Der Bronze-Bulle an der Wall Street.
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Bullische Kettenreaktion: Warum der Markt zu vorsichtig ist

Gewinnwachstum, Zinssenkungen, Deregulierung: Mehrere Kräfte wirken gleichzeitig. Ein Top-Stratege glaubt, dass Anleger das wahre Aufwärtspotenzial der Börse noch immer unterschätzen.
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Michael Wilson, sieht für die US-Börsen erhebliches Überraschungspotenzial im Jahr 2026. Der Marktkonsens unterschätze die kombinierte Wirkung mehrerer bullischer Treiber, sagte der Chef-Aktienstratege von Morgan Stanley.

Er setzt für Ende 2026 ein Kursziel von 7.800 Punkten für den S&P 500 an. Neben starkem Gewinnwachstum könnte vor allem eine Ausweitung der Bewertungsmultiplikatoren zur großen Überraschung werden.

"Der Konsens unterschätzt weiterhin die kollektiven Effekte von Deregulierung, operativer Hebelwirkung sowie einer unterstützenden Geld- und Fiskalpolitik."

Morgan Stanley rechnet bis Ende des Jahres mit einem Gewinnwachstum je Aktie im hohen Zehnerbereich. Sinkende Kostensteigerungen, steigende Preissetzungsmacht und der beschleunigte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) dürften die Margen zusätzlich stützen. Allein durch KI erwartet Wilson einen positiven Margeneffekt von rund 40 Basispunkten.

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Auch die Geldpolitik liefert Rückenwind

Die Ökonomen der Bank gehen von weiteren Zinssenkungen im Januar und April aus. Zudem soll die US-Notenbank monatlich Wertpapiere im Umfang von 40 Milliarden US-Dollar kaufen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen könnte bis zum zweiten Quartal 2026 auf 3,75 Prozent fallen.

Weitere Impulse kommen laut Wilson von einer zyklischen Belebung der Industrie, einem konsumfreundlichen Umfeld sowie einem schwächeren US-Dollar und niedrigen Energiepreisen. Davon profitieren besonders Unternehmen mit hohem Auslandsumsatzanteil.

Als bevorzugte Positionierung nennt Wilson zyklische Konsumwerte, Finanz- und Industriewerte, Gesundheitsaktien sowie Nebenwerte. In diesen Segmenten sieht er das größte Potenzial für steigende Gewinne und höhere Bewertungen.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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