DE0005220008 - ENBW

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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1US67 , DE000VJ9P6X4 , DE000VY4WAG7 , DE000VJ29C90 , DE000VK238A8 , DE000VJ126D2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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EnBW Energie B. 69,00 € +0,58% Perf. seit Threadbeginn:   -11,54%
 
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
31.08.21 21:06

Ab heute ist die EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) auf meiner Watchlist. Die Dividendenrendite lag zuletzt zwar deutlich unter 2%, so daß die Aktie nicht 100%ig zu meinem Depot paßt.

Doch man investiert hier immerhin in das drittgrößte deutsche Energieunternehmen und kann zudem - über das Tochterunternehmen EnBW Telekommunikation GmbH - auch in den Sektor Telekommunikation diversifizieren. 

Damit nicht genug: 

"Im Oberrheingraben entwickeln die Firmen Vulcan Energie Resources und EnBW Projekte zur Lithiumgewinnung aus tiefen Thermalwässern mit Lithiumgehalten von 100-300 Milligramm pro Liter. Beide Unternehmen sind derzeit dabei, entsprechende Verfahren an Pilotanlagen zu testen. Ein Teil der geothermisch gewonnenen Energie soll für die Prozessierung der Tiefenwässer und die Extraktion von Lithium genutzt werden. Die ENBW arbeitet mit dem Karlsruhe Institut für Technologie, der Universität Göttingen und weiteren Partnern an einer Pilotanlage in der Geothermie-Anlage in Bruchsal. Vulcan Energie Resources besitzt entsprechende Genehmigungen zur Erkundung der Lithium-Vorkommen in drei Gebieten. Das Unternehmen will bereits 2024/2025 Lithium produzieren und hat vor einigen Tagen über den Abschluss entsprechender Lieferverträge informiert."

Quelle:Bis 100 Prozent des Rohstoff-Bedarfs aus inländischer Förderung
Erschienen: 31. August 2021 auf Solarify

Impressum: 

Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion

Prof. Dr. Robert Schlögl
Stiftstrasse 34-36
45470 Mülheim an der Ruhr
Germany

Das ist natürlich noch Zukunftsmusik. Aber lassen wir doch die EnBW selbst Stellung dazu beziehen, und zwar auf ihrer eigenen Unternehmensseite: 

Die sechs wichtigsten Fragen zu Lithium


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Highländer49:

EnBW

 
11.11.22 11:15
Breite Aufstellung sichert EnBW zum dritten Quartal stabiles Ergebnis – jedoch Unterschreitung bisheriger Jahresprognose erwartet
www.enbw.com/unternehmen/presse/enbw-q3-2022.html
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Highländer49:

EnBW Energie Baden-Württemberg

 
14.02.23 14:00
EnBW schließt Geschäftsjahr 2022 voraussichtlich mit einem operativen Ergebnis von rund 3,3 Milliarden Euro ab
www.enbw.com/unternehmen/investoren/...22-erfolgreich-ab.html
Was sagt Ihr zu dem Ergebnis?
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MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
26.03.23 00:42
Antworten
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
03.04.23 00:02
Dafür gebe es keine Entschädigung, sagte der Chef der EnBW-Kernkraftsparte, Jörg Michels, am Donnerstag in Karlsruhe. Weil die Strompreise wiederu...
Antworten
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
03.04.23 00:03
DE0005220008 - ENBW 31687947
Andreas Schell, Chef des Energiekonzerns EnBW, will die Kohlekraftwerke schneller vom Netz nehmen als die Konkurrenz. Und fordert mehr Tempo bei der Energiewende.
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Highländer49:

EnBw

 
12.05.23 11:48
EnBW mit gutem Ergebnis im ersten Geschäftsquartal 2023
Adjusted EBITDA bei rund 2,8 Milliarden Euro / Erträge sichern Investitionen in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende / Ausblick für das Gesamtgeschäftsjahr 2023 bestätigt / Beschleunigter Kohleausstieg sorgt für 1,5 Grad Konformität bei Emissionen
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Karlsruhe. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 erzielte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG einen Umsatz von rund 16 Milliarden Euro und ein Adjusted EBITDA von rund 2,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag damit deutlich über dem ersten Quartal des Vorjahres, das vom Ausbruch des Krieges in der Ukraine geprägt war und in dem ein Adjusted EBITDA von 1,2 Milliarden Euro erzielt wurde.
Ursächlich für die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist vor allem das Segment Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur. Der Bereich thermische Erzeugung und Handel verzeichnete ein deutliches Ergebniswachstum auf rund 2,1 Milliarden Euro (+1,4 Mrd. €). Hohe positive Bewertungseffekte auf Handelsgeschäfte sowie der Verkauf der erzeugten Strommengen zu höheren Großhandelspreisen waren die wesentlichen Gründe für diesen Ergebnisanstieg.
Diese Effekte, die im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auftraten, werden sich jedoch so nicht fortsetzen. Ein Grund hierfür ist, dass die Bewertungseffekte stark abhängig von Marktpreisen sind und sich daher zumindest teilweise auch wieder auflösen können. Darüber hinaus entfallen die Erträge aus dem Kernkraftwerk Neckarwestheim II aufgrund der endgültigen Abschaltung am 15. April 2023. Die bisherige Prognose für das Adjusted EBITDA für das Geschäftsjahr 2023 wird daher aus heutiger Sicht unverändert beibehalten.

Der auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Adjusted Konzernüberschuss stieg zum Ende des 1. Quartals auf 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr 464 Mio. €). Die Erträge sollen wesentlich für Investitionen in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende eingesetzt werden.
EnBW CFO Thomas Kusterer: „Erst Ende März haben wir die Investitionsentscheidung zum Bau unseres 960 MW Offshore-Windparks He Dreiht mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 2,4 Milliarden Euro getroffen. Darüber hinaus planen wir 1,6 Milliarden Euro für den Fuel-Switch von drei Kohlekraftwerken zu Gaskraftwerken in Baden-Württemberg zu investieren. Damit wollen wir die Kohleverstromung im mittleren Neckarraum bis 2026 vollständig einstellen. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen dann alle drei Standorte mit grünem Wasserstoff betrieben werden.“
Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder
Im Segment Intelligente Infrastruktur für Kund*innen (Vertriebe) liegt das Adjusted EBITDA bei 0 Millionen Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (-60 Mio. €). Ursache hierfür war eine geringere saisonale Schwankung in den Bezugskosten als im Vorjahr.
Das Geschäftsfeld „Systemkritische Infrastruktur“ (Netze) liegt mit einem Adjusted EBITDA von rund 585 Millionen Euro um rund 62 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf höhere Netznutzungserlöse als im Vorjahr zurückzuführen. Diese resultieren aus gestiegenen Investitionen in den Netzausbau, insbesondere beim Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW. Darüber hinaus wurde in den diesjährigen Netznutzungsentgelten der voraussichtliche Aufwand für Netzreserve und Redispatch bereits eingepreist.
Das Adjusted EBITDA des Segments „Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur“ (Erneuerbare Energien sowie Thermische Erzeugung und Handel) stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich auf rund 2,35 Milliarden Euro. Diese Entwicklung geht dabei auf den Bereich Thermische Erzeugung und Handel zurück, hier konnte das Adjusted EBITDA auf rund 2,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Zum einen konnten die im Voraus verkauften Strommengen zu höheren Großhandelspreisen als im Vorjahr abgesetzt werden. Zum anderen entstanden hohe positive Bewertungseffekte bei Handelsgeschäften. Darüber hinaus war auch die Volatilität an den Commodity-Märkten für die Handelsaktivitäten im ersten Quartal sehr vorteilhaft. Im Bereich Erneuerbare Energien lag das Adjusted EBITDA aufgrund der gesunkenen Preise für die aus Erneuerbaren erzeugten Strommengen in der Direktvermarktung mit 282 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (292 Mio. €).
Die Bruttoinvestitionen des EnBW-Konzerns lagen in den ersten drei Monaten 2023 mit rund 749 Millionen Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (500 Mio. €). Dabei entfiel der größte Teil der Gesamtinvestitionen (75 Prozent) auf Wachstumsprojekte im Rahmen der Energiewende. Dies waren zum Beispiel der Ausbau der Transport- und Verteilnetze, die Entwicklung des Offshore-Windparks He Dreiht in der deutschen Nordsee, die Fuel-Switch-Projekte zur Umstellung von Kohle auf Gasbefeuerung bei drei Kraftwerken in Baden-Württemberg sowie der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität.

Quelle:EnBw
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Highländer49:

EnBW

 
12.05.23 14:31
EnBW rechnet nach deutlichem Aufwind mit abflauender Entwicklung
https://www.ariva.de/news/...net-nach-deutlichem-aufwind-mit-10677906
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MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
06.07.23 23:54
DE0005220008 - ENBW 31927138
Wasserstoff soll Baden-Württemberg bei der Energiewende helfen. Wo es hier noch hakt, erklärt EnBW-Vorstand Dirk Güsewell im SWR-Interview.
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Highländer49:

ENBW

 
04.08.23 10:49
EnBW im ersten Halbjahr über den Erwartungen
Dank guter Entwicklungen bei nachhaltiger Erzeugungsinfrastruktur, thermischer Stromerzeugung und im Energiehandel liegt das operative Ergebnis der EnBW im ersten Halbjahr über den Erwartungen. Auf Basis vorläufiger Zahlen rechnet der Karlsruher Konzern nach Angaben vom Freitag mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres waren es 1,42 Milliarden Euro gewesen. Der Konzernüberschuss betrage nun 2,8 Milliarden Euro (VJ: 563,9 Mio Euro). Wie geplant solle der Bericht für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres am 11. August veröffentlicht werden.
Der drittgrößte Energieversorger Deutschlands bestätigte angesichts der Entwicklung die Jahresprognose, nach der das bereinigte operative Ergebnis zwischen 4,7 und 5,2 Milliarden Euro liegen soll. Allerdings erwartet EnBW nun, das obere Ende zu erreichen. "Die Erträge sollen wesentlich für Investitionen in die beschleunigte Umsetzung der Energiewende eingesetzt werden", hieß es. Negative Auswirkungen auf die Zwischenbilanz gab es den Angaben zufolge etwa beim Gasvertrieb.

EnBW ist seit 2011 größtenteils im Besitz der öffentlichen Hand. Der Konzern versorgt rund 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden.


Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

EnBW

 
31.08.23 18:00
EnBW investiert mehr Geld in Ladeinfrastruktur für E-Autos
Der Energiekonzern EnBW stockt für den Ausbau von Lademöglichkeiten für E-Autos die Investitionen im Bereich E-Mobilität auf rund 200 Millionen Euro pro Jahr auf.
https://www.ariva.de/news/...in-ladeinfrastruktur-fr-e-autos-10899701
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Highländer49:

EnBW

 
13.11.23 11:05
Das Neun-Monats-Ergebnis liegt über den Erwartungen
www.enbw.com/unternehmen/presse/...rgebnis-9-monate-2023.html

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Highländer49:

EnBW

 
16.11.23 20:57
EnBW will 1,5 Milliarden Euro für Klima-Projekte einsammeln
https://www.ariva.de/news/...ro-fr-klima-projekte-einsammeln-11057914
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Highländer49:

EnBW Energie Bad-Württemberg

 
27.03.24 11:23
EnBW sieht sich gut aufgestellt und erzielt außergewöhnlich hohes Ergebnis im Geschäftsjahr 2023
www.enbw.com/unternehmen/presse/...m-geschaeftsjahr-2023.html
Erfüllt das Ergebnis Eure Erwartungen?
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
09.08.24 10:56
Berichterstattung 6M 2024
www.enbw.com/investoren/veranstaltungen/...stattung/#_6m-2024
Wie schätzt Ihr die neuen Zahlen ein?
Antworten
ARIVA.DE:

Laden von E-Autos in Deutschland bleibt ...

 
30.09.24 15:10
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "EnBW Energie Baden-Württemberg AG" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Trotz des Ausbaus der Ladeinfrastruktur und wachsender Reichweite moderner Elektroautos bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen beim Laden von E-Fahrzeugen in Deutschland. Besonders Laternenparker und Vielfahrer sehen sich mit Problemen konfrontiert, die den Alltag der Elektromobilität erschweren.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Laden von E-Autos in Deutschland bleibt herausfordernd
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
26.03.25 10:36
EnBW-Geschäftsjahr 2024: Integrierte Aufstellung sichert gute Ergebnisse und hohe Investitionen in Erneuerbare und Netzausbau
www.enbw.com/presse/enbw-ergebnisse-2024.html
Wie ist Eure Meinung zu dem Ergebnis, seid Ihr zufrieden?
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
08.08.25 11:10
EnBW mit stabilem Ergebnis im ersten Halbjahr 2025
www.enbw.com/presse/...nvestitionen-erneuerbare-energien.html
Hat Euch das Ergebnis überzeugt?
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
25.03.26 10:54
EnBW investiert massiv in Versorgungssicherheit und erzielt gutes operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2025
www.enbw.com/investoren/...kationen/enbw-ergebnisse-2025.html
Wie ist Eure Meinung zu dem Ergebnis?
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
25.03.26 11:32
Der Energieversorger EnBW hat das vergangene Jahr mit Rekord-Investitionen in erneuerbare Energie und den Umbau der Energieinfrastruktur abgeschlossen. Trotz eines gesunkenen Gewinns sprach Vorstandschef Georg Stamatelopoulos von einem erfolgreichen Geschäftsjahr, in dem der Karlsruher Konzern wichtige Meilensteine erreicht habe. Er forderte zugleich Reformen etwa bei den Netzentgelten. "Am wichtigsten ist, dass ein gezielter und klar priorisierter Netzausbau einhergeht mit dem Ausbau der Erneuerbaren", sagte Stamatelopoulos laut Mitteilung.
https://www.ariva.de/aktien/...gruene-energie-und-netzausbau-11950216
Antworten
Highländer49:

EnBW

 
09.07.26 15:58
Der Energieriese EnBW mischt im Geschäft mit Windkraft gut mit. Doch nun fordert der Konzernchef, die bisherigen Ausbauziele zurückzuschrauben. Für Wirtschaftsministerin Reiche findet er lobende Worte.
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...ce172bb531bf#ref=rss
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MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
14.07.26 13:47

EnBW unterzeichnet Vereinbarung über den Verkauf ihrer schwedischen Erneuerbaren-Plattform

(WK-intern) – Transaktion unterstützt die konsequente Ausrichtung auf strategische Kernaktivitäten

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Eurowind Energy A/S haben eine Vereinbarung über den Verkauf der schwedischen Wind- und Solaraktivitäten der EnBW unterzeichnet.

Mehr dazu in diesem Artikel

Antworten
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
14.07.26 13:49
DE0005220008 - ENBW 33811968
Um gegen künftige Hitzeperioden gewappnet zu sein, haben EnBW und Netze BW einen Klima-Check für ihre Infrastruktur entwickelt
Antworten
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
14.07.26 13:52

EnBW findet keinen Investor – Neukundengeschäft von Senec wird eingestellt

Die im Februar gestartete Investorensuche für den Leipziger Speicheranbieter hat EnBW ohne Erfolg erfolglos abgeschlossen. Als Konsequenz wird sich Senec künftig auf das Bestandskundengeschäft konzentrieren, der auch mit einem Stellenabbau einhergeht.

Sandra Enkhardt

14. Juli 2026

Näheres dazu in diesem Artikel.


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MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW

 
14.07.26 20:15

Ich sehe die Eigentümerstruktur von EnBW aus Sicht eines Privatanlegers eher kritisch.

Das Land Baden-Württemberg und die kommunal geprägte OEW halten jeweils rund 47 Prozent der Aktien. Zusammen kontrollieren sie damit etwa 94 Prozent des Unternehmens. Rechnet man weitere kommunale Aktionäre hinzu, befindet sich nahezu das gesamte Aktienkapital in öffentlicher oder kommunaler Hand.

Für EnBW als Unternehmen ist das zunächst ein Vorteil. Die Eigentümerstruktur ist stabil, ein feindlicher Kontrollwechsel praktisch ausgeschlossen, und der Konzern kann langfristig planen. Gerade bei einem systemrelevanten Energie- und Netzbetreiber ist das nicht unwichtig. Das Land und die beteiligten Landkreise dürften ein erhebliches Interesse daran haben, dass EnBW dauerhaft finanzierungsfähig bleibt.

Als Kleinaktionär profitiere ich davon aber nur eingeschränkt.

Mein erstes Problem ist der sehr geringe Streubesitz. Da fast alle Aktien von langfristig gebundenen öffentlichen Eigentümern gehalten werden, ist die Aktie nur sehr eingeschränkt handelbar. Die Börsenumsätze sind gering, die Geld-Brief-Spannen können breit sein, und schon kleinere Orders können den Kurs beeinflussen. Der Börsenkurs ist deshalb aus meiner Sicht weniger aussagekräftig als bei einer normal gehandelten Versorgeraktie.

Mein zweites Problem ist die faktische Bedeutungslosigkeit eines privaten Minderheitsaktionärs. Die beiden Hauptaktionäre können praktisch alle wesentlichen Entscheidungen kontrollieren. Als Privatanleger habe ich zwar formal dieselben Aktionärsrechte, wirtschaftlich und strategisch aber keinerlei Einfluss.

Hinzu kommt ein möglicher Interessenkonflikt. Das Land Baden-Württemberg und die kommunalen Eigentümer verfolgen nicht ausschließlich das Ziel, die Rendite der Aktionäre zu maximieren. Versorgungssicherheit, Netzausbau, regionale Arbeitsplätze, Klimapolitik und andere politische Ziele können im Zweifel wichtiger sein als eine hohe Eigenkapitalrendite oder eine steigende Dividende.

Das muss nicht bedeuten, dass EnBW schlecht geführt wird. Es bedeutet aber, dass meine Interessen als privater Aktionär nicht zwingend an erster Stelle stehen.

Auch der hohe Kapitalbedarf ist für mich ein kritischer Punkt. EnBW investiert enorme Summen in Netze, erneuerbare Energien, Kraftwerke und Infrastruktur. Solche Investitionen können langfristig sinnvoll sein, binden aber sehr viel Kapital. Die Kapitalerhöhung im Jahr 2025 hat gezeigt, dass bei EnBW grundsätzlich auch die Aktionäre zur Finanzierung herangezogen werden können. Wer bei künftigen Kapitalmaßnahmen nicht mitzieht oder seine Bezugsrechte nicht verwertet, riskiert eine Verwässerung.

Entscheidend ist für mich deshalb die Bewertung. Eine solche Eigentümerstruktur wäre für mich nicht automatisch ein Ausschlussgrund. Ich würde aber einen deutlichen Bewertungsabschlag verlangen.

Diesen Abschlag sehe ich derzeit nicht.

Die Aktie bietet mir weder eine außergewöhnlich hohe Dividendenrendite noch eine besonders günstige Gewinnbewertung. Gleichzeitig muss ich die Nachteile aus geringer Liquidität, fehlendem Einfluss, politisch geprägten Unternehmenszielen und hohem Kapitalbedarf akzeptieren.

Mein Fazit lautet daher:

Als Unternehmen erscheint mir EnBW durch die öffentliche Eigentümerstruktur stabil. Als Aktie wird EnBW dadurch für mich als Privatanleger aber eher unattraktiver.

Für Anleiheinvestoren kann dieselbe Eigentümerstruktur durchaus positiv sein, weil dort Stabilität und Kreditwürdigkeit im Vordergrund stehen. Als Aktionär benötige ich dagegen zusätzlich eine überzeugende Renditeperspektive und eine günstige Bewertung.

Beides reicht mir bei EnBW derzeit nicht aus. Deshalb sehe ich von einem Einstieg hier weiterhin ab und nehme die Aktie jetzt auch von der Watchlist. 

Antworten
MrTrillion3:

DE0005220008 - ENBW / Exkurs: SWD

 
18.07.26 01:43

Wie bin ich eigentlich auf die ENBW gekommen und warum ist mir die Anteilseigenerstruktur so wichtig? 

Das hat seine Wurzel im Rheinland. Die Stadtwerke Düsseldorf gehören drei Anteilseignern:
- EnBW Energie Baden-Württemberg AG: 54,95 %
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH: 25,05 %
- GEW Köln AG: 20,00 %

Nach der Liberalisierung des Strommarktes wollte EnBW außerhalb Baden-Württembergs wachsen. Düsseldorf war für EnBW ein strategischer Brückenkopf in Nordrhein-Westfalen. Mit den Stadtwerken Düsseldorf bekam der Konzern:
- Zugang zu rund 500.000 Strom-, Gas- und Fernwärmekunden,
- eines der größten deutschen Stadtwerke,
- einen Standort mitten im traditionellen RWE-Gebiet,
- eine Basis, um Großkunden und weitere Stadtwerke in NRW und den Benelux-Ländern zu gewinnen. Dafür war sogar ein gemeinsames Vertriebsunternehmen vorgesehen.

Gleichzeitig wollte die damalige Düsseldorfer Rathausmehrheit unter Oberbürgermeister Joachim Erwin Stadtwerkeanteile verkaufen und damit hohe Einnahmen erzielen. Ursprünglich sollte die städtische Mehrheit abgegeben werden. Ein Bürgerentscheid vom 20. Mai 2001 verhinderte das zunächst; 89 Prozent der Abstimmenden verlangten den Erhalt der städtischen Mehrheit. Deshalb konnten vorerst nur 29,9 Prozent an EnBW verkauft werden.

Doch bereits beim ersten Verkauf ließ sich die Stadt Verkaufsoptionen – sogenannte Put-Optionen – einräumen. Dadurch konnte Düsseldorf später weitere Aktien zu vorher festgelegten Bedingungen an EnBW abgeben. Als die Stadt 2005 eine solche Option zog, musste EnBW die zusätzliche Tranche praktisch übernehmen und wurde mit 54,95 Prozent Mehrheitseigentümer. Der spätere Mehrheitserwerb war also eine unmittelbare Folge des 2001 ausgehandelten Vertrags, trotz eindeutigem Bürgerentscheid. 

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 

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