Ist Karsli für die FDP tragbar?


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Schnorrer:

FDP: fragwürde dreiste Politikhuren. Diese Ober-

 
19.05.02 15:51
huren der dt. Politiklandschaft machen alles für ein paar Stimmen mehr. Die Eingangsfrage hätte lauten sollen: Soll die FDP mit Westerwelle und Guido-mobil in den Wahlkampf fahren oder mit Mölleman und Karsli-Joker?

Der Disput reduziert sich auf die Frage, mit welchem "Standpunkt" man mehr Stimmen kriegt. Und das ist ja das heiße Thema an sich.

M. E. hat Möllemann, mehrfach schon abgeschrieben, hier einen politischen Schachzug gebracht, der kaum noch zu überbieten ist. Immerhin sind die Umfragewerte rasant in die Höhe gesitegen für die FDP. Und nur das zählt. Für Müllmann.


Was soll's. Mir eigentlich egal. Wollte nur auch mal Senf loswerden.

Mittelscharf.


Frohes Fest übrigens noch.
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SchwarzerLor.:

@schnorrer: Nicht mittelscharf.

 
19.05.02 16:18
Vielmehr kommt mir Dein Senf vergiftet vor. Als ob die anderen Parteien besser wären. Das ich nicht lache. Die FDP hat das beste Programm. Über die Personen kann man sicher geteilter Meinung sein.
Antworten
Schnorrer:

@SL: wie gesagt, mir ist es inzwischen egal.

 
19.05.02 16:21
Grund: Steuern zahlen und in den Krieg ziehen wird wohl nie aufhören.

Ansonsten bin ich echt sauer auf die Bande, seit 83. Das ist, zugegebenermaßen, ein Vorurteil. Aber ich will das nicht mehr loswerden, sonst habe ich ja gar keine Meinung mehr .... *gggg*


Dennoch, frohes Fest.
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hjw2:

gutes statement schnorrer

 
19.05.02 16:33
und in der tat sl, du liegst richtig..

keine unserer "staatstragenden parteien" hat ein

programm dass aus der misere  führt

that´s the problem..

kann mümmelmann nicht ausstehen, aber das ist schon fast genial...

die fdp sollte ihm hände und füsse küssen
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Kicky:

Scharons Biographie bei der Westbank

 
19.05.02 16:48
Unmittelbar nach dem Krieg von 1967 setzte sich Scharon, damals General in den israelischen Streitkräften, als erster dafür ein, bewaffnete Zivilisten in der Westbank anzusiedeln, um so angeblich einen "Schutzring" aufzubauen. Aus diesen Anfängen entstand dann die "Siedlerbewegung".
1972 brachten Scharon und seine Getreuen Yehezkel Sahar (ehemaliger Polizeiminister) und Gen. Rehavam Zeevi (heute Chef der Moledet-Partei in Netanjahus Regierungskoalition) die israelische Regierung dazu, das Verbot für Israelis, Land auf der Westbank zu kaufen, teilweise aufzuheben.
1973 verließ Scharon das Militär, um sich in der Politik für die Umsetzung seiner expansionistischen Politik einzusetzen. Ratgeber bei dieser Entscheidung war Scharons langjähriger US-Ziehvater Meshulam Riklis, damals Besitzer der Firma Rapid American Corp. Riklis wiederum war Mittelsmann von Burton Joseph, einflußreicher Getreidehändler aus Minneapolis und Vizevorsitzender der Anti-Defamation League of B'nai B'rith (ADL), und von Kenneth Bialkin, führender Wallstreet-Anwalt und ADL-Vorsitzender.
Im Dezember 1973 wurde Scharon erstmals mit tatkräftiger Unterstützung seiner Hintermänner in die Knesset gewählt. Nachdem Menachem Begin
Likud-Block 1977 an die Macht gekommen war, wurde die Besiedlung der besetzten Gebiete massiv ausgedehnt. Ein wichtiger Schritt dabei war Scharons Ernennung zum Landwirtschaftsminister im September 1977, denn dieses Ministerium war für die Finanzierung aller landwirtschaftlichen Siedlungen und nun auch der Siedlerbewegung auf der Westbank zuständig.

Die Ausweitung dieser Siedlungen machte Scharon zu seiner höchsten Priorität. Schon nach einem Monat im Amt gab er bekannt, neue Siedlungen auf der Westbank genehmigt zu haben. 1976 lebten dort (außerhalb von Ostjerusalem) nur etwa 3000 Juden. Bis 1981 (das Ende seiner Amtszeit) stieg diese Zahl rapide auf fast 25000, 1986 waren es über 60000, und heute sind es einschließlich Ostjerusalems mehr als 150000.
Die meisten der Siedler waren Mitglieder extremistischer Sekten, die nach dem Krieg von 1967 aus dem Boden schossen, darunter die Gush Emunim und die in den USA entstandene Jewish Defense League/Kach-Partei des Rabbi Meir Kahane sowie die Ateret Cohanim, die sich die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zum Ziel gesetzt hat, um an deren Stelle König Salomons Tempel wiederzuerrichten. Von Anfang an wurden diese Sekten von Scharons und Netanjahus Hintermännern in den USA, u.a. von Irving Moskowitz (der später auch Netanjahus Wahlkampf 1996 unterstützte) finanziert und von Scharons Freunden im israelischen Geheimdienst organisiert. Für die Ateret Cohanim waren beispielsweise Scharons Leute im Inlandsgeheimdienst Shin Bet zuständig.
1979 fällte der Oberste Gerichtshof ein für Scharons Sache wegweisendes Urteil, als er entschied, daß israelische Bürger nun ohne Sondergenehmigung Land auf der Westbank kaufen könnten. Es war für Scharons Freunde in New York und London ein Leichtes, in Israel entsprechende Strohmänner für ihre Spekulationsgeschäfte zu finden. Auf diese Weise konnte nun im Ausland über die Siedlungsströme in die besetzten Gebiete entschieden werden, ohne daß die israelische Regierung darauf irgendeinen Einfluß hätte.
1980 begann Scharon auf ausgedehnten Reisen in den USA und Europa internationale Propaganda für den privaten Landkauf zu machen. 1981 entschied der Oberste Gerichtshof außerdem, daß die israelische Regierung brachliegendes oder unbebautes Ackerland in den besetzten Gebieten zum Staatseigentum erklären könne. Innerhalb von vier Jahren wurde auf diese Weise die Hälfte der Westbank und Gazas beschlagnahmt.

Der Harlech-Kissinger-Plan
1982 wurde Scharon Verteidigungsminister. In diesem Zusammenhang bildeten der britische Lord Harlech (David Ormsby-Gore), einer der führenden Israel-Strategen in London, und der frühere US-Außenminister Henry Kissinger ein internationales Konsortium, um die Westbank aufzukaufen. Nach Harlechs Plan sollten jüdische und arabische Mittelsmänner umfangreichen Grund und Boden im Namen der Gruppe aufkaufen. Die Gruppe plante, zahlreiche Juden aus der Sowjetunion nach Israel zu bringen, die dann dort angesiedelt werden sollten. Die dort lebenden Araber würden über den Jordan nach Jordanien abgeschoben; das nannte man euphemistisch "Transfer". Die Demographie der besetzten Gebiete sollte auf Dauer vollkommen verändert werden.
Um die Palästinenser loszuwerden, mußte natürlich Gewalt angewandt werden, und hier kam Scharon ins Spiel. Zur Vorbereitung des "Austausches" veranstaltete Scharon auf seiner Farm mehrere Treffen, an denen u.a. Rafi Eytan und Gen. Rehavam Ze'evi, die Terrorismus-Berater des Ministerpräsidenten, sowie Scharons Geldgeber Meshulam Riklis teilnahmen.
Im Gefolge dieser Treffen steigerten die Scharon-Fanatiker ihre Provokationen mit Überfällen und Anschlägen und einem erneuten Versuch, die Al-Aqsa-Moschee in die Luft zu sprengen. Vor allem durch die Entweihung moslemischer Gotteshäuser sollte eine Spirale der Gewalt in Gang gesetzt werden, an deren Ende die israelische Armee einen Vorwand hätte, die in der Westbank lebende palästinensische Bevölkerung massenweise nach Jordanien zu deportieren.

Scharons erste Erfahrungen
Scharons Politik, angebliche zivile "Siedler" vorzuschicken, um Araber zu töten und zu vertreiben, ist nicht neu. Diese Taktik geht mindestens auf das Jahr 1953 zurück, als Gen. Mosche Dajan die Bildung einer Geheimtruppe in der israelischen Armee ("Einheit 101") anordnete. Ihr Befehl: Unter ziviler jüdischer Tarnung Massaker an Palästinensern anrichten. Scharon erhielt das Kommando über diese Einheit.
Im Oktober 1953 führte Scharon eine Gruppe Soldaten in die damals noch zu Jordanien gehörenden Westbank und tötete in dem Dorf Qibya 66 Menschen. Das Massaker war angeblich eine "Vergeltung" für die Erschießung zweier israelischer Juden wenige Tage zuvor. UN-Militärbeobachter, die die Szene untersuchten, berichteten: "Von Schüssen durchsiebte Leichen in der Nähe der Hauseingänge und zahllose Einschläge in den Türen der demolierten Häuser ließen darauf schließen, daß die Bewohner gezwungen worden waren, in ihren Häusern zu bleiben, bis diese über ihnen in die Luft gejagt wurden."
Weitere Einsätze dieser Art folgten. Im Februar 1955 tötete die Einheit im Gazastreifen 22 Soldaten und im August des gleichen Jahres dort noch einmal 39 Zivilisten. Scharons Einheit wurde später dem Fallschirmspringer-Korps der israelischen Streitkräfte eingegliedert.
Joseph Brewda  f24.parsimony.net/
hat er nicht recht der Karsli mit seinen Vorwürfen gegen die Scharonregierung und die Medien?
Antworten
hjw2:

Das wissen alle Kicky

 
19.05.02 17:11
auch dass bis vor kurzem per internat. haftbefehl nach

dem "schlächter von beirut" gefahndet wurde....

weil nicht sein kann was nicht sein darf
laufen wir deutsche mit unserem geschichtskomplex
durch die gegend, im schweigen geübt.

Wer weiss das schon, streben bush und sharon
doch die "grosse lösung" im arabischen raum an...??

sind deshalb fischer und schröder die hände gebunden??
es sieht nicht gut aus.
grüsse
hjw
Antworten
PRAWDA:

Stimmt alles. Wisst Ihr auch, was

 
19.05.02 17:46
Arafat für eine Vorleben hat?

Darüber schreibt eine Kicky nie.

Wundert das?

Es lebe die PDS, die SED-Nachfolger.
Antworten
hjw2:

seltsame logik prawda

 
19.05.02 18:03
das wissen wir auch das er terrorist und kein heiliger war..

warum sollte die vergangenheit arafats angeprangert werden,

wenn der terrorismus als staatsterrorismus von der sharonregierung
ausgeübt wird....

israel bis heute über 140 un-resulutionen straf-und sanktionsfrei
missachten durfte....??

vor allem aber, was hat das mit der pds zu tun.....??

seltsam seltsam....

Antworten
Rheumax:

@ Neues Deutschland

 
19.05.02 18:15
Dieses "es lebe die PDS" wird durch ständiges Wiederholen auch nicht origineller!

Auch wenn ich ganz gewiss kein Freund dieser Partei bin, so weiss ich es doch zu schätzen, dass wenigstens eine Stimme in unserer Parteienlandschaft eine kritischere Haltung gegenüber der jetzigen US-Regierung und deren besch..eidenen Poltik anmahnt.
In Stoiber würde der Brezel-Präsident zu seinem Pudel Blair noch einen Dackel bekommen.
Allein schon Grund genug, nicht CDU/CSU zu wählen.
Antworten
flexo:

Schnorrer hat recht -

 
19.05.02 19:45
nur ein Punkt stinkt: Womit fängt das Problem an? Mit den Huren oder den Freiern?
Antworten
numpsi99:

Ich finde es schon interessant ....

 
19.05.02 20:08
Solange Herr Karsli Mitlied des Landtages für die Grünen war galten seine Meinung und seine Äußerungen als kritisches aber freies und grünen-würdiges Gedankengut.
Kaum will er zur FDP wechseln, wird er schon als Antisemit bezeichnet.

Stellen sich für mich natürlich wieder mal zwei Fragen:

1.) Was ist eigentlich schlimmer, Karslis Äußerungen oder die Tatsache, daß er die Grünen verlassen will ?

2.) Wenn Karsli ein Antisemit wäre, dann sollten die Grünen mal in sich gehen warum sie diesen als Landtagsabgeordneten aufgestellt und innerparteilich gewählt haben. Quasi wessen "grünes" Geistes Kind er dann eigentlich ist ...


Gruß und angenehme "Wahlkampfzeit"

Numpsi99  
Antworten
Schnorrer:

@flexo: wenn ich in diesem Zusammenhang

 
19.05.02 20:09
Dieter Nuhr zitieren darf:

"Wenn man mal so in der U-Bahn sitzt ... und sich das alles ansieht und anhört .... kommt einem schon der Gedanke: sollte man statt der Politiker eher das Wahlvolk auswechseln?"
Antworten
flexo:

@ schnorrer

 
19.05.02 22:34
das ist Volksparteienlinie - das passiert seit fünfzig Jahren unter anderem durch den Apparat, die Zeiten scheinen eher vorbei in denen sich die Parteien das Wahlvolk so hinmanipuliert haben wie sie es für richtig halten.
Auf Deutsch: Betrug und Beschiß sind aus der Wunde "Bundesanstalt für ARBEIT" herausgeitert - leider sieht der ganze Körper "Republik" aus wie nach der Kollision mit einem Mähdrescher.

Morgen fahr ich übrigens nach Nürnberg und werde mal gegen die Hauswand der Anstalt pinkeln. Die kommt mich einfach zu teuer.
Antworten
Schnorrer:

ohne Text, ohne Schnurrbart, ohne Hoffnung

 
19.05.02 23:27
ich glaub, ich mach ma einen Luxusurlaub und nächstes Jahr gehe ich schnorren.
Antworten
flamingoe:

Dreamteam: die Möllewelle und der Westermann

 
20.05.02 00:23
und demnächst leben wir alle im Zonenrandgebiet!
Antworten
PRAWDA:

hjw, nicht seltsam. Hier ist

 
20.05.02 00:26
jemand PDS-verbohrt und war schon zu DDR-Zeiten auf gleicher Linie.

Diese Leute haben mich in Bautzen 6 Jahre täglich wegen einer Kleinigkeit gequält (freie Meinungsäusserung)
und reissen jetzt wieder die Fresse auf.
In der DDR wusste niemand etwas von den Greueltaten der Araber und
heute wollen sie auch nichts hören, die SED-Nachfolger.
Beide Seiten sind gleich schlimm,
nur dass wir das Judenproblem und damit Israel mitverursacht haben.
Antworten
SchwarzerLor.:

Jamal Karsli: Kurzbiographie

 
20.05.02 13:03
Jamal Karsli - Streitbarer Moslem mit multikulturellem Hintergrund
Düsseldorf (dpa) - Jamal Karsli (45) galt schon vor dem aktuellen Disput um seine antiisraelischen Äußerungen als streitbarer Politiker. 1956 in Syrien geboren, wuchs er dort zweisprachig auf (arabisch und türkisch). In Damaskus studierte er Industriechemie.
1980 kam Karsli nach Deutschland, er lebt seitdem in Recklinghausen. In Bochum widmete er sich zunächst dem Studium des Bauingenieurwesens (1982 bis 1985), dann ließ er sich an der Universität Dortmund zum Raumplaner ausbilden (bis 1992). Danach machte sich Karsli als Dolmetscher und Übersetzer selbstständig. Er ist seit 1985 deutscher Staatsbürger und mit einer italienischen Lehrerin verheiratet.
Bei Amnesty International engagierte sich der Moslem Karsli für Menschenrechte. Anfang 1993 trat er den Grünen bei. Für sie saß er 1994/95 im Ausländerbeirat der Stadt Recklinghausen. Im Oktober 1995 kam er ins Parlament von Nordrhein-Westfalen. Der im Landtag als temperamentvoller Familienmensch bekannt Karsli machte sich bald einen Namen als migrations- und flüchtlingspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Nach der Landtagswahl im Mai 2000 rückte Karsli im Oktober für Bärbel Höhn wieder ins Parlament, die als Ministerin auf ihr Abgeordnetenmandat verzichtete.

Die Nahostpolitik der Grünen und ihres Außenministers Joschka Fischer führte zum Bruch mit der Partei. Karsli veröffentlichte Mitte März dieses Jahres nach dem Einmarsch der israelischen Armee in die Palästinensergebiete ohne Absprache mit der Grünen-Fraktion eine Pressemitteilung mit der Überschrift: «Israelische Armee wendet Nazi- Methoden an!» Am 23. April trat er schließlich bei den Grünen aus, weil diese seiner Ansicht nach die Palästinenser im Stich ließen. Zugleich kündigte er seinen Wechsel zur FDP an, «nicht zuletzt» um die israelkritische Position von FDP-Landeschef Jürgen Möllemann zu stärken.
Karsli wechselte am 30. April in die FDP-Fraktion. Der Kreisverband Recklinghausen nahm ihn am 15. Mai als FDP-Mitglied auf. Dazwischen, am 3. Mai, sprach Karsli in einem Interview der Zeitung «Junge Freiheit» von einem sehr großen Einfluss «der zionistischen Lobby», die «den größten Teil der Medienmacht in der Welt» innehabe.

Quelle: www.main-rheiner.de/dpa/artikel.php3?id=34865
Antworten
Kicky:

@prawda, bist ja echt verbohrt

 
20.05.02 13:21
ich bin nicht bei der PDS,ich werde da auch nicht Mitglied ,ich bin wie der angegriffene Karsli für eine  kritische Sicht der politischen Ereignisse, und die stimmt bisweilen mit der Sicht der PDS überein.Allerdings gewisslich nicht mit deinen äusserst konservativen Ansichten,die ich schon eher als altersverbohrt bezeichnen wuerde.
Antworten
ruhrpottzocker:

Verbohrt ? Nee-Nur nen bissken primitiv !! o.T.

 
20.05.02 20:29
Antworten
Digedag:

21:15 auf N-TV: Der Lackaffe im Grünen Salon

 
20.05.02 21:12
...
Wer zwischen Kritik (auch deftiger ...) an Israels dezeitiger Politik
und der Einstellung zu jüdischen Menschen im allgemeinen
nicht unterscheiden kann - oder WILL,

der ist als Prvokateur ein Förderer des Antisemitismus !!!
Antworten
Kicky:

Israel baut elektrischen Zaun gegen Palästina

 
21.05.02 11:42
auf der gesamten Grenzlänge kam über n-tv gerade.Damit sind sie ja in guter Gesellschaft mit USA und der DDR!Kann man ja auf die ersten Toten warten,wenn sie den noch verminen.
Antworten
MaMoe:

@Kicky: der sinnvollste Schutz gegen Geisteskranke

 
21.05.02 12:39
Bombenleger und man schlägt gleich 2 Fliegen mit einer Klappe:
1.) keine Selbstmordattentate mehr
2.) die Dezimierung der palästinensischen Bevölkerung auf "natürliche" Art ... keine Möglichkeit Geld zu verdienen = kein Essen kaufen können ... die Arbeit auf israelischer Seite wird dann wohl wegfallen ... aber zum Glück gibt´s die EU, die dann das alles wieder finanziert ... Arbeitslosenhilfe für den "nicht lebensfähigen Palästinenser-Staat hinter Gittern" ... da freut man sich doch, wenn man Steuern bezahlt ...

Die Frage ist aber: wie machen die das mit dem Gazastreifen ??? Ziehen die da auch einen Zaun drum ?? Dann könnt´s ein Problem mit der Versorgung geben ???

Antworten
Rheumax:

Ganz gewiss nicht leicht für uns nachzuvollziehen,

 
21.05.02 14:07
was in diesen Menschen vorgeht, die ihr Leben in die Luft jagen, aber mit "Geisteskrank" machst Du es Dir entschieden zu einfach.
Ich denke an junge Deutsche , die sich gegen Kriegsende freiwillig gemeldet haben, um "für Führer und Vaterland" zu sterben.
Von Propaganda verblendet - ja.
Aber geisteskrank?
Antworten
SchwarzerLor.:

Karsli verzichtet auf FDP-Parteibuch

 
23.05.02 20:23
Westerwelle lobt eigene Stärke
Karsli verzichtet auf Parteibuch / FDP-Chef steht Vize bei
Von Knut Pries
Die FDP hat am Mittwoch versucht, den Streit um den Düsseldorfer Landtagsabgeordneten Jamal Karsli zu entschärfen. Nach einer Absprache zwischen Parteichef Guido Westerwelle und seinem Vize Jürgen Möllemann nimmt die FDP den mit antisemitischen Äußerungen in Erscheinung getretenen Ex-Grünen doch nicht auf. Er bleibt aber Mitglied der FDP-Landtagsfraktion. Westerwelle lobte den Kompromiss als Zeichen seiner Führungsstärke.
BERLIN, 22. Mai. Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Möllemann teilte in Düsseldorf den Verzicht Karslis auf den Wechsel zur FDP mit. Dazu habe sich der gebürtige Syrer angesichts der "öffentlichen Hetzjagd" entschlossen.
Parteichef Westerwelle erklärte in Berlin, er glaube nicht, dass die FDP durch die Debatte um Karsli "Schaden genommen hat". Sie führe vielmehr eine Diskussion, "die in ganz Deutschland geführt wird". Er habe als FDP-Chef dafür gesorgt, dass Karsli nach "unakzeptablen Äußerungen" nicht in der FDP bleibe. "Ich löse die Probleme in der FDP. (. . .) Andere reden, ich handle", sagte Westerwelle.

Seine Kritik münzte Westerwelle vor allem auf die Grünen, die Karsli jahrelang in ihren Reihen gehabt und als Abgeordneten nach Düsseldorf entsandt hätten: "Zehn Jahre konnte er bei den Grünen wirken, bei der FDP nicht eine Woche." Die weitere Mitwirkung Karslis in der FDP-Fraktion spielte Westerwelle herunter: "Wenn die FDP-Fraktion ihm gestattet, den Kopierer zu benutzen, ist das deren Angelegenheit." Westerwelle nahm seinen Stellvertreter Möllemann gegen die Vorwürfe des Vize-Präsidenten des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, in Schutz. Auch wenn er selbst mit Möllemanns Wortwahl nicht immer einverstanden sei, dürfe man diesen nicht in die Nähe der rechtsextremen NPD oder Republikanern rücken. In der politischen Auseinandersetzung gebe es Grenzen. Das heiße, "dass man dem anderen nicht mit der Nazi-Keule beikommen will".
Möllemann selbst richtete erneut scharfe Angriffe gegen Friedman und Israels Premier Ariel Scharon. Dessen Politik "und der unerträglich aggressiv-arrogante Umgang von Herrn Friedman mit jedem Scharon-Kritiker (seien) leider geeignet, antiisraelische und antisemitische Ressentiments zu wecken". Dass er mit seinem Kurs die Partei in Schwierigkeiten bringe, sehe er nicht, sagte Möllemann. Alles spreche vielmehr für eine breite Unterstützung seiner Kritik in der Bevölkerung.
In einem Schreiben an Möllemann hatte sich Karsli gegen den Vorwurf verwahrt, Antisemit zu sein. Er wolle jedoch verhindern, dass der Landeschef vom politischen Gegner "in großer Selbstgerechtigkeit und voller Scheinheiligkeit" unter Beschuss genommen werde. Er werde auch ohne Parteibuch in der Fraktion "engagiert mitarbeiten". Karsli hatte in einem Interview die "zionistische Lobby" in Deutschland attackiert und Israel "Nazi-Methoden" gegen die Palästinenser vorgehalten, die Formulierungen aber später bedauert.

Quelle: www.frankfurter-rundschau.de/
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SchwarzerLor.:

Karsli kündigt Klage gegen Spiegel und Friedman an

 
20.06.02 19:10
ftd.de, Do, 20.6.2002, 16:38  
Karsli kündigt Klage gegen Spiegel und Friedman an
Der nordrhein-westfälische Abgeordnete, Jamal Karsli, will den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, und dessen Stellvertreter Michel Friedman, verklagen. Karsli hatte der israelischen Regierung im Umgang mit den Palästinensern "Nazi-Methoden" vorgeworfen.
"Ich werde Spiegel und Friedman wegen Verleumdung, Ehrverletzung und Rufmord verklagen", sagte Karsli am Donnerstag. "Ich wehre mich gegen den Vorwurf, Antisemit zu sein. Ich bin kein Antisemit", fügte er hinzu. Weitere Einzelheiten wolle er am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt geben. Spiegel sagte zu der Klageandrohung: "Wir sehen einer Klage gelassen entgegen und werden einen Rechtsanwalt beauftragen". Darüber hinaus wolle er keine weitere Stellungnahme zu dem Thema abgeben.
Der aus Syrien stammende Deutsche Karsli hatte kurzzeitig als Parteiloser der FDP-Landtagsfraktion angehört. Seine Aufnahme in die FDP-Fraktion und der Streit des nordrhein-westfälischen FDP-Vorsitzenden Jürgen Möllemann mit Friedman stand im Mittelpunkt des Streits zwischen der FDP und dem Zentralrat der Juden. Karsli hatte in der rechtsradikalen Zeitschrift "Junge Freiheit" gesagt, eine "zionistische Lobby" diffamiere Kritik an Israel als antisemitisch.
Möllemann zog mit der Äußerung Kritik auf sich, Friedman und der israelische Ministerpräsixdent Ariel Scharon seien mitverantwortlich für Antisemitismus in Deutschland. Für diese Äußerung hat sich der FDP-Politiker bei den jüdischen Bürgern entschuldig, Friedman allerdings ausdrücklich davon ausgenommen. Der Streit war auch bei einem Treffen zwischen der Spitze des Zentralrats und der FDP nicht gänzlich beigelegt worden.
© 2002 Financial Times Deutschland

Quelle: www.ftd.de/pw/de/1014399221114.html?nv=hpm
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