Blick auf das Werk der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC).
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Taiwan und USA schmieden KI-Allianz: TSMC rückt ins Zentrum

Der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter TSMC profitiert von einem neuen Handelsabkommen zwischen Washington und Taipeh.
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Taiwan will sich im Rahmen eines neuen Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten als zentraler strategischer Partner im Bereich Künstliche Intelligenz etablieren. Das erklärte Vizepremier Cheng Li-chiun am Freitag in Washington. Nach erfolgreichen Verhandlungen sieht das Abkommen niedrigere US-Zölle auf taiwanische Exporte sowie massive Investitionszusagen taiwanischer Unternehmen in den USA vor.

TSMC als Schlüsselspieler in Washingtons Industriepolitik

Im Zentrum der Vereinbarung steht Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), der weltweit führende Produzent hochmoderner Chips für KI-Anwendungen. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump drängt seit Monaten auf eine stärkere Präsenz des Konzerns in den Vereinigten Staaten, um die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu reduzieren.

US-Handelsminister Howard Lutnick bezifferte die geplanten Investitionen taiwanischer Unternehmen auf insgesamt 250 Milliarden US-Dollar, die in den Ausbau von Halbleitern, Energieinfrastruktur und KI-Kapazitäten fließen sollen. Davon seien bereits 100 Milliarden US-Dollar durch TSMC zugesagt, weitere Investitionen dürften folgen. Zusätzlich stellt Taiwan Kreditgarantien in Höhe von weiteren 250 Milliarden US-Dollar bereit, um die Umsetzung zu erleichtern.

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Zölle runter, Investitionen rauf

Das Abkommen senkt die US-Zölle auf zahlreiche taiwanische Waren auf 15 Prozent, nach zuvor 20 Prozent, ohne bestehende Abgaben zu kumulieren. Lutnick machte deutlich, dass ohne US-Produktion künftig Strafzölle von bis zu 100 Prozent drohen könnten.

Politisch heikel ist der Deal vor allem mit Blick auf China. Peking betrachtet das demokratisch regierte Taiwan als eigenes Territorium und lehnt hochrangige Kontakte zwischen den USA und Taiwan strikt ab.

TSMC beschleunigt Milliardenexpansion in Arizona

Rückenwind erhält TSMC zusätzlich durch starke Geschäftszahlen und die neue handelspolitische Planungssicherheit. Der Konzern hat seine US-Investitionen inzwischen auf insgesamt 165 Milliarden US-Dollar erhöht und plant eine weitere Beschleunigung des Ausbaus in Arizona.

Finanzchef Wendell Huang erklärte im Gespräch mit CNBC, man setze wegen der "KI-Megatrends" auf deutlich höhere Investitionen sowohl in Taiwan als auch in den USA. Konzernchef C.C. Wei kündigte zudem den Aufbau eines "Gigafab-Clusters" an, nachdem TSMC zusätzliches Land in Arizona erworben hat. Die geplanten Investitionen für das kommende Jahr sollen laut Prognose um mehr als 30 Prozent steigen.

Die TSMC-Aktie legte am Freitag um mehr als drei Prozent zu.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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