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Meldung des Tages: Der Antimon-Boom ist da – und Antimony Resources (ATMY) liefert die hochgradigste Entdeckung Nordamerikas
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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 10,02 20,00
Fallender DAX-Kurs 5,57 10,01 19,97
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11FL9 , DE000NB2E2G2 , DE000NB4UUD3 , DE000NB40M42 , DE000NB2SBV3 , DE000NB4ZNB1 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.449
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S&P 500 6.966,05 +0,63% Perf. seit Threadbeginn:   +377,46%
 
gogol:

das ist aus keinem Witzblatt

4
15.07.09 18:49
sondern gerade in der FTD gefunden
Original
.............Die Dresdner Bank, die bis zum Verkauf an die Commerzbank zum Allianz-Konzern gehörte, hat sich eine schöne Formulierung ausgedacht: "In der Fondsbranche passen sich die Gebührenstrukturen den dynamischen Markt- und Wettbewerbsbedingungen an", steht in einem Brief an Kunden mit Allianz-Global-Investor-Fonds. Deshalb setze sich eine Erfolgsgebühr durch..............................
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
Antworten
Malko07:

Auch die anderen

8
15.07.09 18:50
Großbanken, inklusive Deutsche Bank, werden sehr gute Ergebnisse vorlegen. Zum Ausgleich werden Volksbanken und Sparkassen mit der Pleite ringen. Die stehen leider mitten im realen Leben und werden mit massenhaft ausgefallenen Krediten rechnen müssen. Auch Billigtandler wie Wall -Mart und Aldi werden sehr gut abschneiden. Die Burger und Frittenhersteller werden beim Anschieben der Wirtschaft voll mit dabei sein. Alles wird besser als erwartet.

musicus1 (#46421): Ich meine immer alles todernst, auch meine Chartanalyse.  ;o))
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Kicky:

AIG ist ein HFT geworden

4
15.07.09 18:55
ja was ist denn das nun wieder?ein High- Frequency- Trader-Wert mit dem Programmtrader spielen...
zerohedge.blogspot.com/2009/07/...frequency-trading-alert.html
There has been a lot of talk over the past few weeks about high frequency trading. We have argued that the volume these high frequency traders are creating is not beneficial to the market. Lets take a closer look at what a high frequency favorite stock looks like. The poster boy for HFT this week is none other than 80% U.S. government owned, AIG. AIG recently underwent a 1 for 20 reverse split since the “issuer” wanted to make their stock look more attractive to institutional clients. You would have expected volume in this stock to be reduced by 20x. Instead, volume has remained at a consistent pre split level of 75 million shares/day. How could this be? Did something change to attract more institutional buyers? Did the black hole of AIG liabilities somehow close? No, the answer here is that the High Frequency traders found a new stock to play in.

How do we know that AIG is a HFT darling? We look for three prime characteristics: high volume, a quick early morning ramp in the stock and then a constant bid throughout the rest of the day that will hold the stock at the top of the ramp. .....It seems now that the HFT’s have attracted a new partner – the day trader. They now have caught onto the game and realize they can “leech” off the back of the HFT and make a small profit during the mini spikes
Antworten
musicus1:

MALKO, ich habe verstanden......

 
15.07.09 18:58
hatnicht einer mal den chart Usd-cad bitte, dks  für den servic e
Antworten
Eidgenosse:

Bitte sehr USD-CAD

13
15.07.09 19:03


Moderation
Zeitpunkt: 27.05.12 17:50
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

Link: Nutzungsbedingungen  

Antworten
Eidgenosse:

Verklickt!

3
15.07.09 19:04
Der USA Bären-Thread 245648
Antworten
musicus1:

merci, eid, das verdeutlicht, wo

 
15.07.09 19:07
die reise kurzfrist an den aktienmärkten geht... sp500 next ziel 950 mal sehen ob Anti, mit seiner prognose  recht bekommt....
Antworten
Kicky:

Merril Lynch:the Recession is over

6
15.07.09 19:13
www.calculatedriskblog.com/2009/07/is-recession-over.html

.....It is usually difficult to tell when a recession has ended - especially for a jobless recovery.

It took the National Bureau of Economic Research (NBER) Business Cycle Dating Committee over a year and half after the 2001 recession ended to call the trough of the cycle. And it took 21 months after the 1990-1991 recession ended for NBER to date the end of the recession....
Antworten
musicus1:

für uns bären ist auch der indikator zucker , spri

 
15.07.09 19:16
rohstoffe interessant, wer sich dafür interessiert, sehr bärisch  z.zt. seite dazu  www.theice.com, da könnt ihr die fut.comm einsehen.... ohne kosten......
Antworten
Eidgenosse:

@musicus

3
15.07.09 19:48
wieso fragst Du nach dem Chart usd-cad?
Hab eur-chf put verkauft. Jetzt short euro-bund-future.
Gruss.
Antworten
Eidgenosse:

Blümel staunt...

6
15.07.09 21:19
und relativiert die Zahlen.

blog.finanzen.net/2009/07/15/retail/
Antworten
pfeifenlümmel:

Tiefpunkt in USA

3
15.07.09 21:24
anscheinend  ( September?  )bald erreicht.
Es geht immer noch abwärts mit der Produktion, aber weniger schnell.

Washington (aktiencheck.de AG) - Die US-Industrieproduktion war im Juni 2009 erneut rückläufig. Dies teilte die U.S. Federal Reserve Bank am Mittwoch mit.

So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,4 Prozent unter seinem Vormonatsniveau, während er im Mai um revidiert 1,2 (vorläufig: -1,1) Prozent gefallen war. Volkswirte hatten ein Minus von 0,6 Prozent erwartet.

Zudem schrumpfte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 68,0 Prozent, während die Prognose auf 67,9 Prozent gelautet hatte. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 68,2 (vorläufig: 68,3) Prozent gelegen. (15.07.2009/ac/n/m)
Antworten
Contrade 121:

pfeifenlümmel

2
15.07.09 21:50
Du musst einfach schneller sein: Das Thema haben wir bereits in #46415 abgehandelt.

Aber wen kümmert das schon - Intel ist ja positive Überraschung (inkl. der EU-Strafe wg. Wettbewerbsverstoß und einem negativen operating cash flow).
Antworten
Keno77:

INTEL: die EU-fine ist nicht der Rede Wert

9
15.07.09 22:32

E r t r a g s l a g e

Man findet hier

www.intc.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=396473   die Gewinn- und Verlustrechnung von Intel jeweils für Q2 / 2009 und H1 (= 1. Halbjahr) /2009.   Das EU – Geld ist gesondert ausgewiesen.

Es ergibt sich für Q2 / 2009 durch das EU-Geld  ein kleiner  operativer Verlust von ./. 12 Mio; ohne das EU – Geld wären es ein operativer Gewinn von + 1,5 Mrd.. gewesen.

Für H1 / 2009 ergibt sich trotz des EU – Geldes ein operativer Gewinn von + 0,6 Mrd; ohne das EU-Geld wären es + 2 Mrd.. gewesen.

Man sieht gleichzeitig, dass die Brutto – Marge in Q2/2009 im Vergleich zu Q2 / 2008 um - 1,3 Mrd.. niedriger liegt. Das hat ungefähr die Größe der EU – Strafe. D.h. die 1,4 Mrd.. EU – Strafe ist eine Belastungsgröße, die sich bei Intel auch aus dem rein operativen Geschäft ergeben kann und womit Intel offenbar jederzeit auch in der Lage ist, damit zu recht zu kommen.

Zudem ist ersichtlich, dass offenbar Steuereffekte gegenläufig sind, so dass die Nettobelastung (nach Steuern) bei evtl. „nur“ 1 Mrd. liegt.

 

F i n a n z l a g e

Eine Cashflow – Rechnung wird nicht mit geliefert. Offenbar besteht die Erwartung, dass an sich diese selbst zusammenstrickt.

Daher eine andere Kennziffer:   Intel verfügt per 30 6. über ein geldnahes Vermögen (Current assets) von 18,5 Mrd.  und kurzfristige Schulden von nur 7 Mrd. (evtl. ist da das EU - Geld auch enthalten). Intel dürfte wohl nun wirklich auch finanziell nicht ins „schlingern“ geraten, wenn bei einem derartigen Liquiditätsüberhang (= 12,5 Mrd.) nun 1,4 Mrd. an die EU abzuführen hat.

 

Etwas anderes gilt, wenn sich das AL’sche Betriebssystem Knoppix 6 am Markt durchsetzen würde. Nach AL läuft das auch auf Toaster - Geräten. Diese sind meines Wissens nach nicht prozessorgestützt. Ein Intel Core i7 dürfte da wohl nicht eingebaut sein. Das wäre dann der Super – Gau für Intel.

Antworten
Ischariot MD:

Hmm, solche Tage wie heute

6
15.07.09 22:44
machen mich irgendwie ratlos. Nochmal 'better than expected':

American Express kämpft mit weniger säumigen Schuldnern als befürchtet    

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kreditkarten-Konzern American Express kommt glimpflicher durch die Wirtschaftskrise als befürchtet. Im gerade abgeschlossenen zweiten Quartal seien weniger US-Kunden ihre Zahlungen schuldig geblieben als prognostiziert, teilte der größte heimische Kreditkarten-Anbieter am Mittwoch in New York mit. Auch für das restliche Jahr geht das Unternehmen davon aus, dass die Ausfälle weniger dramatisch werden als erwartet.
   American Express leidet unter der steigenden Arbeitslosigkeit im Land. Viele Bürger können ihre Kreditkarten-Schulden nicht mehr begleichen. Im zweiten Quartal musste der Konzern jeden zehnten Dollar in den Wind schreiben. Im Laufe der drei Monate entspannte sich die Lage aber zusehends. Die Anleger hörten es mit Freude: Die Aktie setzte sich mit einem Plus von 12,55 Prozent auf 27,53 Dollar an die Spitze des Dow Jones (...)

www.finanzen.net/nachricht/...chuldnern_als_befuerchtet_915658
Antworten
Ischariot MD:

Der Vollständigkeit halber noch

3
15.07.09 22:59
die FED-Auguren:

Fed-Minutes: Wachstumsausblick leicht verbessert - Höhere BIP-Prognose    

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat für die kommenden Monate erneut eine Entspannung der Lage in der US-Wirtschaft prognostiziert. Der Schrumpfungsprozess in der größten Volkswirtschaft der Welt habe sich verlangsamt, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der vorangegangenen Notenbanksitzung vom 24. Juni. Für das laufende Jahr erhöhten die Währungshüter ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Demnach soll die US-Wirtschaft 2009 nur noch um 1,0 Prozent bis 1,5 Prozent schrumpfen. Im April hatte die Fed noch ein Schrumpfen von 1,3 Prozent bis 2,3 Prozent erwartet.          
Vor den Hintergrund der leichten Entspannung der konjunkturellen Lage äußerten die Mitglieder des Offenmarktausschusses Zweifel an der Notwendigkeit von weiteren Ankäufen von Staatsanleihen. Laut Protokoll wollten sich die Währungshüter beim zusätzlichen Kauf zurückhalten. Zuletzt hieß es noch, dass ein zusätzlicher Ankauf von Staatsanleihen "zu gegebener Zeit" notwendig werden könnte.      (...)

Zudem dürfte die Preisentwicklung laut Fed in den nächsten Jahren weiter moderat verlaufen. Bei der Kerninflation rechneten die Mitglieder des Offenmarktausschusses "für einige Zeit" mit einer "gedämpften" Entwicklung, hieß es weiter. Allenfalls könnte der jüngste Anstieg der Rohstoffpreise die Inflation kurzfristig wieder verschärfen.  

Die Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses erwartet in den USA allerdings eine weitere Zuspitzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Zwar habe sich der Rückgang der Beschäftigung zuletzt etwas abgeschwächt, dennoch rechnen die Währungshüter zum Ende des Jahres mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 9,8 bis 10,1 Prozent. Zuletzt hatte die Fed noch einen Anstieg der Quote auf 9,2 bis 9,6 Prozent erwartet (...)

www.finanzen.net/nachricht/...ert__Hoehere_BIP_Prognose_915653
Antworten
Stöffen:

Gelassen bleiben

10
15.07.09 23:05
und auch mal kurzfristig Knete auf der Long-Side abholen. Ich denke, dass sich die Nachrichtenblöcke auch wieder drehen werden, dann geht's halt wieder in die südliche Richtung. Wie Malko auch schon an anderer Stelle hier ausführte ist es ein Markt, der Bullen und Bären abkochen wird. Die Jubelperser von heute werden die Jammerlappen von übermorgen sein. Wie gesagt, gelassen bleiben und sich nicht durch das tägliche Rauschen kirre machen lassen.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Ischariot MD:

nicht kirre,

11
15.07.09 23:12
aber man ist doch immer wieder erstaunt. Auch beim ftd-"Kapital":

Das Kapital:  Eine Posse vom Feinsten

Wenn der Dax innerhalb von drei Handelstagen um neun Prozent zulegt, muss die Datenlage sich wohl rapide verbessert haben [Isc.: oder VW dreht ab, aber das ist 'ne andere Posse]. Hier ein Ausschnitt.

Das hat Charme. Laut Fed ist die Kapazitätsauslastung im US-Fahrzeugbau im Juni auf einen saisonbereinigten Wert von 37,3 Prozent gefallen. (...)

( ... Kürzungen für ModZ ...)

Wie erwartet sind die Anleger unterdessen unbeirrbar auf die angelaufene Quartalsberichtssaison fixiert und feiern dabei sogar defizitäre Firmen, sofern deren Pro-forma-Ergebnis nur etwas besser als befürchtet ausfällt. So steigt der Dax innerhalb von drei Handelstagen um fast neun Prozent, während die erwartete Volatilität in den Keller rauscht. Schließlich ist die Rezession ja so gut wie vorbei. Klar. Das sieht man schon daran, dass die US-Industrieproduktion im zweiten Quartal bloß noch mit einer Jahresrate von 11,6 Prozent gesunken ist (die Produktion von Firmenausrüstung um 21,5 Prozent). Nicht doch, meinen die Frohnaturen, allein die zu erwartende Zunahme der Autoherstellung wird der Produktion im zweiten Halbjahr jenen Schub verleihen, den (außer den Erhebungen unter Kleinbetrieben) die Firmenumfragen seit Monaten fehlerhaft vorhersagen.

Bingo! Allein deshalb wird die Zahl der vom gemeinen US-Volk geleisteten Arbeitsstunden dann bestimmt wieder sprunghaft zunehmen, statt wie im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von acht Prozent zu fallen, oder? Und jetzt, da nach dem realen Verbraucherkredit auch der reale Wochenlohn einfacher Arbeiter fällt und die Erwerbslosenquote höchstens noch um ein paar Prozentpunkte anziehen dürfte, sollte auch der Konsum anspringen, nicht wahr? In jener Abgrenzung, die direkt in die BIP-Berechnung einfließt, sind die - nominalen - US-Einzelhandelsumsätze ja schon im zweiten Quartal bloß mit einer Jahresrate von 2,7 Prozent gesunken. Da ist es doch wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersehnte Lageraufstockung einsetzt, die ungemein vielen Menschen Lohn und Brot geben wird. Dass sich das Verhältnis von Vorräten zu Umsätzen bis dato tatsächlich kaum verbessert hat, würden jedenfalls nur übelste Nörgler anmerken, die das Marktgeschehen ohnehin nur noch für eine Farce halten.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...-vom-Feinsten/540701.html
Antworten
Stöffen:

As Dirty Harry said

8
15.07.09 23:26
" A man's got to know his limitations."
Der USA Bären-Thread 245757
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Eidgenosse:

Keine Hilfe für CIT

5
16.07.09 03:51
Das wurde ja so schon erwartet hier im Forum.

03:30 16.07.2009
US-Finanzierer CIT erwartet kurzfristig keine Hilfe von Washington
Der vom Zusammenbruch bedrohte US-Finanzierer CIT kann vom Staat keine neuen Finanzspritzen erwarten. Die Gespräche mit der Regierung zu weiteren Hilfen seien beendet worden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in New York mit.

www.bluewin.ch/de/index.php/24,163783/...ashington/de/homepage
Der USA Bären-Thread 245789
Antworten
Malko07:

Bei mir sind die

16
16.07.09 07:07
vergangenen 14 Tage keine Daten gelandet die meine Sicht der Lage ändern würden. Aus diesem Grunde sind die momentanen exzessiven Kurssteigerungen aus meiner Sicht nur lustig. Es gilt einfach abzuwarten bis die eigenen Gedanken sich als richtig oder als falsch erweisen. Von Kursbewegungen sollte man sich nicht irre machen lassen.
Antworten
Nörgeli:

Ein Stimmungsbericht

24
16.07.09 09:11
Habe gestern Abend mit rund 25 deutschen mittelständischen Unternehmern zusammengesessen. Alle aus dem Transport- Speditions- und Logistikbereich. D.h. Branchen, die eigentlich Konjunkturvorläufer sind.

Thema war u.a. natürlich auch die wirtschaftliche Lage, die jetzige Situation, der Ausblick. Einhellige, wirklich einhellige, Meinung, die jüngsten positiven Pressemeldungen spiegeln sich in der Realität nicht im geringsten wieder. Die Lage hat sich seit Jahrebeginn keinen Deut verbessert. Zwar ist der Abschwung nicht mehr so steil,  eine Besserung bleibt aber aus. Die Auftragslage nach wie vor mieserabel.

Nachdem nun alle erdenklichen Maßnahmen getroffen wurden, geht es an die Substanz. Denn die letzten Monate haben Geld gekostet. Liquidität ist ein großes Thema. Die Banken mauern.

Besonders interessant auch der Ausblick bis Jahresende. Erwartet wird zunächst das übliche Sommerloch, bzw. es hat schon begonnen. In Anbetracht der Tatsache, dass in einigen Betrieben bereiuts seit 9 Monaten kein Geld mehr verdient wird, wird erwartet, dass das schon zu steigenden Insolvenzen führt. Für den Herbst ist keine Besserung zu erwarten. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Auftragslage weit weit unter den Vorjahren bleibt. Damit wird es für 2009 nichts mit Aufschwung.

Größtes Problem ist, dass mit jedem der Monat ohne Nachfrageplus vergeht, sich die Lage "automatisch" verschlechtert. Die Spekuationen gehen jetzt dahin, wer wie lange noch durchhalten kann.
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
Antworten
malsomalso:

Nörgeli,

7
16.07.09 09:39
da muss es sich um eine schlechte Stichprobe gehandelt haben, ehrlich. Wahrscheinlich allesamt Low-Performer - und depressiv und überhaupt - Lüge, Lüge, Lüge!!!

Es geht AUFWÄÄÄÄRRRTTTTSSSS! Sieht man doch! Grien Schuuhhts überall, sagt auch die Kanzlerin. Hallo, die KANZLERIN! Die Angela! Und die weiß das. Und die hier (www.theglobeandmail.com/globe-investor/...wth/article1218902/) auch. Und nach diesem fullllminantem Anstieg wird der nächste ZEW der HAM-MER!

Sorry, bin gerade ein bisschen ballaballa. Schon faszinierend, was die Börse so mit einem anstellen kann.

Also im Ernst: Danke für den Beitrag. Halte ich auch für wesentlich fundierter als den ganzen VoWi-Quatsch, der aus den Banken und sonstigen Einrichtungen kommt.
Antworten
Stöffen:

Auf Firmen rollt Pleitewelle zu

10
16.07.09 10:53
Der WDR-Wirtschaftsredakteur Stefan Ueckerseifer bestätigt in einem Interview letztendlich den Fakt, den Nörgeli bereits in #46447 sowie auch der Euler Hermes Report in # 46363 eindeutig angerissen haben, nämlich:

Auf Firmen rollt Pleitewelle zu

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs macht wieder Milliardengewinne. Bedeutet das, dass die Finanzkrise ausgestanden ist? Nein - und vor allem nicht für die Banken und Unternehmen in Deutschland, sagt WDR-Wirtschaftsredakteur Ulrich Ueckerseifer.

WDR.de: Die erste amerikanische Bank meldet wieder gute Zahlen - Goldman Sachs hat im zweiten Quartal 2009 knapp zwei Milliarden Euro verdient. Ist die Finanzkrise ausgestanden?

Ulrich Ueckerseifer: Man kann die guten Zahlen von Goldman Sachs nicht ohne weiteres auf andere Banken übertragen. Goldman macht diese hohen Gewinne nicht im klassischen Bankgeschäft, also mit Krediten an Unternehmen oder gar Privatpersonen, sondern im Handelsgeschäft mit Aktien und mit Anleihen. Das Geschäft mit Anleihen boomt, vor allem seit die Rettung des Finanzsystems es notwendig machte, dass Staaten und Notenbanken Milliarden in die Hand nahmen, um sie an notleidende Banken zu geben. Denn: Ein Staat oder eine Notenbank muss dafür ja selbst den Kapitalmarkt anzapfen, also Anleihen, sprich Schuldverschreibungen, ausgeben. Das kann der Staat aber nicht ohne die Hilfe einer Bank tun, und das war in vielen Fällen eben Goldman Sachs. Es ist skurril - Goldman Sachs verdient praktisch an der Rettung der eigenen Branche.

WDR.de: Haben die hohen Gewinne auch etwas mit den gelockerten Bilanzierungsregeln für Banken zu tun?

Ueckerseifer: Ja, und von dieser Lockerung profitieren alle Banken. Im groben bedeuten die neuen Bilanzierungsregeln, dass die Bank weniger Abschreibungen auf ihre Wertpapiere vornehmen muss als zuvor, und so mehr Gewinn ausweisen kann. Das sind aber Papiergewinne, da hat die Bank keinen einzigen Cent Geschäft gemacht. Vereinfacht könnte man sagen, Banken können durch die neuen Bilanzierungsregeln ihre Leichen im Keller lassen.

WDR.de: Wie sind die Aussichten für die restliche Bankenlandschaft, die nicht wie Goldman Sachs hauptsächlich Investmentbanking betreibt?

Ueckerseifer: Banken, die beispielsweise viel im Mittelstandsgeschäft sind - das heißt Kredite an Unternehmen geben - haben mit Problemen zu kämpfen. In Deutschland ist zu befürchten, dass im Herbst, also sechs bis neun Monate nach Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft, die Unternehmensinsolvenzen stark ansteigen: kurz, wir stehen vor einer Pleitewelle bei Firmen. Unternehmen, die pleite gehen, können aber auch ihre Bankkredite nicht mehr zurückzahlen. Das wird einige Institute vor Probleme stellen.

WDR.de: Welche Banken müssen sich besonders auf diese Pleitewelle gefasst machen?
Ueckerseifer: Eine Bank wie die Commerzbank, die stark im Mittelstand engagiert ist und dort viele Kredite ausgegeben hat, wird unter der Insolvenzwelle zu leiden haben. Womöglich wird weitere staatliche Hilfe nötig sein. Weiter leiden werden außerdem die Landesbanken, die ohnehin bereits stark angeschlagen sind. Auch auf die Sparkassen läuft diese Welle zu. Die deutsche Bank hingegen wird wohl noch am ehesten starke Zahlen präsentieren können, sie macht viel Geschäft im Investmentbanking, ähnlich wie Goldman Sachs.

WDR.de: Bedeutet das, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Halbjahr verstärkt mit einer Kreditklemme zu kämpfen haben wird?

Ueckerseifer: Ein Problem ist sicherlich, dass die Finanzkrise die deutsche Bankenlandschaft stark ausgedünnt hat, vor allem auch deshalb, weil sich viele ausländische Banken aus Deutschland zurückgezogen haben. Das heißt, es gibt insgesamt weniger Anlaufstellen für Unternehmen, die Kredite wollen. Im Moment ist es zwar so, dass viele Unternehmen wegen der Wirtschaftskrise ihre Investitionen, für die sie Kredite benötigen, noch auf die lange Bank schieben. Wenn allerdings im zweiten Halbjahr dieses Jahres die Zahl der Kreditausfälle bei den Banken stark steigt - und damit ist zu rechnen - stellt das die Banken vor neue Probleme. Die Institute sind dann gezwungen, noch restriktiver in der Kreditvergabe zu sein. Dann steht uns womöglich eine echte Kreditklemme ins Haus - nicht nur in der Form, dass Firmen für geliehenes Geld sehr hohe Zinsen zahlen müssen, sondern auch, dass sie gar keine Kredite mehr bekommen.

www.wdr.de/themen/wirtschaft/...5_interview_ueckerseifer.jhtml
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Kicky:

DOJ will Derivativemarkt untersuchen

5
16.07.09 11:37
www.breakingviews.com/2009/07/14/...estigation.aspx?sg=nytimes
DOJ=Department of Justice insbesondere wollen sie wissen,ob Markit,bevor es die Daten an 19 nadere Institutionen wie Goldman,Morgan Stanley etc lieferte,.selber davon profitierte.Bisher jedenfalls kann man offenbar kaum was tun gegen merkwürdige Praktiken,da Derivativemärkte nicht reguliert sind.Aber jetzt diskutiert der Kongress darüber und das könnte schmerzhaft für Banken werden....

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