Fakten präsentiert dass es nur so kracht. Nehmen wir mal den Kollegen KBVler, ist ja ok dass du short bist aber verdreh doch nicht alles dass es deinem Wunschdenken entspricht, das merk ich auch immer bei deiner Rechnerei...
Du sagst:
"Hier von Monopol zu sprechen - halte ich für unsinnig."
Bitte was? Ich dachte das wäre längst geklärt, aber gut gehen wir es nochmal durch:
EasyJet streicht als einziger Konkurrent seine innerdeutschen Flüge. Somit kannst du wenn du von München nach Berlin, von Berlin nach Frankfurt von, Von Hamburg nach München etc. fliegst nur eine Anbieter nutzen: Lufthansa. Wenn du Lufthansa nicht magst hast du pech gehabt, dann fährst du eben mit der Bahn oder Auto, hoffe du musst nicht allzu oft umsteigen denn dieser Staatskonzern DB ist eine einzige Katastrophe, frag mal Greta. Das nennt sich nun mal MONOPOL für den innerdeutschen Luftverkehr. Jetzt kann es sein dass in zwei drei Jahren wieder eine Airline kommt. Im Moment ist das Geld Knapp, da wird sich keiner auf ein Abenteuer einlassen. Selbst als keine Krise gab hat es über ein Jahr gedauert bis eine Airline den Platz von air Berlin eingenommen hat. Und da soll sich jetzt in der Krise bei knappen Kassen jemand in einen Preiskampf mit Lufthansa begeben? Das Monopol wird bis nach der Krise bestehen, danach kann sich das ändern, vielleicht. Aktuell ist es ein Monopol. In dieser Phase sind die Flugticketpreise für die 22 Mio. innerdeutschen Passagier beim letzten Monopol um die 30% angestiegen. Fürs Bundeskartellamt war's ok.
Die Formel ist ganz einfach, bei zwei Airlines in Deutschland haben beide Probleme wirtschaftlich zu sein, deswegen die Air Berlin Pleite, deswegen der Weggang von Easy Jet. Eine Airline alleine kann dagegen fantastisch davon leben, siehe die Gewinne der LH in den letzten Monopoljahren 2017, 2018.
Hier zum nachlesen:
www.br.de/nachrichten/wirtschaft/...erdeutsche-fluege,S3ZYHxV
Ps. Im Artikel ist von Quasi-Monopol die Rede, wenns hilft kann man es auch so nennen, ändert aber nicht an den Konsequenzen.