scheint dort der Hausmeister oder Gärtner zu sein, denn er erzählt auch den Lesern das Märchen, dass es bei dem Eingriff der EZB um den Wechselkurs des Euros gegangen sei:
"Die Medizin wirkte - ein paar Stunden lang. Das Aufputschmittel in Form eines 750 Milliarden schweren Rettungspakets, das die EU-Staaten und der IWF übers Wochenende geschnürt hatten, brachte Bewegung in die Devisenmärkte. Am Montagmorgen schoss der Eurokurs deutlich über die Marke von 1,30 US-Dollar. Doch Aufputschmittel wirken eben nur kurzfristig.
Als die Börsen am Montagabend schlossen, stand der Kurs der Gemeinschaftswährung noch knapp übeer 1,27 Dollar - niedriger als Freitag zuvor. Und bereits am Donnerstag ware bei 1,25 wieder das bisherige Jahrestief erreicht."
Auch aus dieser Passage trieft Dummheit, Blödheit und ideologische Verbohrheit massenweise heraus. Absurd ist aber, dass mit dem Erfolg der Retttungsaktionen für Griechenland in Verbindung zu bringen. Denn diese Aktionen hatten nicht die Aufgabe den Euro zu stützen, was eher kontraproduktiv wäre, sondern die Verzinsung der von Griechenland offerierten Anleihen zu senken. Und das ist ein gigantischer Erfolg, denn der Zinssatz für griechische Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist von 18% auf 6,5% gefallen - und zwar innerhalb eines Tages, was ein gigantischer Erfolg ist. und an diesem Erfolg hat sich nichts geändert, denn momentan liegt der Zins bei 6,75%.