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217 Milliarden verbrannt: Diese Shorts gingen im Jahr 2025 brutal schief

Der Markt läuft nach oben. Shortseller stehen auf der falschen Seite. Hunderte Milliarden an Verlusten, besonders bei Tech-Aktien. Warum Wetten gegen den Markt teuer wurden.
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Leerverkäufer hatten in den vergangenen Monaten einen schweren Stand. Das Analysehaus S3 Partners beziffert die marktwertbasierten Verluste von Shortsellern in den USA seit Jahresbeginn 2025 auf 217 Milliarden US-Dollar.

"US-Leerverkäufer verzeichneten seit Jahresbeginn Marktwertverluste in Höhe von 217 Milliarden US-Dollar", teilte S3 Partners mit. Das entspreche einer Marktwertrendite von minus 14,75 Prozent.

Zum Vergleich: Der breite Aktienmarkt legte im gleichen Zeitraum deutlich zu. Der S&P 500 kam auf plus 16,39 Prozent, der Russell 3.000 auf plus 15,67 Prozent und der Nasdaq auf plus 20,36 Prozent.

Nach Angaben von S3 Partners waren rund 70 Prozent aller Short-Positionen unprofitabel. Besonders teuer wurde das Wetten gegen große Technologietitel und stark gelaufene Wachstumsaktien.

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Die höchsten Verluste entfielen auf Nvidia (Nvidia Aktie). Hier summierten sich die marktwertbasierten Verluste der Leerverkäufer seit Jahresbeginn auf rund 11,5 Milliarden US-Dollar, was einem Minus von gut 32 Prozent entspricht.

Auch Short-Positionen auf Alphabet (Alphabet C Aktie) erwiesen sich als kostspielig. Bei den A-Aktien lagen die Verluste bei knapp acht Milliarden US-Dollar, was einem Rückschlag von mehr als 56 Prozent gleichkommt.

Ebenfalls hohe Einbußen verzeichneten Leerverkäufer bei Tesla mit über sieben Milliarden US-Dollar Verlust sowie bei Palantir Technologies, wo das Minus mehr als 75 Prozent betrug. Besonders drastisch fiel die Entwicklung bei Micron Technology (Micron Technology Aktie) aus. Hier lagen die Verluste der Shortseller deutlich über dem eingesetzten Kapital, was einem Minus von mehr als 130 Prozent entspricht.

Auch weitere bekannte Namen tauchen auf der Liste der größten Fehlspekulationen auf. Dazu zählen Broadcom, Advanced Micro Devices, Microsoft (Microsoft Aktie) und Meta Platforms. In all diesen Fällen liefen steigende Kurse den Wetten der Leerverkäufer deutlich entgegen.

Das Fazit von S3 Partners fällt klar aus. In einem starken Aktienjahr mit breiten Kursgewinnen erwiesen sich Short-Positionen für viele Investoren als kostspielige Strategie.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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