der Chart sieht prima aus.
So nun aber was aus dem WO Board, von einem der User:
LINTEC Information Techn. kaufen :
Die Analysten von " Der Börsendienst" empfehlen die Aktie der LINTEC Information Technologies AG mit einem Kursziel von 3 Euro zum Kauf.
Die LINTEC Information Technologies AG sei das Vorzeigeunternehmen aus Ostdeutschland gewesen.
In nur 10 Jahren habe der Unternehmensgründer Hans Dieter Lindemeyer (" Bill Gates aus Sachsen" ) sein Ein-Mann-Unternehmen zu einem Konzern geformt, der im Jahr 2000 mit über 630 Mitarbeitern einen Umsatz von 423 Mio. Euro erzielt habe.
In den Jahren 2001 und 2002 sei der Konzern tief in die roten Zahlen gerutscht und der Umsatz sei mehr als halbiert worden. Neben den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung seien im Hause LINTEC auch viele eigene Fehler gemacht worden. Man habe die Wachstumsmöglichkeiten des Konzerns überschätzt und den Personalbestand viel zu spät dem fallenden Umsatz angepasst. Zudem seien im Beteiligungsgeschäft u.a. in der Hochphase des Neuen Marktes viel zu hohe Preise gezahlt worden, was sich dann in den Folgejahren durch Abschreibungen im Ergebnis bemerkbar gemacht habe.
Dass das Kerngeschäft im Grunde profitabel sei, würden die Zahlen per 30.09.03 zeigen:
Bei einem Umsatz von 76,4 Mio. Euro sei ein positives Ergebnis auf EBITDA-Basis von 2,1 Mio. Euro erzielt worden.
Nach Meinung der Analysten habe LINTEC gute Chancen in 2004 eine schwarze Null zu schreiben.
Denn gerade der Hardwarebereich sei in den letzten Jahren durch Investitionszurückhaltung geprägt gewesen, dieser Stau sollte sich in diesem Jahr teilweise lösen und bei LINTEC für Umsatz sorgen.
Der Aufwärtstrend scheine begonnen zu haben:
Nach den Aussagen von Vorstandschef Goletz habe LINTEC einen Rekordauftragseingang verbuchen können.
Leider hätten aufgrund der schwachen Kapitalausstattung nicht alle Aufträge abgewickelt werden können.
Die letzten Jahre hätten ihre Spuren in der LINTEC Bilanz hinterlassen. Zum 30.09.03 betrage das Eigenkapital 9,7 Mio. Euro, allerdings stünden diese Firmenwerte (Good will) im Volumen von knapp 8 Mio. Euro gegenüber. Dies ergebe ein bereinigtes Eigenkapital von ca. 1,7 Mio. Euro. Dass man bei LINTEC derzeit nicht im Geld schwimme, würden auch die Liquiden Mittel von 3 Mio. Euro zeigen. Zu viel zum Sterben und fast zu wenig zum Leben? Man gehe davon aus, dass LINTEC den Turnaround in diesem Jahr schaffen werde. Dafür spreche zum einen der positive Cash Flow aus Geschäftstätigkeit von 6 Mio. Euro per 30.09.03. Dies zeige ebenfalls, dass das Kerngeschäft mit Gewinnen laufen könne. Zum anderen habe Lintec im vierten Quartal die 51%ige Beteiligung an der Intenso GmbH, einem Anbieter von CD-und DVD-Rohlingen, verkaufen können. Der Verkauf sei gegen Cash erfolgt und in der schwachen Bilanz per 30.09.03 noch nicht enthalten. Den Mittelzufluss aus dem Börsengang habe der LINTEC-Vorstand in diverse Beteiligungen an jungen Technologieunternehmen investiert, die unter einer eigens dafür gegründeten Beteiligungsgesellschaft " MVC Mitteldeutsche Venture Capital AG" angesiedelt worden seien. Das Portfolio der MVC umfasse insgesamt 13 Beteiligungen, von denen 6 schwarze Zahlen schreiben würden. Mit dem Verkauf der Beteiligung Intenso verringere sich der Umsatz von LINTEC um ca. 50 Prozent. In 2003 werde dieser, nach Schätzungen der Analysten, 90 bis 95 Mio. Euro betragen. Planzahlen für 2004 seien derzeit vom Vorstand nicht zu bekommen: Man halte sich bedeckt und wolle erst in den nächsten Wochen mit einem Ausblick für 2004 an die Öffentlichkeit gehen. Hier sehe man gerade eine Chance für spekulative Anleger die jetzt bei einer geringen Marktkapitalisierung des LINTEC-Konzerns von ca. 13 Mio. Euro einsteigen könnten, also zu Kursen um 1,60 Euro pro Aktie. Vergleiche man LINTEC mit dem ebenfalls in Ostdeutschland ansässigen PC-, Notebook- und Serverhersteller Hyrican AG sei LINTEC extrem günstig bewertet. Hyrican werde in 2003 einen Umsatz von ca. 98 Mio. Euro erzielen können und wiege an der Börse ca. 72 Mio. Euro. Dies ergebe ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,73. Lege man diesen Bewertungsmaßstab bei LINTEC an, ergebe sich ein Kursziel von ca. 4,50 Euro. Dieser Vergleich hinke aber stark, da Hyrican hoch profitabel arbeite und eine schuldenfreie Bilanz vorweisen könne. Bis dahin sei es für Lintec sicher noch ein weiter Weg. Man glaube aber, dass LINTEC in 2004 den Turnaround schaffen könne. Das 6-Monats-Kursziel liege bei 3,00 Euro. Bei einem für 2004 geschätzten Umsatz von 50 Mio. Euro, entspreche das Kursziel einem KUV von 0,5.Das Kursziel erhalte eine zusätzliche Bestätigung: Aus unternehmensnahen Kreisen habe man erfahren, dass man bei LINTEC erst bei Kursen um 3,00 bis 4,00 Euro an eine Kapitalerhöhung denke. Und diese sei dringend notwendig. Hohen Chancen stünden auch immer hohe Risiken gegenüber, daher könne man LINTEC nur sehr spekulativen Anleger ans Herz legen. Investoren sollten sich auch bewusst sein, dass das Ergebnis in 2003 (Veröffentlichung Ende März) bei Lintec - trotz einer Verbesserung gegenüber 2002 - noch sehr stark negativ ausfallen werde. Also nichts für schwache Nerven! Sollte LINTEC in 2004 den Turnaround schaffen, könnten Anlegern dicke Gewinne winken. Gelinge er nicht, seien hohe Verluste wahrscheinlich. Anleger sollten daher einen sehr engen Stopp-Loss-Kurs festlegen, um mögliche Verluste klein zu halten. Die Experten von " Der Börsendienst" empfehlen die Aktie der LINTEC Information Technologies AG zu kaufen.
Das Kursziel auf Sicht von 6 Monaten liege bei 3 Euro.
Ich denke das angegebene Kursziel ist eher sehr konservativ, da bin ich Deiner Meinung leo, 4,00-4,50€
Gruß
ds99
Aber sicher wird es noch andere User geben die hier ne Einstellung zu haben, denn ich muß gestehen habe mich mit Lintec noch nicht beschäftigt, ´habe aber ne kleine Position aufgebaut ;-)