Nvidia: 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr für Taiwan
Pascal Grunow
Pascal Grunow
Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
Der US-Chiphersteller Nvidia (Nvidia Aktie) will seine jährlichen Investitionen in Taiwan massiv ausweiten und künftig bis zu 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr in den Inselstaat lenken. Das kündigte CEO Jensen Huang bei der Vorstellung eines neuen Großcampus in Taipeh an.
Gleichzeitig enthüllte er auch den Namen des neuen Nvidia-Campus: "Constellation". Das Großprojekt soll im Technologiepark Beitou-Shilin im Norden Taipehs entstehen und Platz für rund 4.000 Mitarbeiter bieten.
"Taiwan ist das Epizentrum der KI-Revolution"
Huang fand bei seinem Auftritt deutliche Worte zur strategischen Bedeutung Taiwans. "Taiwan ist das Epizentrum der KI-Revolution", sagte der Nvidia-Chef vor Mitarbeitern, Partnern und Vertretern der Stadtregierung. "Hier entstehen die Chips, hier erfolgt das Packaging, hier werden die Systeme gebaut und hier wurden KI-Supercomputer entwickelt."
Noch vor wenigen Jahren habe das Unternehmen jährlich lediglich 10 bis 15 Milliarden US-Dollar in Taiwan ausgegeben. Inzwischen liege das Volumen bereits bei rund 100 Milliarden US-Dollar – mit dem Ziel, diese Summe auf 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr auszubauen.
Neue Mega-Zentrale soll bis 2030 fertig werden
Nach Angaben von Huang soll noch in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen. Die vollständige Inbetriebnahme des neuen Headquarters ist für das Jahr 2030 vorgesehen. Der Komplex orientiert sich architektonisch an der Nvidia-Zentrale im kalifornischen Santa Clara und soll neben Forschungseinrichtungen auch Entwicklungs- und Infrastrukturteams beherbergen.
Mit dem neuen Standort rückt Nvidia näher an TSMC heran, den wichtigsten Chipfertiger des Konzerns. Die Nähe dürfte die Zusammenarbeit beschleunigen, Lieferketten effizienter machen und die Entwicklung neuer KI-Chips vereinfachen.
"Physical AI" soll nächste Wachstumswelle auslösen
Huang nutzte die Bühne in Taipeh zudem, um einen Ausblick auf die nächste Entwicklungsphase der künstlichen Intelligenz zu geben. Nach dem aktuellen Boom rund um generative und agentische KI rücke nun "Physical AI" in den Fokus.
Darunter versteht man Nvidia KI-Systeme, die direkt mit physischen Prozessen und Maschinen interagieren – etwa in Fabriken, Robotiksystemen oder autonomen Produktionsanlagen.
"Physical AI wird die Fertigungsindustrie transformieren", sagte Huang. Besonders taiwanische Partnerunternehmen sollen dabei von Nvidias Technologien profitieren.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB563K9
, DE000NB6B0E0
, DE000NB6KX09
, DE000NB6MDM2
, DE000NB6NVV3
, DE000NB6QQ51
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.