Der Antizykliker-Thread

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metropolis: Der Antizykliker-Thread
120
04.10.08 11:46
#1 downup

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Anleger mit antizyklischem Ansatz. Ziel soll es sein, möglichst optimale Ein- und Ausstiege für mittelfristige Trends (ca. 1-3 Monate) zu diskutieren. Eine Präferenz für long oder short soll es dabei ausdrücklich nicht geben.

 

Der Antizykliker versucht, einen Trend frühzeitig zu identifizieren und diesen sehr lange zu reiten. Diese Strategie ist nicht jedermanns Sache, denn sie erfordert Geduld, Disziplin und eine gesunde Mischung aus Skepsis, Distanz und Mitläufertum. Kann kein Trendwechsel identifiziert werden – etwa in Seitwärtsphasen des Marktes oder wenn ein Einstieg verpasst wurde - kann es gar zu monatelangem, nervenzehrendem Warten auf eine geeignete Chance kommen. Wie bei jeder anderen Investmentstrategie passieren zwangsläufig Fehler, von denen wir hier im Thread hoffentlich gemeinsam lernen können.

 

Meine persönliche Spezialität ist es, Trendwechsel mit Hilfe des Marktsentiments zu erkennen. Andere Möglichkeiten, wie Charttechnik oder Fundamentalanalyse, sind aber auch denkbar und im Thread hochwillkommen.

 

Strategisch sehe ich den Haupttrend zu Zeit abwärts und empfehle daher, den USA Bärenthread parallel zu lesen. In meinem Thread sollen aber eben gerade nicht dieser Haupttrend, sondern die jeweiligen Untertrends nach unten und oben besprochen werden. Wer also gerade strategisch bullish ist darf und soll hier mitreden.

 

Der Focus des Threads soll auf den wichtigsten deutschen und amerikanischen Indizes sowie Rohstoffen und Währungen liegen, kurz gesagt alles, was in der ARIVA-Leiste oben steht. Ansonsten würde der Thread zu sehr zerfasern.

 

Absolute No-Gos sind:

-       Daytrading-Postings (Das Posten von Trades im Sinne des Threads ist aber ausdrücklich erwünscht!)

-       Die Diskussion von Einzelaktien, insbesondere Turnaround-Spekulationen

-       Permabullen und -bärengeschwafel

-       Respektloser Umgang miteinander

Wer sich nicht an diese Regeln oder das Threadthema hält wird von mir per BM verwarnt und/oder auf Ignore gesetzt.

 

Ansonsten freue ich mich auf eine hoffentlich angeregte und lehrreiche Diskussion mit euch!

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thostar: @Fillorkill, zu 2008
3
09.03.10 10:33
du sprichst genau den entscheidenden Punkt an. 2008 wurde ja der Grundstein gelegt für die Rally in 2009.
Und die Lehman-Pleite war der entscheidende Mosaikstein, um den Märkten den Boden unter den Kursen wegzuziehen.
Wie man üb im BT sehr schön nachlesen kann, hatte Goldman Sachs dabei ganz gehörig die Finger im Spiel (Stichwort Liquiditätsentzug und Hedging) und verdiente prächtig damit (mit ihren Puts); ganz nebenbei wurden sie einen lästigen Konkurrenten los. Sie hatten sich aber fast verzettelt und wurden selber fast illiquide, was jedoch mit so schwergewichtigen Freunden im Weissen Haus kein Problem darstellte.
Ich denke, dass die Welt sehr gut auf solche Schmarotzerbanken verzichten könnte, es sei denn die Börse sollte so etwas wie ein Casino werden, in dem GS die Aufseher spielen.

Ich persönlich war üb 2008/9 aus privaten Gründen gezwungen einen Großteil meiner Aktienpositionen unter erheblichen Verlusten aufzulösen. Wie man sich deshalb leicht vorstellen kann, war ich in dieser vergangenen Krise der beste Bulle überhaupt.
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Fillorkill: Thostar,
8
09.03.10 13:49
wenn Performance mein Motiv ist, versuche ich die übergeordnete Bewegung des Marktes und dessen mutmasslichen Antriebskräfte zu identifizieren und in meiner Positionierung zu antizipieren. Das reale Kursgeschehen wird damit zu meiner primären Indikation und dies selbst dann, wenn es tatsächlich aus einer Verschwörung hervorgehen sollte (was ich jedoch für die massgeblichen globalen Märkte ausschliesse). ..


Wenn Performance mein Motiv ist, übernehme ich selbst die Verantwortung für meine Ergebnisse. Wenn ich im Bearmarket long in Aktien bin, um anschliessend gegen den Bullmarket anzushorten, dann suche ich den Fehler bei mir und nicht bei den 'Schmarotzerbanken'...


Wenn die massgeblichen Akteure im Bearmarket ihre Positionen zu hedgen versuchen, shorten, was das Zeug hält und damit genau das produzieren, was sie am meisten fürchten - den Crash nämlich - dann machen sie nichts anderes als ihren Job. Dasselbe gilt für die FED, wenn sie auf die festgestellte radpide Entwertung aller Assets und folgender Kreditkontraktion die Schleusen öffnet. Was wir sehen ist buisness as usual: Auch in dieser kapitalistischen Krise verhalten sich alle massgeblichen Akteure, wie es ihren Funktionen entspricht. Was diese Krise zu etwas besonderem zu machen schien ist das schiere Ausmass an entwerteten Kredit. Dieses spiegelt aber nichts anderes als dessen zuvor gesehene Überakkumulation. ..



Busness as usual, Thostar !



Grüsse, Fill
'Es kommt nicht dar­auf an, die Lö­sung im Kopf zu er­fin­den, son­dern mit Hilfe des Kop­fes die Lö­sung im Wirk­li­chen zu fin­den...'.
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Fillorkill: Learner,
3
09.03.10 14:01
wenn ich Performance will, muss ich herauskriegen, wie der Markt tickt und wie ich selbst ticke. Des ist jedoch nur über die praktische Erfahrung möglich -  was in erster Linie bedeutet, Verluste zu kumulieren.  Schau doch mal rein in Market Wizards oä.  Eine typische Toptraderkarriere beginnt fast ausnahmslos mit 'Leiden'. Vermutlich wollte Hagen darauf verweisen...


Viel Glück, Fill
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relaxed: #10122 Die gesellschaftliche Diskussion geht
4
09.03.10 14:02
doch um "die Funktionen der massgeblichen Akteure". Diese "Funktionen" sind weder "in Stein gemeißelt" noch muss deren Definition durch "parasitäre Minderheiten" geduldet werden. Weltbilder ändern sich und es sind in den "westlichen Nationen" lange keine Köpfe mehr abgeschnitten worden - doch auch das bedeutet nicht, dass dies so bleiben muss. ;-))
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Fillorkill: Relaxed: Die gesellschaftliche Diskussion...
4
09.03.10 14:20
wendet sich längst wieder den wahren Schmarotzern zu: Nämlich der arbeitlosen, alleinerziehenden Mutter, die mit ihrem Hartz IV in Saus und Braus lebt...


Fill
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Kicky: arbeitlose Alleinerziehende als Schmarotzer?
11
09.03.10 14:37
also das ist wirklich ein unglaubliches Niveau. Ich war selbst Alleinerziehende mit gutem Gehalt aber schlechtem Gewissen gegenüber meinen Kindern,und ich kannte Dutzende andere alleinerziehende Frauen,die es sehr schwer hatten,weil der Mann sich längst davon gemacht hatte und die  mit schlechtem Gewissen schlecht bezahlte Jobs annahmen ,um sich über Wasser zu halten,weil der Alte nicht zahlte und die Unterhaltsersatz-zahlungen nach JWG nur zögerlich oder nur eine gewisse Zeit liefen, und die genau wie ich in einem unsäglichen Stress steckten.

So einfach kann man es sich nicht machen.Zu meiner Zeit waren es nur ca 10% der geschiedenen Familien ,die alleinerziehend waren,jetzt aber ist es ja schon normal geschieden zu sein und man redet nur noch von Lebensabschnittsgefährten und Patchwork-Familien.
Da muss man sich aber auch nicht wundern wenn die Geburtenrate zurück geht .Zumal wenn Alleinerziehende dann auch noch schräg angesehen werden und als Schmarotzer tituliert werden
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Fillorkill: Kicky,
5
09.03.10 14:51
Deine Sicht teile ich zu 100% ! Auf die gesellschaftliche Diskussion zu verweisen bedeutet nicht, deren Ergebnisse zu teilen ....


Fill
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permanent: Sehr gut Kicky
7
09.03.10 14:59

Es ist sehr schwer seine Kinder alleine zu erziehen. Entweder fehlt es am Geld oder an der Zeit. In vielen Fällen sogar an Beidem.
Wir haben zwei Kinder, sind verheiratet und teilen uns die Arbeit der Erziehung. Durch meine Selbständigkeit ist es mir möglich (im Vergleich zu anderen Vätern) sehr viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Es macht Spaß zum Tennisunterricht/Reitunterricht usw. zu fahren und einfach nur zuzuschauen.
Den Luxus können sich viele nicht erlauben. In den meisten Fällen sind die Menschen in ein hektisches Leben eingebunden und stehen ständig unter Zeitdruck. Alleinerziehend zu sein bedeutet Stress.
Dein Posting kann ich zu meinem Bedauern nicht bewerten, die letzten sieben...............

 

Gruß

Permanent

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relaxed: @Fillorkill Diese "Strategie" hat Tradition:
7
09.03.10 15:13
Suche eine wehrlose Gruppe, die du belasten kannst, und ziehe damit die Aufmerksamkeit von denen ab, die unkontrolliert parasitär schalten und walten wollen. ;-))
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09.03.10 20:49
Dein Beitrag #122 ist mit das beste, das ich hier seit Monaten lesen konnte. Bravo & Daumenhoch!
Fillorkill: Danke Turbo,
 
09.03.10 22:25

 

zum  Ausgleich hab ich bei Dir mal 'kritisch' kommentiert !

 

Bis bald, Fill

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learner: Fillorkill du hast mir Mut gemacht!
2
09.03.10 22:48
Wenn das mit dem Leiden (Verzweiflung, Wut, Trauer, Selbstzweifel, Masochismus, Sadismus, Hass, Liebe, etc.) so ist, bin ich ja auf dem besten Wege ein Toptrader zu werden! Würde man diese Dinge in einer normalen Bewerbung angeben hätte man nicht die geringste Chance auf einen Job.

Ist das nicht fabelhaft einen Bereich zu finden, in dem man die ganze Bandbreite der menschlichen Existenz erleben kann? Nun ja, zumindest einen erheblichen Teil davon. Ein paar Dinge gehörn doch eher woanders hin.
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Fillorkill: Ja, Learner,
 
09.03.10 23:00

nimm's mal ruhig ernst. Die Märkte sind nicht dafür da, Dir deine Wünsche zu erfüllen. Die gehören woanders hin...

 

Fill

 

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Fillorkill: Turbo: Equity Transaction
3
09.03.10 23:18

Kurz zu Deinem interessanten Artikel im BT:  '....but the only time money can move into the equity market is at IPO time or other offerings. Otherwise it is impossible for sideline cash to move into equities. For every buyer there is a seller. At the end of any normal equity transaction, there is as much cash on the sidelines as before.

So many misunderstand the simple mathematical function of buying and selling, that I feel obliged to make corrections.

Sentiment, Not Sideline Cash, Is The Driving Force

Share prices do not move up because sideline cash comes in (as noted above it cannot happen in the first place). Share prices rise or fall because buyers or sellers are more aggressive in what they are willing to do. ..'.

 

Sentiment als die treibende Kraft zu beschreiben ist ok. Doch Börse ist insofern kein Nullsummenspiel, als Spekulation massgeblich mit Kredit finanziert wird. Die Kreditfähigkeit ist wiederum eine Funktion  der Werthaltigkeit der eigenen Assets. Die Verfügbarkeit von Kredit ist Hebel + Maß professioneller spekulativer Investments, nicht die Cashquote. ..

 

 

Grüsse, Fill

 

 

 


 

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learner: Fillorkill, auch wenn es ein wenig flapsig
3
09.03.10 23:30
rüberkommt ist es sehr ernst gemeint. Ich habe diesbezüglich schon meine ersten Erfahrungen gemacht inklusive der dazugehörigen Verluste.

Die Börse wird mir nicht einen leicht verdienten Cent zur Verfügung stellen, den ich anschließend in unsinnige Luxusartikel umsetzte. Das entspräche auch nicht meiner bisherigen Lebenerfahrung. In meinem Job muss ich auch täglich eine ordentliche Leistung abliefern, damit man mich bezahlt. Das ist an der Börse nicht anders.

Im "normalen Leben" habe ich bereits die Puzzelstückchen zusammengesetzt, die mich in die Lage versetzen meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Beim Thema Börse schwimm ich halt noch und das kann ja auch nicht anders sein. Ich beschäftige mich erst seit knapp einem Jahr intensiver mit dieser Welt und Trade seit knapp einem 3/4 Jahr.

Als immer mit der Ruhe!
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Fillorkill: Learner,
 
09.03.10 23:57
Deinen Stil finde ich ziemlich gut. Ich denke, Du wirst es packen !


In meinem ersten echten und auch gut vorbereiteten Trade hatte ich aus 50 Mille 500 gemacht - in 6 Wochen. Damit schien mir meine 'Genialität' bewiesen. Doch gut ein Jahr später war ich dann wieder auf 0... Ich denke, besser ist es, gleich im Open zu verlieren - und am besten nur das Taschengeld. So könnte man wenigstens die Hybris-Phase überspringen...


Gute Nacht, Fill
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Platschquatsch: SPX Update
6
10.03.10 18:22
Nachdem sich mein W-Boden in der letzten Woche leider als Fehlgriff entwickelt hat mal ein Update.
Durch das überschreiten des Widerstandbereichs bei 1100 entstand dann ein mögliches iSKS-Szenario was nun weitestgehend abgearbeitet scheint.

Nächste Woche ist großer Verfall und morgen werden die Futs ins neue Quartal gerollt also dürften die Schieflagen erstmal soweit bereinigt sein die einige Player offensichtlich hatten.

NDX und BKX mit New Highs was erstmal für die Trendstärke spricht dazu an der NYSE nun heute der 9te !!!! Uptag in Folge.
Trotzdem sollte der Aufwärtsdruck jetzt erstmal raus sein und zumindest ne Konso bis zum Gap bei 1124 drin sein.
Oberes WochenBB verläuft bei 1157 und bietet sich als Sl an wer am möglichen Top nach Shorts fischen will.
Ansonsten prozyklisch unter 1134/35 zieht das Gap. mM
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10.03.10 22:49
das stimmt. Deine Definition in #10134 ist genauer. Ich gehe aber davon aus, dass der Autor das mit einbezogen hat, zumal bei einem Zins unter 0,5 % dieses Kreditgeld auch durchaus als "free" cash bezeichnet werden darf.
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Marlboromann: Warum Anleger in den US Dollar flüchten und in den
4
11.03.10 08:18

 

Warum Anleger in den US Dollar flüchten und in den USA investieren

www.be24.at/blog/entry/635558

 

ANLEGER STÜRMEN IN DEN U.S. DOLLAR UND IN U.S. INVESTITIONEN:
Die U.S. Wirtschaft erholt sich unterschwellig mit neuem Momentum. Ja, die Arbeitslosigkeit in den USA ist noch immer hoch und während sich die Immobilienpreise sich grossteils stabilisierten, so steigen jene Preise in diversen Regionen. D.h., es ist besonders sinnvoll sich U.S. Immobilien, sei es ein Eigenheim oder kommerzielle Immobilien, in den USA anzulegen. Via Börse kann man das mit z.B. dem IYR oder dem URE oder dem DRN tun (alles ETFs zum U.S. Immobilienmarkt). (Zum Trading bevorzugen wir den DRN).

Obama ist praktisch machtlos und alles was er sagt ist nur leeres Blahblahblah was nun der Grossteil der Amerikaner überzogen hat und sogar CNN

(einst starker Obama Supporter)

stellt sich nun vermehrt gegen Obama und seine Demokraten, sowie die vielen Obama Fehlschläge.

 

Doch man darf sich von gewissen Daten nicht täuschen lassen, denn das neue Momentum in der U.S. Wirtschaft hat unabhängig von Washington D.C. längst begonnen: die Firmen sind lean und "mean" geworden, d.h. mit weniger Personal und entsprechender Effizienz agieren U.S. Firmen nun mit neuer Kraft und viel, viel Cash in einer globalen Marktwirtschaft die die U.S. wieder einmal als Wirtschaftsmacht No. 1 über die kommenden Jahre bestätigen wird.

(Hinweis: Zu China's Wachstum kann man nur sagen, dass es sicher sehr stark ist, doch das kommunistische Regime in China muss eben den Kapitalismus zur Gänze umarmen, da ansonsten das Wirtschaftswachstum auch in China zum erliegen kommen wird.)

CHAOS IN EUROPA
Europa steckt wegen derer zum Scheitern verurteilter EU Bürokratie im totalen Chaos. Die Länderkrise in Europa zeigt uns wieder wie sehr es an Kompetenz in der EU fehlt, indem statt Action immer nur blödes Gerede vorherrscht und somit wertvolle Zeit vergeudet wird. Zudem glauben viele EU Regierungen noch immer an das längst überholte Global Warming bzw. Klimawechsel Märchen, ... was längst als reine Erfindung einiger Narren entlarvt wurde. Wenn sich ein "Regierungskörper" mit solchen unnötigen Dingen befasst, dann ist klar, dass keine Zeit für die wirklich wichtigen Überlegungen bleibt. Europa schickt sich selbst via neuer EU Vorschriften und überlaufender Bürokratie wirtschaftlich wieder ins Mittelalter zurück und bleibt auf der Strecke.

EU Mitgliedsstaaten sollten sich überlegen aus der EU auszutreten, sowie den Euro ins "Jenseits" zu schicken und sich wieder eine eigene Landeswährung zulegen, oder einfach den US Dollar als Landeswährung einzuführen.
Der Euro ist weit überbewertet und müsste noch immer um ca. 25-30% gegenüber dem US Dollar an Wert verlieren. Die Einführung des Euro war die grösste Inflationswelle die Europa seit dem 2. Weltkrieg erlebte, ... übrigens können Sie sich bei Ihren Politikern die damals das "Sagen" hatten, für diesen enormen Wertverlust Ihre Vermögens bedanken. Ein einfacher Preisvergleich von z.B. dem einstigen österr. Schilling zum Euro, oder von der deutschen Mark zum Euro bezogen auf diverse Produkte bzw. Dienstleistungen sollte jedem Einblick geben, wie hoch die Inflation in Europa in den letzten paar Jahren wirklich war. Der Euro muss stark abgewertet werden, zumal er nur künstlich die gegenwärtige Höhe erreicht hat und damit entsteht weitere Inflation.

Häuser in den USA kaufen:
Jeder Anleger mit etwas Cash sollte sich überlegen, sich ein Eigenheim(e) in den USA zu kaufen wie z.B. in Las Vegas oder Florida, usw. Denn die Eigenheimpreise sind derzeit oft noch immer so billig wie selten zuvor, ... meist erhält man einen ca. 50-60%igen Diskontpreis gegenüber der Preise vor ca. 3 Jahren. Die Hauspreise werden im kommenden Jahrzehnt aufgrund von schrumpfendem Eigenheiminventar wieder stark zulegen: Angebot und Nachfrage.

Es wird also wieder einen Housing Boom geben und wenn man die zu erwartenden Preissteigerungen sowie den steigenden US Dollar rechnet, so ist eine Investition in den U.S. Immobilienmarkt fast eine risikolose Investititon. Wichtig ist dabei eben die richtige Lage auszusuchen, da Immobilien immer von der richtigen Lage abhängig sind. Las Vegas offeriert ideale Deals mit schönen neuwertigen Einfamilienhäuser um nur ca. USD 100.000,- bis USD 125.000,- die noch vor 3-4 Jahren ca. USD 300.000,- gekostet haben. Oder wer eine Luxusvilla will, braucht derzeit nur ca. USD 250.000,- bis USD 350.000,- auf den Tisch legen, wobei jene Häuser vor ein paar Jahren noch ca. das Dreifache kosteten. Also eine Mezie nach der anderen.

Dies war nur ein Auszug, den ganzen Artikel können sie unter den o.g. Link nachlesen.

Gruß Marlboromann

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3
11.03.10 14:06
Ich registriere einen allmählichen Zuzug von Ariva-Ex(?)bären in diesen vermeintlichen (!) Bullenthread. Dies ist positiv, denn es bereichert die Diskussion und hebt das Niveau. Letzteres war am BT ja nie bzw. nur temporär zu bemängeln.  Schade nur, dass sich die Diskussion zur Zeit eher um allgemeine Probleme des Lebens dreht als um die Börse und die Zukunft der Kurse.  Aber sicher wird das wieder. Hoffe ich wenigstens.

Vom Bärenbashen sollte man Abstand nehmen, nicht nur aus Rücksicht auf die neuen Mitposter, sondern weil die Bären den Job mit jedem ihrer Postings selbst erledigen. Sie fühlen letztlich auch, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Warum also auf einen am Boden Liegenden eintreten? Unfair und unnötig. Postisting zur Kenntnis nehmen, Teil dazu denken und abhaken ist die Devise (siehe nächstes Posting meinerseits).

Zudem habe ich schon sehr oft erwähnt: Wir Bullen BRAUCHEN die Bären, denn die Kurse können nur durch die Wall of Worry steigen. Je geschmierter also die Bärenpropaganda läuft, umso sicherer kann man sein, mit Long (langfristig) richtig zu liegen.
"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt." - Andre Kostolany
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8
11.03.10 14:18
Zur Erinnerung: Wir stecken immer noch im Seitwärtsmarkt fest, siehe unten. Weder für die Bullen noch für die Bären ist zur Zeit etwas gewonnen. Im Gegenteil, ME ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es nun zum Durchmarsch nach oben kommt. Ein weiterer Dip ist möglich.

Warum? Übergeordnet läuft die Hausse an der Wall of Worry weiter hoch. Sowohl das Sentiment, als auch die Fundamentale und technische Lage ist typisch für den Beginn eines weiteren Booms. Doch sind die Kurse in 2009 bereits weit vorgelaufen und eine Zinserhöhung droht. Den Bären ist es andererseits nicht gelungen, durch das Hetzen einer weiteren Bären-Sau  durchs Dorf (Griechenland) die Kurse signifikant zu drücken. 10% Korrektur sind verdammt mager, wenn man von einer Baisse ausgeht, jedoch verdammt fett, wenn man eine Hausse unterstellt.

Die Fonds (und meinereiner ;-) haben die Korrektur genutzt, um strategische Bestände aufzubauen. Dies hab ich bereits vor Wochen hier gepostet (Sentix, Helaba, SI) Das Ergebnis ist ein Dax, der von 5400 auf knapp 6000 stieg. Doch 10% in wenigen Wochen sind viel Holz, daher wäre es wahrscheinlich, dass der Dax an den 6000/6100 abprallt und erneut stark dippt, Stichwort: "Neue Bären-Sau: SKS-Top". Doch wäre dies nichts weiter als eine weitere Super-Kaufchance.

Taktisch sollten die Chancen auf der Longseite weiter genutzt werden, aber gerne auch mal Gewinne mitgenommen werden. Die Hausse ist noch nicht stark genug, um einen stabilen Uptrend zu etablieren, der langes Halten rechtfertigt. Short verbietet sich sowieso, da in einer Hausse zu riskant. Der Durchstarter nach oben ist zwar unwahrscheinlich, wird mit jedem Dip aber als Zukunftsszenario immer bedrohlicher (für die Bären).
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"Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt." - Andre Kostolany
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Platschquatsch: Sentiment AAII
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11.03.10 21:10
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11.03.10 22:06

Problem ist diese permanente (und von persönlichen Animositäten begleitete)  "Lagermentalität".

Letztlich sind alle hier bei Ariva versammelten Poster eine Minderheit, die alle nur ein (aber in meinen Augen ein durchaus gewichtiger) Gesichtspunkt vereint:

Ihre (Hass-) Liebe zur Börse.

Aber anstatt sich sachlich und menschlich untereinander auszutauschen, bekriegt  sich diese Minderheit stattdessen auch noch untereinander mit z.T. grotesken  Vorwürfen und Diskussionen.

Bringt doch rein gar nichts.

Minderheiten (und als solche verstehe ich  a l l e  hier bei Ariva versammelten "Kleinanleger") sind nur stark, wenn sie ein in sich homogenes Gefüge aufweisen und gegenseitig (zum eigenen Vorteil) austauschen.

Ich persönlich finde sowohl im Daytrader Thread, als auch in diesem Thread und (natürlich) bei AL immer wieder höchst interessante Gedankengänge, für die ich persönlich sehr dankbar bin.

Deshalb: Warum aufeinander eindreschen, wenn der wahre Gegner doch ganz woanders steht ?

 

 

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Fillorkill: Hey Hagen,
 
11.03.10 23:37
ich verstehe Deinen gutgemeinten Apell. Doch die Leute ticken, wie sie ticken. So manch einer braucht eben seine Lagermentalität - auch die Stammbären wollen ja lieber unter sich bleiben.  Schade ist es , dass mögliche Qualitätsposter aufgrund des Tonfalls lieber draussen bleiben....



Auf jeden Fall begrüsse ich Deine Postings hier ! Verrate mir nur noch eines: Wer ist der 'wahre Gegner' ?



Gute Nacht, Fill


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metropolis: @Hagen
 
01:11
Mich dünkt, du hast das Wesen der Börse nicht verstanden. Die Börse ist ein Nullsummenspiel (lässt man den Cashflow durch Dividenden aussen vor - der letztlich durch Spesen draufgeht). Gewinnen die Bären, dann nur auf Kosten der Bullen und umgekehrt.

Ein wie auch immer geartetes "harmonisches Miteinander" und das "Kämpfen gegen einen gemeinsamen Feind" (Welchen denn?) ist daher per se ausgeschlossen. Der "Feind" sitzt im Zweifel im Thread gleich nebenan. Jeder ist sich hier sich selbst der Nächste.

Doch es gibt Hoffnung: Da es die Börse nicht im Geringsten junkt, was wir hier posten, sind wir ihr alle ausgeliefert und somit letzten Endes alle Opfer unserer eigenen Gier. Es gibt also keine persönliche Schuld, die man jemandem ausser sich selbst in die Schuhe schieben kann. Auch nicht GS oder "Bängstern" und schon garnicht Libuda oder AL. Und: Wir brauchen unseren "Feind". Je stärker er ist, desto klüger und profitabler ist es, die Gegenposition zu beziehen.

Es hat also nichts mit Lagermentalität zu tun, wenn ich empfehle, bullish zu sein und die Bären zu ignorieren. Nur mit Überlebensinstinkt.
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