Chicago - Berlin: Dollar und Euro im Vergleich


Thema
abonnieren
Beiträge: 62
Zugriffe: 4.141 / Heute: 2
Reinyboy:

Ein Halbierung eines Defizit von dieser Größe....

 
10.10.09 20:03
.... in 12 Monaten ist sensationell, ......

.......und belegt nur daß ein von US-Konsum-Enten getragener Aufschwung in weiter Ferne liegt.
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
Marlboromann:

Reinboy das funktioniert anders mit dem Defizit

3
10.10.09 21:37
vom der Leistungsbilanz.

Man geht nicht von der ganzen Summe aus, sondern ob ein Land Devisenreserven aufbaut (Überschuss der Leistungsbilanz) oder sich Geld leihen muss (Leistungsbilanzdefizit) um seine Ausgaben zu refinanzieren.
Wenn man unter 5% Defizit kommt, dann ist man schon kreditwürdig. Man geht davon aus das dieser Teil in Zukunft aufgefangen werden kann.

Hat man erstmal einen Überschuss in der Leistungsbilanz, dann steigt auch die Währung. Damit sinken dann die Zinsen, die Kreditwürdigkeit steigt. Der Staat kann mit dem Überschuss in die Infrastruktur investieren, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessert sich. Damit die Wirtschafts sich nun ansiedelt oder erweitert müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen, denn nur diese führen zu einem Ansiedeln oder Neugründung von Unternehmen und nicht die Zinslast. In den USA haben wir zusätzliche Konjunkturprogramme. Außerdem haben wir eine zweite industrielle Revolution (Ökotechnologien) und eine dritte industrielle Revolution in den USA welche aus der dortigen Gesundheitsreform (muss noch umgesetzt werden) entlastet für die Unternehmen wirken wird. Das alte Modell, in dem Unternehmen durch Anstieg der Produktivität Pensionkosten auffangen können werden, geht leider nicht auf, da mit einer alternden Gesellschaft die Schwerpunkte beim Konsum sich vom Auto auf z.B. Gesundheitshilfen ändern.

Die USA haben ihre Währung abgesenkt und damit haben sie den Wert ihrer Volkswirtschaft entnehmender Wohlfahrt den Dollarkurs angepasst. Mit diesen Konjunkturprogrammen werden sie wie der Phoenix aus der Asche aufsteigen. Getrieben vom Konsum, welche sich aus mal wieder ansteigenden Zugewinn an Wert aus Immobilien in die Taschen der US-Konsumenten ergibt, die dieses virtuelle neue Zusatzvermögen per Kredit ausgeben können.

Lang lebe Amerika! Lange lebe Amerika im sozialistischen kapitalisitischen Ziehamonikazyklis von Banken und Pensionsfonds.

Gruß Marlboromann
Antworten
Marlboromann:

Bestes Beispiel könnt ihr an den Lats sehen

 
10.10.09 21:59
Die Letten werden wohl bald ihre Währung abwerten müssen.
Das ist dann Verbunden mit Abschreibungen bei vielen schwedischen Banken, welche den Letten Kredite gewährt hatten. Denn mit der Eurobindung sanken die Zinsen für die lettischen Unternehmen und das Land wurde ein Inflationssünder. Inflation alleine ist aber auch nicht gut, da sie Vermögenswerte vernichtet. Das Resultat sehen wir gerade. Man sollte es gespannt verfolgen. Damit ist dann auch Bewiesen (mit dem Austritt aus dem Euro) das der Euro die wirtschaftlichen Selbstheilungskräfte (Steuerung) lähmt.
Antworten
Libuda:

Der Eurokurs wird sinken

 
20.10.09 14:16
www.n-tv.de/wirtschaft/...ist-Euro-zu-stark-article554322.html

Und dabei sollte Trichet auch die Ursache für den momentanen Kurs knallhart ansprechen: chinesische Währungsmanipulationen. Die Chinesen manipulieren mit riesigen Eurokäufen den Kurs nach unten. Das hat nichts mit der Diversifikation der Währungen zu tun, sondern sie verhindern dadurch, dass die Amis eine Aufwertung des Yuan gegenüber dem Dollar fordern.
Antworten
Libuda:

Eine ärmliche Darstellung in der FAZ

 
31.10.09 11:33
www.faz.net/s/...C3B8AFA19F320D3123F~ATpl~Ecommon~Scontent.htm

Renditedifferenzen und Risikoaspekte sind nur kurzfristig von Bedeutung und überlagern die mittelfristig wirkenden Zahlungsbilanzaspekte und diese kurzfristig und mittelfristig wirkenden Aspekte überlagen wiederum die langfristig ausschließlich dominierenden Kaufkraftparitäten.

Sowohl mittefristig als auch erst recht langfristig spricht alles für sinkende Eurokurse.

Mittelfristig wirkt die sehr schnelle Abnahme des Defizits der US-Leistungsbilanz. Noch nie in der Währungsgeschichte wurde ein im Verhältnis zum BIP so hohes Leistungsbilanzdefizit so schnell abgebaut.

Langfristig gesehen kehren Wechselkurse immer zur Kaufkraftparität zurück und überschießen dabei meist im Anpassungsprozess. Je nach Berechnungsweise (US-Warenkorb oder Europa-Warenkorb, alle Güter u. Dienstleistungen oder nur handelbare usw.) liegt die Kaufkraftparität momentan bei 1,10 bis 1,15.
Antworten
Libuda:

Ergänzung zum letzten Posting

 
31.10.09 11:40
Fall Ihr den FAZ-Artikel auch bei meinem zweiten Versuch nicht durchklicken könnt, müsst Ihr zum Lesen auf die Internetseite der FAZ gehen:

www.faz.net/s/...3B8AFA19F320D3123F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Libuda:

Obwohl die Grundaussage dieses Artikel richtig

 
02.11.09 23:10
sein könnte, strotzt er trotzdem vor Dummheit und Ahnungslosigkeit:

www.faz.net/s/...09A8F655437DA499C1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Lange Zeit habe ich, trotz Meinungsverschiedenheiten, den Wirtschaftsteil der FAZ fur den handwerklich am besten gemachten in Deutschland gehalten, aber auch dort scheinen jetzt die Emotionen von Verzockern angekommen zu sein - die Vorgänger haben sich vermutlich privat von dümmlichen Währungszockereien ferngehalten.

Ohne Verankerung in der Realität sind insbesondere die Aussagen zur Verschuldung des amerikanischen Staates. Denn der ist mehr als 10% (in Relation zum BIP) weniger verschuldet als der deutsche Staat mit seinen ca. 70%, der wiederum gegenüber weit weniger als die mehr als 100% in Belgien, Italien oder Japan ein wahrer Musterknabe ist. Und für die Amis kommt es im Gegensatz zu Großbritannien und vor allem den Deutschland noch sehr viel besser: Die Amis bekommen inzwischen mehr Geld von den Banken und für faule Wertpapiere zurück, als sie investiert haben. Das können die Deutsche nicht sagen, denn die Flasche Steinbrück dürfte jeden Deutschen, vom Säugling bis zum Kreis, um einen VW-Golf gebracht haben - und das alles nur, weil sein Opa oder Onkel die Deutsche Bank mitgegründet hat. Damit wird der Steinbrück die teuerste Flaschenpost seit Adam und Eva. Und damit das alles unter den Teppich gekehrt werden kann darf sein Steinbrücks Staatssekretär Asmussen, obwohl SPD-Mitglied, einen der größten Raubzüge beim deutschen Steuerzahler  und seinem neuen Chef Schäubele weiter vertuschen. Vermutlich hat das der Berater und Frühstückskollege von Frau Merkel, der Ackermann-Seppi, den man zum Ziegen-Melken zu Heidi auf die Alm schicken sollte, angeordnet.
Antworten
Libuda:

Gut erklärt

 
13.11.09 23:26
finance.yahoo.com/news/...ries&pos=4&asset=&ccode=
Antworten
Libuda:

Bärenfalle beim Euro past perfekt

 
16.11.09 19:01
Libuda:

Offensichtlich hat der Grüner

 
16.11.09 19:03
weiter oben bei Libuda mitgelesen, wenn er in seinem Artikel in meinem letzten Posting schreibt:

"Schulden werden immer in absoluten Zahlen betrachtet. Das ist grober Unfug! Die Nettoschulden der USA belaufen sich dabei auf kaum vorstellbare 7,6 Billionen US-Dollar. Das sind 7.600 Milliarden US-Dollar. Eine ganze Menge! Relativ gesehen jedoch weniger als in den meisten anderen Industrienationen. Die Verschuldung der USA beläuft sich derzeit auf rund 54 Prozent des dortigen Bruttoinlandsprodukts. In Deutschland beträgt diese Quote 74 Prozent, in Italien 98 Prozent und Japan weist schwindelerregende 165 Prozent auf. Die Schuldenquote der USA soll zwar im Laufe des Jahres 2010 in die Nähe der 60 Prozent-Marke ansteigen. Kein Drama. In Deutschland wird die Schuldenquote sogar Richtung 80 Prozent klettern. Auch kein echtes Drama. Deutschland hat nämlich im europäischen Vergleich sogar noch eine der eher geringeren Verschuldungsquoten. Für eine ausgesprochene Euro-Stärke spricht dies sicher nicht. Die Schwäche des britischen Pfunds kann auch nicht aus dem Grad der Verschuldung herrühren: In Großbritannien liegt die Quote sogar nur bei 55 Prozent."

Dass Euch der Vereinigte Weltuntergang zu diesem Thema ganz anderes erzählt, macht die Sache mit der Bärenfalle noch wahrscheinlicher.
Antworten
Libuda:

Da sollte man noch viel kräftiger auf den Tisch

 
29.11.09 13:03
hauen:

finance.yahoo.com/news/...ries&pos=4&asset=&ccode=

Denn die Chinesen kaufen momentan massiv Euro, nicht weil sie ihn für eine gute Anlage halten, sondern ihn nach oben zu treiben und Dollar nach unten, weil sie damit die Amis beruhigen.
Antworten
Libuda:

Warum der Eurokurs fallen

 
06.12.09 14:01
wird, zeigen auch die Diskussion um die Verlagerung der C-Klasse-Produktion:

"Der niedrige US-Dollar bereite allen Autobauern große Probleme. Das zeigeetwa der Vergleich des US-Preises des Einstiegsmodells der C-Klasse in USA mitdem deutschen Preis. So werde das C-Klasse- Einstiegsmodell in USA, C300 SportSedan, zum Verkaufspreis (ohne Steuern) von 33.600 US-Dollar angeboten. Beieinem Wechselkurs von 1,50 US-Dollar pro Euro koste das Fahrzeug umgerechnet22.400 Euro. In Deutschland stehe das gleiche Fahrzeug (vor Steuern) mit 31.425Euro­ also 9.025 Euro teurer in der Preisliste. “Damit bringt der importierteC-Klasse Mercedes in USA 29 Prozent weniger in die Kasse als in Deutschland.”Nach Dudenhöffers Einschätzung erzielt die C-Klasse in USA zwar noch leichtpositive Deckungsbeiträge, in einer Vollkostenrechnung fallen aber wegen desniedrigen Dollarkurses rote Zahlen an.

PRODUKTION IN USA BRINGT KOSTENVORTEILE

Bei einer Produktion in USA könnte der Kostennachteil nach DudenhöffersAuffassung gut halbiert werden. Der schwache US- Dollarkurs erlaube daher dieProduktionskosten in USA deutlich zu senken. Allein eine Arbeitsstunde ­ die inUSA derzeit mit 45 US-Dollar bezahlt wird, schlägt umgerechnet mit gerade mal 30Euro zu Buche. Eine Arbeitsstunde im Inland koste etwa 45 bis 50 Euro. DieUS-Produktion würde die Mercedes-Kosten derzeit um mehr als 400 Millionen Europro Jahr senken."
Antworten
Libuda:

Entnommen ist der Auszug im letzten

 
06.12.09 14:09
Posting der nachstehenden Quelle:

www.techfieber.de/motor/2009/11/30/...-usa-produzieren-lassen/

Interessant ist im letzten Posting vor allem die Aussage, dass die Arbeitsstunde in den USA derzeit mit 45 Dollar zu Buche schlägt und bei uns mit 45 bis 50 Euro.  Da liefe also auf einen "richtigen" Wechselkurs von etwa 1,00 hinaus. Bei einem Kurs von 1,50 ergibt sich hier also ein Kostenvorteil von etwa einem Drittel oder ca. 33%. Da dies durch Produktivitätsunterschiede nicht ausgeglichen wird, ist davon auszugehen, dass sich die Divergenzen auflösen.

Was das bedeutet, muss ich Euch nicht näher erklären. Selbst wenn man berücksichtigt, dass Daimler auch in Deutschland ein Vergleich zu anderen Unternehmen sehr hohes Lohnniveau hat, werden 1,50 keinen Bestand haben - ein Marsch in Richtung auf 1,15 - 1,20, der Kaufkraftparität ist unvermeidlich, was immer auch momentan an Abgesängen über den Dollar zu lesen ist.
Antworten
Libuda:

Auch wenn nur ein kleiner Teil der Wertschöpfung

 
04.01.10 15:27
in den USA stattfindet, so mindert das doch unaufhaltsam das Defizit der USA:

finance.yahoo.com/news/...ries&pos=4&asset=&ccode=
Antworten
Libuda:

Produziert wird auch hier nicht in den USA

 
04.01.10 15:44
aber trotzdem wird die Wertschöpfung (Entwicklung, Vetrieb, sonstige Systemkopfleistungen) überwiegend in den USA erfolgen.

finance.yahoo.com/tech-ticker/article/...-%241%2C000%3A-Report
Antworten
Libuda:

Wie blöd muss man inzwischen sein, um in der FAZ

 
04.01.10 22:33
über Wechselkurse Dünnplfiff abzulassen:

www.faz.net/s/...44927C0AC315B1C6CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Es spricht nicht gerade für die Chefredaktion des Wirtschaftsteils, dass sie einen Artikel zulässt, in dem über die beiden wichtigsten Gründe für Wechselkursveränderungen - nämlich die Kaufkraftparität und die Leistungsbilanzungleichwichte - auch nicht ein Wort steht.

Beschämend - mehr fällt einem dazu einfach nicht ein.
Antworten
Libuda:

Welche momentane Annahmen vieler Anleger

 
10.01.10 15:04
momentan nicht stimmen:

Herausstellen möchte ich hier vor allem die These einiger US-Banken, dass ein Überfluss an US-Staatsanleihen den Dollar schwächen und den Euro-Kurs nach oben treiben werde.

Zunächst sollte man einmal bei den Annahmen über die US-Staatsverschuldung sehr vorsichtig sein - sie ist ja allein schon durch die Rückzahlungen der Bankenhilfen dramatisch gesunken und die Bankenhilfsprogramme, die Bestandteil der geplanten Ausgaben waren, wurden gerade einmal nur zu Häflte abgerufen. Und die Rückzahlungen von Banken werden weitergehen und man wird erworbenes Vermögen verwerten können - denn ich kann mir schon vorstellen, dass man eines Tages aus dem Verkauf der 80% AIG z.B. 200 Milliarden erzielt. Hinzu kommt, dass man wegen der anziehenden Konjunktur einen Teil der Ausgabenprogramme stoppen wird, schwieriger wird das bei den Steuererleichterungen. Hinzu kommt ein dritter Faktor: Höheres als geplantes Wachstum wird die Steuerquellen stärker sprudeln lassen als gedacht - auch nach dem 2. Weltkrieg sind wegen dieses Faktors die Staatsschulden der USA schon einmal von weit über 100% auf 32% gesunken.
Antworten
Libuda:

Warum der Euro fallen wird, steht hier

 
20.01.10 13:44
finance.yahoo.com/news/...ries&pos=5&asset=&ccode=
Antworten
Libuda:

Und vor allem hier

 
23.01.10 22:01
www.economist.com/daily/chartgallery/....cfm?story_id=15210330
Antworten
Libuda:

obama-sets-ambitious-export-goal

 
01.02.10 19:26
finance.yahoo.com/banking-budgeting/...s-ambitious-export-goal
Antworten
Libuda:

So ambitiös ist eine Verdoppelung allerdings

 
01.02.10 19:33
auch nicht, wie das Wallstreet Journal meint, denn das erfordert gerade einmal knapp 15% jährliches Exportwachstum. Aber in 2010 werden die Amis allein schon ca. 20% schaffen.
Antworten
Libuda:

Ein sehr ausgewogener Artikel

 
12.02.10 16:47
der weitgehend das enthält, was Euch Libuda schon seit 1,60 erzählt:

www.faz.net/s/...7A86D00B5254862999~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
Antworten
Libuda:

Irren ist menschlich

 
20.02.10 14:20
www.myhn.de/index.php?option=com_myhn_statistics&Itemid=80

Aber dieser Mensch kommt mir besonders menschlich vor.
Antworten
Libuda:

Sorry

 
20.02.10 14:21
Anstelle der Adresse im letzten Posting, sollte diese Adresse stehen:

http://www.ariva.de/Zinswende_in_den_USA_c3286055
Antworten
Libuda:

Geht einmal auf alle Postings und lest nach

 
14.05.10 13:51
welche Journallien und welche ANALysten Euch vor einigen Monaten furchtbar verarscht haben.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--