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dpa-AFX  | 
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Kritik an erleichterten Wolfstötungen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Regierungspläne für einen erleichterten Abschuss von Wölfen stoßen im Bundestag auf ein geteiltes Echo. Der AfD-Abgeordnete Peter Felser sprach bei der ersten Lesung des schwarz-roten Gesetzentwurfs von einem "Schritt in die richtige Richtung". Grüne und Linke warnten hingegen vor Gefahren für den Artenschutz. Harald Ebner von den Grünen betonte zudem: "Es gibt keine Belege dafür, dass eine ungezielte Bejagung von Wölfen Risse reduziert."

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Die Bundesregierung will den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen, damit sogenannte Problemwölfe leichter getötet werden können - etwa wenn sie Zäune überwunden und Schafe getötet haben. "Wo Weidetiere in Gefahr sind, sind landwirtschaftliche Existenzen bedroht", erklärte Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). "Der Schutz von Schafen, Ziegen, Rindern und Pferden gegen Wolfsangriffe ist auch ein Beitrag zum Tierwohl." Die zuständigen Ausschüsse des Bundestags beraten jetzt über Änderungen am Gesetzentwurf, ehe abschließend darüber abgestimmt wird.

Die Zahl der Wölfe in Europa hat sich binnen zehn Jahren nahezu verdoppelt. Im Jahr 2023 sollen es 20.300 Tiere gewesen. Allein in Deutschland wurden zuletzt nach Behördenangaben mehr als 1.600 Wölfe gezählt - vor allem im Bereich von Niedersachsen über Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Sachsen. Während Tierschützer diese Entwicklung begrüßen, sorgen sich Weidetierhalter um die Sicherheit ihrer Schafe./ax/hrz/DP/jha


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