Aufruf zur Wahl
Empfehlung des DGB
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat zum Abschluss seiner Wahlkampagne die Bürger nachdrücklich zur Stimmabgabe aufgerufen. „Gehen Sie zur Wahl“, rief DGB-Chef Michael Sommer am Samstag vor 11.000 Menschen in der Dortmunder Westfalenhalle.
Mehrere Gewerkschafts-Vorsitzende sprachen sich indirekt für Rot-Grün aus. Sommer und IG Metall-Chef Klaus Zwickel stellten der Regierung Schröder ein insgesamt gutes Zeugnis aus. Der Union warf Sommer „soziale Kälte“ vor. Sie habe mit ihrem Startprogramm Deutschland den Gewerkschaften den Kampf angesagt.
„Bitte prüfen Sie, wer für Arbeit und soziale Gerechtigkeit eintritt“, sagte Sommer. „Nach vier Jahren Rot-Grün ist nicht alles Gold was glänzt. Aber die Richtung stimmt - von den Arbeitnehmerrechten bis zur Gesundheitsreform.“
Zwickel meinte: „Trotz mancher Navigationsschwächen waren vier Jahre Schröder allemal besser als 16 Jahre Kohl.“ Er forderte aber mehr Anstrengungen vom Bundeskanzler: „Vier weitere Jahre Schröder müssen besser werden als die ersten vier.“
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) und CDU-Chefin Angela Merkel hätten mit ihrem Rückzug bei der Forderung nach einer höheren Körperschaftssteuer für Kapitalgesellschaften eine Rolle rückwärts geschafft. Mit betrieblichen Bündnissen für Arbeit wolle die Union die Erpressung der Betriebsräte und ganzer Belegschaften möglich machen und so den Weg für niedrigere Löhne und längere Arbeitszeiten bereiten. „Wer die Tarifautonomie zerstören will, muss mit Massenprotesten der Gewerkschaften rechnen“, warnte Sommer.
Empfehlung des DGB
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat zum Abschluss seiner Wahlkampagne die Bürger nachdrücklich zur Stimmabgabe aufgerufen. „Gehen Sie zur Wahl“, rief DGB-Chef Michael Sommer am Samstag vor 11.000 Menschen in der Dortmunder Westfalenhalle.
Mehrere Gewerkschafts-Vorsitzende sprachen sich indirekt für Rot-Grün aus. Sommer und IG Metall-Chef Klaus Zwickel stellten der Regierung Schröder ein insgesamt gutes Zeugnis aus. Der Union warf Sommer „soziale Kälte“ vor. Sie habe mit ihrem Startprogramm Deutschland den Gewerkschaften den Kampf angesagt.
„Bitte prüfen Sie, wer für Arbeit und soziale Gerechtigkeit eintritt“, sagte Sommer. „Nach vier Jahren Rot-Grün ist nicht alles Gold was glänzt. Aber die Richtung stimmt - von den Arbeitnehmerrechten bis zur Gesundheitsreform.“
Zwickel meinte: „Trotz mancher Navigationsschwächen waren vier Jahre Schröder allemal besser als 16 Jahre Kohl.“ Er forderte aber mehr Anstrengungen vom Bundeskanzler: „Vier weitere Jahre Schröder müssen besser werden als die ersten vier.“
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) und CDU-Chefin Angela Merkel hätten mit ihrem Rückzug bei der Forderung nach einer höheren Körperschaftssteuer für Kapitalgesellschaften eine Rolle rückwärts geschafft. Mit betrieblichen Bündnissen für Arbeit wolle die Union die Erpressung der Betriebsräte und ganzer Belegschaften möglich machen und so den Weg für niedrigere Löhne und längere Arbeitszeiten bereiten. „Wer die Tarifautonomie zerstören will, muss mit Massenprotesten der Gewerkschaften rechnen“, warnte Sommer.