Schott Pharma AG

Aktie
21,05 €
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22:44:31 Uhr
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Marktkapitalisierung *
3,08 Mrd. €
Streubesitz
23,00%
KGV
19,14
Dividende
0,16 EUR
Dividendenrendite
1,25%
Nachhaltigkeits-Score
57 %
Index-Zuordnung
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Schott Pharma Aktie Chart

Schott Pharma Unternehmensbeschreibung

Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas- und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft war zuvor in die Schott AG eingebettet; seit der Abspaltung und Börsennotierung tritt Schott Pharma als eigenständige, an der Börse gelistete Einheit auf und greift weiterhin auf die Material- und Prozesskompetenz der Schott-Gruppe als technologischen Hebel zurück.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, zum Transport und zur Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
  • l>Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und personalisierte Therapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei Pharmaunternehmen
  • enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • technologische Spezialisierung auf komplexe, anspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
  • l>Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsorientierten Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Anbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Die Geschäftsführung setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten der Schott-Gruppe, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Ausrichtung auf regulierte Spezialsegmente statt volumentriebene Standardprodukte
  • l>Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die auf Stabilität und Planungssicherheit ausgerichtet ist.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die breitere Versorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Marktteilnehmer ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich stärkt die historische Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit Werkstoffkompetenz und Industrieerfahrung die technologische Positionierung und Wahrnehmung gegenüber Pharmakunden.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Marktteilnehmer sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber größeren Kunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem Bereich können Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Struktur einer börsennotierten KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Marktteilnehmer mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 20,80 € / 21,00 €
Spread +0,96%
Schluss Vortag 20,25 €
Gehandelte Stücke 2.462
Tagesvolumen Vortag 13.102,2 €
Tagestief 20,35 €
Tageshoch 21,05 €
52W-Tief 12,64 €
52W-Hoch 26,55 €
Jahrestief 12,64 €
Jahreshoch 21,20 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Schott Pharma Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Schott Pharma Aktie heute gestiegen?

  • Die Schott Pharma AG hat kürzlich bedeutende Fortschritte in ihrer Forschungs- und Entwicklungspipeline gemeldet, was das Interesse potenzieller Investoren stärkt.
  • Es wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit einem führenden biopharmazeutischen Unternehmen eingeht, um innovative Lösungen im Gesundheitssektor zu entwickeln.
  • Analysten heben die positiven Erwartungen für die kommenden Quartale hervor, basierend auf starken Markttrends und der Fähigkeit von Schott Pharma AG, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten.
Hinweis

Community: Diskussion zur Schott Pharma Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die jüngste Deutsche-Bank-Hochstufung auf "Buy" mit Kursziel 22 Euro und der Einschätzung, der operative Tiefpunkt sei überwunden, löste einen deutlichen Kurssprung aus und stützte Berichte über ein robustes erstes Halbjahr, starken Cashflow und die Bestätigung der Prognose.
  • Die Stimmung in den Beiträgen ist geteilt: Manche Teilnehmer verweisen auf Insiderkäufe, bessere Zahlen und Vergleiche mit Konkurrenten (Hoffnung auf Rückkehr Richtung 20 Euro), andere kritisieren IPO und Investor-Relations, beklagen geringen Handel und sehen deutlich niedrigere Kurse (z. B. rund 12 Euro) realistischer.
  • Im Kern wird über die strategische Transformation von traditionellen Glasprodukten hin zu Pharma- und Spezialglassegmenten sowie darüber diskutiert, ob die erwarteten Margenverbesserungen und die mittelfristigen Zielvorgaben (ab 2027) nachhaltig erreicht werden können.
Hinweis
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Schott Pharma Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 986,21 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. 146,45 €
Umsatz je Aktie 6,55 €
Gewinn je Aktie 0,97 €
Gewinnrendite +14,85%
Umsatzrendite +14,85%
Return on Investment +9,16%
Marktkapitalisierung in Mio. 3.080 €
KGV (Kurs/Gewinn) 29,33
KBV (Kurs/Buchwert) 4,81
KUV (Kurs/Umsatz) 4,34
Eigenkapitalrendite +16,42%
Eigenkapitalquote +55,78%

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Faktor-Zertifikate 69
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,25%
Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Ausschüttungs- 16,84% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
04.02.2026 0,18 €
05.02.2025 0,16 €
15.03.2024 0,15 €
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Schott Pharma Termine

10.06.2026 Citi European Healthcare Conference
27.05.2026 Deutsche Bank European Champions Conference
19.05.2026 Berenberg European Conference
13.05.2026 Halbjahresbericht (H1 2026)

Prognose & Kursziel

Die Schott Pharma Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
21,60 € 20,30 € 6,40%

Schott Pharma Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 20,70 +3,50%
20,00 € 19:30
Frankfurt 20,90 +3,72%
20,15 € 11:34
Gettex 21,05 +3,95%
20,25 € 22:44
Hamburg 20,80 +2,72%
20,25 € 12:09
Hannover 20,80 +2,72%
20,25 € 12:09
L&S RT 20,90 +3,47%
20,20 € 22:55
München 20,35 -0,25%
20,40 € 08:00
Quotrix 20,75 +1,97%
20,35 € 10:59
Stuttgart 20,80 +4,00%
20,00 € 21:55
Tradegate 20,80 +3,48%
20,10 € 21:13
Wien 20,85 +3,47%
20,15 € 17:32
Xetra 20,85 +3,22%
20,20 € 17:35
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
27.07.26 20,75 25.815
24.07.26 20,25 13.102
23.07.26 20,50 2.599
22.07.26 20,60 26.881
21.07.26 20,40 15.383
20.07.26 20,60 4.514
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 20,60 € +0,73%
1 Monat 17,38 € +19,39%
6 Monate 14,50 € +43,10%
1 Jahr 26,20 € -20,80%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Schott Pharma

Unternehmensprofil Schott Pharma
Schott Pharma AG & Co. KGaA ist ein spezialisierter Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen und Applikationssystemen aus Glas- und Polymerwerkstoffen. Das Unternehmen adressiert vor allem regulierte Märkte mit hoher Wertschöpfungstiefe und fokussiert sich auf injizierbare Medikamente, darunter Biologika, Vakzine, GLP-1-Therapien sowie hochpotente Wirkstoffe. Schott Pharma agiert als globaler Systemlieferant für die Pharma- und Biotechindustrie und positioniert sich im Premiumsegment mit hoher regulatorischer Compliance, ausgeprägter Qualitätskontrolle und enger Einbindung in die Lieferketten seiner Kunden. Die Gesellschaft war zuvor in die Schott AG eingebettet; seit der Abspaltung und Börsennotierung tritt Schott Pharma als eigenständige, an der Börse gelistete Einheit auf und greift weiterhin auf die Material- und Prozesskompetenz der Schott-Gruppe als technologischen Hebel zurück.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Schott Pharma beruht auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung von Primärverpackungen und injektionsnahen Systemen für Arzneimittelhersteller. Im Kern stellt das Unternehmen Spezialglasröhrchen, Spritzen, Karpulen, Vials, Ampullen und weitere Primärbehältnisse her, die zur sicheren Lagerung, zum Transport und zur Applikation von sterilen und sensiblen Wirkstoffen dienen. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen: von der Materialkompetenz bei Borosilikat- und Spezialglas über Präzisionsformgebung und Oberflächenbehandlung bis hin zu Reinraumprozessen, Sterilisation, Vorfüllungskompatibilität und Systemintegration mit Verschluss- und Applikationskomponenten. Schott Pharma erzielt seine Erlöse überwiegend über Liefer- und Rahmenverträge mit Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Das Geschäftsmodell ist stark regulierungsgetrieben: Zulassungsanforderungen der Gesundheitsbehörden, Validierung der Primärverpackungen und Qualifizierung der Produktionsstätten führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und stabilen, wiederkehrenden Volumina. Ergänzt wird das Kerngeschäft durch Entwicklungskooperationen, Design- und Engineeringdienstleistungen für kundenspezifische Lösungen sowie durch Lifecycle-Begleitung über die gesamte Laufzeit eines Wirkstoffs. Die strategische Ausrichtung zielt auf wachstumsstarke Therapieklassen wie Biologika, Onkologie, Autoimmunerkrankungen, Diabetes und Impfstoffe.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Schott Pharma besteht darin, die sichere, zuverlässige und effiziente Bereitstellung moderner Arzneimittel weltweit zu ermöglichen. Im Zentrum steht der Anspruch, kritische pharmazeutische Lieferketten durch qualitativ hochwertige, regulatorisch konforme und technisch ausgereifte Verpackungslösungen abzusichern. Schott Pharma versteht sich als Partner der Gesundheitsindustrie mit dem Ziel, Therapien schneller von der Entwicklung in die Versorgung zu bringen und gleichzeitig Patientensicherheit, Dosiergenauigkeit und Anwenderfreundlichkeit zu erhöhen. Strategisch setzt das Unternehmen auf mehrere Leitlinien: Erstens die Konzentration auf hochwertige Speziallösungen statt volumengetriebenen Standardprodukten, zweitens die enge Kooperation mit forschenden Pharmaunternehmen bereits in der klinischen Phase, drittens die Internationalisierung der Produktionsbasis in der Nähe großer Pharmacluster in Europa, Nordamerika und Asien. Zusätzlich rückt das Management Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus, unter anderem durch ressourcenschonende Glasproduktion, energieeffiziente Schmelztechnologien und eine Reduktion von Ausschussraten entlang der Wertschöpfungskette.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Schott Pharma umfasst ein breites Spektrum an Primärverpackungen und Applikationssystemen für parenterale und andere Darreichungsformen. Kernelemente sind:
  • Vials aus Borosilikatglas für flüssige und lyophilisierte Formulierungen, darunter Varianten mit erhöhter chemischer Beständigkeit und Oberflächenmodifikation zur Reduzierung von Interaktionen mit Wirkstoffen
  • vorgefüllte Glasspritzen und Polymerspritzen, optimiert für Biologika, Impfstoffe und hochviskose Präparate
  • Karpulen und Kartuschen für Pens und Autoinjektoren, die in der Selbstmedikation und bei chronischen Indikationen eingesetzt werden
  • Ampullen, Fläschchen und Spezialbehältnisse für generische und innovative Arzneimittel
  • Verpackungslösungen und Komponenten für hochpotente und temperaturempfindliche Wirkstoffe sowie für neue Therapieformen
  • l>Ergänzend bietet Schott Pharma Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus an, etwa technische Beratung zur Kompatibilität von Formulierung und Verpackungsmaterial, Unterstützung bei regulatorischer Dokumentation, Prüf- und Analytikservices, Validierung von Abfüllprozessen sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte für maßgeschneiderte Primärverpackungssysteme. Ein Fokus liegt auf integrierten Drug-Delivery-Plattformen, bei denen Behältnis, Verschluss und Applikationsgerät als zusammenhängendes System betrachtet werden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Schott Pharma strukturiert seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang von Produkt- und Anwendungsclustern für injizierbare Arzneimittel. Im Zentrum steht der Bereich Primärverpackungen für parenterale Anwendungen mit Vials, Spritzen und Karpulen, der einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung repräsentiert. Ein weiterer Fokusbereich sind Lösungen für innovative Wirkstoffklassen und komplexe Therapien, darunter Biologika, mRNA-basierte Präparate und personalisierte Therapien, bei denen Material- und Prozessanforderungen besonders hoch sind. Hinzu kommen Aktivitäten in polymerbasierten Systemen, die mechanische Robustheit, geringeres Bruchrisiko und Designflexibilität bieten. Regional betrachtet operiert Schott Pharma mit einem globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerk, das auf Pharmacluster in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien ausgerichtet ist. Produktionsstandorte in der Nähe großer Kunden ermöglichen kurze Lieferwege, erhöhte Versorgungssicherheit und kundenspezifische Anpassungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Schott Pharma verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben wirken. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • tiefe Glas- und Materialkompetenz aus der Schott-Gruppe, einschließlich eigener Entwicklungen bei Borosilikat- und Spezialgläsern mit hoher hydrolytischer Beständigkeit
  • regulatorische Glaubwürdigkeit durch global qualifizierte Produktionsstandorte, etablierte Qualitätssysteme und langjährige Zulassungshistorien bei Pharmaunternehmen
  • enge Integration in die Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse der Kunden, was zu hohen Wechselkosten und langfristigen Kundenbeziehungen führt
  • technologische Spezialisierung auf komplexe, anspruchsvolle Anwendungen, etwa Biologika, empfindliche Formulierungen und hochpotente Substanzen
  • global diversifizierte Fertigungsbasis mit redundanten Kapazitäten, die Versorgungssicherheit und Resilienz in Krisensituationen erhöht
  • l>Diese Faktoren erzeugen einen stabilen Moat: Die Kombination aus regulatorischen Eintrittsbarrieren, spezifischem Prozess-Know-how, langjährigen Qualifizierungszyklen und hohen Validierungskosten für Kunden erschwert Neueinsteigern den Marktzugang und reduziert die Substitutionsbereitschaft etablierter Auftraggeber.

Wettbewerbsumfeld

Schott Pharma agiert in einem global fragmentierten, aber technisch anspruchsvollen Markt für pharmazeutische Primärverpackungen. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen internationale Anbieter wie Gerresheimer, Stevanato Group, West Pharmaceutical Services sowie weitere Spezialisten im Bereich Glas- und Polymersysteme. Der Wettbewerb fokussiert sich weniger auf rein preisgetriebene Volumina, sondern stark auf Qualitätskennzahlen, Lieferzuverlässigkeit, regulatorische Expertise und Innovationsfähigkeit. In wachstumsorientierten Segmenten wie vorgefüllten Spritzen, Autoinjektorkomponenten und Verpackungslösungen für Biologika herrscht intensiver Innovationswettbewerb, insbesondere hinsichtlich Partikelkontrolle, Bruchrisiko, Delamination, Silikonisierung und Kompatibilität mit modernen Abfüllanlagen. Schott Pharma positioniert sich hier als Anbieter mit hohem technischem Differenzierungsgrad und gezielter Ansprache von Kunden, die Wert auf Risikominimierung in kritischen Therapielinien legen.

Management und Strategie

Das Management von Schott Pharma verfolgt eine Wachstumsstrategie, die organische Kapazitätserweiterung, Portfoliofokussierung und geografische Diversifikation kombiniert. Im Vordergrund stehen Investitionen in moderne Produktionslinien, Automatisierung, Digitalisierung der Qualitätssicherung und Reinraumkapazitäten. Die Geschäftsführung setzt auf eine enge Verzahnung mit den F&E-Aktivitäten der Schott-Gruppe, um Materialinnovationen und Prozessverbesserungen zeitnah in marktfähige Produkte zu überführen. Strategische Prioritäten sind:
  • Ausbau von Kapazitäten für vorgefüllte Spritzen, Karpulen und High-Value-Vials
  • Stärkung der Präsenz in wachstumsstarken Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien
  • Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharma- und Biotechunternehmen über den gesamten Lebenszyklus eines Wirkstoffs
  • Ausrichtung auf regulierte Spezialsegmente statt volumentriebene Standardprodukte
  • l>Die Governance-Struktur als börsennotierte KGaA mit einem starken Ankeraktionär aus der Schott-Gruppe führt zu einer langfristig orientierten, eher konservativen Finanz- und Investitionspolitik, die auf Stabilität und Planungssicherheit ausgerichtet ist.

Branchen- und Regionenanalyse

Schott Pharma ist in der globalen Pharma- und Biotechindustrie verankert, insbesondere im Subsegment Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Die Branche profitiert strukturell von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen, zunehmender Verbreitung von Biologika und einem wachsenden Impfstoffmarkt. Gleichzeitig erhöhen regulatorische Anforderungen und Qualitätsstandards den Bedarf an spezialisierten Verpackungslösungen. Regional zählen Europa und Nordamerika zu den wichtigsten Absatzmärkten mit hoher Innovationsdichte und stark regulierten Gesundheitssystemen. Zugleich gewinnen Asien und Lateinamerika an Bedeutung, da dort Pharmaproduktion, Generikaindustrie und lokale Biotechcluster wachsen. Der Markt für pharmazeutische Primärverpackungen zeigt eine tendenziell defensive Charakteristik: Nachfrage folgt eher medizinischen Bedarfsmustern als konjunkturellen Zyklen. Dennoch können sich regionale Verschiebungen bei Produktionsstandorten, Handelsbarrieren, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen spürbar auf die Standortattraktivität und Kostenstrukturen auswirken.

Unternehmensgeschichte und Einbettung in die Schott-Gruppe

Schott Pharma entstand aus den über Jahrzehnte aufgebauten Aktivitäten der Schott AG im Bereich pharmazeutischer Verpackungslösungen. Schott als Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Spezialglas- und Werkstoffbereich entwickelte seit dem 20. Jahrhundert glasbasierte Systeme für die Pharmaindustrie und baute sukzessive ein internationales Netzwerk von Produktionsstandorten für Primärverpackungen auf. Die Ausgliederung und Fokussierung der Pharmasparte in eine eigenständige Gesellschaft und die anschließende Börsennotierung dienten dazu, die Kapitalmarktfähigkeit zu erhöhen, Wachstumsinvestitionen transparenter zu finanzieren und das spezifische Profil als Pharma-Zulieferer für Investoren sichtbar zu machen. Gleichzeitig bleibt die enge Verzahnung mit der Schott-Gruppe erhalten, insbesondere im Hinblick auf Materialforschung, Prozessentwicklung und Glasinnovation. Diese Historie verbindet Glas- und Werkstoffkompetenz mit einer anwendungsnahen Ausrichtung auf regulierte Gesundheitsmärkte.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Schott Pharma liegt in der Rolle als Bestandteil sensibler Lieferketten. Verpackungen für sterile und parenterale Arzneimittel stellen sicherheitsrelevante Komponenten dar, deren Versagen unmittelbare Auswirkungen auf Patientensicherheit, Produktqualität und regulatorische Konformität hätte. Daher ist der Sektor durch ausgeprägte Auditdichte, umfassende Qualitätsdokumentation und redundante Lieferstrukturen gekennzeichnet. Schott Pharma adressiert diesen Bedarf durch Kapazitätsplanung, globale Footprint-Strategien und Investitionen in Resilienz. Zudem stehen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend im Fokus: Optimierung von Schmelztechnologien, Verringerung von Energieintensität, Abfallreduktion und der Einsatz von Recyclingmaterial, soweit mit regulatorischen Vorgaben kompatibel, gewinnen an Bedeutung für pharmazeutische Verpackungshersteller. Für Kunden fungiert Schott Pharma als technologischer Partner, der mit Simulation, Werkstoffanalyse und Prozessintegration dazu beiträgt, neue Wirkstoffe von der Pilotproduktion in die breitere Versorgung zu überführen.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für sicherheitsorientierte Marktteilnehmer ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Schott Pharma von der defensiven Natur der Gesundheitsbranche und der wachsenden Bedeutung injizierbarer Therapien, insbesondere Biologika, Spezialpharmazeutika und Impfstoffe. Zweitens stützt der hohe Regulierungsgrad mit aufwendigen Qualifizierungs- und Validierungsprozessen langfristige Kundenbeziehungen und erschwert schnelle Anbieterwechsel. Drittens eröffnet der globale Ausbau pharmazeutischer Kapazitäten, vor allem in Nordamerika und Asien, Potenzial für zusätzliche Volumina und die Erschließung neuer Kundensegmente. Viertens kann die Kombination aus Glas- und Polymersystemen die Positionierung in verschiedenen Therapiefeldern verbreitern und die Abhängigkeit von einzelnen Materialtechnologien reduzieren. Schließlich stärkt die historische Zugehörigkeit zur Schott-Gruppe mit Werkstoffkompetenz und Industrieerfahrung die technologische Positionierung und Wahrnehmung gegenüber Pharmakunden.

Risiken und mögliche Belastungsfaktoren

Konservative Marktteilnehmer sollten zugleich zentrale Risikofaktoren berücksichtigen. Die Abhängigkeit von der Pharma- und Biotechindustrie führt zu Konzentrationsrisiken gegenüber größeren Kunden und einzelnen Therapieclustern. Erhöht sich der Preisdruck seitens großer Pharmakonzerne oder werden Lieferanten konsolidiert, könnte dies Margen und Verhandlungsmacht beeinflussen. Zudem besteht ein technologisches Risiko: Materialinnovationen, alternative Verpackungskonzepte oder regulatorisch getriebene Änderungen könnten Investitionen in bestehende Produktionsanlagen entwerten und Anpassungskosten verursachen. Standort- und Energiekosten, geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen sowie Währungsvolatilitäten können die internationale Produktions- und Lieferstruktur belasten. Ein weiterer Aspekt ist die hohe regulatorische Komplexität: Qualitätsprobleme, Rückrufe oder Lieferunterbrechungen in diesem Bereich können Reputationsschaden und zusätzliche Audit- und Compliancekosten nach sich ziehen. Schließlich ist die Struktur einer börsennotierten KGaA mit starkem Ankeraktionär für einige Marktteilnehmer mit einem begrenzten Einfluss der Minderheitsaktionäre auf strategische Entscheidungen verbunden, was die Corporate-Governance-Bewertung beeinflussen kann.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Schott Pharma Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Schott Pharma Kursziel 2026

  • Die Schott Pharma Kurs Performance für 2026 liegt bei +36,51%. Die Performance der Benchmark SDAX (Performance) liegt bei +7,18%. Outperformance: Die Schott Pharma Kurs Performance ist um 29,34 Prozentpunkte höher als die Performance des SDAX (Performance).
  • 7 Analysten haben die Schott Pharma Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 21,60 €. Das Kursziel ist somit um 6,40% höher als der aktuelle Kurs der Schott Pharma Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 25,90 (+27,59% ggü. dem aktuellen Schott Pharma Kurs); das niedrigste bei 16,00 (-21,18% ggü. dem aktuellen Schott Pharma Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 7 Analysten haben Schott Pharma eingestuft: 5 Analysten empfehlen Schott Pharma zum Kauf, 2 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Schott Pharma Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 6,40%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Schott Pharma Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 3,08 Mrd. €
Streubesitz 23,00%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Medizinische Instrumente & Zubehör
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+21,34% Institutionelle Aktionäre
+23,00% Streubesitz
+1,66% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Schott Pharma

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ARIVA.DE
Schott Pharma: Deutsche Bank sieht Trendwende: ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Schott Pharma AG" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Deutsche Bank stuft Schott Pharma auf "Buy" hoch und hebt das Kursziel auf 22 Euro an. Analyst Friedrichs sieht den operativen Tiefpunkt als überwunden und erwartet Rückenwind in der zweiten Geschäftsjahreshälfte.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Schott Pharma: Deutsche Bank sieht Trendwende: Hochstufung auf "Buy"
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Highländer49
Schott Pharma

Bei Schott Pharma hat die Empfehlung der Deutschen Bank am Montag zu einem Befreiungsschlag im Kurschart geführt. Die Papiere des Spezialisten für Verpackung und Verabreichung injizierbarer Medikamente sprangen um gut 11 Prozent auf 19,38 Euro auf das höchste Niveau seit Anfang Dezember 2025. Kurz unter dem damaligen Zwischenhoch drehten sie zunächst ab und lagen zuletzt noch mit rund 8 Prozent im Plus. Analyst Falko Friedrichs traut den Aktien allerdings mit seinem Kursziel von 22 Euro eine Rückkehr an die Charthürde aus dem Herbst vergangenen Jahres zu. Zum Befreiungsschlag im Chart passt, dass auch das Geschäft laut dem Experten die Talsohle durchschritten hat. Für das dritte und vierte Geschäftsquartal rechnet er damit, dass das Wachstum Fahrt aufnimmt - begleitet von höheren Margen. Daher geht Friedrichs davon aus, dass zumindest der Mittelpunkt der Zielspanne für das Geschäftsjahr 2025/26 erreicht wird. Ab 2027 dürfte Schott dann auf Linie liegen mit den eigenen mittelfristigen Ambitionen. Im März hatten die Schott-Papiere mit 12,62 Euro noch ein Rekordtief gesehen, nach einem mehrjährigen Abwärtstrend seit dem Rekord Anfang 2024 bei 43,40 Euro. Erst im vergangenen Dezember hatte ein schwacher Ausblick für das laufende Jahr die Aktie nochmals massiv belastet. Quelle: dpa-AFX https://www.ariva.de/aktien/schott-pharma-ag-aktie/news/aktie-im-fokus-schott-pharma-stark-deutsche-bank-12058644

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Highländer49
Schott Pharma AG & Co KGaA
SCHOTT Pharma mit robustem erstem Halbjahr und starkem Cashflow https://ir.schott-pharma.com/investor-relations/de/news/schott-pharma-mit-robustem-erstem-halbjahr-und-starkem-cashflow/9602030d-565b-41c2-b4f1-2613e694b0e8 Wie schätzt Ihr die weiteren Aussichten ein?
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moneywork4me
Ist das der erwartete Befreiungsschlag?
Ü15
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brianinho
Eurograb. Ipo sinnfrei
Bin gespannt...
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brianinho
Fette Order bei 10€ platziert....
.... IR nutzlos
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Häufig gestellte Fragen zur Schott Pharma Aktie und zum Schott Pharma Kurs

Der aktuelle Kurs der Schott Pharma Aktie liegt bei 21,05 €.

Für 1.000€ kann man sich 47,51 Schott Pharma Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell 19,39%.

Die 1 Jahres-Performance der Schott Pharma Aktie beträgt aktuell -20,80%.

Der Aktienkurs der Schott Pharma Aktie liegt aktuell bei 21,05 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 19,39% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Schott Pharma eine Wertentwicklung von 35,98% aus und über 6 Monate sind es 43,10%.

Das 52-Wochen-Hoch der Schott Pharma Aktie liegt bei 26,55 €.

Das 52-Wochen-Tief der Schott Pharma Aktie liegt bei 12,64 €.

Das Allzeithoch von Schott Pharma liegt bei 43,40 €.

Das Allzeittief von Schott Pharma liegt bei 12,64 €.

Die Volatilität der Schott Pharma Aktie liegt derzeit bei 39,06%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Schott Pharma in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 21,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 6,40%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 21,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 6,40%.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 21,60 €. Das ist 6,40% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 5 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Schott Pharma Kursziel beträgt 21,60 €. Das ist 6,40% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Schott Pharma 5 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 21,60 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 6,40%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Schott Pharma Aktie bei 21,60 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Schott Pharma Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 3,08 Mrd. €

Insgesamt sind 150,6 Mio Schott Pharma Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +21,34% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Schott Pharma bei 57%. Erfahre hier mehr

Schott Pharma hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Schott Pharma gehört zum Sektor Medizinische Instrumente & Zubehör.

Das KGV der Schott Pharma Aktie beträgt 19,14.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Schott Pharma betrug 986.210.000 €.

Die nächsten Termine von Schott Pharma sind:
  • 10.06.2026 - Citi European Healthcare Conference
  • 27.05.2026 - Deutsche Bank European Champions Conference
  • 19.05.2026 - Berenberg European Conference
  • 13.05.2026 - Halbjahresbericht (H1 2026)
  • 24.03.2026 - BNP Paribas Exane Healthcare Conference
  • 09.03.2026 - Bank of America, Injectable Drug Packaging Virtual Field Trip
  • 04.03.2026 - UBS European Healthcare Conference
  • 03.03.2026 - Morgan Stanley European Healthcare Conference
  • 11.02.2026 - Quartalsmitteilung Q1/2026
  • 03.02.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 19.01.2026 - Kepler-Cheuvreux German Corporate Conference
  • 13.01.2026 - ODDO-BHF German Investment Seminar
  • 11.12.2025 - Veröffentlichung Geschäftsbericht (GJ 2025)
  • 19.11.2025 - Jefferies Global Healthcare Conference
  • 18.11.2025 - BNP CEO Midcap Conference
  • 25.09.2025 - Bank of America Global Healthcare Conference
  • 22.09.2025 - RBC Pharma Services and Bioproduction Virtual Conference
  • 18.09.2025 - 50 Jahre Ökoworld
  • 18.09.2025 - Barclay’s MedTech/Life Sciences bus tour
  • 03.09.2025 - Oddo BHF Corporate Conference
  • 12.08.2025 - Quartalsmitteilung 9M 2025
  • 18.06.2025 - Citi European Healthcare Conference
  • 17.06.2025 - ODDO BHF Forum
  • 27.05.2025 - Deutsche Bank European Champions
  • 21.05.2025 - Berenberg European Conference
  • 15.05.2025 - Halbjahresbericht (H1 2025)

Ja, Schott Pharma zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 04.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.

Zuletzt hat Schott Pharma am 04.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,89%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Schott Pharma wurde am 04.02.2026 in Höhe von 0,18 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,89%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 04.02.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,18 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.