Die liquiden Mittel der FDIC lagen nach den sieben Bankpleiten vom letzten WE bei (von mir) geschätzten 5 Milliarden Dollar. Die neun Bankpleiten an diesem WE reißen nun ein weiteres 2,5 Milliarden-Loch (Artikel unten), so dass der "US-Einlagensicherungsfonds" nun nur noch halb so viele Mittel wie letztes WE, nämlich rund 2,5 Milliarden, in der Kasse hat.
Wenn es in dem Tempo weitergeht, ist die FDIC in wenigen Wochen pleite - und damit genauso überschuldet wie der Staat, die Fed, viele große Zockerbanken, die Housing-Moloche Fannie und Freddie, die Federal Housing Adminstration, Hunderte Regionalbanken inkl. Mittelstandfinanzierer CIT - der wohl dieses WE Konkurs anmeldet - und natürlich die meisten US-Verbraucher.
Doch wenn die Kriegskasse der FDIC in die Miesen fällt, ist die Party noch längst nicht zu Ende. Denn dann öffnet Onkel Sam seine unergründlichen Schatullen. Ich schreibe unergründlich zum einen, weil nicht ganz klar ist, woher die Fed das viele Geld hernimmt, mit dem sie laufend frisch gedruckte Staatsanleihen aufkauft - nun teils schon 30 Minuten nach der Emission. Sie überzieht dabei ihr ominöses Soma-Konto, das heißt sie kreiiert die Dollars "aus dünner Luft". Zum anderen schreibe ich unergründlich, weil Onkel Sam's Truhen keinen Grund bzw. Boden zu haben scheinen. Egal wie viele Dollars man rauszieht, es bleiben immer noch unendlich viele drin, so dass man nie den Schatullen-Boden zu sehen bekommt. Das ist wie im Märchen vom Zaubertopf, der auf magische Weise immer mehr Brei kocht, bis die ganze Stadt darunter begraben ist.
In Deutschland ist der Einlagensicherungsfonds bereits pleite, 2008 hatte ihn die Lehman-Pleite "platt gemacht". Merkel "garantierte" jedoch vor laufender Kamera persönlich für alle Spareinlagen. Das war glaubhaft, weil sie dabei nicht rot wurde. Zum Glück ist sie wiedergewählt worden, so dass diese persönliche Garantie über die Legislaturperiode gerettet werden konnte. Deshalb sind auch in D. immer noch alle Spareinlagen "sicher". Das ist ein goldwerter Vorteil, denn als der Einlagensicherungsfonds noch liquide war, waren die Sparguthaben nur bis 20.000 Euro abgesichert....
Oct. 30, 2009, 10:27 p.m. EDT · Recommend (5) · Post:
9 more U.S. banks fail; $2.5 billion hit for FDIC fund
By MarketWatch
SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Nine more U.S. banks, all owned by the same Illinois holding company, were closed Friday by regulators, and the Federal Deposit Insurance Corp. said U.S. Bank of Minneapolis would assume their deposits.
The closings brought the 2009 total to 115 in 2009 -- the first year since 1992 that more than 100 banks have gone under.
The banks as of Sept. 30 had combined assets of $19.4 billion and deposits of $15.4 billion, the FDIC said.
The deposit insurance fund will take an estimated $2.5 billion hit, the FDIC said.
All nine banks were subsidiaries of FBOP Corp., a holding company based in the Chicago suburb of Oak Park, Ill., according to the FDIC.
Privately held FBOP, which originated as the parent company of First Bank of Oak Park, wasn't involved in Friday's closures, the FDIC said.
The FBOP subsidiaries that were closed Friday were identified as Bank USA, Phoenix; California National Bank, Los Angeles; San Diego National Bank, San Diego; Pacific National Bank, San Francisco; Park National Bank, Chicago; Community Bank of Lemont, Lemont, Ill.; North Houston Bank, Houston; Madisonville State Bank, Madisonville, Texas; and Citizens National Bank, Teague, Texas.

