Nano One Materials Corp

Aktie
WKN:  A14QDY ISIN:  CA63010A1030 US-Symbol:  NNOMF Branche:  Spezialchemikalien Land:  Kanada
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Depot/Watchlist
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464,72 Mio. $
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Nano One Materials Aktie Chart

Nano One Materials Unternehmensbeschreibung

Nano One Materials Corp ist ein kanadisches Technologieunternehmen mit Sitz in Burnaby, British Columbia, das proprietäre Prozesse zur Herstellung von Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und industrialisiert. Das börsennotierte Unternehmen fokussiert sich auf Kathodenpulver mit hoher Energiedichte für Elektrofahrzeuge, stationäre Energiespeicher und industrielle Anwendungen. Im Zentrum steht ein patentiertes One-Pot-Verfahren, das Herstellungsschritte zusammenfasst und auf konventionelle Sulfat-basierte Prozessketten verzichtet. Ziel ist eine Kostenreduktion auf Material- und Capex-Ebene, eine geringere Umweltbelastung sowie eine robustere Lieferkette für die nordamerikanische und europäische Batterieindustrie.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Nano One basiert auf der Entwicklung, Skalierung und Lizensierung eines proprietären Herstellungsverfahrens für Kathodenmaterialien sowie auf strategischen Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette der Batterieindustrie. Das Unternehmen adressiert vor allem die frühe Prozessstufe der Veredelung von Nickel-, Mangan-, Eisen- oder Lithiumrohstoffen zu hochperformanten Kathodenpulvern. Nano One agiert als Technologielieferant und Entwicklungspartner für Zellhersteller, Automobilkonzerne, Rohstoffunternehmen und Chemiekonzerne. Erlösströme können aus Lizenzgebühren, Engineering-Dienstleistungen, gemeinsamer Entwicklung, Technologietransfer sowie perspektivisch aus eigener Produktion und Joint Ventures entstehen. Im Fokus stehen skalierbare, modulare Anlagenkonzepte, die sich an bestehende oder neue Gigafactory-Strukturen andocken lassen und so eine Integration in regionale Batterie-Ökosysteme ermöglichen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Nano One besteht darin, die Herstellung von Kathodenmaterialien strukturell zu vereinfachen, Kosten- und Energieaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die ökologische Bilanz der Batterieindustrie zu verbessern. Das Unternehmen will eine heimische, ressourceneffiziente und nachhaltige Lieferkette für strategische Batteriematerialien in Nordamerika und befreundeten Industrieregionen unterstützen. Strategisch setzt das Management auf drei Achsen: erstens technologische Differenzierung durch proprietäre Prozessinnovation, zweitens Partnerschaften mit globalen Industrieakteuren und drittens die Positionierung als Enabler für saubere Mobilität und dezentrale Stromspeicherung. Die langfristige Vision ist, dass das One-Pot-Verfahren als industrieller Standard für ausgewählte Kathodenchemien etabliert wird und damit Lizenzplattform-Charakter erhält.

Produkte und Dienstleistungen

Nano One bietet keine Endprodukte für den Konsumentenmarkt, sondern technologienahe Produkte und Services für industrielle Kunden im Batterie-Ökosystem. Zu den Kernleistungen zählen:
  • Prozessentwicklungen für Kathodenmaterialien auf Basis von LFP (Lithium-Eisenphosphat), NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) und Hochvolt-Varianten
  • Das proprietäre One-Pot-Kathodenverfahren, das Misch-, Reaktions- und Kalzinierungsschritte in einem integrierten Prozess kombiniert
  • Entwicklung und Prototypenfertigung von Kathodenpulvern für Pilotzellen und Validierungsprogramme bei OEMs und Zellproduzenten
  • Engineering- und Scale-up-Dienstleistungen zur Überführung der Labor- und Pilottechnologie in industrielle Produktionsanlagen
  • Kooperative F&E-Projekte mit Rohstoffpartnern zur Anpassung des Verfahrens an unterschiedliche Lithium- und Übergangsmetall-Feedstocks
Darüber hinaus kann Nano One im Rahmen von Kooperationsverträgen technische Unterstützung, Know-how-Transfer und Prozessoptimierung anbieten. Die Fähigkeit, unterschiedliche Kathodenchemien auf einer gemeinsamen Prozessplattform abzubilden, erhöht die Relevanz für Kunden mit diversifiziertem Materialportfolio.

Business Units und operative Struktur

Nano One berichtet seine Aktivitäten nicht in klassischen, klar abgegrenzten Segmenten analog zu Großkonzernen, lässt jedoch drei operative Schwerpunkte erkennen:
  • F&E und Technologieentwicklung: Labor- und Pilotanlagen in Kanada, fokussiert auf Prozessinnovation, Materialcharakterisierung, Skalierung und IP-Generierung
  • Industriepartnerschaften und Business Development: Anbahnung und Betreuung von Kooperationen mit Automobilherstellern, Zellproduzenten, Rohstofflieferanten und Chemiekonzernen
  • Engineering, Scale-up und Demonstrationsanlagen: Planung, Bau und Betrieb von Pilot- und Demonstrationslinien zur Validierung der Technologie im quasi-industriellen Maßstab
Diese Struktur soll eine Brücke zwischen Grundlagenentwicklung und industrieller Umsetzung schlagen. Der Kapitalbedarf konzentriert sich auf Pilotinfrastruktur, IP-Portfolio und Personal mit materialwissenschaftlicher und prozesstechnischer Expertise.

Alleinstellungsmerkmale

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Nano One ist das patentgeschützte One-Pot-Verfahren, das mehrere Prozessschritte der Kathodenherstellung in einem Reaktor integriert und dabei auf übliche Sulfat-basierte Vorstufen verzichtet. Daraus leiten sich mehrere potenzielle Vorteile ab:
  • Reduzierte Prozesskomplexität und geringerer Anlagenfußabdruck im Vergleich zu konventionellen Multi-Step-Prozessen
  • Geringerer Chemikalienverbrauch und potenziell niedrigere Abfall- und Abwasserströme, was Umweltauflagen und Betriebskosten positiv beeinflussen kann
  • Flexibilität beim Einsatz verschiedener Rohstoffqualitäten, was die Versorgungssicherheit in einem angespannten Batterierohstoffmarkt unterstützen kann
  • Direkte Herstellung von beschichteten oder dotierten Kathodenpartikeln, was Leistungsparameter wie Zyklenfestigkeit, Ladegeschwindigkeit und Temperaturbeständigkeit adressieren kann
Die Fokussierung auf Prozessinnovation statt ausschließlich auf Materialcomposition unterscheidet Nano One von vielen klassischen Kathodenherstellern und Materialentwicklern.

Burggräben und technologische Moats

Der potenzielle Burggraben von Nano One basiert im Wesentlichen auf drei Säulen:
  • Intellectual Property: Ein breites Patentportfolio rund um das One-Pot-Verfahren, Prozessvarianten und Materialausführungen, das Markteintrittsbarrieren für direkte Nachahmer schaffen kann
  • Know-how im Scale-up: Praktisches Prozesswissen beim Übergang von Labor- zu Pilot- und Demonstrationsanlagen, das nicht ohne weiteres aus Patentschriften ableitbar ist
  • Industriepartnerschaften: Langfristige Entwicklungskooperationen mit etablierten Unternehmen der Batterie- und Automobilbranche, die zu Pfadabhängigkeiten und Lock-in-Effekten führen können
Diese Moats sind jedoch überwiegend technologischer und vertraglicher Natur und müssen durch kontinuierliche F&E, Schutzrechtsmanagement und Kommerzialisierung untermauert werden. Ein umfassender Kapitalkraft-Moat wie bei integrierten Chemiekonzernen besteht nicht.

Wettbewerbsumfeld

Nano One agiert in einem hochkompetitiven Marktumfeld für Kathodenmaterialien und Batterietechnologie. Relevante Wettbewerber lassen sich in mehrere Gruppen unterteilen:
  • Große Kathodenhersteller und Spezialchemiekonzerne mit eigener Prozessentwicklung und Massenproduktion
  • Batteriezellhersteller, die interne F&E-Strukturen zur Optimierung von Kathodenmaterialien und Produktionsprozessen aufgebaut haben
  • Technologie-Start-ups mit alternativen Syntheseverfahren, etwa Sol-Gel-, Hydrothermal- oder Co-Precipitation-Ansätzen mit Nachhaltigkeitsfokus
  • Rohstoffunternehmen, die Downstream in die Veredelung von Nickel, Mangan oder Phosphat zu Kathodenmaterialien expandieren
Im Wettbewerb um Industriepartner konkurriert Nano One weniger über Produktionsvolumen als über Effizienz, Umweltbilanz, Patentschutz und Integrationsfähigkeit in bestehende Lieferketten. Der Konsolidierungsdruck in der Branche könnte zu Kooperationen, aber auch zu Verdrängung kleinerer Technologielieferanten führen.

Management und Strategie

Das Management von Nano One setzt auf eine Kombination aus materialwissenschaftlicher Expertise, industrieller Erfahrung in der Chemie- und Batteriebranche sowie kapitalmarktorientierter Unternehmensführung. Der Vorstand verfolgt eine Partnerstrategie, die auf Co-Development mit globalen Industrieakteuren sowie auf eine schrittweise Industrialisierung der Technologie abzielt, anstatt frühzeitig hohe eigene Produktionskapazitäten auf eigene Bilanz zu nehmen. Strategische Leitlinien sind:
  • Fokussierung auf Kernkompetenz Prozessinnovation statt vertikaler Vollintegration
  • Aufbau eines belastbaren IP-Portfolios als Verhandlungsbasis für Lizenzen und Joint Ventures
  • Positionierung in staatlich geförderten Batterieclustern in Nordamerika und gegebenenfalls Europa
  • Kapitaldisziplin und selektive Nutzung von Förderprogrammen und Industriepartnerschaften zur Mitfinanzierung von Pilotanlagen
Für konservative Anleger ist relevant, dass der Unternehmenswert wesentlich von der Fähigkeit des Managements abhängt, Technologiepartnerschaften in belastbare, langfristige Lizenz- oder Produktionsvereinbarungen zu überführen.

Branchen- und Regionenfokus

Nano One ist in der globalen Batterie- und Elektromobilitätsbranche positioniert, mit Schwerpunkt auf Nordamerika und wachsender Relevanz für Europa. Die Branche ist von hohem Wachstum, technologischer Dynamik und politischer Steuerung durch Klimaziele, CO2-Regulierung und Industriestaatenprogramme geprägt. In Nordamerika gewinnt der Aufbau lokaler Batterie- und Materialkapazitäten an strategischer Bedeutung, um die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu reduzieren. Für Unternehmen wie Nano One entstehen dadurch Chancen im Rahmen von Förderprogrammen, Standortinitiativen und lokalen Beschaffungsquoten der Automobilindustrie. Gleichzeitig ist der Sektor zyklisch sensibel gegenüber Rohstoffpreisvolatilität, Zinsniveau und Investitionszyklen der Automobilhersteller. Regionale Regulierungen zu Umweltstandards, Recyclingquoten und lokaler Wertschöpfung wirken direkt auf die Attraktivität von Prozessinnovationen mit besserer Umweltbilanz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Nano One wurde als technologieorientiertes Unternehmen in Kanada gegründet, mit dem Ziel, neuartige Syntheseverfahren für Batteriematerialien zur Marktreife zu führen. In den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt auf Laborforschung, der Validierung des One-Pot-Konzepts und dem Aufbau eines Patentportfolios. Schrittweise folgten der Ausbau von Pilotanlagen, erste Kooperationsvereinbarungen mit Industriepartnern und eine verstärkte Ausrichtung auf industrielle Anwendungsfelder, insbesondere für Elektromobilität und stationäre Speicher. Über die Jahre positionierte sich Nano One von einem reinen F&E-Player hin zu einem skalierungsorientierten Technologieanbieter mit Demonstrationsinfrastruktur. Die Börsennotierung diente der Finanzierung von F&E, Pilotkapazitäten und dem Ausbau des Teams. Historisch betrachtet reflektiert die Unternehmensentwicklung den Übergang von experimenteller Batteriematerialforschung zu industrienahen, prozessoptimierten Lösungen im Kontext globaler Dekarbonisierungsstrategien.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Nano One ist die konsequente Ausrichtung auf Prozessnachhaltigkeit und Ressourceneffizienz innerhalb der Batteriewertschöpfungskette. Das Unternehmen adressiert damit nicht nur Kosten- und Leistungsaspekte, sondern auch ESG-Kriterien, die für institutionelle Investoren und OEMs zunehmend entscheidend sind. Hinzu kommt der Fokus auf die Integration verschiedener Kathodenchemien in eine einheitliche Plattform, was das Risiko technologischer Pfadabhängigkeiten mindern kann. Darüber hinaus profitiert Nano One von seiner Verankerung in einem nordamerikanischen Technologiecluster mit Zugang zu Förderprogrammen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern. Diese Einbettung kann den Technologietransfer beschleunigen, führt aber zugleich zu Abhängigkeiten von politischen Förderregimen und industriepolitischen Prioritäten.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservative Anleger stellt Nano One ein spekulatives Engagement im Bereich Batteriematerialien und Cleantech dar, bei dem technologische, regulatorische und partnerschaftliche Faktoren den Werttreiber bilden. Zu den Chancen zählen:
  • Überdurchschnittliches Wachstumspotenzial durch die Skalierung des One-Pot-Verfahrens in einem strukturell wachsenden Batteriemarkt
  • Mögliche Lizenz- und Kooperationsvereinbarungen mit großen Industrieakteuren, die wiederkehrende Einnahmen und technologische Validierung liefern könnten
  • Positionierung in strategisch geförderten Batterie-Ökosystemen in Nordamerika, mit potenzieller Unterstützung durch staatliche Programme
  • Relevanz von ESG-konformen Produktionsverfahren, die Nachfragedruck seitens Automobilhersteller und Investoren erzeugen kann
Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken:
  • Technologierisiko: Die industrielle Umsetzung des Prozesses im großen Maßstab kann auf unvorhergesehene technische Hürden stoßen
  • Kommerzialisierungsrisiko: Der Erfolg hängt stark von der Fähigkeit ab, langfristige industrielle Abnahme- und Lizenzverträge zu sichern
  • Wettbewerbsdruck: Etablierte Chemiekonzerne und Zellhersteller verfügen über hohe Forschungsbudgets und könnten alternative Prozesse entwickeln oder bestehende Verfahren optimieren
  • Finanzierungs- und Verwässerungsrisiko: Der laufende Bedarf an Kapital für F&E und Pilotanlagen kann zu wiederholten Kapitalerhöhungen führen
  • Regulatorische und politische Unsicherheit in Bezug auf Förderprogramme, Handelskonflikte und lokale Beschaffungsanforderungen
Aus Sicht eines konservativen Anlegers eignet sich ein mögliches Engagement eher als Beimischung mit bewusst begrenzter Gewichtung im Depot und erfordert hohe Risikotoleranz gegenüber Branchen- und Technologieschwankungen. Eine sorgfältige Beobachtung der Fortschritte bei Industriepartnerschaften, Pilotprojekten und IP-Entwicklung ist entscheidend, ohne dass sich daraus eine Anlageempfehlung ableiten lässt.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,4805 € / 0,496 €
Spread +3,23%
Schluss Vortag 0,4915 €
Gehandelte Stücke 62
Tagesvolumen Vortag 908,37 €
Tagestief 0,4955 €
Tageshoch 0,4955 €
52W-Tief 0,4045 €
52W-Hoch 1,144 €
Jahrestief 0,4045 €
Jahreshoch 0,751 €

Nano One Materials Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Nano One Materials Aktie heute gestiegen?

  • Nano One Materials Corp. hat eine strategische Partnerschaft mit der Bosch-Gruppe bekannt gegeben, um innovative Kathodenmaterialien für die Lithium-Ionen-Batterieindustrie zu entwickeln.
  • Das Unternehmen fördert aktiv seine Technologie und mögliche Anwendungen in verschiedenen Bereichen, darunter Elektrofahrzeuge und stationäre Energiespeicherlösungen.
  • Die Markteinführung der neuen Produkte wird als entscheidend für das zukünftige Wachstum von Nano One angesehen, da die Nachfrage nach hochwertigen Batteriematerialien weltweit zunimmt.
Hinweis

Community: Diskussion zur Nano One Materials Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Forumteilnehmer diskutieren, dass Nordamerika und Europa dringend Alternativen zu China für E‑Auto‑ und Speicherbatterien suchen und Nano One durch sein One‑Pot‑Verfahren und die Pilotanlage in Candiac als Lieferant von LFP‑Material für Tests einen zeitlichen und regulatorischen Vorteil habe, während asiatische Hersteller wie L&F bei nordamerikanischen LFP‑Lösungen angeblich hinterherhinken und europäische Zellhersteller bis 2027/2028 Lieferentscheidungen treffen müssen.
  • Zur Untermauerung verweisen Beiträge auf eine langjährige Evaluierungszusammenarbeit (2020–2023) mit einem großen US‑EV‑Hersteller, Aussagen von Unternehmensvertretern („it’s been in the works… very, very close“), Lobbyeinträge und kanadische Förder‑/Haushaltsankündigungen sowie Nachrichten über precursor‑freie LFP‑Prozesse, die als potenzielle Bestätigung des Geschäftsfortschritts gewertet werden.
  • Gleichzeitig äußern andere Nutzer Skepsis und Kritik wegen wiederholt verschobener Abschlüsse, moderierter/gelöschter Beiträge, Fragen zu früheren Kaufempfehlungen und zur tatsächlichen Handelslage (z. B. Red Cloud‑Käufe unterhalb der Meldegrenze), womit Unsicherheit über Timing, Verbindlichkeit von Partnerschaften und kurzfristige Kurswirkungen betont wird.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Nano One Materials Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2019)

Umsatz in Mio. -  
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -4,91 $
Jahresüberschuss in Mio. -5,21 $
Umsatz je Aktie -  
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -16,84%
Marktkapitalisierung in Mio. 464,72 $
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +93,34%

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Nano One Materials Aktie: Übersicht Handelsplätze

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Düsseldorf 0,4755 € -3,65%
0,4935 € 08:13
Frankfurt 0,458 € -2,97%
0,472 € 08:02
Gettex 0,479 € -4,77%
0,503 € 13:43
Hamburg 0,4505 € -2,91%
0,464 € 08:31
Hannover 0,4505 € -2,91%
0,464 € 08:31
L&S RT 0,499 € +1,94%
0,4895 € 14:02
München 0,488 € -1,41%
0,495 € 08:37
Nasdaq OTC Other 0,55309 $ +1,63%
0,5442 $ 02.11.26
Quotrix 0,488 € -3,37%
0,505 € 07:27
Stuttgart 0,483 € +0,52%
0,4805 € 13:46
Tradegate BSX 0,4955 € +0,81%
0,4915 € 10:08
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
03.11.26 0,4955 6
02.11.26 0,4915 908
30.10.26 0,4905 8.191
29.10.26 0,509 5.470
28.10.26 0,4995 1.024
27.10.26 0,499 334
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,499 € -0,70%
1 Monat 0,529 € -6,33%
6 Monate 0,562 € -11,83%
1 Jahr 1,092 € -54,62%
5 Jahre 3,245 € -84,73%

Unternehmensprofil Nano One Materials

Nano One Materials Corp ist ein kanadisches Technologieunternehmen mit Sitz in Burnaby, British Columbia, das proprietäre Prozesse zur Herstellung von Kathodenmaterialien für Lithium-Ionen-Batterien entwickelt und industrialisiert. Das börsennotierte Unternehmen fokussiert sich auf Kathodenpulver mit hoher Energiedichte für Elektrofahrzeuge, stationäre Energiespeicher und industrielle Anwendungen. Im Zentrum steht ein patentiertes One-Pot-Verfahren, das Herstellungsschritte zusammenfasst und auf konventionelle Sulfat-basierte Prozessketten verzichtet. Ziel ist eine Kostenreduktion auf Material- und Capex-Ebene, eine geringere Umweltbelastung sowie eine robustere Lieferkette für die nordamerikanische und europäische Batterieindustrie.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Nano One basiert auf der Entwicklung, Skalierung und Lizensierung eines proprietären Herstellungsverfahrens für Kathodenmaterialien sowie auf strategischen Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette der Batterieindustrie. Das Unternehmen adressiert vor allem die frühe Prozessstufe der Veredelung von Nickel-, Mangan-, Eisen- oder Lithiumrohstoffen zu hochperformanten Kathodenpulvern. Nano One agiert als Technologielieferant und Entwicklungspartner für Zellhersteller, Automobilkonzerne, Rohstoffunternehmen und Chemiekonzerne. Erlösströme können aus Lizenzgebühren, Engineering-Dienstleistungen, gemeinsamer Entwicklung, Technologietransfer sowie perspektivisch aus eigener Produktion und Joint Ventures entstehen. Im Fokus stehen skalierbare, modulare Anlagenkonzepte, die sich an bestehende oder neue Gigafactory-Strukturen andocken lassen und so eine Integration in regionale Batterie-Ökosysteme ermöglichen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Nano One besteht darin, die Herstellung von Kathodenmaterialien strukturell zu vereinfachen, Kosten- und Energieaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die ökologische Bilanz der Batterieindustrie zu verbessern. Das Unternehmen will eine heimische, ressourceneffiziente und nachhaltige Lieferkette für strategische Batteriematerialien in Nordamerika und befreundeten Industrieregionen unterstützen. Strategisch setzt das Management auf drei Achsen: erstens technologische Differenzierung durch proprietäre Prozessinnovation, zweitens Partnerschaften mit globalen Industrieakteuren und drittens die Positionierung als Enabler für saubere Mobilität und dezentrale Stromspeicherung. Die langfristige Vision ist, dass das One-Pot-Verfahren als industrieller Standard für ausgewählte Kathodenchemien etabliert wird und damit Lizenzplattform-Charakter erhält.

Produkte und Dienstleistungen

Nano One bietet keine Endprodukte für den Konsumentenmarkt, sondern technologienahe Produkte und Services für industrielle Kunden im Batterie-Ökosystem. Zu den Kernleistungen zählen:
  • Prozessentwicklungen für Kathodenmaterialien auf Basis von LFP (Lithium-Eisenphosphat), NMC (Nickel-Mangan-Kobalt) und Hochvolt-Varianten
  • Das proprietäre One-Pot-Kathodenverfahren, das Misch-, Reaktions- und Kalzinierungsschritte in einem integrierten Prozess kombiniert
  • Entwicklung und Prototypenfertigung von Kathodenpulvern für Pilotzellen und Validierungsprogramme bei OEMs und Zellproduzenten
  • Engineering- und Scale-up-Dienstleistungen zur Überführung der Labor- und Pilottechnologie in industrielle Produktionsanlagen
  • Kooperative F&E-Projekte mit Rohstoffpartnern zur Anpassung des Verfahrens an unterschiedliche Lithium- und Übergangsmetall-Feedstocks
Darüber hinaus kann Nano One im Rahmen von Kooperationsverträgen technische Unterstützung, Know-how-Transfer und Prozessoptimierung anbieten. Die Fähigkeit, unterschiedliche Kathodenchemien auf einer gemeinsamen Prozessplattform abzubilden, erhöht die Relevanz für Kunden mit diversifiziertem Materialportfolio.

Business Units und operative Struktur

Nano One berichtet seine Aktivitäten nicht in klassischen, klar abgegrenzten Segmenten analog zu Großkonzernen, lässt jedoch drei operative Schwerpunkte erkennen:
  • F&E und Technologieentwicklung: Labor- und Pilotanlagen in Kanada, fokussiert auf Prozessinnovation, Materialcharakterisierung, Skalierung und IP-Generierung
  • Industriepartnerschaften und Business Development: Anbahnung und Betreuung von Kooperationen mit Automobilherstellern, Zellproduzenten, Rohstofflieferanten und Chemiekonzernen
  • Engineering, Scale-up und Demonstrationsanlagen: Planung, Bau und Betrieb von Pilot- und Demonstrationslinien zur Validierung der Technologie im quasi-industriellen Maßstab
Diese Struktur soll eine Brücke zwischen Grundlagenentwicklung und industrieller Umsetzung schlagen. Der Kapitalbedarf konzentriert sich auf Pilotinfrastruktur, IP-Portfolio und Personal mit materialwissenschaftlicher und prozesstechnischer Expertise.

Alleinstellungsmerkmale

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Nano One ist das patentgeschützte One-Pot-Verfahren, das mehrere Prozessschritte der Kathodenherstellung in einem Reaktor integriert und dabei auf übliche Sulfat-basierte Vorstufen verzichtet. Daraus leiten sich mehrere potenzielle Vorteile ab:
  • Reduzierte Prozesskomplexität und geringerer Anlagenfußabdruck im Vergleich zu konventionellen Multi-Step-Prozessen
  • Geringerer Chemikalienverbrauch und potenziell niedrigere Abfall- und Abwasserströme, was Umweltauflagen und Betriebskosten positiv beeinflussen kann
  • Flexibilität beim Einsatz verschiedener Rohstoffqualitäten, was die Versorgungssicherheit in einem angespannten Batterierohstoffmarkt unterstützen kann
  • Direkte Herstellung von beschichteten oder dotierten Kathodenpartikeln, was Leistungsparameter wie Zyklenfestigkeit, Ladegeschwindigkeit und Temperaturbeständigkeit adressieren kann
Die Fokussierung auf Prozessinnovation statt ausschließlich auf Materialcomposition unterscheidet Nano One von vielen klassischen Kathodenherstellern und Materialentwicklern.

Burggräben und technologische Moats

Der potenzielle Burggraben von Nano One basiert im Wesentlichen auf drei Säulen:
  • Intellectual Property: Ein breites Patentportfolio rund um das One-Pot-Verfahren, Prozessvarianten und Materialausführungen, das Markteintrittsbarrieren für direkte Nachahmer schaffen kann
  • Know-how im Scale-up: Praktisches Prozesswissen beim Übergang von Labor- zu Pilot- und Demonstrationsanlagen, das nicht ohne weiteres aus Patentschriften ableitbar ist
  • Industriepartnerschaften: Langfristige Entwicklungskooperationen mit etablierten Unternehmen der Batterie- und Automobilbranche, die zu Pfadabhängigkeiten und Lock-in-Effekten führen können
Diese Moats sind jedoch überwiegend technologischer und vertraglicher Natur und müssen durch kontinuierliche F&E, Schutzrechtsmanagement und Kommerzialisierung untermauert werden. Ein umfassender Kapitalkraft-Moat wie bei integrierten Chemiekonzernen besteht nicht.

Wettbewerbsumfeld

Nano One agiert in einem hochkompetitiven Marktumfeld für Kathodenmaterialien und Batterietechnologie. Relevante Wettbewerber lassen sich in mehrere Gruppen unterteilen:
  • Große Kathodenhersteller und Spezialchemiekonzerne mit eigener Prozessentwicklung und Massenproduktion
  • Batteriezellhersteller, die interne F&E-Strukturen zur Optimierung von Kathodenmaterialien und Produktionsprozessen aufgebaut haben
  • Technologie-Start-ups mit alternativen Syntheseverfahren, etwa Sol-Gel-, Hydrothermal- oder Co-Precipitation-Ansätzen mit Nachhaltigkeitsfokus
  • Rohstoffunternehmen, die Downstream in die Veredelung von Nickel, Mangan oder Phosphat zu Kathodenmaterialien expandieren
Im Wettbewerb um Industriepartner konkurriert Nano One weniger über Produktionsvolumen als über Effizienz, Umweltbilanz, Patentschutz und Integrationsfähigkeit in bestehende Lieferketten. Der Konsolidierungsdruck in der Branche könnte zu Kooperationen, aber auch zu Verdrängung kleinerer Technologielieferanten führen.

Management und Strategie

Das Management von Nano One setzt auf eine Kombination aus materialwissenschaftlicher Expertise, industrieller Erfahrung in der Chemie- und Batteriebranche sowie kapitalmarktorientierter Unternehmensführung. Der Vorstand verfolgt eine Partnerstrategie, die auf Co-Development mit globalen Industrieakteuren sowie auf eine schrittweise Industrialisierung der Technologie abzielt, anstatt frühzeitig hohe eigene Produktionskapazitäten auf eigene Bilanz zu nehmen. Strategische Leitlinien sind:
  • Fokussierung auf Kernkompetenz Prozessinnovation statt vertikaler Vollintegration
  • Aufbau eines belastbaren IP-Portfolios als Verhandlungsbasis für Lizenzen und Joint Ventures
  • Positionierung in staatlich geförderten Batterieclustern in Nordamerika und gegebenenfalls Europa
  • Kapitaldisziplin und selektive Nutzung von Förderprogrammen und Industriepartnerschaften zur Mitfinanzierung von Pilotanlagen
Für konservative Anleger ist relevant, dass der Unternehmenswert wesentlich von der Fähigkeit des Managements abhängt, Technologiepartnerschaften in belastbare, langfristige Lizenz- oder Produktionsvereinbarungen zu überführen.

Branchen- und Regionenfokus

Nano One ist in der globalen Batterie- und Elektromobilitätsbranche positioniert, mit Schwerpunkt auf Nordamerika und wachsender Relevanz für Europa. Die Branche ist von hohem Wachstum, technologischer Dynamik und politischer Steuerung durch Klimaziele, CO2-Regulierung und Industriestaatenprogramme geprägt. In Nordamerika gewinnt der Aufbau lokaler Batterie- und Materialkapazitäten an strategischer Bedeutung, um die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu reduzieren. Für Unternehmen wie Nano One entstehen dadurch Chancen im Rahmen von Förderprogrammen, Standortinitiativen und lokalen Beschaffungsquoten der Automobilindustrie. Gleichzeitig ist der Sektor zyklisch sensibel gegenüber Rohstoffpreisvolatilität, Zinsniveau und Investitionszyklen der Automobilhersteller. Regionale Regulierungen zu Umweltstandards, Recyclingquoten und lokaler Wertschöpfung wirken direkt auf die Attraktivität von Prozessinnovationen mit besserer Umweltbilanz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Nano One wurde als technologieorientiertes Unternehmen in Kanada gegründet, mit dem Ziel, neuartige Syntheseverfahren für Batteriematerialien zur Marktreife zu führen. In den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt auf Laborforschung, der Validierung des One-Pot-Konzepts und dem Aufbau eines Patentportfolios. Schrittweise folgten der Ausbau von Pilotanlagen, erste Kooperationsvereinbarungen mit Industriepartnern und eine verstärkte Ausrichtung auf industrielle Anwendungsfelder, insbesondere für Elektromobilität und stationäre Speicher. Über die Jahre positionierte sich Nano One von einem reinen F&E-Player hin zu einem skalierungsorientierten Technologieanbieter mit Demonstrationsinfrastruktur. Die Börsennotierung diente der Finanzierung von F&E, Pilotkapazitäten und dem Ausbau des Teams. Historisch betrachtet reflektiert die Unternehmensentwicklung den Übergang von experimenteller Batteriematerialforschung zu industrienahen, prozessoptimierten Lösungen im Kontext globaler Dekarbonisierungsstrategien.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Nano One ist die konsequente Ausrichtung auf Prozessnachhaltigkeit und Ressourceneffizienz innerhalb der Batteriewertschöpfungskette. Das Unternehmen adressiert damit nicht nur Kosten- und Leistungsaspekte, sondern auch ESG-Kriterien, die für institutionelle Investoren und OEMs zunehmend entscheidend sind. Hinzu kommt der Fokus auf die Integration verschiedener Kathodenchemien in eine einheitliche Plattform, was das Risiko technologischer Pfadabhängigkeiten mindern kann. Darüber hinaus profitiert Nano One von seiner Verankerung in einem nordamerikanischen Technologiecluster mit Zugang zu Förderprogrammen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern. Diese Einbettung kann den Technologietransfer beschleunigen, führt aber zugleich zu Abhängigkeiten von politischen Förderregimen und industriepolitischen Prioritäten.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für konservative Anleger stellt Nano One ein spekulatives Engagement im Bereich Batteriematerialien und Cleantech dar, bei dem technologische, regulatorische und partnerschaftliche Faktoren den Werttreiber bilden. Zu den Chancen zählen:
  • Überdurchschnittliches Wachstumspotenzial durch die Skalierung des One-Pot-Verfahrens in einem strukturell wachsenden Batteriemarkt
  • Mögliche Lizenz- und Kooperationsvereinbarungen mit großen Industrieakteuren, die wiederkehrende Einnahmen und technologische Validierung liefern könnten
  • Positionierung in strategisch geförderten Batterie-Ökosystemen in Nordamerika, mit potenzieller Unterstützung durch staatliche Programme
  • Relevanz von ESG-konformen Produktionsverfahren, die Nachfragedruck seitens Automobilhersteller und Investoren erzeugen kann
Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken:
  • Technologierisiko: Die industrielle Umsetzung des Prozesses im großen Maßstab kann auf unvorhergesehene technische Hürden stoßen
  • Kommerzialisierungsrisiko: Der Erfolg hängt stark von der Fähigkeit ab, langfristige industrielle Abnahme- und Lizenzverträge zu sichern
  • Wettbewerbsdruck: Etablierte Chemiekonzerne und Zellhersteller verfügen über hohe Forschungsbudgets und könnten alternative Prozesse entwickeln oder bestehende Verfahren optimieren
  • Finanzierungs- und Verwässerungsrisiko: Der laufende Bedarf an Kapital für F&E und Pilotanlagen kann zu wiederholten Kapitalerhöhungen führen
  • Regulatorische und politische Unsicherheit in Bezug auf Förderprogramme, Handelskonflikte und lokale Beschaffungsanforderungen
Aus Sicht eines konservativen Anlegers eignet sich ein mögliches Engagement eher als Beimischung mit bewusst begrenzter Gewichtung im Depot und erfordert hohe Risikotoleranz gegenüber Branchen- und Technologieschwankungen. Eine sorgfältige Beobachtung der Fortschritte bei Industriepartnerschaften, Pilotprojekten und IP-Entwicklung ist entscheidend, ohne dass sich daraus eine Anlageempfehlung ableiten lässt.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

Nano One Materials Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Nano One Materials Kursziel 2026

  • Die Nano One Materials Kurs Performance für 2026 liegt bei -22,82%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 464,72 Mio. $
Streubesitz 80,37%
Währung CAD
Land Kanada
Sektor Rohstoffe
Branche Spezialchemikalien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+13,381% Institutionelle Aktionäre
+6,25% Insider Aktionäre
+80,369% Streubesitz

Community-Beiträge zu Nano One Materials

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Papa Ingo
Worley
https://www.chemanalyst.com/NewsAndDeals/NewsDetails/interview-worley-on-battery-technology-and-the-future-43952
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Allgeier26
Servus zusammen,
erstmal eine kleine Vorwarnung oder Entschuldigung vorab: Ich habe gerade Urlaub und deswegen etwas mehr Zeit als sonst, um hier die Tastatur glühen zu lassen. Keine Sorge, ich werde es nicht übertreiben! Aber Spaß beiseite: Ich schätze dieses Forum und unsere Diskussionen hier wirklich sehr. Im Moment ist die Stimmung ja teilweise etwas geladen. Dabei wollen wir doch im Grunde alle dasselbe, nur von verschiedenen Seiten. Seien wir doch ehrlich: Jeder von uns sucht nach diesem einen goldenen Informationsschnipsel. Der eine möchte der Erste sein, der den großen Durchbruch ankündigt, und der andere möchte als Erster gewarnt haben, dass die Sache hakt. Ist doch völlig verständlich, dass da die Emotionen hochkochen, wenn jeder Recht behalten will! Fakt ist aber auch: Keiner von uns hat die magische Glaskugel im Schrank stehen. Wir spekulieren alle nur mit den Puzzleteilen, die wir haben. Nach all den Jahren, die wir diese Aktie nun schon verfolgen, befinden wir uns meiner Meinung nach gerade in der absolut spannendsten Phase. Ich persönlich baue darauf, dass Nano One seine Pläne packt und die One-Pot-Technologie den Durchbruch in Nordamerika und Europa schafft. Das Potenzial für saubere Batterien im Westen ist riesig und genau darauf setze ich. Auf der anderen Seite muss man aber auch so ehrlich sein und das Risiko klar benennen: Gelingt die Umsetzung oder die Akzeptanz am Markt nicht, kann das Ding genauso gut komplett in der Versenkung verschwinden. Das ist ein High-Risk-Wert und das muss jedem klar sein. Wir sitzen am Ende alle im selben Boot und warten gespannt auf die nächsten echten Unternehmensmeldungen. Bis dahin tut ein bisschen Gelassenheit und respektvoller Umgang vermutlich uns allen ganz gut. In diesem Sinne: Allen weiterhin gute Nerven und entspannte Diskussionen!
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Papa Ingo
Recherchedokument?
Was ist das? Es gibt keinen Verfasser, der es geschrieben hat und damit die Verantwortung dafür übernimmt. Somit ist es kein Dokument und damit wertlos.
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Nanomann
@Papa
Ich bin da nicht ganz so pessimistisch. Sobald erste verbindliche Absichtserklärungen mit Autobauern für 2028 unterzeichnet werden, fließen oft vorab Meilensteinzahlungen. Für militärische Anwendungen (z. B. robuste Speicherbatterien) sind die Testzyklen deutlich kürzer als in der Autoindustrie. Stationäre Batterien für Solarparks oder Stromnetze unterliegen weniger dynamischen Belastungen als Elektroautos. Die Zertifizierung dauert oft nur wenige Monate. Sumitomo ist die wichtigste Spielfigur, die vieles beschleunigen und erleichtern kann. Es wäre schön und beruhigend, wenn wir von denen dieses Jahr noch etwas hören.
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Nanomann
Die Geschichte ist jetzt einfach erzählt
Leider "nur" 800 Tonnen, die Nano dort produzieren kann. Ihre ganzen Gedankengänge in der Vergangenheit waren richtig, aber es kam leider kein E. Musk der sagte, "hey, ich finanziere euch das alles, egal wie das ausgeht!" Auch das JDA mit ONE. Wir sind alle immer davon ausgegangen, dass das dann für deren GEMINI Plattform (E-Fahrzeuge) ist, oder hat damals einer von euch schon vermutet, dass das vielleicht in die ARIES Plattform fließt, mit denen ONE LFP Zellen herstellt, für Speichercontainer für Rechenzentren? Klar, ich kann mich auch an das eine Foto erinnern, aber das war mir alles zu abstrakt und auch Nano erwähnte darüber kein Wort. Weil LFP-Akkus im Vergleich zu herkömmlichen NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Cobalt) chemisch extrem stabil sind und keine Brandgefahr (Thermal Runaway) aufweisen, eignen sie sich perfekt für die dichte Aufstellung direkt neben empfindlichen Serverräumen. Deshalb werden jetzt auch die alten Blei-Säure Akkus in den Rechenzentren ausgetauscht. Ein einziges großes KI-Rechenzentrum benötigt somit bis zu 1.000 Tonnen reines LFP-Kathodenmaterial. Ihr wisst, was das bedeutet? ONE wird die komplette Jahresproduktion von Nano One kaufen. Die US Autobauer (Ford/GM) benötigen dringend lokal produziertes Kathodenmaterial, um die steuerlichen IRA-Vorteile zu sichern. Wenn ONE das nicht nimmt, da stehen Kunden Schlange, um die 800 Tonnen abzugreifen. @Kata, das hast auch du damals nicht verstanden, warum die Schlange stehen ;-)! Deshalb schrieb ich oben auch "leider nur" 800 Tonnen. Denn auch daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert, "Nano One betreibt das derzeit einzige operative LFP-Kathodenwerk in Nordamerika." Es gibt auch dazu eine einfache Erklärung, nämlich die Tatsache, dass sie damals ein "voll genehmigtes!" Fabrikgebäude von JM inklusive einer hocherfahrenen Mannschaft (über 40 LFP-Spezialisten vor Ort) übernehmen konnten, was dem Unternehmen jahrelange Genehmigungsverfahren einsparte, an denen heute viele geplante Werke viel Zeit und Geld verlieren. Und natürlich ist Nano nur ein kleiner Fisch im Haifischbecken mit CATL, BYD, EVE und Samsung, die das alle auch können und jetzt auch so wie Nano denken. Jetzt kommt der US Inflation Reduction Act (IRA) ins Spiel und bestraft Batterien, die zu viele chinesische Komponenten enthalten, mit dem Entzug von Steuergutschriften. Westliche Tech-Riesen fordern aus Gründen der Nationalen Sicherheit zunehmend "Non-Chinese Supply Chains" (Lieferketten ohne China-Beteiligung) für ihre kritische Infrastruktur. Deshalb klopfte ja auch das US Verteidigungsministerium bei Nano One an der Tür. Hier kam jetzt auch die ALTA mit ins Spiel. Dies ist ein exklusiver Zusammenschluss aus US-Verteidigungsbehörden, Rüstungskonzernen und ausgewählten Tech-Firmen. Nano One sitzt dort als einziger echter Lieferant für LFP-Kathodenmaterial am Tisch, um die zukünftigen Batteriestandards für das amerikanische Militär mitzugestalten. Das Pentagon stellt seine Flotten und Ausrüstungen schrittweise auf elektrische Systeme um und fordert dafür LFP-Akkus. LFP-Batterien brennen selbst bei Beschuss, Unfällen oder extremen Temperaturen nicht (kein Thermal Runaway) und sind extrem robust. Da China fast 100 % des weltweiten LFP-Marktes kontrolliert, will das US-Militär verhindern, dass seine Drohnen, Kommunikationssysteme, Militärfahrzeuge und taktischen Speicher im Ernstfall von chinesischen Rohstoffen oder Importen abhängen. Gehen wir jetzt davon aus, dass die 800 Tonnen > 10 Millionen Umsatz bringen, dann haben wir schon eine kleine Hausnummer für Nano One. Das Lizenzmodell hat lediglich zwei Fragezeichen. Keiner weiß, wie oft es sich verkaufen lässt und wie hoch die Tonnagen sind, die damit produziert werden. Das könnten 10.000, aber auch 25.000, 50.000 oder vielleicht auch 75.000 Tonnen Werke werden, aber wer weiß das heute schon? Nano verdient wahrscheinlich 3, 4, oder 5 % an deren Jahresumsatz. Das kann jetzt also immer ausgehend von 13.000 USD pro Tonne, in den obigen Beispielen zwischen 5, 13, 26 oder 39 Millionen pro Jahr variieren. Derartiges gibt es nicht auf der Welt, sodass es auch nicht mit anderen zu vergleichen ist und das entscheiden jetzt andere, wie hoch der Umsatz in den nächsten Jahren werden "könnte". Eine Berechnung ist also erst möglich, wenn der Käufer seine geplanten Produktionsabsichten kommuniziert. Auch wenn Nano erst bei Produktionsstart daran finanziell partizipiert, so lässt sich sicher eins sagen. Geht eine Lizenz über den Tisch, ist das Vertrauen der Anleger da und es gibt dann auch den Beweis, dass das funktioniert. Das wird sich dann aber nicht erst in zwei Jahren nach Fertigstellung des Werkes im Kurs bemerkbar machen, sondern schon viel früher. Noch ein paar Sätze zu Dans Ruhestand. Es war ein gutes Zeichen! Fakt ist, die ganze Entwicklung ist abgeschlossen. Man hat jetzt ein Pferd gesattelt, was die nächsten 20 Jahre, Jahr für Jahr an den Start geht und Geld in den Stall spült. So hart es klingt, Dan hat das Pferd als Fohlen bekommen, zum Rennpferd ausgebildet, zur Startbox gebracht, aber das Pferd reiten, werden andere, denn Dan ist kein Reiter! Zudem wurde Jason Zandberg jetzt eingestellt. Man brauchte also ein Gehalt, damit nicht zusätzlich Personalkosten entstehen ;-). Nicht umsonst wurde Jason Zandberg eingestellt, der jetzt das korrigieren darf, was die letzten Jahre so wirklich richtig schlecht lief, die Kommunikation und der Kursverlauf. Ich bin heute überzeugt, auch das gehört der Vergangenheit an und deshalb lässt es sich jetzt auch leichter und positiver nach vorne schauen.
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annalist
Endspurt...
Der Wegfall von Abwasser und Nebenprodukten ermöglicht einen modularen „Design-One-Build-Many“-Ansatz, der ein marktreifes One-Pot-LFP-CAM-Paket umfasst, das gemeinsam mit dem Nano One-Partner Worley Chemetics entwickelt wird und dessen Fertigstellung und Vermarktung für das erste Halbjahr 2026 angestrebt wird. Strategische Ziele für 2026 Nano One konzentriert sich auf die Umsetzung und darauf, Kontakte zu Zielkunden in Produkt- und Technologieverkäufe umzuwandeln, die durch Lizenzen und Lizenzgebühren eine wiederkehrende Umsatzbasis schaffen und gleichzeitig den langfristigen Unternehmenswert steigern. Daher stehen Produktverkäufe und Technologielizenzen im Jahr 2026 im Mittelpunkt, wobei auf den im Jahr 2025 erzielten und für 2026 geplanten Fortschritten bei den Unternehmenskatalysatoren aufgebaut wird. Die Anlage in Candiac nähert sich den ersten Umsätzen durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kundenqualifikationen hin zu ersten kommerziellen Verkäufen und mehrjährigen Abnahmeverpflichtungen (Produktverkäufe). Das CAM-Paket nähert sich der Marktreife mit dem Ziel für 2026, ein lizenzierungsbereites One-Pot-Design innerhalb der Batteriegrenzen (ISBL) fertigzustellen und an strategische Zielkunden für den reinen Verkauf von Technologielizenzen zu vermarkten. Damit´s nicht in Vergessenheit gerät... ;)
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Hampi
Land in Sicht
https://youtu.be/DVFC5j8eolA
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annalist
auch wenn´s wieder einmal....
nicht so schnell läuft, wie gedacht, sehe ich doch kontinuierliche Fortschritte. Die ganzen staatlichen Förderungen gäbe es doch nicht, wenn da nicht auch Erwartungen auf Erfolg zu sehen wäre. Die intensive Zusammenarbeit mit Sumitomo und auch der SK Regierung, die Projekte mit dem US Militär. Etliche Aussagen von Entscheidungsträgern bezüglich der Qualität des Produktionsprozesses... ...das Rührwerk, dass enorme Kosteneinsparungen bringt ....das ALTA Projekt.. Weniger Reichweite, niedrigere Kosten = LFP bringt mich zu VW , die zukünftig alle Kleinwagen vollelektrisch bauen wollen. (endlich mal ne gute Entscheidung, von "Volkswagen".... Ich würde ja den alten Käfer mal elektrifizieren.... Es wird wahrscheinlich die Zeit kommen, in der man sich wieder ärgern wird, dass man nicht noch ein paar mehr genommen hat, weil der Kurs dann konstant nach oben geht. Ob das im Januar schon soweit ist, wird sich zeigen, aber das der Tag naht, da bin ich zuversichtlich, auch wenn fallende Kurse mich immer auch ein wenig unruhig machen. :( :) Frohes Fest !! ...Hauptsache alle bleiben gesund.
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Kupferstech
Es ist schon seltsam
,am Freitag wurden an der TSX Venture im minutentackt immer 100 Aktien geordert und das ging über den ganzen Tag,meine Meinung deckt sich da einer ein und das ist kein Amateur, ich denke das Teil fliegt uns bald um die Ohren.
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Multiculti
Die Nachrichten
werden immer konkreter und besser hab nochmal 3000 St.gekauft u. bin jetzt bei14k.::-)))))
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Jicky
Kein schlechte Artikel über die Branche/ Nano One
Und sogar in deutscher Sprache! https://www.fool.de/2017/08/11/diese-elektromobilitaets-aktie-hat-hervorragende-zukunftschancen-samsung-sdi/
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Jicky
Irgendwas war da drüben doch wieder los...
...von dem wir hier erst einige Tage später erfahren. Auf jeden Fall scheint es etwas Gutes zu gewesen zu sein! Sky is the limit, yeah! :)
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Häufig gestellte Fragen zur Nano One Materials Aktie und zum Nano One Materials Kurs

Der aktuelle Kurs der Nano One Materials Aktie liegt bei 0,4955 €.

Für 1.000€ kann man sich 2.018,16 Nano One Materials Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Nano One Materials Aktie lautet NNOMF.

Die 1 Monats-Performance der Nano One Materials Aktie beträgt aktuell -6,33%.

Die 1 Jahres-Performance der Nano One Materials Aktie beträgt aktuell -54,62%.

Der Aktienkurs der Nano One Materials Aktie liegt aktuell bei 0,4955 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,33% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Nano One Materials eine Wertentwicklung von 9,75% aus und über 6 Monate sind es -11,83%.

Das 52-Wochen-Hoch der Nano One Materials Aktie liegt bei 1,14 €.

Das 52-Wochen-Tief der Nano One Materials Aktie liegt bei 0,40 €.

Das Allzeithoch von Nano One Materials liegt bei 4,40 €.

Das Allzeittief von Nano One Materials liegt bei 0,29 €.

Die Volatilität der Nano One Materials Aktie liegt derzeit bei 75,15%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Nano One Materials in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 464,72 Mio. $

Institutionelle Aktionäre hält +13,381% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Nano One Materials hat seinen Hauptsitz in Kanada.

Nano One Materials gehört zum Sektor Spezialchemikalien.

Das KGV der Nano One Materials Aktie beträgt -19,08.

Nein, Nano One Materials zahlt keine Dividenden.

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