- Außenminister Wadephul stoppt am Sonntag in Island.
- Er trifft Thorgerdur Katrín Gunnarsdóttir am Abend.
- Das Treffen behandelt Sicherheitsfragen in der Arktis.
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Ebenso wie die USA und Deutschland sind Island und das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland Mitglieder der Nato. Beim Gespräch von Wadephul mit Gunnarsdóttir dürfte auch die Sicherheit in der Arktisregion Thema sein.
Trump hat mehrfach mit der gewaltsamen Einnahme Grönlands gedroht. Dabei verwies er auf die große strategische Bedeutung der Insel und eine zuletzt große Präsenz von russischen und chinesischen Schiffen in der Region. Für Beunruhigung sorgen Trumps Äußerungen vor allem, weil er militärischen und wirtschaftlichen Zwang nicht ausschloss, um Kontrolle über Grönland erlangen. Die Insel ist zu vier Fünfteln mit Eis bedeckt und sechsmal so groß wie Deutschland.
Trumps Drohungen gegen Grönland dürften auch beim Gespräch von Wadephul mit seinem US-Kollegen Marco Rubio an diesem Montag in Washington eine wichtige Rolle spielen. Neben der transatlantischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik geht es dabei vor dem Hintergrund der laufenden Beratungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine auch um die weitere Unterstützung des vor knapp vier Jahren von Russland angegriffenen Landes./bk/DP/zb
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