Aktien Frankfurt Ausblick: Deutlich schwächer - Schwache Vorgaben aus den USA
FRANKFURT (dpa-AFX) -
An der Frankfurter Börse wird der DAX am Mittwoch nach negativen Vorgaben aus den USA und Japan deutlich schwächer eröffnen. Gegen 8.05 Uhr berechnete die Citibank den deutschen Leitindex zum Start mit 4.287,00 Zählern, die Deutsche Bank mit 4.286 und die Commerzbank mit 4.290 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 0,69 Prozent auf 4.323,21 Punkte verloren.
In den USA hatten ein schwacher Dollar und ein steigender Ölpreis die Stimmung getrübt. Der Dow Jones sank 1,61 Prozent auf 10.611,20 Punkte und lag damit sehr nahe am Tagestief, der Composite-Index gab 1,37 Prozent auf 2.030,32 Punkte nach. In Japan schloss der Leitindex ebenfalls im Minus.
Metro-Aktien werden in den Fokus rücken. Trotz eines Rekordumsatzes von 56,4 Milliarden Euro wird der Konzern die Dividende für 2004 laut einem Pressebericht nicht erhöhen. Wie die "Berliner Zeitung" (Mittwoch) aus Finanzkreisen erfuhr, soll die Ausschüttung wie im Vorjahr 1,02 Euro je Anteilsschein betragen. Händler gehen von geringen Auswirkungen auf die Aktie aus, der Markt habe eine Dividende von 1,03 bis 1,04 Euro erwartet.
Nach einem negativen Analystenkommentar dürften Postbank-Aktien schwächer eröffnen. Die Deutsche Bank hat das Papier von "Buy" auf "Hold" gesenkt.
Linde-Aktien werden ebenfalls das Interesse auf sich ziehen. Der Konzern will gemeinsam mit Autoherstellern und der Mineralölindustrie ein Netz von Wasserstoff-Tankstellen entlang deutscher Autobahnen aufbauen. "Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur für den Verkehr ist überraschenderweise relativ günstig", sagte Vorstandschef Wolfgang Reitzle der Zeitung "Die Welt" (Mittwoch).
Stärkere Konkurrenz könnte Lufthansa-Aktien belasten. Die Billigfluggesellschaft Germanwings will im Sommer 2005 ihre dritte Basis nach Köln/Bonn und Stuttgart am Berliner Flughafen Schönefeld einrichten. Entsprechende Pläne bestätigte Germanwings-Geschäftsführer Joachim Klein dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).
Nach der Vorlage von Zahlen dürften Papiere des Chipherstellers Dialog Semiconductor im TecDAX unter Druck geraten. Die Zahlen seien insgesamt gesehen nicht gut, allerdings hätten die Papiere wegen einer Gewinnwarnung bereits im Dezember deutlich verloren.
Gruß Moya 













