TKMS geht steil, aber diese Aktie hat Anlegern einfach mehr zu bieten!
Max Gross
Max Gross
Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Die Anteile von TKMS starten sehr stark in die Woche, doch den höheren Mehrwert erhalten Anlegerinnen und Anleger beim Kauf von Huntington Ingalls Industries.
Für dich zusammengefasst:
TKMS erhält milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Kanada.
Angetrieben von Medienberichten, wonach TKMS einen milliardenschweren Auftrag zum Bau von insgesamt 12 U-Booten aus Kanada erhalten habe, legt die Aktie zum Wochenauftakt zweistellig zu und sorgt so für positive Impulse auch bei den anderen deutschen Rüstungswerten Hensoldt, Renk und Rheinmetall.
Noch steht das noch nicht allzu lange eigenständig an der Börse notierte Unternehmen jedoch Druck, seinen Anlegerinnen und Anlegern zu beweisen, einen starken Auftragsbestand tatsächlich auch in beschleunigtes Umsatz- und Gewinnwachstum transformieren zu können. Genau dabei ist Rheinmetall zuletzt auf Herausforderungen gestoßen, was zum Abwärtstrend der vergangenen Monate beigetragen.
... doch dieses Unternehmen bietet einen höheren Mehrwert
Ein Unternehmen, das den Beweis einer anhaltend starken Geschäftsentwicklung hingegen schon seit vielen Jahren erbringt, ist der Mitbewerber Huntington Ingalls Industries. Der US-Verteidigungskonzern ist einer der traditionsreichsten Werftengruppen und betreibt unter anderem Newport News Shipbuilding, wo neben Tarn-Fregatten der Zumwalt-Klasse auch Flugzeugträger der neuesten Generation hergestellt werden.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen innerhalb seiner "Mission Technologies"-Sparte unbemannte Waffensysteme, die Aufbereitung von Atommüll sowie Verteidigungs-KI, Sicherheits- und Logistiklösungen an. Das macht das Unternehmen zu einem vertikal integrierten Verteidigungsunternehmen im Marinebereich.
Attraktive Unternehmensbewertung und 2 Prozent Dividende
In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die im vergangenen Jahr sehr stark gelaufene Aktie wie der Rest mit einer hartnäckigen Korrektur zu kämpfen. Doch genau die hat die Unternehmensbewertung wieder sehr attraktiv gemacht – gerade im Vergleich zu TKMS. So ist HII für 2026 mit einem KGVe von 16,8 bewertet. Das entspricht dem langjährigen Mittel der Aktie und bietet gegenüber dem Rest der Branche einen Abschlag von 20 Prozent. TKMS hingegen wird mit einem KGVe von knapp 43 gehandelt.
Dieser Unterschied wäre zu rechtfertigen, wenn das Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis (PEG) von TKMS günstiger wäre, doch genau das ist nicht der Fall. Während das PEG von TKMS bei 2,2 für dieses und 1,4 für das kommende Jahr beträgt, liegt das PEG von HII bei 1,23. Das ist ein Wert fast 30 Prozent unter dem Branchendurchschnitt.
Besonders bemerkenswert ist die knapp zweistellige Cashflow-Rendite von HII, obwohl das Geschäft kapitalintensiv ist. Das zeigt die operative Exzellenz sowie die Skaleneffekte des Unternehmens. Die anhaltend hohen Mittelzuflüsse erlauben außerdem die Auszahlung einer Dividende von etwa 2 Prozent (TKMS ~1,0 Prozent) und die gleichzeitige Reduzierung von Schulden, wodurch das Unternehmen finanziell gut aufgestellt ist.
Aktie nach Korrektur mit Chancen auf Trendwende
Die Aktie kommt aus einer mehrere Monate an dauernden Korrektur und hat diese noch nicht hinter sich gelassen. Im Bereich von 275 US-Dollar ist es jedoch unterstützt von bullishen Divergenzen in den technischen Indikatoren zu einer Bodenbildung gekommen. Erste Kursgewinne folgten bereits.
Damit wird eine Trendwende immer wahrscheinlicher, denn der RSI hat den überverkauften Bereich bereits verlassen und baut Stärke auf, während der MACD über seine Signallinie klettern konnte und damit einen an Momentum verlierenden Abwärtstrend anzeigt. Das genügt nach längeren Talfahren oft schon für einer dauerhafte Gegenbewegung.
In den gleitenden Durchschnitten liegt mit einem Death Cross zwar ein Verkaufssignal vor, doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Aktie dieses dank der bullishen Divergenzen neutralisieren kann. Für prozyklische Kaufsignale würden unterdessen das Überwinden der 50-Tage- sowie der Abwärtstrendlinie sorgen. Oberhalb des Widerstandsbereichs zwischen 350 und 360 US-Dollar dürfte der Knoten dann platzen.
Fazit: Ein stimmiges und aussichtsreiches Gesamtpaket
Die Aktie von TKMS steht zum Wochenauftakt unter starker Beobachtung und verzeichnet satte Kursgewinne. Das ist angesichts des Milliardenauftrags aus Kanada verständlich. Das für Anlegerinnen und Anleger deutlich attraktivere Gesamtpaket hat jedoch der US-amerikanische Mitbewerber Huntington Ingalls Industries zu bieten.
Zwar handelt das Papier noch in einem Abwärtstrend, doch Anzeichen für eine Trendwende liegen bereits vor. Unterdessen ist die Aktie deutlich günstiger bewertet als TKMS und bietet Bewertungsvielfache unter dem Branchendurchschnitt, was Raum für eine Aufholjagd bietet. Preisbewusste Investoren greifen lieber hier anstatt bei TKMS zu.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB091Y2 , DE000NB62QV8 , DE000NB622R8 , DE000NB6LEJ8 , DE000NB6S0S1 , DE000NB60A66 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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