge kämen. Große Erwartungen setzt Kurth zudem in die Aufrüstung des Fernsehkabels: Es könnte eine "gute zweite Plattform" für den Festnetzwettbewerb im Ortsbereich werden.

Im Mobilfunk deutet für Kurth nichts darauf hin, dass bei den sechs Inhabern der teuren UMTS-Lizenzen Absichten bestünden, das Handtuch zu werfen. Es würden Investitionen getätigt, Verträge abgeschlossen und Bestellungen aufgegeben. Dies wäre nicht sinnvoll, wenn die Unternehmen nicht die Absicht hätten, ihre Konzessionen für den multimedialen Mobilfunk der dritten Generation auch zu nutzen, betonte der Chefregulierer: "Ich gehe davon aus, dass die Lizenznehmer die Lizenzbedingungen erfüllen und ihr Geschäft aufbauen und entwickeln wollen."


HANDELSBLATT, Donnerstag, 17. Januar 2002, 10:36 Uhr

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MOTORMAN:

+Kein Sonderweg für DTAG auf Regionalmarkt Berlin+

 
18.01.02 07:35
Kein Sonderweg für Deutsche Telekom auf Regionalmarkt Berlin  

Regulierung bleibt vollumfänglich erhalten


Quelle: http://www.teltarif.de 17.01.2002 17:08  


Die Deutsche Telekom unterliegt auch künftig im Geschäftskundensegment auf dem Regionalmarkt Berlin einer strengen staatlichen Aufsicht. Einen Antrag des Unternehmens, ihre Angebote in diesem Bereich frei gestalten zu können, wies die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ab. Räumlich ließe sich ein beschränkter Markt für Anschlüsse nicht auf die Region Berlin begrenzen, teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit.
     Zum übrigen Bundesgebiet könnten keine wesentlichen Unterschiede in den Wettbewerbsbedingungen festgestellt werden. Auch in Berlin hätten die Wettbewerber bislang keine hohen Marktanteile gewonnen, erklärte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth. Die Telekom hatte ihren Antrag damit begründet, dass das Unternehmen im Raum Berlin durch eine Vielzahl von Anbietern ihre marktbeherrschende Stellung verloren habe. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten VATM begrüßte die Entscheidung.


dpa / Kai Petzke
Antworten
MOTORMAN:

BT Ignite fordert Diskriminierungsverfahren vs. DT

 
18.01.02 21:21
BT Ignite fordert Diskriminierungs-Verfahren gegen die Telekom  

Telekom behindere willkürlich andere Telekommunikations-Unternehmen


Quelle: http://www.teltarif.de 18.01.2002
16:05  

Die British Telecom-Tochter BT Ignite hat ein förmliches Verfahren gegen die Deutsche Telekom wegen Diskriminierung von Wettbewerbern gefordert. Der Konzern behindere andere Telekommunikations-Unternehmen willkürlich, indem er die Versorgung mit Mietleitungen um Monate verzögere, erklärte BT-Ignite-Regionalmanager Wolfgang Essig am Freitag. Telekom-Kunden erhielten bestellte Leitungen innerhalb einiger Wochen.

Die Regulierungsbehörde sei bereits im August 2001 darüber informiert worden, dass die Telekom trotz mehrerer entsprechender Absprachen die Lieferzeiten nicht verkürze. Da die Missstände nach wie vor nicht beseitigt seien, müsse die Behörde nun ein Verfahren wegen Diskriminierung einleiten. Zudem werde von BT Ignite die Möglichkeit geprüft, den Fall vor die Europäische Kommission zu bringen.


dpa / Thomas Michel
Antworten
MOTORMAN:

Hansenet plant Highspeed Zugang über Glasfasernetz

 
21.01.02 11:56
Hansenet plant Highspeed Zugang über Glasfasernetz

Quelle: http://www.onlinekosten.de Samstag, den 19.01.02 14:00  


Hansenet plant als erster deutscher City-Carrier die Nutzung von VDSL durch die Verlegung von Glasfaserleitungen bis in die Wohn- und Geschäftshäuser (Fibre-to-the-Home /-Building). VDSL bietet deutlich höhere Geschwindigkeiten als die xDSL-Varianten über Kupferkabel, da beim Transport der Daten über Glasfaser der Datenabbau durch Widerstand im Kabel oder minimal ist. Hierdurch werden Anwendungen wie interaktives Fernsehen oder Videokonferenzen in Echtzeit und DVD-Qualität erst möglich. Somit ist Hansenet der erste deutsche Anbieter, der VDSL regulär auch für den Endkunden im anbietet.

Der Hansenet Speed-Komplett-Anschluss soll in Zukunft einen Zugang mit bis zu 10 MBit/s in beide Richtungen ermöglichen, was etwa der 150 fachen ISDN-Geschwindigkeit entspricht. Momentan ist das Angebot noch auf 2 MBit/s beschränkt. Der Ausbau des Glasfasernetzes erfolgt schrittweise.

(sbo)
Antworten
MOTORMAN:

Konzentration im DSL-Markt: KKFnet und celox

 
22.01.02 20:20
Konzentrationsprozess im DSL-Markt: KKFnet und celox schalten Breitbandnetze zusammen

Quelle: www.onlinekosten.de" target="_new" rel="nofollow">www.onlinekosten.de Dienstag, den 22.01.02 14:25  

Auch auf dem innerdeutschen DSL-Markt setzt der Konzentrationsprozess ein. Neustes Beispiel hierfür ist der Zusammenschluss der auf DSL-Lösungen für mittelständische Unternehmen spezialisierten Anbieter KKFnet und celox. Für KKF, wo man sich bisher vor allem um die Erschließung von Metropolen bemüht hatte, bedeutet dies einen Ausbau der Verfügbarkeit von 66 auf 90 Städte und bei celox, welche sich vor allem auf Städte in der Größenordnung von 50.000 bis 20.000 konzentriert hatten, von 26 auf 74.

Beide Wettbewerber verwenden die gleiche DSL-Technologie und verfügen nun ohne weitere Investitionsleistungen über rund 700 gemeinsam nutzbare Technikstandorte. Der Übergabepunkt der Netze ist Frankfurt, wo beide Firmen ihre Rechenzentren betreiben. Dr. Stefan Sattler, Geschäftsführer der celox Telekommunikationsdienste GmbH: "Durch die Zusammenschaltung der Netze entsteht eines der größten DSL-Netze Deutschlands mit einer einheitlichen Technologie für anspruchsvolle Geschäftskundenlösungen. celox und KKFnet profitieren so jeweils von einer Steigerung ihres Marktpotenzials und die Kunden von einer erheblichen Steigerung der Leistungsfähigkeit ihrer Anbieter."

Kommentar:
Ob rein taktischer Schachzug oder neuster Trend in der vom rosa Riesen dominierten DSL-Welt bleibt abzuwarten. Allerdings können die kleineren Anbieter mit ihren persöhnlichen Beratungen und direkt auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen nur durch solche Zusammenschlüsse ihr Gewicht im Markt erhöhen. Ob ihnen dadurch der beschriebene Charme verloren geht, wird sich zeigen müssen.
(cde)


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