Die rot-grünen Steuererhöhungen haben System: Autofahren für die Rente, Rauchen gegen den Terror. Nur für die abermalige Erhöhung der Versicherungssteuer lässt sich keine griffige Parole finden.
Oder doch? Strafe für die Ängstlichen würde passen. Egal. Hauptsache, es kommt Geld in die Kasse. Schließlich muss man die Gunst der Stunde nutzen.
Die finanzielle Not der Regierenden ist groß, die Angst der Bevölkerung noch größer. Wer will da schon rechthaberisch daran erinnern, dass SPD und Grüne die Abgabenlast doch eigentlich senken wollten?
Ganz nebenbei sollen auch die Zuzahlungen für Medikamente geändert werden, was ebenfalls auf eine Mehrbelastung der Bürger hinaus läuft: Entweder mit den Billigheimern zufrieden geben - oder eben mehr zahlen. Dass damit ein Wahlversprechen korrigiert wird, geht in diesen wirren Zeiten ebenfalls als Fußnote unter.
Das alles will die Bundesregierung unter der Rubrik "entschlossenes Handeln" eingeordnet wissen. Von wegen "ruhige Hand": Obwohl sich die Kosten für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zwar erst in Umrissen abzeichnen, werden schon mal vorsorglich drei zusätzliche Milliarden einkassiert.
Und wenn's nicht reicht? Es gibt viele kleine Schräubchen, an denen man drehen kann. Hier ein paar Pfennige, dort ein paar Mark. Jeder muss eben Opfer bringen. Notfalls mit einer eigenen ANTI-TERROR-STEUER.
GRUß SIEGERtrader