auf der einen Seite, was die Fortschritte in der Produktion angeht, ja. Ich sehe die Finanzierungsseite jedoch heute als deutlich heikler an, wie beim Einstieg von Stroll. Da herrschte Begeisterung und Optimismus und das wurde durch Brexit, Omicron, Lieferengpässe etc. eingeholt. Zudem sind die Zinsen angestiegen und jeder weiß, das eine Anschlußfinanzierung, selbst bei einer normalen Baufi. immer teurer ist. Also muß man den Kreditgeber wechseln und in der jetzigen Zeit werden das mit Sicherheit sehr anstrengende Verhandlungen. Meine Meinung ist, dass Stroll sich das viel zu einfach vorgestellt hat. T-Shirts und Jeans in Bangladesh in fremden Fabriken fertigen zu lassen und sie dann mit einem Aufschlag von 400 - 500% an den Endkunden zu verkaufen ist eine ganz andere Nummer als einen Produktionsbetrieb aufzubauen. Klamotten kann ich ohne Fabriken, viel Personal, Lager und... dealen. Er hat mit Sicherheit auch nicht mit den ganzen Themen gerechnet, die uns alle erwischt haben. Und ganz ehrlich, als Milliardär mit einer 75m Yacht, Häusern in aller Welt und dem F1 Zirkus, tut man sich da das Tagesgeschäft mit einem Produktionsbetrieb und max. 30% Marge und möglichen Gewinnen in noch 3 Jahren an? Wenn ich seine aktuellen Interviews sehe, spricht das für mich Bände.