Schott Pharma AG

Aktie
14,92 €
-0,28 €
-1,84%
24.04.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
2,24 Mrd. €
Streubesitz
0,26%
KGV
28,25
Dividende
0,16 EUR
Dividendenrendite
1,09%
Nachhaltigkeits-Score
57 %
Schott Pharma Aktie Chart

Schott Pharma Unternehmensbeschreibung

Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas- und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft ist mehrheitlich im Technologiekonzern Schott AG verankert, operiert jedoch als eigenständige börsennotierte Einheit und nutzt dessen Material- und Prozesskompetenz als technologischen Hebel.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, zum Transport und zur Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und personalisierte Therapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei Pharmaunternehmen
  • enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • technologische Spezialisierung auf komplexe, anspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsorientierten Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Anbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Der Vorstand setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten des Schott-Konzerns, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Ausrichtung auf regulierte Spezialsegmente statt volumentriebene Standardprodukte
Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die auf Stabilität und Planungssicherheit ausgerichtet ist.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die breitere Versorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Marktteilnehmer ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich kann die Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit Werkstoffkompetenz und Industrieerfahrung die Innovationskraft und Glaubwürdigkeit gegenüber Pharmakunden stützen.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Marktteilnehmer sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber größeren Kunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem Bereich können Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Aktienstruktur einer KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Marktteilnehmer mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 15,20 €
Gehandelte Stücke 96.437
Tagesvolumen Vortag 1.440.099 €
Tagestief 14,66 €
Tageshoch 15,22 €
52W-Tief 12,62 €
52W-Hoch 30,25 €
Jahrestief 12,62 €
Jahreshoch 16,58 €

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Schott Pharma Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Schott Pharma AG hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem führenden Biopharma-Unternehmen bekannt gegeben, um Innovative Lösungen im Bereich der Medikamentenverpackungen zu entwickeln.
  • Das Unternehmen hat eine positive Umsatzprognose für das kommende Quartal veröffentlicht, was auf eine steigende Nachfrage nach seinen Produkten hinweist.
  • Eine neue Produktionslinie wurde in Betrieb genommen, die die Effizienz steigern soll und gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert.
  • Analysten loben die Innovationskraft von Schott Pharma und erwarten eine positive Marktreaktion auf die neuen Entwicklungen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Schott Pharma Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion dreht sich um fundamental positive Signale wie bestätigte Prognosen und bessere Zahlen, einen Kursanstieg auf rund 15–16 € sowie Vergleiche mit Konkurrent Gerresheimer, wobei einige Teilnehmer Hoffnungen auf weitere Bewegung bis 20 € äußern.
  • Gleichzeitig wird auf geringe Liquidität, große Einzelorders und die Frage nach der Herkunft von Aktien hingewiesen; Insiderkäufe werden zwar gemeldet, aber von manchen als unzureichend oder unglaubwürdig kommentiert.
  • Stark vertreten sind zudem kritische Stimmen zum IPO und zur Investor‑Relations‑Arbeit mit Forderungen nach Personalwechsel, Frustration bis hin zu Verkaufsabsichten und konträren Kurszielen von etwa 10–12 € gegenüber optimistischeren Einschätzungen.
Hinweis
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Schott Pharma Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie 1,01 €
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) 28,25
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

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Faktor-Zertifikate 22
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 2 Jahre
Ausschüttungs- 18% (auf den Gewinn/FFO)
quote 220,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 12,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
04.02.2026 0,18 €
05.02.2025 0,16 €
15.03.2024 0,15 €
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Schott Pharma Termine

13.05.2026 Halbjahresbericht (H1 2026)
12.08.2026 Quartalsmitteilung (Q3 2026)
10.12.2026 Veröffentlichung Geschäftsbericht (GJ 2026)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Schott Pharma Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
19,28 € 14,74 € 30,80%

Schott Pharma Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 14,74 -1,73%
15,00 € 24.04.26
Frankfurt 15,00 -1,19%
15,18 € 24.04.26
Hamburg 15,12 -0,40%
15,18 € 24.04.26
Hannover 15,12 -0,40%
15,18 € 24.04.26
München 15,26 -0,39%
15,32 € 24.04.26
Stuttgart 14,82 -1,98%
15,12 € 24.04.26
Xetra 14,92 -1,84%
15,20 € 24.04.26
L&S RT 14,96 0 %
14,96 € 13:04
Wien 14,88 -1,98%
15,18 € 24.04.26
Tradegate 14,76 -3,40%
15,28 € 24.04.26
Quotrix 14,84 -2,11%
15,16 € 24.04.26
Gettex 14,90 -2,36%
15,26 € 24.04.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
24.04.26 14,92 1,44 M
23.04.26 15,20 1,44 M
22.04.26 15,30 1,01 M
21.04.26 15,42 1,17 M
20.04.26 15,40 1,57 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 15,62 € -4,48%
1 Monat 13,30 € +12,18%
6 Monate 20,00 € -25,40%
1 Jahr 23,60 € -36,78%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Schott Pharma

Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas- und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft ist mehrheitlich im Technologiekonzern Schott AG verankert, operiert jedoch als eigenständige börsennotierte Einheit und nutzt dessen Material- und Prozesskompetenz als technologischen Hebel.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, zum Transport und zur Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und personalisierte Therapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei Pharmaunternehmen
  • enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • technologische Spezialisierung auf komplexe, anspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsorientierten Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Anbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Der Vorstand setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten des Schott-Konzerns, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Ausrichtung auf regulierte Spezialsegmente statt volumentriebene Standardprodukte
Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die auf Stabilität und Planungssicherheit ausgerichtet ist.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die breitere Versorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Marktteilnehmer ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich kann die Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit Werkstoffkompetenz und Industrieerfahrung die Innovationskraft und Glaubwürdigkeit gegenüber Pharmakunden stützen.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Marktteilnehmer sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber größeren Kunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem Bereich können Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Aktienstruktur einer KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Marktteilnehmer mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann.
Stand: April 2026
Hinweis

Schott Pharma Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Schott Pharma Kursziel 2026

  • Die Schott Pharma Kurs Performance für 2026 liegt bei -1,19%. Die Performance der Benchmark SDAX (Performance) liegt bei +3,22%. Underperformance: Die Schott Pharma Kurs Performance ist um -4,41 Prozentpunkte niedriger als die Performance des SDAX (Performance).
  • 5 Analysten haben die Schott Pharma Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 19,28 €. Das Kursziel ist somit um 30,80% höher als der aktuelle Kurs der Schott Pharma Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 25,90 (+75,71% ggü. dem aktuellen Schott Pharma Kurs); das niedrigste bei 15,00 (+1,76% ggü. dem aktuellen Schott Pharma Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 5 Analysten haben Schott Pharma eingestuft: 2 Analysten empfehlen Schott Pharma zum Kauf, 3 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Schott Pharma Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 30,80%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Schott Pharma Aktie zum Halten.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 2,24 Mrd. €
Aktienanzahl 150,61 Mio.
Streubesitz 0,26%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+99,74% Weitere
+0,26% Streubesitz

Community-Beiträge zu Schott Pharma

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Avatar des Verfassers
moneywork4me
Ist das der erwartete Befreiungsschlag?
Ü15
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kitti
Wenig Handel
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brianinho
....wo kommen die Aktien her?
Schrott Pharma.... Was ein Versagen seit IPO
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brianinho
döp döp
denke die 12 € ist nicht unrealistisch
Avatar des Verfassers
brianinho
Eurograb. Ipo sinnfrei
Bin gespannt...
Avatar des Verfassers
brianinho
Fette Order bei 10€ platziert....
.... IR nutzlos
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Häufig gestellte Fragen zur Schott Pharma Aktie und zum Schott Pharma Kurs

Der aktuelle Kurs der Schott Pharma Aktie liegt bei 14,92 €.

Für 1.000€ kann man sich 67,02 Schott Pharma Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell 12,18%.

Die 1 Jahres-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell -36,78%.

Der Aktienkurs der Schott Pharma Aktie liegt aktuell bei 14,92 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 12,18% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Schott Pharma eine Wertentwicklung von -0,67% aus und über 6 Monate sind es -25,40%.

Das 52-Wochen-Hoch der Schott Pharma Aktie liegt bei 30,25 €.

Das 52-Wochen-Tief der Schott Pharma Aktie liegt bei 12,62 €.

Das Allzeithoch von Schott Pharma liegt bei 43,40 €.

Das Allzeittief von Schott Pharma liegt bei 12,62 €.

Die Volatilität der Schott Pharma Aktie liegt derzeit bei 37,83%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Schott Pharma in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 19,28 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 30,80%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 19,28 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 30,80%.

5 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 19,28 €. Das ist 30,80% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 2 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

5 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 19,28 €. Das ist 30,80% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 2 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

5 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 19,28 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 30,80%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Schott Pharma Aktie bei 19,28 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Schott Pharma Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 2,24 Mrd. €

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Schott Pharma bei 57%. Erfahre hier mehr

Schott Pharma hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Schott Pharma gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Schott Pharma Aktie beträgt 28,25.

Die nächsten Termine von Schott Pharma sind:
  • 13.05.2026 - Halbjahresbericht (H1 2026)
  • 12.08.2026 - Quartalsmitteilung (Q3 2026)
  • 10.12.2026 - Veröffentlichung Geschäftsbericht (GJ 2026)

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Schott Pharma geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Schott Pharma Aktie und 2 Käufe der Schott Pharma Aktie.

Ja, Schott Pharma zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 04.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.

Zuletzt hat Schott Pharma am 04.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,22%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Schott Pharma wurde am 04.02.2026 in Höhe von 0,18 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,22%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 04.02.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.