Schott Pharma: Deutsche Bank sieht Trendwende: Hochstufung auf "Buy"
Julian Schick
Julian Schick
Julian Schick schreibt seit 2020 über die Themen, die Anleger bewegen – mit einem besonderen Fokus auf Aktienanalysen, Dividendenstrategien und ETFs. Der ausgebildete Journalist absolvierte die Kölner Journalistenschule und sammelte Erfahrungen unter anderem beim Handelsblatt, der Financial Times Deutschland sowie Euronews und WDR5. Für Ariva bringt er fundiertes Marktwissen und einen klaren Blick für das Wesentliche mit.
Deutsche Bank stuft Schott Pharma auf "Buy" hoch und hebt das Kursziel auf 22 Euro an. Analyst Friedrichs sieht den operativen Tiefpunkt als überwunden und erwartet Rückenwind in der zweiten Geschäftsjahreshälfte.
Für dich zusammengefasst:
Deutsche Bank hat Schott Pharma auf "Buy" hochgestuft.
Die Aktie wurde auf ein Kursziel von 22 Euro angehoben.
Im ersten Halbjahr 2026 wuchs der Umsatz um 2,3 Prozent.
Nach einem mehrjährigen Kursverfall sieht die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) bei Schott Pharma die Trendwende eingeleitet. Analyst Falko Friedrichs hat die Aktie von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 16 auf 22 Euro angehoben – ein Niveau, das zuletzt im Herbst vergangenen Jahres erreicht wurde.
Hintergrund der Neubewertung ist die Einschätzung, dass der operative Tiefpunkt überwunden ist. Im ersten Halbjahr 2026 legte Schott solide, wenn auch nicht glänzende Zahlen vor: Der Umsatz kletterte währungsbereinigt um 2,3 Prozent auf 488,1 Millionen Euro, das EBITDA erreichte 129,8 Millionen Euro bei einer Marge von 26,6 Prozent – kaum verändert gegenüber den 27,0 Prozent des Vorjahreszeitraums.
Die Jahresziele bestätigte das Unternehmen: Für das Geschäftsjahr 2026 peilt der Hersteller von Verpackungs- und Verabreichungssystemen für injizierbare Medikamente ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent sowie eine EBITDA-Marge von rund 27 Prozent an.
Friedrichs erwartet, dass im dritten und vierten Quartal das Wachstum spürbar anzieht und die Margen steigen. Damit dürfte laut seiner Prognose zumindest die Mitte der eigenen Zielbandbreite für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 erreichbar sein. Ab 2027 rechnet er damit, dass Schott Pharma wieder im Einklang mit den mittelfristigen Unternehmenszielen operiert.
Der Kursverfall war zuletzt drastisch: Im März markierte die Aktie bei 12,62 Euro ein Rekordtief – ein Absturz vom Allzeithoch von 43,40 Euro Anfang 2024. Maßgeblich dazu beigetragen hatte ein schwacher Ausblick im Dezember, der den Kurs erneut schwer belastet hatte. Auf dieses Aufholpotenzial setzt die Deutsche Bank nun.
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