Wenn ich schon mein Posting Nummer 1.000 los lasse, sollte es um was gehen… mindestens um Gold… Und wenn man sich die Charts ankuckt und ein wenig denkt, gibt es Spannendes zu entdecken…
Doch ich will anders anfangen – noch vor kurzem, als der Euro wie ein Stein gefallen ist, und im Juni bei 1,1879 ankam, wurde von den schlauen Menschen der Welt der Untergang des Euroraumes, der ganzen Welt postuliert. Die Bullen hofften, dass dieser Downmove mal ein Ende hätte, denn das würde bedeuten, dass die Welt doch nicht untergeht, will heißen, dass die Börsen der Welt mal wieder steigen könnten… Dieses Gesetz galt noch zur Zeit der Korrektur im August – kaum war die überstanden, ging es mit Gold und Börsen wieder aufwärts… Aber da der Euro wieder in höheren Gefilden weilte, also aus der Gefahrenzone draußen war, interessierte das keinen mehr…
Und schwupps brauchten die Börsianer der Welt einen neuen Indikator. Man braucht keine komplizierten makroökonomischen Zusammenhänge strapazieren… sowas versteht ein Mister Dax, ein Mister Opossum nicht, es muss einfacher sein:
Wenn die Wirtschaft brummt, gibt es Inflation und dann ist es gut, wenn man etwas von diesem doofen, gelben Metall hat… Jetzt mag der geneigte Leser die beigefügten Bilder anschauen und wird erkennen, dass es Phasen gibt mit hoher negativer und die letzten drei Monate mit einer sehr hohen positiven Korrelation (über die letzten drei Monate eine Korrelation Dow versus Gold liegt von 0,85 – das ist doch mal ein Wort).
Und ich sollte zur Conclusio kommen… Welchen Nutzen ziehe ich aus meiner Erkenntnis?
Negativ formuliert wäre eine Kombination Gold-long und S&P-short eine Kombination, die einen nicht arm, aber auch nicht reich macht…
Positiv formuliert könnte ein Ding wieder einen klareren Trend ausbilden und das andere Ding folgt dann nach…
Wir wissen so wenig!
A.
(Verkleinert auf 87%)

