Bad Bank: Allmählich wird es lächerlich


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Marlboromann:

Bad Bank: Allmählich wird es lächerlich

4
23.01.09 15:38

Beamte sind die Träger der Nation. Keiner ist Träger als sie.

Das Thema Bad Bank wird nicht zu verhindern sein.

Anscheinend hat die WestLB keine Lust mehr auf die Peffersäcke zu warten und hat schon ihre eigene Bad Bank gegründet.

Mein Lösungsvorschlag, mit einer Bankenbeteiligung an der Lösung:

Einfach das Modell von GB kopieren. Am besten der Staat versichert gegen eine Gebühr von veilleicht 5% die toxischen Papiere auf ihre aktuellen Werte. Dann können damit keine Verluste mehr eingefahren werden und der Staat muß nicht gleich Milliarden in den Sand setzten, sondern nur bei Bedarf einspringen. Es hätte auch den Vorteil das wir alle wüssten welche Risiken aus den Banken genommen wären und das die jetzt schon staatlich garantierten Bankanleihen schneller zur Refanienanzierung veräußert werden.

Besser jetzt, bevor uns noch die Osterweitungskredite um die Ohren fliegen. Aber nein! Man taktiert wegen der anstehenden Bundestagswahl dabei sind SPD wie CDU nicht tragfähig, denn:

- wählt man die CDU mti Schäuble, dann wählt man den Überwachungsstaat, und

- wählt man die SPD, dann wählt man die aktuell unfähigste Partei Deutschlands der jedes Mittel recht ist um an die Macht zukommen und der der Wähler egal ist.

Auch die USA könnten ihren Hintern mal in Bewegung setzten, wenn Obama denn das Land retten will. Aber was höre ich im Radio für einen Bericht. Die reden über Obamas Blackberry. Was für eine scheiß Schleichwerbung und außerdem kümmert euch mal um die richtigen Probleme.

 

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watergate:

hier isser jetzt

 
24.01.09 23:05
rechts neben ihm steht der sack mit den goldmünzen . . .  den behält er aber für sich ;-)
Bad Bank: Allmählich wird es lächerlich 212517
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watergate:

es ist

 
24.01.09 23:16
lächerlich.
wer meint, dass es nicht lächerlich ist, darf sich in seiner freiheit auch für ein anderes wort entscheiden. es sollte jedoch eines der folgenden sein ;-)

absurd,
albern,
blamieren,
gering,
geringfügig,
grotesk,
kindisch,
komisch, lachhaft, läppisch, närrisch, spaßig,
töricht, ulkig, verrückt, wenig, winzigalbern, ridikül
absurd, albern, befremdend, blöd, blödsinnig, geringfügig, grotesk,
kindisch, klein, läppisch, leicht, makaber, närrisch,
neckisch, sinnlos, töricht, unbedeutend, unsinnig, verrückt, wenig, widersinnig, würdelos
abgenutzt, albern, arm, armselig, bedauernswert, dünn,
eitel, elend, erbärmlich, heruntergekommen, Jacke wie Hose,
jämmerlich, kläglich, kümmerlich, leer, lächerlich, mager,
miserabel, nicht erwähnenswert, heiter, komisch,
lachhaft, lächerlich, spaßig, toll
amüsant, burlesk, drollig, gediegen, gelungen,
grotesk, komisch, kostbar, kurzweilig, köstlich, launig, lächerlich, neckisch, niedlich, originell, possierlich, putzig, schalkhaft, witzig
abenteuerlich, absonderlich, absurd, albern, barock,
bizarr, burlesk, exzentrisch, fantastisch, grotesk,
komisch, kurios, linkisch, lächerlich, putzig, schrullig, seltsam, sonderbar, täppisch
abgeschmackt, abscheulich, affektiert, befremdend,
exaltiert, fantastisch, garstig, geschmacklos, grotesk,
kurios, lächerlich, närrisch, schlimm, seltsam, sonderbar,
stillos, übel, überladen, übertrieben
abgeschmackt, hirnlos, lächerlich, unfassbar, unverdaut
ausgeschlossen, lächerlich
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watergate:

eine oder mehrere bad banks zu

 
25.01.09 09:01
gründen, steht garnicht zur debatte. wir haben doch schon unendlich viele bad banks: alle landesbanken, coba, db, citigroup, boa und und und . . .  eben noch die andere 1000 banken. wer braucht da auch nur noch eine einzige bad bank!?

die diskussion impliziert zudem, dass die derzeigen banken weder bad noch dafür verantwortlich sind, dass es derzeit so bad aussieht. diese sprachliche umkehrung vom tatsächlichen sollte als wort des jahres ein klarer kandidat sein. die bosheit und ignoranz, die da noch bei den alten "peanuts" verbleibt, ist geradezu lächerlich aber auch damals bereits symptomatisch und zugleich wegweisend. leider.
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Marlboromann:

Egal ob eine oder viele bad Banken

 
25.01.09 09:17
das ändert nichts im geringsten an der Summer der tosischen Werte die ausgelagert werden sollen.

Ich nenne das ,,cheat talking". Die reden um den heißen Brei, ohne was an der Sache zu ändern.
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watergate:

auslagerung ja

3
25.01.09 09:33
aber eben, wie du schon anführst, in einer form zu einem ERHEBLICHEN druck auf jede bank führt. denn ansonsten lachen sich alle banker kaputt, denn sie würden jedweder verantwortung enthoben! da möchte man doch schon fast laut intonieren: Freiheit für Zumwinkel!
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melbacher:

Bad Bank haben wir doch schon

 
25.01.09 09:53
Der Staat ist die Badbank und der Steuerzahler der Badbluter.
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zyklonxxl:

@all

2
25.01.09 09:59
warum übernimmt der staat nicht für ca. 12 milliarden euro den gesamten verbleibenden privatbankensektor. alle ausstehenden bankaktien der ehemals großen vier, pbk, db, coba und dreba abzüglich der bereits gehaltenen beteiligung bei pbk, db und coba. damit wären alle spatzen gefangen und man bräuchte nicht mehr mit bad bank liebäugeln. danach wird abgewartet wie sich die toxischen assets entwickeln. im jahre 2012 werden dann die aktienpakete auf jeden einzelnen steuerbürger pro kopf wieder zurück verteilt. somit hätten alle steuerbürger erstmal die risiken mit zu tragen, würden aber später in form gehaltener aktienbeteiligung daran partizipieren. bis dahin könnten die geschäftsmodelle so ausgerichtet sein, dass nicht mehr rendite über alles sondern der mensch als mitarbeiter, als auch der aktionär im vordergrund jeder unternehmerischen entscheidung steht.
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Caroline2008:

Prof. Gerke sieht es auch so

 
25.01.09 10:09
Die Banken sollen nun mal selber mit ihrem Scheiss klarkommen. Kann nicht sein, dass sich einer hinstellt und mit seinen Eigenkapitalrenditen protzt und sich alle fette Boni genehmigen und im umgedrehten Falle der Steuerzahler dran ist ...... Die Banken finden auch andere Lösungen, sofern sie wissen, dass sie vom Steuerzahler definitiv nichts bekommen! Sofern es wirklich nicht anders geht, Vollverstaatlichung mit nachträglicher Vollhaftung aller Manager!

Gut, dass es noch Leute wie Gerke gibt!
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alfa119:

...

2
25.01.09 10:17

wenn man einem spielsüchtigen frisches geld gibt, verzockt er es auch wieder! und wenn er sich therapieren lässt, sollte er danach net mehr spielen. dieses therapie sehe ich bei den banken nicht! hier wird nur gutes geld schlechtem hinterher geworfen.

jeder wusste, dass es eines tages so kommen wird und trotzdem schauen sich nun alle mit grossen augen an.

warum unterstützt man net die, die ihre kredite net mehr zahlen können? wäre da net allen geholfen?

ich hab so langsam das gefühl, dass die banken nun alles reinpacken was in den letzten 30 jahren schiefgelaufen ist. 

ein ackermann darf hier lächend mit nem victoryzeichen rumrennen, wo es auf der anderen seite genau solche manager sind, die uns in den ruin getrieben haben. hier werden plötzlich mit mrd nur so um sich geschlagen, dass es einem schwindlich wird. man kann aus meiner sicht mal um paar mio falsch liegen,  aber die ständig neuen mrd löcher sind für mich nicht mehr erklärbar!

platt machen diese zockerbuden und deren manager dafür haftbar machen.

wie gesagt, dass die noch grinsend durch die strassen tappen ist für mich das eigentlich frustrierende.

 

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Caroline2008:

alfa 119

 
25.01.09 10:32
Recht haste! "Platt machen diese zockerbuden und deren manager dafür haftbar machen."
Warum sollte das nicht alles Staateigentum werden und die Manager für Jahre rückwirkend zur Rechenschaft gezogen werden?  Den Banken jetzt noch die Gelegenheit geben, alles Faule der letzten 30 Jahre reinzupacken und es dem Steuerzahler aufzubrummen, wäre in der Tat das Letzte.
Entweder lösen die ihre Probleme nun selbst oder Vollverstaatlichung mit Vollhaftung! So geht das. Dem Steuerzahler den Müll zu geben und dann von Neuem sich von den Amis ablutschen zu lassen, das geht nicht!
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Dahinterscha.:

Weshalb sich Herr Öttinger pro einsetzt

 
25.01.09 10:55
Vehement hat Herr Öttinger für eine Bad-Bank gekämpft. Grund dürfte sein, daß er sowie der Freistaat Bayern zugesagt haben, das Management ihrer Landesbanken nicht leiden zu lassen und sie vor dem Schirm des Bundes zu bewahren. Denn dann müßten die Herren mit 500.000 EUR jährlich vorlieb nehmen. Das wollen Baden-Württemberg und Bayern ihnen nicht zumuten. Daher haben sie versprochen, Rettung durch das Land zu leisten. Aber das wird sehr teuer, und sie wissen noch nicht, wie sie es anstellen sollen. Da käme eine Bad-Bank gerade recht!
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alfa119:

der anfang vom ende

3
25.01.09 12:38

sicherlich stehen die banken unter einem etwas anderem stern, aber grundsätzlich ist so ein eingriff in die wirtschaft, der anfang vom ende der freien marktwirtschaft.

wenn mittelständige unternehmen, welche eine solide preispolitik betreiben keine aufträge bekommen, gehen sie den bach runter. big player zocken auf teufel komm raus, verteiben seriöse unternehmen vom markt, geiseln die politik mit steuertricks und am ende stellt sich heraus, dass alles nur betrug war/ist.

den ganzen mist abwickeln und nocheinmal von null anfangen. ich denke sowieso, dass man an der ein oder anderen stelle die uhren wieder etwas zurückdrehen muss.

das ganze finanz und immowesen müsste komplett auf den kopf gestellt und gründlich durchgesiebt werden.ich kann z.b. nur dann einen kredit vergeben, wenn ich ihn im ausfall auch decken kann. nun zeigt uns die bundesregierung, dass sie das system auch net verstanden hat. ich kann keinen rettungsschirm von 400mrd aufstellen, wenn ich weiss, dass ich den im ernstfall net bedienen kann. da hört man spitzenpolitiker im tv, dass das nur eine bürgschaft ist.

lol, na dann ist ja alles net so schlimm.  guten morgen!  mit was genau bürgen die da? mit dem steuerzahler? dann möchte ich auch gefragt werden.

vlt. dürften wichtige geschäftsfelder der gesellschaft garnet als aktiengesellschaften gehandelt werden.

sollten die gerüchte um allianz und db stimmen, dann reichen diese rettungschirme so oder so net aus. am ende zahlen es die kleinen und bekommen net einmal etwas davon. ...siehe die neuesten entwicklungen von lehmann. da bekommen versicherungen eine rückabwicklung,welches der steuerzahler zahlt und schaut auch noch in die röhre.

das nennt man dann freie marktwirtschaft im jahre 2009.

Antworten
watergate:

das problem

2
25.01.09 12:51
die banken kommen nicht alleine zurecht. die müssten alle in den konkurs. aber der staat kommt ohn banken nicht zurecht. und scheinbar sollen ein bankrotter staat in verbindung mit bankrotten banken besser zurechtkommen als ein bankrotter staat ohne banken. eigentlich die logische konsequenz. und tritt das problem zutage. huhn oder ei. aber egal. fakt ist, dass es offene rechnungen gibt und wir werden sie bezahlen. gesucht wird lediglich nur noch ein weg, der uns so gut täuscht, dass wir es säuerlich hinnehmen.
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Henry_is_back:

Neutrale geschichtliche Betrachtung

 
25.01.09 17:03
Früher hätte man die verantwortlichen Bankmanager wegen Hochverrats an die Wand gestellt. Heute hat aber der Staat keine Autorität mehr sondern das Kapital...
Antworten
watergate:

amüsant

 
25.01.09 17:14
früher war der staat eine autorität. die jugendlichen arbeitsamer und man hat sich noch ehrenvoll im duell gestellt :-DDD

der staat ist und war schon immer das organ des kapitals. an gegenteiligen beispielen wäre ich ausgesprochen interessiert. ebenso an ereignissen, bei denen banker in verantwortung des staates hingerichtet wurden.

bitte nur neutrale geschichtliche vorkommnisse anführen, auch wenn es schwer wird. allein schon aus dem grunde, dass geschichte NIE neutral ist.
Antworten
Henry_is_back:

neutrale

 
25.01.09 17:22
Neutrale Beispiele gibt es wirklich nicht.

So wie man in Deutschland vor 100 Jahren noch drauf war hätte man aber gut Prügel bezogen wenn man das Land derart in den Ruin gebracht hätte. Am besten vom guten alten Mop. Heute funktioniert aber auch gar nix mehr.

Bei uns in den US (meine Fam kommt von da) war man schon immer marktfanatisch und überliberal....
Antworten
watergate:

gelaassene reaktion auf kleine spitzen

 
25.01.09 17:33
mein kompliment henry. ohne augenzwinkern.

bei den römern haben sie früher die konstrukteure zur einweihung immer unter ihre eigenen brücken gestellt > die hatten also ein interesse am guten arbeiten.

im mittelalter würden die bäcker im käfig ertränkt, die zu kleine brötchen feil boten.

waren raue zeiten . . .

in island gibt es jetzt die light-variante - immerhin.

was interessant wär: wie du bei euch in US das disaster erlebst bzw. welche beobachtungen man machen kann.
Antworten
Henry_is_back:

was spitzen??

 
25.01.09 17:53
verstehe ich nicht, sorry...

also ich lebe jetzt in dritter generation in good old germany. meine Verwandten in den US haben schon einiges mitgemacht. Da viele in der Autobranche arbeiten ist die Stimmung natürlich derzeit etwas gedrückt. Viele fürchten jetzt ein landesweites Desaster so wie damals in Flint (Stadt die durch die Werksschließungen von GM zur Geisterstadt wurde).

Aber so ein wenig hat auch meine US-Verwandschaft die blinde Euphorie aller Amis. Momentan nennt man das Obama-Effekt =D
Antworten
E8DEF285:

powerman das kann ich dir sagen

 
25.01.09 18:18
den privaten banken verbieten geld zu schöpfen und der staat sollte sich voll reinhängen in ein riessen konjunkturprogramm. alles andere ist schmarn. Zins abschaffen !!!!!!!!!!!!!!!!!
dazu die bänker voll in die verantwortung nehmen. Banken auch schliessen, versicherungen neu regulieren, krankenkassen zusammenführen u.s.w. und ......
man es gibt doch genug zu tun
gruss E8
Antworten
E8DEF285:

und noch was für alle

 
25.01.09 18:23
auch wenn die insider sagen , na kopp-verlag - das sind doch spinner
lest einfach mal und ich meine lesen - den "Dollar Crash" - dann begreift der eine oder andere
was hier in der neuen welt gespielt wird und was für luschen wir sind in diesem spiel.
Nicht das ich auch gerne spiele -aber ich wollte immer sauber spielen -
gruss E8
Antworten
watergate:

bad bank - eine meinung

 
25.01.09 19:47
Verstaatlicht die Banken!
23.1.2009

Die bisherigen Maßnahmen zur Stabilisierung wirken nicht, eine "Bad Bank" birgt unkalkulierbare Risiken: Der Staat sollte wankende Finanzinstitute übernehmen. Kommentar
Die Deutsche Bank ruft nach einer "Bad Bank", wie andere auch. Eine Verstaatlichung wäre konsequenter

Die Deutsche Bank ruft nach einer "Bad Bank", wie andere auch. Eine Verstaatlichung wäre konsequenter

Es zeichnet sich immer deutlicher ab: Das Geld, das der Staat bisher aufgewendet hat, um die Banken zu retten, wird nicht reichen. In den Vereinigten Staaten gewinnt die Idee einer "Bad Bank", die den Finanzinstituten alle schlechten Wertpapiere abkaufen soll, deshalb an Bedeutung; auch in Deutschland wird der Ruf nach ihr immer lauter.

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wird sich freuen. Er würde sich schämen, Geld aus dem staatlichen Rettungsfonds anzunehmen, hat er schon vor Monaten öffentlich kundgetan – zugleich fordert er seit einiger Zeit eine "Bad Bank" fürs ganze System. Die Deutsche Bank bräuchte ihre Hilfe zwar nicht, betonte er erst jüngst vor Analysten und Journalisten. "Nach dem Risikoabbau, den wir vorgenommen haben, wüsste ich für die Deutsche Bank nicht, welche Papiere wir noch verkaufen könnten", sagte er.

Doch niemand kann heute sagen, welche versteckten Zeitbomben in den Bilanzen der Geldhäuser noch schlummern. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine "Bad Bank" eines Tages auch Ackermanns Haus von faulen Papieren befreien müsste, die immer stärker an Wert verlieren und stetig größere Löcher in die Bilanzen reißen. Wenn das ganze System seinen Müll bei einer "Bad Bank" ablädt, warum dann auch nicht der Branchenprimus? Für Ackermann wäre das eine bequeme Art der Gesichtswahrung.

Die Börsen

Viel besser wäre es da, die Banken gleich zu verstaatlichen. "Eine Bad Bank würde die Lasten der Banken direkt auf den Steuerzahler verlagern", sagt Wolfgang Gerke, emeritierter Bankprofessor der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Geldinstitute aber könnten fröhlich weiter wursteln, wie sie das bisher getan haben – weitere Krisen nicht ausgeschlossen.

Ein weiteres Problem: Niemand weiß, wie hoch die Lasten sind, die die Banken loswerden wollen. In der Krise werden auch Wertpapiere faul, die zuvor immer als solide Anlage galten – selbst Pfandbriefe wurden zuletzt mit Abschlägen gehandelt. Künftige Verluste sind erst recht nicht kalkulierbar, denn der Verfall der Preise setzt sich stetig weiter fort.

Wollte der Staat wirklich die Stabilität der Banken durch eine "Bad Bank" garantieren, müsste er jetzt schon zusagen, auch alle in Zukunft faul werdenden Papiere aufzukaufen. Die finanziellen Lasten für den Steuerzahler wären unabsehbar – und würden die Staatskassen womöglich an ihre Grenzen bringen. Im schlimmsten Fall wäre die "Bad Bank" ein Rettungsversuch, der den Retter selbst in die Tiefe zieht. Vertrauen in die Stabilität des Finanzsystems schafft eine solche Lösung sicher nicht.

Weil es aber auch keine Lösung ist, die Institute Pleite gehen zu lassen – das hat die Insolvenz von Lehman Brothers eindrucksvoll bewiesen –, muss der Staat konsequent handeln. Er sollte die wackelnden Banken verstaatlichen. Der Fall der Commerzbank zeigt, dass ihn das noch billiger käme, als stetig noch mehr Geld für Bürgschaften, anderweitige Garantien, Kapitalspritzen oder Teilverstaatlichungen aufzuwenden.

Die bisherigen Maßnahmen haben die maladen Banken nicht wieder gesunden lassen, sagt Willem Buiter, Professor an der London School of Economics und früher Mitglied im Entscheidungsgremium der Bank von England. Auch er plädiert für eine Verstaatlichung. Es mag politisch nicht korrekt sein, in einem marktwirtschaftlichen Land einen solch harten Schnitt zu fordern. Billiger und klüger als das bisherige Gewurstel wäre er allemal.
www.zeit.de/online/2009/05/banken-verstaatlichung
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watergate:

ddr-bankenabwicklung als modell

 
25.01.09 19:59
22.1.2009

Eine klassische "Bad Bank", die den Instituten auf einen Schlag die extrem risikoreichen Papiere (auch giftige Papiere genannt) abnimmt und so die Verluste sozialisiert, lehnt die große Koalition ab. Als mögliche Lösung wird dem Handelsblatt zufolge nun erwogen, auf das Instrument der Ausgleichsforderung zurückzugreifen. Dieses Mittel sei bereits bei der deutschen Einheit 1990 zur Sanierung der DDR-Banken eingesetzt worden, sagte der CDU-Haushälter Steffen Kampeter.

In Teilen der Bundesregierung würden aber auch diese Überlegungen sehr kritisch gesehen. Es könne nicht sein, dass der Staat den Banken alle Risiken abnehme, zitierte das Handelsblatt Stimmen aus dem Kanzleramt.

Bei dem diskutierten Modell übernimmt der Staat die Wertpapiere im Tausch gegen eine Ausgleichsforderung in Höhe ihres Wertes zum Bilanzstichtag. Der Staat müsste damit den Banken nicht sofort Liquidität zur Verfügung stellen. Bei Fälligkeit der Papiere würde der Staat für den Wertverlust einstehen, bekäme aber von den Banken über 40 bis 50 Jahre einen Teil der Gewinne. "Die Banken würden sofort entlastet. Sie würden aber über viele Jahre an der Finanzierung ihrer Problempapiere beteiligt", zitierte die Zeitung aus Regierungskreisen. Die wichtigsten Weichenstellungen für eine solche "Bad Bank Light", seien im Lenkungsausschuss des SoFFin bereits getroffen, hieß es laut dem Bericht aus diesem Gremium.
ganze artikel:
www.zeit.de/online/2009/05/banken-rettung-bund-handelsblatt
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Varta:

Abwrackprämie für Häuser statt Bad Banks

 
25.01.09 20:03
Oder etwas weniger krass: Keine weiteren Baugenehmigungen für Häuser in den USA mehr vergeben und die dadurch frei werdenden Kapazitäten der Bauwirtschaft auf den Straßenbau lenken. Die Straßen dort haben es ohnehin bitter nötig.

Folge: Die Hauspreise steigen, die "toxischen" Papiere bekommen wieder Wert - Banken gerettet. Und durch die sanierten Straßen kann man endlich schneller fahren, Speedlimits können entschärft werden und dann ist es auch naheliegend, sich wieder auf neue Autos zu besinnen - Automobilindustrie gerettet.
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Marlboromann:

Analyse GoldmanS. zu JPMorgan im Falle BadBank

 
29.01.09 16:57

 

ANALYSE: Goldman Sachs empfiehlt JPMorgan und Keycorp. im Fall einer Bad Bank

Dagegen sehen die deutschen Bankaktienaktionäre ziemlich alt aus.

Bad Bank: Allmählich wird es lächerlich 5373356

13:44 29.01.09

NEW YORK (dpa-AFX) - Goldman Sachs empfiehlt mit Blick auf die mögliche Gründung einer Bad Bank in den USA die Aktien von JPMorgan (Profil) und bei den Regionalbanken die von Keycorp.(Profil) zum Kauf. All jenen Investoren, die zum einen bei Banken nicht so stark untergewichtet sein und sich zum anderen mit vorsichtigem Blick absichern (hedgen) wollten, werde empfohlen, JPMorgan-Titel zu kaufen, hieß es in einer Studie am Donnerstag. Unter Regionalbank-Aktien seien Keycorp-Titel empfehlenswert.

Die Basis-Annahme von Goldman Sachs ist dennoch, dass die Banken-Werte ihren Boden noch nicht erreicht haben, solange das Wachstum der notleidenden Vermögenswerte nicht gebremst ist, wie es in der Studie hieß. Das bedeute, dass sich kurzfristige Kursrallys zu "ernsthaften Qualen" wandeln könnten. Dabei erinnerten die Analysten an die zweimonatige Rally der Bankaktien im vergangenen Sommer.

 
  <a href="http://ad.de.doubleclick.net/jump/P4574.ariva.de/noscript;tile=3;sz=300x250;wf=CAD;ord=1233244452.30194" target="_blank"><img src="http://ad.de.doubleclick.net/ad/P4574.ariva.de/noscript;tile=3;sz=300x250;wf=CAD;ord=1233244452.30194" border="0" alt="">      

Zu den genannten Werten urteilten die Experten: JPMorgan biete einen besseren Schutz vor Verlusten als U.S. Bancorp. Die BB&T (Profil) dagegen habe im Vergleich zur Keycorp. zwar eine höhere Ergebniskraft, aber diese Bank habe auch größere Probleme in Kredit-Belangen.

Insgesamt sollten Investoren bei Bankwerten beachten, dass diese Aktien unter anderem folgende Kriterien erfüllen sollten: Sie sollten über Vermögenswerte verfügen, die für Ankäufe der Regierung geeignet seien und auch über Kapital und Reserven verfügen./ck/dr

 

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Dahinterscha.:

Meridith Whitney von Oppenheimer sagt:

 
01.02.09 18:02
Bad bank idea is simply a "covert way to recapitalize banks by paying more for the assets than the market would" Mit anderen Worten meint auch sie "Sozialisierung".
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