Die 200 to Anlage ist und bleibt eine Pilotanlage zum testen, optimieren und Kundenwünsche zu erfüllen.
Bei der 800 to Anlage hat Nano One selbst erst die FEL 3 Studie abgewartet, bevor sie angefangen haben, den geplanten Ausbau umzusetzen. Das kann daran liegen, dass man selbst Planungssicherheit gebraucht hat, kann aber auch sein, dass der Antrag der Fördergelder davon abhängig war.
Bei der 25000 to Anlage wollen alle Sicherheit haben. Die Anlage muss funktionieren, der Absatz muss möglich sein, das Geld muss da sein, Fördergelder müssen beantragt sein.
Das muss schon Elon Musk kommen, der mal eben soviel Geld in die Hand nimmt ohne zu wissen wie es ausgeht, ansonsten macht das keiner. Vorteil ist, dass die Anlage durchgeplant ist, dass die Kosten auf dem Tisch liegen und damit alle Anträge gestellt werden können.
@Rossin: Ich sehe das genauso: Die Inbetriebnahme ist ein wichtiger Baustein dazu.
Allerdings gibt es eine Möglichkeit vorher schon in die Planung zu gehen. Die Investoren geben etwas Geld frei für die Planungskosten. Damit kann man die Anlage durchplanen und die Bauanträge stellen.
So, dass das Genehmigungsverfahren schon mal laufen kann. Für die Arbeiten ist ein halbes Jahr schon knapp bemessen. Angenommen sie sind wirklich schnell, dann sind wir bis zum Vorliegen der Genehmigung bereits ein Jahr weiter. Bis dahin kann man Grundstücke kaufen, Investorengelder und Fördergelder einsammeln und Verträge abschließen. In allen Verträgen kann man einen Punkt vereinbaren, an dem man noch abspringen kann, wenn bestimmte Voraussetzungen nicht vorliegen.
Das ist auch üblich, zumindest in unserer Branche.
Hier könnte vereinbart werden, dass die Verträge ungültig sind, wenn es keine Genehmigung gibt oder wenn die 800 to Anlage nicht funktioniert.
Als Investor, der es eilig hat, würde ich es so machen.
(Nano One selbst wir sowieso kein Geld in die Hand nehmen)