Fragezeichen beim Thema "Entzerrung".
Man weiß natürlich nicht genau, wie stark dieses Jahr dieser Effekt schon war, Teile von Q4 schon in Q3 buchen zu können. Insofern besteht in dem Punkt ein kleines Risiko.
Aber grundsätzlich würde sich der Vorstand nicht jetzt mit der Ansage "über 6 Mio Ebit" nach vorne wagen, wenn es nicht mindestens 6,5 Mio werden. Musst du ja nur mal mit dem letzten Jahr vergleichen.
Und rein rechnerisch wüsste ich auch nicht was dagegen spricht. Die 7,25 Mio Ebit ergeben sich ja aus den einzelnen Kostenfaktoren. Und natürlich ist es inklusive 0,7 Mio Sonderfaktor, also bereinigt wären es 6,55 Mio €. Das passt auf jeden Fall, wenn man bedenkt, dass ja auch die Prognose zum Rohertrag sich bereinigt von 50,0 Mio auf "mindestens 51,3 Mio" erhöht hat. Das erklärt, wieso ich entsprechend deutlich optimistischer wurde, zumal man beim Ebit einen Sprung machte, den ich so nie erwartet hätte, egal ob bereinigt oder nicht. Es könnte natürlich in Q3 einen vorteilhaften Umsatzmix gegeben haben (viel Software, weniger Hardware), aber trotzdem würde es mich schon überraschen, wenn man in Q4 weniher als 3,5 Mio € Ebit geben würde. Nur mal dran erinnert, in Q4/18 waren es knapp 6 Mio € Ebit. Davon ist sicherlich einiges auf Vorzieheffekte zurückzuführne gewesen, und dieses Jahr gabs Vorzieheffekte in Q3, aber trotzdem wird der Unterschied nicht mehr als 2,5 Mio € im Vergleich zu Q4/17 ausmachen.
the harder we fight the higher the wall