Regulierungsbehörde prüft T-DSL-Preise


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MOTORMAN:

Regulierungsbehörde prüft T-DSL-Preise

 
18.12.01 21:21
Preis ist nach Ansicht der Konkurrenz nicht Kosten deckend
18.12.2001
Quelle: www.teltarif.de  


Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) nimmt erneut die Preise der Deutschen Telekom für den Internet-Hochgeschwindigkeitszugang DSL unter die Lupe. Die zuständige Kammer habe ein Entgeltregulierungsverfahren eröffnet, teilte ein Sprecher der Behörde heute in Bonn mit. Nach Ansicht der Konkurrenz der Deutschen Telekom sei der Preis bislang nicht Kosten deckend. Deshalb müsse geprüft werden, ob der Wettbewerb dadurch behindert werde. Die Regulierungsbehörde will die Sache nach eigenen Angaben zügig prüfen.

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MOTORMAN:

Telekom verzeichnet den 2 Mio. T-DSL-Anschluss

 
18.12.01 21:24

Wöchentlich kommen ca. 70 000 Anschlüsse hinzu
18.12.2001  

Quelle: www.teltarif.de

DSL ist und bleibt sehr begehrt: Die Deutsche Telekom konnte heute den zweimillionsten T-DSL-Kunden begrüßen: Thomas Dömer wohnt in Ratingen bei Düsseldorf, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zur aktuellen Entwicklung führte Josef Brauner, Mitglied des Vorstands, aus: "In über 6 000 Anschlussbereichen bieten wir unseren Kunden den superschnellen Internetzugang. Pro Woche installieren wir derzeit rund 70 000 zusätzliche T-DSL-Anschlüsse."
     Der zweimillionste T-DSL-Kunde kann nun wie alle anderen T-DSL-Nutzer mit 768 kBit/s im Internet surfen. Für viele Bundesbürger bleibt aber ein Internetzugang mit DSL weiter ein Traum: Wer auf dem Lande wohnt oder in einem Gebiet, das mittels Glasfaser (OPAL) versorgt wird, ist DSL bisher nicht verfügbar und das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben. Auch alternative DSL-Anbieter wie QSC oder Arcor sind in ländlichen Gebieten nicht vertreten. Will man aber trotzdem schnell im Internet surfen, muss man wesentlich tiefer in die Tasche greifen und zum Beispiel auf Internet per Satellit zurückgreifen. Entsprechende Tests und Pilotprojekte sind von Freenet mit DSL-SATT und der Telekom mit T-DSL per Satellit schon angelaufen. Allerdings sind die Kosten für die Hardware bei Satelliteninternet wesentlich teurer und auch die monatlichen Grundgebühren sind um ein mehrfaches höher wie beim herkömmlichen DSL-Anschluss.
     Doch auch für T-DSL-Nutzer könnten die Internetkosten steigen. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) prüft zur Zeit die T-DSL-Preise, da die Konkurrenz der Meinung ist, die Telekom bietet DSL nicht kostendeckend an. Bei DSL-Aufträgen ab 1. Januar 2002 wird das DSL-Modem nicht mehr von der Telekom gestellt, sondern muss selbst käuflich erworben werden. Die Kosten dafür betragen dann zusätzlich zum Anschlusspreiss von 100,86 Mark noch einmal 119,95 Euro (234,60 Mark), falls man das Modem von der Telekom kauft. Wer allerdings noch bis zum 31. Dezember 2001 T-DSL beauftragt, erhält das DSL-Modem kostenfrei gestellt, auch wenn der DSL-Anschluss erst nach dem 1. Januar 2002 erfolgt.
     Ärgerlich ist, dass es immer weniger "echte" Flatrates für T-DSL gibt, bei denen weder eine zeitliche noch volumenabhängige Einschränkung besteht. Nachdem 1&1 seine DSL-Flatrate kurzerhand umbenannt und doppelt so teuer gemacht und Cyberfun seine DSL-Flatrate für Neukunden eingestellt hat, bleiben nur noch zwei DSL-Flatrate-Angebote unter 50 Mark übrig: T-Online mit DSLflat sowie AOL mit seiner DSL-Flatrate. 1&1 als dritter und letzter Flatrate-Anbieter für T-DSL verlangt seit kurzem 39,90 Euro (78,04 Mark) für seine Business-Flat. Alle anderen Tarife, die Sie auch auf unserer Infoseite zum Thema finden, sind entweder zeitlich oder im Transfervolumen begrenzt. Für Mehrnutzung wird dann wieder im Minutentakt oder pro Megabyte abgerechnet.

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MOTORMAN:

RegTP: Verfahren gegen Telekom wegen DSL-Preise

 
18.12.01 21:40
RegTP: Verfahren gegen Telekom wegen DSL-Preise
18.12.01 14:40  

Quelle: www.onlinekosten.de

Die Regulierungsbehörde nimmt die Preise für den schnellen DSL-Zugang der Deutschen Telekom zum Internet erneut unter die Lupe: Wie die Behörde in Bonn mitteilte, leitete die zuständige Beschlusskammer nochmals ein förmliches Entgelt-Regulierungsverfahren gegen den Konzern ein. Damit sollten die Wettbewerbsbedingungen im wachsenden DSL-Markt diskriminierungsfrei gestaltet werden, sagte der Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth.

Das Unternehmen habe leider "die Chance, durch eigene Anpassungsmaßnahmen die wettbewerbliche Schieflage im DSL-Markt zu beseitigen, nicht genutzt und eine Aufforderung meinerseits verstreichen lassen", monierte Kurth. Im März hätten die Regulierer das T-DSL-Angebot nur deswegen zugelassen, weil seinerzeit keine Verdrängungswirkung erwiesen war.
(pgi/afp)


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MOTORMAN:

@zick-zock:

 
19.12.01 07:56
Was hab ich Dir gesagt? Wunder geschehen ;-)

Grüße aus Meenz
m o t o r m a n
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Zick-Zock:

moin moin ! *freu* :-)))) o.T.

 
19.12.01 09:22
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Nobody II:

Na wen das ein Wunder ist.

2
19.12.01 10:37
Also wird DSL wahrscheinlich teurer. Ein Glück kümmert sich die RegTp um die Verbraucher.
Wenn die kleinen Dumpingpreise bei den Tarifeinheiten anbieten, dann interessiert auch keinen ob das kostendeckend ist. Im Mobilfunkbereich hat sich bei der Handysubventionierung auch keine gekümmert ob das kostendeckend ist. Bei der von der Öffentlichkeit geforderten Flat Rate von T-Online hat sich auch keiner daran gestört, dass die nicht kostendeckend war.

So ein ungewöhnliches Denken ist mir völlig unklar. Also heißt doch Wettbewerb, wenn sich mind. 2 Große (z.B. D1 und D2) oder hunderte von Kleinen (Ferngespräche) nicht kostendeckend arbeiten. Das z.B. Tele2 die Gebühren aufgrund der €-Umstellung auch erhöht hat, spricht nicht gerade von Kostendeckung.

Ich verstehe auch nicht, was das oben mit Telekom zu tun hat. Die Telekom stellt doch nur den Anschluß zur Verfügung und der ist nur für 20,- DM bei nahezu FullSize-ISDN zu haben. Ansonsten berappt man auch fett Geld dafür. Und da hat man T-Online oder AOL auch noch nicht bezahlt.

Und wenn ich mir die Dumping-Angebote von 1&1 anschaue, da habe ich keine Frage zu den Kosten mehr. Und das QSC die vollmundigen Ziele (da wäre ich ja beinahe von einem Arivaner bei QSC gemeldet und angezeigt worden) nicht erreichen kann und erreicht, war ja abzusehen.

Also ich finde das ist eine komische Entwicklung am Telekommunikationsmarkt. Selbst die Vorschläge im Mobilfunkbereich dem Kunden eine feste Handynummer anbieterübergreifend bereitzustellen ist doch eher schädlich als förderlich.

Jeder weiß doch, dass D1 und D2 vom Festnetz annähernd gleich kosten und E+ sehr teuer ist. Woher soll ich erkennen, ob das Handy welches ich anrufen will E+ (1,44 DM/min) oder D1 (0,48 DM/min) kostet, wenn das E+-Netz nun auch mit D1-Vorwahlen läuft ?

Wenn ich von Berlin nach Hamburg umziehe, da kommt keiner auf Idee zu sagen, nimm doch deine Rufnummer mit.

Naja man muß sich halt immer im Gespräch halten. Ich würde mich über Äußerungen von Monti mal freuen, wenn er im TV-Wettbewerb die GEZ abschafft, den Energie- und Wasserversorgern mal auf die Finger klopft.
Im Telekom-Markt ist in den letzten Jahren so viel passiert, da soll sich erstmal eine Konsolidierung erreicht werden. Im Moment ist es nämlich soweit, dass sich Investitionen z.B. UMTS, nicht mehr zu rechnen scheinen und die Telekom aufgrund der besseren Finanzkraft sich eher als die anderen positionieren kann.

Ich möchte wetten, dass wenn der DSL-Markt das nächste Jahr bundesweit verfügbar ist, dann setzt das große Warten auf UMTS ein und während dieser Zeit wird man sich auf Gewinne konzentrieren und wer keine hat wird wie die Fliegen sterben und dann gibt es auch weniger Wettbewerb.



Gruß
Nobody II
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MOTORMAN:

*freu* ? Naja,

 
19.12.01 10:39
bin ja mal gespannt, was dann rauskommt. Wird wohl für den Kunden teurer. Telekom muss wahrscheinlich Preise auf das hohe Niveau der Wettbewerber heben. Ist schon interessant, dass mehr Wettbewerb nicht gleichzusetzen ist mit sinkenden Preisen. Ist dann ähnlich wie auf dem Mobilfunkmarkt: Preisabsprachen, Preiserhöhungen (siehe SMS), etc. Der dumme ist dann wieder der Endverbraucher.

Ein Blick ins Europäische Ausland zeigt, dass DSL für unter 100 DEM machbar ist.

Die Hoffnung, dass Firmen aufgrund der vermutlichen Preiserhöhung der Telekom dann in die Fläche bzw. in ländliche Regionen gehen, dürfen die Leute die dort wohnen, aber weiterhin getrost begraben. Denen sind die "Kunden" genauso egal wie der DTAG. Schade eigentlich, dass man dort genauso denkt, wie bei dem alten Monopolisten Telekom. Also bitte demnächst nicht so heftig auf die DTAG schimpfen, denn ARCOR und Konsorten denken auch nicht an Euch. Jede Markt, die sie durch die Entscheidung der RegTP gewinnen, investieren die bestimmt nicht im Consumer-Segment.

Grüße aus Mainz
m o t o r m a n
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MOTORMAN:

@nobody,

 
19.12.01 10:54
habe dein Posting erst jetz gelesen (haben wohl gleichzeitig geschrieben).

Tja, Ob das Handeln der Unternehmen Sinn macht oder nicht? Gute Frage. Ein Kollege hat mir berichtet, das große TK-Unternehmen mittlerweile lieber Absolventen einstellen, anstatt "Experten" von 10-Mann Möchtegern-TK-Unternehmen (die pleite gegangen sind), da diese wahnsinnige Gehaltsforderungen stellen, anstatt sich Gedanken über Sinn oder Unsinn ihrer Produkte/Pricing etc. zu machen.

Nobody, was war das wegen QSC? Kannst mir auch ne Mail schreiben.

mm
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Nobody II:

Habe mal die Postings angefügt !

 
19.12.01 11:07
MOTORMAN:

@nobody:

 
19.12.01 11:19
okay. Das Übliche halt bezgl. Verzögerungen, SchwarzenPeterZuStecken, etc.
Weiss doch jeder, dass es nicht einfach ist z.Zt. auf dem Markt. Aber mit so einer Politik verkrault man einfach seine potentiellen Kunden.

By the way, bist ja ganz gut informiert - nicht immer nur die Infos aus der Presse glauben ;-)

Grüße
m o t o r m a n
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Nobody II:

Hab beruflich damit zu tun !

 
19.12.01 11:27
;-)

Finde nur immer die Kehrseiten sehr interessant. Vorallem weil man an die ganz selten denkt.



Gruß
Nobody II
Antworten
MOTORMAN:

@nobody:

 
19.12.01 11:32
Ich auch beruflich. Kehrseiten sind meist die interessantesten Seiten ;-)

CU
mm
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MOTORMAN:

QSC kann künftig Telekom-Leitungen für DSL nutzen

 
20.12.01 16:27
Alternativer Anbieter schließt Line-Sharing-Vertrag mit der Telekom
20.12.2001

Quelle: www.teltarif.de  

(war zwar schon mal gepostet)

Die Kölner QSC AG, einer der führenden alternativen DSL-Anbieter in Deutschland, hat mit der Deutschen Telekom den ersten Vertrag zum "Line-Sharing" abgeschlossen. Zu "Line-Sharing" wurde die Telekom in den Entscheidungen der Regulierungsbehörde vom 30. März 2001 verpflichtet, die Vorlage eines Angebotes und dessen Umsetzung wurde jedoch seitens der Telekom maßgeblich verzögert.
     Auf Grundlage des abgeschlossenen Vertrages muss QSC nun nicht mehr eine neue so genannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zum Kunden bei der Telekom bestellen, sondern kann die vorhandene Leitung mit der Telekom gemeinsam nutzen. So kann der Kunde zukünftig über seine bestehende Telefonleitung den Highspeed-Internetzugang von QSC nutzen. Dies vereinfacht den Anschluss von Kunden für QSC erheblich und reduziert erfahrungsgemäß die Kosten, wie der Blick in Länder wie die USA beweist, in denen Line-Sharing bereits seit Jahren realisiert ist. Der Preis, den QSC dabei an die Telekom zahlen soll, wird noch in einem gesonderten Verfahren von der Regulierungsbehörde festgesetzt. Mit einem kommerziellen Betrieb für Line-Sharing ist deshalb erst im Laufe des Jahres 2002 zu rechnen.
     "Dies ist ein wichtiger Schritt für den DSL-Wettbewerb in Deutschland, dem weitere Entscheidungen der Regulierungsbehörde folgen müssen", so Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG. "Vor allem bei der Preisfestsetzung für Line-Sharing sowie bei der Festsetzung von Vertragsstrafen ist eine starke Hand des Regulierers notwendig, damit tatsächlich ein echter Markt für schnelle Internetzugänge entsteht."
     Bisher wird der boomende DSL-Markt in Deutschland zu rund 97 Prozent von der Telekom beherrscht. Durch die Einführung von Line-Sharing soll im deutschen Privatkundenmarkt der Wettbewerb durch alternative Infrastrukturen gefördert und somit eine weitere Voraussetzung für eine breitere Angebotsvielfalt geschaffen werden.

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Nobody II:

Bin ja mal gespannt wie dann die neuen Mietpreise

 
20.12.01 16:40
ausreguliert werden.

knapp 14 € jetzt und 12,xx € von RegTP da herrscht noch Klärungsbedarf !

Gruß
Nobody II
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MOTORMAN:

Sommer: "Wettbewerber haben den Markt verpennt"

 
27.12.01 20:10
"Wettbewerber haben den Markt verpennt"  

Ron Sommer über UMTS, Immobilienabwertung und die RegTP
"  

27.12.2001

Quelle: http:/www.teltarif.de

Die Zeit druckt heute ein Interview ab, das sie vor einigen Tagen mit Ron Sommer, Chef der Deutschen Telekom, geführt hat. Einige Details, zum Beispiel Sommers Meinung zum Stand der T-Aktie, waren bereits vorab bekannt geworden. Hier nun eine Zusammenfassung des ausführlichen Interviews. Das komplette Interview dürfen wir hier nicht abdrucken; Sie finden es aber bei Interesse in der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Die Zeit".
     Ron Sommer versichert zum wiederholten Male, dass ihm der Job trotz erneuter Abwertung der Immobilien sowie der Ermittlungen des Staatsanwaltes nach wie vor Spaß machen würde. "Wir haben eine Behörde in einen zukunftsträchtigen, innovativen Kommunikationskonzern verwandelt. Als ich begonnen habe, hat man mir Gesellschaften wie AT&T und British Telecom als Vorbild angepriesen; so müsse die Deutsche Telekom auch werden. Gott sei Dank sind wir nie so geworden. Wir zählen heute weltweit zu den stärksten Dienstleistern in der Branche. Und darauf sind wir stolz", so der Telekom-Chef wörtlich.
     Er ist ferner nach wie vor der Ansicht, dass die T-Aktie derzeit unterbewertet ist, denn insgesamt betrachtet stünde das Unternehmen heute viel besser da als zu jener Zeit, als es mit 100 Euro bewertet wurde.
     Ron Sommer kritisiert, dass die UMTS-Lizenzen in Europa auf unterschiedliche Arten vergeben wurden. Gleichzeitig steht er aber zu den hohen Ausgaben, die für die UMTS-Lizenz in Deutschland gemacht werden mussten. Allerdings ist er der Ansicht, dass mit einer Verlängerung der Abschreibungszeit allen geholfen wäre. Er stellt sich aber auch die Frage, "was geschieht, wenn es gar nicht zum Aufbau von sechs Netzen kommt, weil sich jemand zurückzieht und die Lizenz zurückgeben muss. Es wäre nicht akzeptabel, wenn diese Frequenzen dann zum Nulltarif neu vergeben würden." Auch die hohen Kosten bei der Übernahme von VoiceStream verteidigt Sommer: "Wir haben mit VoiceStream eine einzigartige Position für den Konzern geschaffen. Es ist eine große Chance, der erste und flächendeckende GSM-Anbieter in den USA zu sein. Damit werden Werte für die Zukunft geschaffen."
     Des weiteren übt der Telekom-Chef harte Kritik an der Regulierungsbehörder für Telekommunikation und Post (RegTP), welche angekündigt hat, die günstigen Tarife für DSL zu überprüfen. "Wenn die Regulierungsbehörde ihre Ankündigung wahr macht, dann müssen wir die Preise erhöhen. Das wäre zum Nachteil Deutschlands." Die Mitbewerber hätten es nach seiner Meinung "verpennt", DSL im großen Stil anzubieten. Ferner wollten sie nur Rosinen picken. Die Masse der Kundschaft interessiere sie nicht.

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MOTORMAN:

Freenet: Start von DSL SATT verschoben

 
28.12.01 18:35
Freenet: Start von DSL SATT verschoben

Freitag, den 28.12.01 13:01

Quelle: http://www.onlinekosten.de

Das klassische DSL-Geschäft soll bei freenet der schnellen Einführung eines Breitband-Internetzugangs über Satellit vorgezogen werden, so lautet die Botschaft einer Kurzmitteilung des Hamburger Internet-Providers an die Presse.

Dass die MobilCom-Tochter aber über eine zu kleine Marketing-Abteilung verfügt, ist nicht gerade wahrscheinlich. So wird wohl nicht mangelndes Selbstvertrauen der Grund sein, die Telekom nicht gleichzeitig auf verschiedenen technischen Gebieten anzugreifen, vielmehr ist mit grundsätzlichen Problemen bei DSL SATT zu rechnen.

Das Aus für die Satt-Technik?


Ob es sich dabei um technische Probleme, mangelnde Nachfrage in der Kundschaft oder um mangelnde Rentabilität handelt, war auf die Schnelle von der Freenet-Pressestelle nicht zu erfahren. Der Vorzug der klassischen DSL-Technik könnte aber durchaus ein Abschied auf Raten von der Satelliten-Technik sein.

Stattdessen darf man sich auf einen zügigen Ausbau des easyDSL-Geschäfts freuen. Allein in der ersten Jahreshälfte 2002 soll der Rollout der nächsten 40 Großstädte erfolgen. Freenet bietet derzeit easyDSL in München, Raubling und Rosenheim an.

Quelle: Freenet



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MOTORMAN:

Telekom: Mehr DSL-Anschlüsse als erwartet verkauft

 
07.01.02 10:51
Laut "Welt am Sonntag" wurden 2001 2,2 Millionen DSL-Anschlüsse bereitgestellt

07.01.2002

Quelle: www.teltarif.de  

Offenbar hat die massive Werbekampagne für den schnellen Internetzugang der Deutschen Telekom den erhofften Erfolg: Der "rosa Riese" verkauft T-DSL noch besser als erwartet. Die Anzahl der Bereitstellungen überrascht auch unternehmensfremde Fachleute, die die Ziele des Ex-Monopolisten wegen technischer Probleme für unrealistisch gehalten haben. Obwohl viele willige Internet-Nutzer derzeit wochen- oder gar monatelang auf ihre tägliche Speed-Ration warten müssen, wurden im vergangenen Jahr rund 2,2 Millionen DSL-Zugänge bereitgestellt.
     Hans Albert Aukes, der in der T-Com-Sparte für das nationale und internationale Geschäft zuständig ist, erklärte in einem Interwiev mit der Zeitung "Welt am Sonntag", dass die Telekom auch für dieses Jahr eine starke Nachfrage erwarte. Auch die seit dem 1. Januar anfallenden Kosten für das notwendige Modem in Höhe von 119,95 Euro werden kaum zu einem Nachfragerückgang führen. "Wir glauben, dass es allenfalls eine kleine Delle geben könnte".
     Aukes bekräftigte die Ablehnung seines Unternehmens gegen eine bevorstehende Zwangsanhebung der monatlichen Gebühren für den T-DSL-Anschluss durch die Regulierungsbehörde für Kommunikation und Post (RegTP). Die Regulierungsbehörde hatte im Dezember erklärt, dass sie zur Stärkung des Wettbewerbs notfalls eine Preisanhebung durchsetzen werde, falls die Telekom T-DSL weiterhin zu einem nicht kostendeckenden Preis anbiete.


Marie-Anne Winter
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Nobody II:

Wenn man davon ausgeht, dass

 
07.01.02 11:11
DSL Kunden auch T-Online-Kunden sind, dann hat T-Online "nur" durch DSL im Kundenwachstum zugelegt. Ist zwar nur eine theoretische (Wandlungen auf DSL vernachlässigt) Betrachtung zeigt aber, dass der Internetmarkt im Kundengeschäft ähnlich dem Mobilfunk nahezu ausgereizt ist. Das setzt T-Online die Pistole auf die Brust. Man braucht Gewinne oder muß ein ausserdeutsches Kundenwachstum aggressiv vorantreiben.

Die Schützenhilfe für T-Online von der Telekom ist nahezu aufgebraucht. Im Moment laufen Pilotprojekte DSL und Glasfaser und Satellitenübertragung und dann wird der Markt leergefegt sein. Dann wird ein DSL-Anschluß wie ein ISDN-Anschluß zur Normalität und der Sektor konsolidiert. Dann wird es Zeit Gewinne zu erwirtschaften.

Und wenn man ehrlich ist, dann wird man als Aktionär der DTAG froh über höhere DSL-Preise sein. Mehr Umsatz - eventuell mehr Gewinn (weniger Verlust)!


Ach da fällt mir gerade noch ein, dass Vodafone im Prepaid-Bereich auch die Euroumstellung für Umsatzsteigerungen genutzt hat. Wollte für meinen Bruder eine 25,-DM-Karte schenken und da gibt es die nicht mehr. Nur noch 25€.
Wenn man auf diese Karten angewiesen ist, dann muß jetzt glatt das doppelte Kapital binden. Und D2 hat den Umsatz schon früher.


Gruß
Nobody II
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SchwarzerLor.:

Die Dt. Monopolkom beim Wort nehmen.

 
07.01.02 11:17
Hinsichtlich der Aussage, daß die DSL-Preise kostendeckend sind. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es hier um die DSL-Grundgebühr geht oder die DSL-Faltrate (ich vermute letzteres).
Zum Wachstum: Ich kenne noch genügend Freunde, Bekannte und Familien, die zuhause nicht über einen Internet-Anschluß verfügen. Da ist durchaus noch Potential für Wachstum gegeben. Die Zeiten der rasanten Steigerungsraten sind vorbei, das ist klar. Wobei sich auch DSL wohl nur für Vielsurfer lohnt, denn einfach mal so für ein Stündchen CbC die Woche ca. 10€ zu berappen ist zuviel für die meisten.
S.Lord
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MOTORMAN:

Prognose: Internet-Preise werden in 2002 steigen

 
11.01.02 20:53
Prognose: Internet-Preise werden in diesem Jahr steigen
Freitag, den 11.01.02 11:35  

Quelle: www.Handellbatt.de

aus den Bereichen Provider, Wirtschaft      


Nach einem Bericht des Handelsblattes werden mehrere große Internet-Provider in diesem Jahr ihre Tarife erhöhen. Dies ist ein weiteres Zeichen, dass es auf dem Provider-Markt immer enger wird. Denn bereits zu Beginn des letzten Jahres hatten die Provider Einsparungen aus niedrigeren Internconnection-Preisen nicht an die Verbraucher weitergegeben.

Im Herbst haben dann sogar Anbieter wie Tiscali ihre Preise um bis zu 12,5 Prozent erhöht. Als Begründung wurde damals die Umstellung des Mahnverfahrens und daraus resultierende höhere Kosten genannt. Seit Sommer letzten Jahres müssen die Internetprovider entweder das Mahnverfahren selbst übernehmen oder die Deutsche Telekom teuer dafür bezahlen.


Erhöht AOL zuerst die Preise?

AOL und T-Online schließen für dieses Jahr sogar Preiserhöhungen explizit nicht aus. Es ist "aus unserer Sicht davon auszugehen, dass die Marktentwicklung im Laufe des Jahres Preiserhöhungen der großen Anbieter erforderlich machen könnte", so ein AOL-Sprecher gegenüber dem Handelsblatt. "In einem dynamischen Marktumfeld wie der Internetbranche kann man nie ausschließen, relativ kurzfristig auf Bewegungen des Marktes reagieren zu müssen", orakelt dagegen T-Online-Chef Thomas Holtrop.

Nur Freenet scheint sich gegen diesen Trend zu sperren. Dort will man die Preise nicht erhöhen. Die Investitionen des kommenden Jahres sollen vollständig durch Kosteneinsparungen aufgebracht werden. Ob diese Rechnung aber aufgeht, wird sich erst am Ende des Jahres zeigen.

Quelle: Handelsblatt




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Happy End:

Alles wird t€ur€r..... ;-(

 
11.01.02 20:56
Antworten
Casanove:

Ich sach nur

 
11.01.02 21:44
in Köln wird der Telekom ganz schön das Wasser abgegraben - ADSL Flat ohne Downloadbegrenzung, 6 Monate ohne Grundgebühr,
max 1024 KB Geschw. vgl: TDSL 786 KB/s max,
höllisch schnell, Download umgerechnet 300 MB / Std bei Rate von 90kb/s (häufig der Fall)
Kosten 113 DM oder ...Euro inkl Telefongrundgebühr.
Watt will de Kölsche mi
un ne Sörvis hann die...
Keine Werbung aber hier sieht man, warum die Telekom so vorschnellt und billiger billiger billiger
Antworten
MOTORMAN:

netcologne? o.T.

 
11.01.02 21:46
Antworten
Casanove:

Yep o.T.

 
11.01.02 21:47
Antworten
McKenzie:

wer hat denn hier Erfahrung mit "ish" ?!

 
11.01.02 22:48
soll 32 x so schnell sein wie ISDN (32 x 64kbits/s = 2048kbits/s); wenn ich das richtig sehe, ist es zusammen mit Telefonanschluß von 'ish' genauso teuer wie DSL-flatrate mit ISDN

rincewind.rol3.com/website/templates/...ault_netfolderID=10051 target="_new" rel="nofollow">Informationen hier!


warumredet jeder von DSL, wenn ish viel schneller ist...? Wo ist der Haken?

mck
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