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Schott Pharma Aktie

Aktie
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17:27:38 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
2,24 Mrd. €
Streubesitz
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KGV
28,25
Dividende
0,16 €
Dividendenrendite
1,09%
neu: Nachhaltigkeits-Score
44 %
Schott Pharma Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft ist mehrheitlich in den Technologiekonzern Schott AG eingebettet, operiert jedoch als eigenständige börsennotierte Einheit und nutzt dessen Material- und Prozesskompetenz als technologischen Hebel.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, Transport und Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über langfristige Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die konsequente Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • Vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein wachsender Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der den größten Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und Individualtherapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das strategisch auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • Hohe regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei führenden Pharmaunternehmen
  • Enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • Technologische Spezialisierung auf komplexe, hochanspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • Global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsstarken Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Premiumanbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Der Vorstand setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten des Schott-Konzerns, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Konsequente Ausrichtung auf regulierte Hochmargensegmente statt volumentriebene Commodity-Produkte
Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die tendenziell Stabilität und Planungssicherheit betont.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster dynamisch wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet traditionelle Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als kritischer Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch nachhaltige Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma nicht nur als Lieferant, sondern als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die globale Massenversorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich kann die Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit breiter Werkstoffkompetenz und langjähriger Industrieerfahrung die Innovationskraft und Glaubwürdigkeit gegenüber großen Pharmakonzernen stärken.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Anleger sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die starke Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber wenigen Großkunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und hohe Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem sensiblen Bereich können erheblichen Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Aktienstruktur einer KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Investoren mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann. Eine Anlage in Schott Pharma bleibt daher trotz defensiver Branchenzuordnung mit branchentypischen, technologischen und governancebezogenen Risiken behaftet, die sorgfältig abgewogen werden sollten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 14,56 € / 14,66 €
Spread +0,69%
Schluss Vortag 15,04 €
Gehandelte Stücke 49.816
Tagesvolumen Vortag 244.308,2 €
Tagestief 14,50 €
Tageshoch 14,96 €
52W-Tief 14,56 €
52W-Hoch 30,20 €
Jahrestief 14,56 €
Jahreshoch 15,78 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Schott Pharma AG plant, seine Produktionskapazitäten in den kommenden Jahren erheblich zu erweitern, um der steigenden Nachfrage nach Pharmaverpackungen gerecht zu werden.
  • Das Unternehmen hat kürzlich eine neue Produktionslinie für kleine Chargen in Betrieb genommen, die es ermöglicht, flexibler auf Kundenwünsche zu reagieren und schnellere Lieferzeiten zu bieten.
  • Eine aktuelle Marktanalyse zeigt, dass Schott Pharma AG von den Trends in der Biopharmazie und der zunehmenden Bedeutung von personalisierten Therapien stark profitiert.
  • Schott Pharma AG hat umfassende Investitionen in Nachhaltigkeit in der Produktion angekündigt, um die umweltfreundlichen Standards zu erhöhen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie 1,01 €
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) 28,25
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -
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Derivate

Hebelprodukte (27)
Faktor-Zertifikate 20
Knock-Outs 7
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 2 Jahre
Stabilität der Dividende 1 (max 1,00)
Ausschüttungs- 16,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 67,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 12,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
05.02.2025 0,16 €
15.03.2024 0,15 €
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Termine

03.02.2026 Hauptversammlung 2026
11.02.2026 Quartalsmitteilung (Q1 2026)
31.03.2026 Quartalsmitteilung
13.05.2026 Halbjahresbericht (H1 2026)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Schott Pharma Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
23,62 € 14,70 € +60,66%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 14,56 € -2,41%
14,92 € 16:31
Frankfurt 14,58 € -3,57%
15,12 € 11:57
Hamburg 14,46 € -3,21%
14,94 € 13:24
Hannover 14,92 € -0,13%
14,94 € 08:16
München 15,02 € 0 %
15,02 € 08:00
Stuttgart 14,56 € -3,19%
15,04 € 17:46
Xetra 14,56 € -2,80%
14,98 € 17:35
L&S RT 14,61 € -2,27%
14,95 € 18:02
Wien 14,62 € -2,27%
14,96 € 17:32
Tradegate 14,62 € -2,79%
15,04 € 17:27
Quotrix 14,62 € -2,53%
15,00 € 15:53
Gettex 14,52 € -3,07%
14,98 € 17:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 14,56 423 T
16.01.26 15,04 244 T
15.01.26 15,06 248 T
14.01.26 15,12 472 T
13.01.26 15,46 1,02 M
12.01.26 15,62 286 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 15,62 € -6,79%
1 Monat 14,86 € -2,02%
6 Monate 25,40 € -42,68%
1 Jahr 24,54 € -40,67%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Schott Pharma AG

Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft ist mehrheitlich in den Technologiekonzern Schott AG eingebettet, operiert jedoch als eigenständige börsennotierte Einheit und nutzt dessen Material- und Prozesskompetenz als technologischen Hebel.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, Transport und Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über langfristige Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die konsequente Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • Vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein wachsender Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der den größten Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und Individualtherapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das strategisch auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • Hohe regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei führenden Pharmaunternehmen
  • Enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • Technologische Spezialisierung auf komplexe, hochanspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • Global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsstarken Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Premiumanbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Der Vorstand setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten des Schott-Konzerns, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Konsequente Ausrichtung auf regulierte Hochmargensegmente statt volumentriebene Commodity-Produkte
Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die tendenziell Stabilität und Planungssicherheit betont.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster dynamisch wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet traditionelle Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als kritischer Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch nachhaltige Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma nicht nur als Lieferant, sondern als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die globale Massenversorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich kann die Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit breiter Werkstoffkompetenz und langjähriger Industrieerfahrung die Innovationskraft und Glaubwürdigkeit gegenüber großen Pharmakonzernen stärken.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Anleger sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die starke Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber wenigen Großkunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und hohe Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem sensiblen Bereich können erheblichen Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Aktienstruktur einer KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Investoren mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann. Eine Anlage in Schott Pharma bleibt daher trotz defensiver Branchenzuordnung mit branchentypischen, technologischen und governancebezogenen Risiken behaftet, die sorgfältig abgewogen werden sollten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 2,24 Mrd. €
Aktienanzahl 150,61 Mio.
Streubesitz 0,26%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

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Community-Beiträge zu Schott Pharma AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge thematisieren vor allem schwache Unternehmensziele und Analystenabstufungen, die zu kräftigen Kursverlusten und der Einschätzung eines Übergangsjahres geführt haben; zudem wird die strategische Ausrichtung mit Produktionsverlagerungen Richtung USA und Asien erwähnt.
  • Viele Nutzer äußern Frustration und Skepsis gegenüber Investor Relations und dem IPO, diskutieren große Einzelorders und angebliche Insiderkäufe kritisch und überlegen, ob sie verkaufen sollen.
  • Bei gleichzeitigen Hoffnungen auf Stabilisierung oder Rebound stehen pessimistischen Kursprognosen (z. B. 10–9 €) und Beobachtungen von weiterem Verkaufsdruck gegenüber, sodass die Stimmung insgesamt negativ bis vorsichtig bleibt.
Hinweis
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brianinho
Firma wird aufgeraucht
IR kann man entlassen, epic fail IPO
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kitti
Sieht nach Bewegung aus
Wird ja langsam mal Zeit
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brianinho
wow 3000 stk....
Insiderkäufe....rofl
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brianinho
Fette Order bei 10€ platziert....
.... IR nutzlos
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Häufig gestellte Fragen zur Schott Pharma Aktie und zum Schott Pharma Kurs

Der aktuelle Kurs der Schott Pharma Aktie liegt bei 14,62 €.

Für 1.000€ kann man sich 68,40 Schott Pharma Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell -2,02%.

Die 1 Jahres-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell -40,67%.

Der Aktienkurs der Schott Pharma Aktie liegt aktuell bei 14,62 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,02% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Schott Pharma eine Wertentwicklung von -27,13% aus und über 6 Monate sind es -42,68%.

Das 52-Wochen-Hoch der Schott Pharma Aktie liegt bei 30,20 €.

Das 52-Wochen-Tief der Schott Pharma Aktie liegt bei 14,56 €.

Das Allzeithoch von Schott Pharma liegt bei 43,20 €.

Das Allzeittief von Schott Pharma liegt bei 14,56 €.

Die Volatilität der Schott Pharma Aktie liegt derzeit bei 37,14%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Schott Pharma in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 23,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +60,66%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 23,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +60,66%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 23,62 €. Das ist +60,66% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 4 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 23,62 €. Das ist +60,66% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 4 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 23,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +60,66%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Schott Pharma Aktie bei 23,62 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Schott Pharma Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 2,24 Mrd. €

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Schott Pharma bei 44%. Erfahre hier mehr

Schott Pharma hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Schott Pharma gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Schott Pharma Aktie beträgt 28,25.

Die nächsten Termine von Schott Pharma sind:
  • 03.02.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 11.02.2026 - Quartalsmitteilung (Q1 2026)
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 13.05.2026 - Halbjahresbericht (H1 2026)
  • 12.08.2026 - Quartalsmitteilung (Q3 2026)
  • 10.12.2026 - Veröffentlichung Geschäftsbericht (GJ 2026)

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Schott Pharma gibt. Es handelte sich dabei um einen Verkauf der Schott Pharma Aktie

Ja, Schott Pharma zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 05.02.2025 eine Dividende in Höhe von 0,16 € gezahlt.

Zuletzt hat Schott Pharma am 05.02.2025 eine Dividende in Höhe von 0,16 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,09%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Schott Pharma wurde am 05.02.2025 in Höhe von 0,16 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,09%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 05.02.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,16 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.