Aston Martin Lagonda Global Holdings plc

Aktie
WKN:  A2QJD4 ISIN:  GB00BN7CG237 US-Symbol:  AMGDF Branche:  Autoherstellung Land:  Großbritannien
0,4367 €
+0,00 €
0,00%
12:07:23 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
372,67 Mio. GBX
Streubesitz
34,42%
KGV
-1,84
Nachhaltigkeits-Score
70 %
Index-Zuordnung
-
Werbung
Aston Martin Lagonda Aktie Chart

Aston Martin Lagonda Unternehmensbeschreibung

Aston Martin Lagonda Global Holdings plc ist ein britischer Hersteller von Luxus-Sportwagen und Grand-Tourern im obersten Preissegment mit Sitz in Gaydon, Warwickshire. Das Unternehmen positioniert sich im globalen Markt für High-Performance-Luxusautos als exklusive Nischenmarke mit starker historischer Markenladung. Für konservative Anleger ist Aston Martin primär als spekulatives Engagement in eine ikonische Automobilmarke zu verstehen, deren Werttreiber weniger in Skaleneffekten, sondern in Markenstärke, Preissetzungsmacht und strategischen Partnerschaften liegen. Die Aktie reflektiert stark zyklische Nachfrage, hohe Fixkosten, intensiven Wettbewerb und die Kapitalintensität der Automobilindustrie.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Aston Martin basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochpreisigen Sportwagen, GT-Modellen, limitierten Sondereditionen sowie darauf aufbauenden Lifestyle- und Lizenzprodukten. Die Wertschöpfungskette umfasst Design, Engineering, Prototyping, Manufaktur- und Kleinserienfertigung, weltweiten Vertrieb über ein Händlernetz sowie After-Sales-Services. Das Unternehmen fokussiert sich auf geringe Stückzahlen mit hoher Bruttomarge je Fahrzeug. Zentrale Ertragsquellen sind Fahrzeugverkäufe, Individualisierungspakete, technische Upgrades und Serviceleistungen, flankiert von Kooperations- und Lizenzvereinbarungen, etwa im Bereich Markenlizenzierung und Merchandising. Im Gegensatz zu Volumenherstellern strebt Aston Martin keine Massenproduktion, sondern eine bewusst limitierte Auslastung der Produktionskapazitäten an, um Exklusivität und Preisdisziplin zu sichern. Diese Strategie setzt funktionierende Nachfrage im globalen Luxussegment, eine konsequente Kostenkontrolle und Zugang zu moderner Antriebs- und Elektrifizierungstechnologie voraus, die zunehmend über technologische Partnerschaften abgesichert wird.

Mission und Markenidentität

Die Mission von Aston Martin lässt sich als Verbindung von britischem Luxusdesign, Rennsport-DNA und handwerklicher Ingenieurskunst zu einem emotional aufgeladenen Fahrerlebnis beschreiben. Das Unternehmen will Fahrzeuge schaffen, die jenseits rationaler Spezifikationen eine starke Markenbindung erzeugen, insbesondere bei vermögenden Enthusiasten und Sammlern. Die Marke positioniert sich als Synonym für diskreten, aber kraftvollen Luxus, geprägt von ästhetischer Zurückhaltung, klassischem Design und Hochleistungsantrieben. Historische Markenbotschaften wie "Power, Beauty and Soul" zielen auf eine Differenzierung gegenüber stärker technikorientierten Wettbewerbern und verankern Aston Martin im Lifestyle- und Kulturbereich, unter anderem durch die langjährige Verbindung mit der Filmfigur James Bond.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Das Produktportfolio umfasst im Kern Hochleistungs-Straßenfahrzeuge im Segment der Sportwagen und GT-Coupés sowie Roadster. Modellreihen wie Vantage, DB-Baureihen, der SUV DBX sowie extrem leistungsstarke Kleinserienmodelle und Hypercars adressieren unterschiedliche Subsegmente im Luxusautomarkt. Ergänzend bietet Aston Martin Heritage-Programme, Restaurierungsservices, Individualisierung über spezielle Personalisierungsabteilungen und limitierte Sondermodelle für Sammler und Markenbotschafter an. Darüber hinaus generiert das Unternehmen Umsätze über Markenlizenzen, Lifestyle-Produkte und Kooperationen mit Partnern aus Mode, Uhren, Design und Immobilien. Organisatorisch lässt sich das Geschäft im Wesentlichen in Straßensportwagen, Sonder- und Kleinserien, Motorsportaktivitäten und Marken- bzw. Lizenzgeschäft gliedern. Motorsportprogramme, insbesondere in der Formel 1 und im Langstreckensport, fungieren sowohl als Technologieplattform als auch als Marketinginstrument zur Stärkung der Performance-Glaubwürdigkeit. Die Händlernetze dienen als zentrale Schnittstelle zum Endkunden, wobei der After-Sales-Bereich, inklusive Wartung, Ersatzteile und Serviceverträge, einen stabilisierenden Ertragsstrom liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Aston Martin ist die Kombination aus traditionsreicher britischer Luxusmarke, Rennsporthistorie und ikonischer Popkulturpräsenz. Die Fahrzeuge werden als handgefertigte, individualisierbare Objekte mit starkem emotionalem Mehrwert vermarktet, was in der Zielgruppe eine hohe Zahlungsbereitschaft für Exklusivität, Design und Klangkulisse der Antriebe erzeugt. Im Unterschied zu manchen deutschen Premiumherstellern liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Technologiedichte in der Breite, sondern auf kuratierten Fahrerlebnissen, limitierter Verfügbarkeit und markentypischem Design. Kooperationen mit Technologiepartnern im Bereich Antriebe, Elektronik und Elektrifizierung erlauben es, moderne Performance- und Emissionsstandards anzubieten, ohne den Charakter der Fahrzeuge zu verwässern. In der Wahrnehmung vieler Kunden gilt Aston Martin als Marke mit persönlicherer, weniger anonym wirkender Betreuung als bei größeren Konzernen, was die Kundenbindung in der sehr vermögenden Klientel stützt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsposition

Der zentrale Burggraben von Aston Martin ist die Markenidentität im Luxus-Sportwagensegment. Historie, Design-DNA, Rennsportvergangenheit und kulturelle Verankerung lassen sich nur langfristig und mit erheblichen Investitionen nachbilden. Diese immateriellen Vermögenswerte erlauben Preispunkte, die deutlich oberhalb von Premium-Volumenherstellern liegen. Zusätzlich wirkt die limitierte Produktionsmenge als künstliche Verknappung, die Restwerte unterstützt und die Wahrnehmung von Exklusivität verstärkt. Der Zugang zu einem globalen Netzwerk spezialisierter Händler, die die anspruchsvolle Zielgruppe bedienen, fungiert als weiterer Markteintrittsbarriere. Dennoch ist der Burggraben nicht vollständig defensiv: Im Vergleich zu finanzstarken Automobilkonzernen bleibt Aston Martin hinsichtlich Skaleneffekten, Forschungsbudget und Elektrifizierungsressourcen strukturell im Nachteil. Der Schutz durch die Marke ist deshalb eng an konsequentes Markenmanagement, Produktqualität und die Fähigkeit geknüpft, regulatorische und technologische Veränderungen frühzeitig zu adaptieren.

Wettbewerbsumfeld

Aston Martin agiert in einem hochkompetitiven Segment mit direkten Wettbewerbern wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Bentley und in einigen Subsegmenten Porsche. Darüber hinaus verschiebt sich die Wettbewerbslandschaft durch neue Anbieter technologisch ausgerichteter Luxus- und Performancefahrzeuge, etwa von Herstellern im Hochleistungs-Elektrosegment oder neuen EV-Marken aus China. Ferrari gilt mit seiner Mischung aus Rennsportdominanz, extremer Markenstärke und klarer Preisdisziplin als Benchmark im börsennotierten Luxusautosegment. Lamborghini und Bentley profitieren von der Einbindung in große Automobilkonzerne, was Skaleneffekte, Technologietransfer und Kostenvorteile schafft. Porsche kombiniert hohe Stückzahlen mit starker Rendite, was die Fähigkeit unterstreicht, sowohl Premium als auch hohe Profitabilität zu vereinen. In diesem Umfeld muss Aston Martin seinen vergleichsweise kleinen Maßstab durch besonders starke Markenpflege, prägnante Designsprache und präzise Positionierung im oberen Luxussegment ausgleichen. Die Konkurrenz intensiviert sich zusätzlich durch den Trend zur Elektrifizierung, bei dem Ressourcenstärke zum entscheidenden Erfolgstreiber wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von Aston Martin setzt auf eine strategische Ausrichtung hin zu einem stabileren Luxusautomodell mit fokussierter Plattformstrategie, modernisierten Modellreihen und einer klareren Differenzierung zwischen Kernmodellen, Hochleistungsvarianten und extrem limitierten Hypercars. Die Eigentümerstruktur ist von institutionellen Investoren, strategischen Partnern und vermögenden Privatinvestoren geprägt, was unterschiedliche Zeithorizonte und Renditeerwartungen in die Unternehmensführung einbringt. Nach mehreren Wechseln im Top-Management und in der Führungsstruktur konzentriert sich die Vorstandsebene auf die Stärkung der Bilanz, eine besser planbare Produktionsplanung, die Verbesserung der operativen Effizienz sowie die konsequente Nutzung von Technologiepartnerschaften zur Reduktion der Entwicklungsrisiken. Strategische Achsen umfassen die weitere Ausarbeitung der Elektrifizierungsroadmap, den Ausbau des SUV-Segments zur Stabilisierung des Cashflows, die Steigerung der Individualisierungsquote pro Fahrzeug sowie eine engere Verzahnung von Motorsportengagement und Serienproduktentwicklung. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance aus Wachstumsambition, Investitionsbedarf und finanzieller Risikobegrenzung halten kann.

Branchen- und Regionenanalyse

Aston Martin ist Teil der globalen Luxusautomobilindustrie, einem zyklischen, aber langfristig wachsenden Markt, getrieben vom Vermögensaufbau in Schwellenländern, der Globalisierung der High-Net-Worth-Individuals und der anhaltenden Attraktivität seltener Sammlerfahrzeuge. Zugleich unterliegt das Unternehmen den strukturellen Umbrüchen der Automobilbranche: Elektrifizierung, verschärfte Emissionsregulierung, Digitalisierung der Fahrzeuge, Konnektivität und veränderte Mobilitätspräferenzen. Regional stützt sich Aston Martin auf Nachfragezentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien, insbesondere China. In reifen Märkten können gesättigte Garagen, strengere Umweltauflagen und potenzielle Luxussteuern die Nachfrage dämpfen, während in Wachstumsmärkten politische und regulatorische Volatilität besteht. Die Branche bewegt sich zunehmend in Richtung einer Zweiteilung: technologisch dominierte Elektromobilitätsanbieter einerseits, stark markengetriebene Luxus- und Performancehersteller andererseits. Aston Martin muss in diesem Spannungsfeld ausreichend in neue Antriebstechnologien und Elektrifizierungskonzepte investieren, ohne die Authentizität der Marke als Hersteller emotionaler Hochleistungsfahrzeuge zu verlieren.

Unternehmensgeschichte und kulturelle Bedeutung

Die Wurzeln von Aston Martin reichen in die frühen 1910er-Jahre in Großbritannien zurück, als die Marke aus der Kombination des Namens einer Berghügel-Rennstrecke und eines Gründers entstand und sich früh im Motorsport positionierte. Über Jahrzehnte war die Unternehmensgeschichte von wiederkehrenden finanziellen Herausforderungen, Eigentümerwechseln und Restrukturierungen geprägt, während die Marke sich in Design, Rennsport und Filmgeschichte fest verankerte. Insbesondere die wiederholten Auftritte von Aston-Martin-Fahrzeugen in James-Bond-Filmen stärkten die globale Bekanntheit und schufen einen Kultstatus, der weit über die eigentliche Kundenzahl hinausgeht. Die Entwicklung vom reinen Sportwagenbauer zu einem breiter aufgestellten Luxushersteller mit GTs und später SUVs zeigt den Versuch, die Marke wirtschaftlich tragfähiger zu machen, ohne den exklusiven Kern zu verlieren. Die Börsennotierung an der London Stock Exchange markierte einen weiteren Schritt, um Kapital für Produktprogramme, Technologiepartnerschaften und globale Expansion zu mobilisieren, machte das Unternehmen aber gleichzeitig transparenter und anfälliger für Kapitalmarkterwartungen.

Sonstige Besonderheiten und strategische Partnerschaften

Ein zentrales Merkmal der jüngeren Unternehmensentwicklung ist die Verstärkung strategischer Partnerschaften, insbesondere mit etablierten Premium- und Technologielieferanten für Antriebseinheiten, Elektronik und Software. Diese Kooperationen reduzieren Entwicklungsrisiken und erlauben den Zugang zu modernen Plattformen, Infotainmentsystemen und Sicherheitsstandards, die allein kaum finanzierbar wären. Motorsportengagements, etwa in der Formel 1, fungieren nicht nur als Marketingplattform, sondern bieten einen Technologietransfer für Aerodynamik, Leichtbau und Performance. Darüber hinaus expandiert die Marke gezielt in andere Luxusbereiche wie Architekturkooperationen, Interior-Design-Projekte oder Markenresidenzen, um den Markenkern in die Lebenswelt der Zielgruppe zu verlängern und zusätzliche, margenträchtigere Erlösquellen jenseits der Automobilproduktion zu erschließen. Diese Diversifizierung bleibt allerdings bislang komplementär zum Kerngeschäft und ersetzt nicht die Notwendigkeit einer nachhaltig profitablen Fahrzeugproduktion.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen die strukturellen Chancen in der erheblichen immateriellen Markenstärke von Aston Martin, der weltweiten Bekanntheit und der Positionierung im Luxussegment der Automobilindustrie. Die anhaltende globale Zunahme sehr vermögender Privatpersonen unterstützt grundsätzlich die Nachfrage nach exklusiven Sportwagen, limitierten Serien und Sammlerfahrzeugen. Gelingt es dem Unternehmen, seine Produktpalette zu modernisieren, Elektrifizierungsstrategien konsistent umzusetzen und die operative Marge durch Effizienzprogramme und höherwertige Mixeffekte zu steigern, kann sich der Markenwert stärker in stabileren Cashflows niederschlagen. Zusätzliche Potenziale entstehen aus der Ausweitung des SUV-Segments, der Steigerung von Individualisierungsumsätzen pro Fahrzeug und der Professionalisierung des Lizenz- und Lifestylegeschäfts. Strategische Partnerschaften, etwa im Bereich Antriebe und Software, können die technologischen Risiken reduzieren, während Motorsportpräsenz die Wahrnehmung als High-Performance-Marke weiter stärkt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten des Investments

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig zu gewichten sind. Die Automobilproduktion ist kapitalintensiv, fixkostenlastig und stark konjunkturabhängig, sodass Nachfrageschwankungen im Luxussegment schnell auf Profitabilität und Liquidität durchschlagen können. Aston Martin verfügt im Vergleich zu großen Premiumkonzernen über begrenzte Skaleneffekte und geringere finanzielle Puffer, was die Verwundbarkeit gegenüber Fehlproduktionen, Lieferkettenstörungen oder regulatorischen Schocks erhöht. Die hohen nötigen Investitionen in Elektrifizierung, Batterietechnologie und Emissionsreduktion konkurrieren mit den finanziellen Ressourcen zur Markenpflege und Modelloffensiven. Verpasste technologische Entwicklungen könnten den Markenwert langfristig aushöhlen, insbesondere, wenn die Zielgruppe zunehmend emissionsarme oder vollelektrische High-Performance-Fahrzeuge erwartet. Hinzu kommt die Abhängigkeit von wenigen Modellreihen und einem begrenzten Händlernetz, das in einzelnen Regionen politischer, regulatorischer oder währungsbedingter Unsicherheit ausgesetzt ist. Schließlich führen die Historie wiederkehrender Restrukturierungen, Wechsel in der Eigentümerstruktur, Veränderungen im Top-Management und hohe Erwartungen des Kapitalmarkts zu einem erhöhten Volatilitätsprofil der Aktie. Aus Sicht eines konservativen Investors ist Aston Martin daher eher als spekulative Beimischung mit ausgeprägtem Marken- und Turnaround-Charakter einzuordnen, nicht als defensiver Kernbaustein eines risikoarmen Portfolios.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,4252 € / 0,4482 €
Spread +5,41%
Schluss Vortag 0,4367 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 0,4353 €
Tageshoch 0,4382 €
52W-Tief 0,414 €
52W-Hoch 0,9943 €
Jahrestief 0,414 €
Jahreshoch 0,759 €

Werbung Morgan Stanley

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MK1V7G MK49VL MM6WEK. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Aston Martin Lagonda Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Aston Martin Lagonda Aktie heute gestiegen?

  • Aston Martin Lagonda verzeichnete einen Anstieg der Nachfrage nach ihren Fahrzeugen, insbesondere im Segment der Luxus-Sportwagen.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktion zu steigern, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden und die Lieferzeiten zu verkürzen.
  • Die Strategie zur Einführung neuer Modelle wurde als entscheidend für das zukünftige Wachstum des Unternehmens identifiziert.
Hinweis

Community: Diskussion zur Aston Martin Lagonda Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mehrere Beiträge berichten über hohe und steigende Verschuldung — Nettoverbindlichkeiten werden auf etwa GBP 1,55–2,0 Mrd. geschätzt — und diskutieren die jüngste Fremdfinanzierung (bis zu GBP 550–650 Mio., Zins ~6,75% über SONIA) sowie die Besicherungskonstruktion, wobei Zweifel bestehen, ob ausreichende Assets zur Absicherung vorhanden sind.
  • Teilnehmer äußern Pessimismus bis hin zu Insolvenzbefürchtungen, verweisen auf Rating‑Herabstufungen und koordinierte Gläubigergruppen (z. B. BlackRock), kritisieren hohe Nettozinsbelastungen und Managemententscheidungen und sehen das F1‑Engagement als zusätzlichen Kostenfaktor.
  • Gleichzeitig werden produkt- und vertriebsbezogene Aspekte erörtert — angekündigte neue Modelle, Valhalla‑Auslieferungen, Marktvergleiche (etwa Deutschland) und Schließungen von Flagship‑Stores — und einige sehen in den neuen Modellen und einer höheren Preispolitik die mögliche Chance, Liquidität und Margen zu verbessern.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Aston Martin Lagonda Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.258 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -222,60 GBX
Jahresüberschuss in Mio. -493,20 GBX
Umsatz je Aktie 1,28 GBX
Gewinn je Aktie -0,49 GBX
Gewinnrendite -39,21%
Umsatzrendite -39,21%
Return on Investment -17,58%
Marktkapitalisierung in Mio. 372,67 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) -1,29
KBV (Kurs/Buchwert) 2,04
KUV (Kurs/Umsatz) 0,51
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +11,27%

Aston Martin Lagonda News

NEU
Kostenloser Report:
Krisengewinner „Made in Germany“ - Diese 3 Unternehmen profitieren



Weitere News »
Werbung

Derivate

Hebelprodukte (21)
Faktor-Zertifikate 15
Knock-Outs 6
Alle Derivate
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Aston Martin Lagonda Termine

Keine Termine bekannt.

Aston Martin Lagonda Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 0,4189 -1,27%
0,4243 € 31.07.26
Frankfurt 0,4186 -1,83%
0,4264 € 31.07.26
Gettex 0,4236 -0,70%
0,4266 € 31.07.26
Hamburg 0,4188 -1,83%
0,4266 € 31.07.26
Hannover 0,4188 -1,51%
0,4252 € 31.07.26
L&S RT 0,4367 0 %
0,4367 € 12:07
München 0,4272 0 %
0,4272 € 31.07.26
Nasdaq OTC Other 0,52 $ 0 %
0,52 $ 30.07.26
Quotrix 0,4329 -1,23%
0,4383 € 31.07.26
Stuttgart 0,4318 +0,94%
0,4278 € 31.07.26
Tradegate 0,4474 +3,66%
0,4316 € 31.07.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
31.07.26 0,4263 -
30.07.26 0,4301 -
29.07.26 0,4374 -
28.07.26 0,4276 -
27.07.26 0,4291 -
26.07.26 0,4279 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,4244 € +0,45%
1 Monat 0,4555 € -6,41%
6 Monate 0,7145 € -40,34%
1 Jahr 0,8222 € -48,15%
5 Jahre 13,898 € -96,93%

Unternehmensprofil Aston Martin Lagonda

Unternehmensprofil Aston Martin Lagonda
Aston Martin Lagonda Global Holdings plc ist ein britischer Hersteller von Luxus-Sportwagen und Grand-Tourern im obersten Preissegment mit Sitz in Gaydon, Warwickshire. Das Unternehmen positioniert sich im globalen Markt für High-Performance-Luxusautos als exklusive Nischenmarke mit starker historischer Markenladung. Für konservative Anleger ist Aston Martin primär als spekulatives Engagement in eine ikonische Automobilmarke zu verstehen, deren Werttreiber weniger in Skaleneffekten, sondern in Markenstärke, Preissetzungsmacht und strategischen Partnerschaften liegen. Die Aktie reflektiert stark zyklische Nachfrage, hohe Fixkosten, intensiven Wettbewerb und die Kapitalintensität der Automobilindustrie.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Aston Martin basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochpreisigen Sportwagen, GT-Modellen, limitierten Sondereditionen sowie darauf aufbauenden Lifestyle- und Lizenzprodukten. Die Wertschöpfungskette umfasst Design, Engineering, Prototyping, Manufaktur- und Kleinserienfertigung, weltweiten Vertrieb über ein Händlernetz sowie After-Sales-Services. Das Unternehmen fokussiert sich auf geringe Stückzahlen mit hoher Bruttomarge je Fahrzeug. Zentrale Ertragsquellen sind Fahrzeugverkäufe, Individualisierungspakete, technische Upgrades und Serviceleistungen, flankiert von Kooperations- und Lizenzvereinbarungen, etwa im Bereich Markenlizenzierung und Merchandising. Im Gegensatz zu Volumenherstellern strebt Aston Martin keine Massenproduktion, sondern eine bewusst limitierte Auslastung der Produktionskapazitäten an, um Exklusivität und Preisdisziplin zu sichern. Diese Strategie setzt funktionierende Nachfrage im globalen Luxussegment, eine konsequente Kostenkontrolle und Zugang zu moderner Antriebs- und Elektrifizierungstechnologie voraus, die zunehmend über technologische Partnerschaften abgesichert wird.

Mission und Markenidentität

Die Mission von Aston Martin lässt sich als Verbindung von britischem Luxusdesign, Rennsport-DNA und handwerklicher Ingenieurskunst zu einem emotional aufgeladenen Fahrerlebnis beschreiben. Das Unternehmen will Fahrzeuge schaffen, die jenseits rationaler Spezifikationen eine starke Markenbindung erzeugen, insbesondere bei vermögenden Enthusiasten und Sammlern. Die Marke positioniert sich als Synonym für diskreten, aber kraftvollen Luxus, geprägt von ästhetischer Zurückhaltung, klassischem Design und Hochleistungsantrieben. Historische Markenbotschaften wie "Power, Beauty and Soul" zielen auf eine Differenzierung gegenüber stärker technikorientierten Wettbewerbern und verankern Aston Martin im Lifestyle- und Kulturbereich, unter anderem durch die langjährige Verbindung mit der Filmfigur James Bond.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Das Produktportfolio umfasst im Kern Hochleistungs-Straßenfahrzeuge im Segment der Sportwagen und GT-Coupés sowie Roadster. Modellreihen wie Vantage, DB-Baureihen, der SUV DBX sowie extrem leistungsstarke Kleinserienmodelle und Hypercars adressieren unterschiedliche Subsegmente im Luxusautomarkt. Ergänzend bietet Aston Martin Heritage-Programme, Restaurierungsservices, Individualisierung über spezielle Personalisierungsabteilungen und limitierte Sondermodelle für Sammler und Markenbotschafter an. Darüber hinaus generiert das Unternehmen Umsätze über Markenlizenzen, Lifestyle-Produkte und Kooperationen mit Partnern aus Mode, Uhren, Design und Immobilien. Organisatorisch lässt sich das Geschäft im Wesentlichen in Straßensportwagen, Sonder- und Kleinserien, Motorsportaktivitäten und Marken- bzw. Lizenzgeschäft gliedern. Motorsportprogramme, insbesondere in der Formel 1 und im Langstreckensport, fungieren sowohl als Technologieplattform als auch als Marketinginstrument zur Stärkung der Performance-Glaubwürdigkeit. Die Händlernetze dienen als zentrale Schnittstelle zum Endkunden, wobei der After-Sales-Bereich, inklusive Wartung, Ersatzteile und Serviceverträge, einen stabilisierenden Ertragsstrom liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Aston Martin ist die Kombination aus traditionsreicher britischer Luxusmarke, Rennsporthistorie und ikonischer Popkulturpräsenz. Die Fahrzeuge werden als handgefertigte, individualisierbare Objekte mit starkem emotionalem Mehrwert vermarktet, was in der Zielgruppe eine hohe Zahlungsbereitschaft für Exklusivität, Design und Klangkulisse der Antriebe erzeugt. Im Unterschied zu manchen deutschen Premiumherstellern liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Technologiedichte in der Breite, sondern auf kuratierten Fahrerlebnissen, limitierter Verfügbarkeit und markentypischem Design. Kooperationen mit Technologiepartnern im Bereich Antriebe, Elektronik und Elektrifizierung erlauben es, moderne Performance- und Emissionsstandards anzubieten, ohne den Charakter der Fahrzeuge zu verwässern. In der Wahrnehmung vieler Kunden gilt Aston Martin als Marke mit persönlicherer, weniger anonym wirkender Betreuung als bei größeren Konzernen, was die Kundenbindung in der sehr vermögenden Klientel stützt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsposition

Der zentrale Burggraben von Aston Martin ist die Markenidentität im Luxus-Sportwagensegment. Historie, Design-DNA, Rennsportvergangenheit und kulturelle Verankerung lassen sich nur langfristig und mit erheblichen Investitionen nachbilden. Diese immateriellen Vermögenswerte erlauben Preispunkte, die deutlich oberhalb von Premium-Volumenherstellern liegen. Zusätzlich wirkt die limitierte Produktionsmenge als künstliche Verknappung, die Restwerte unterstützt und die Wahrnehmung von Exklusivität verstärkt. Der Zugang zu einem globalen Netzwerk spezialisierter Händler, die die anspruchsvolle Zielgruppe bedienen, fungiert als weiterer Markteintrittsbarriere. Dennoch ist der Burggraben nicht vollständig defensiv: Im Vergleich zu finanzstarken Automobilkonzernen bleibt Aston Martin hinsichtlich Skaleneffekten, Forschungsbudget und Elektrifizierungsressourcen strukturell im Nachteil. Der Schutz durch die Marke ist deshalb eng an konsequentes Markenmanagement, Produktqualität und die Fähigkeit geknüpft, regulatorische und technologische Veränderungen frühzeitig zu adaptieren.

Wettbewerbsumfeld

Aston Martin agiert in einem hochkompetitiven Segment mit direkten Wettbewerbern wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Bentley und in einigen Subsegmenten Porsche. Darüber hinaus verschiebt sich die Wettbewerbslandschaft durch neue Anbieter technologisch ausgerichteter Luxus- und Performancefahrzeuge, etwa von Herstellern im Hochleistungs-Elektrosegment oder neuen EV-Marken aus China. Ferrari gilt mit seiner Mischung aus Rennsportdominanz, extremer Markenstärke und klarer Preisdisziplin als Benchmark im börsennotierten Luxusautosegment. Lamborghini und Bentley profitieren von der Einbindung in große Automobilkonzerne, was Skaleneffekte, Technologietransfer und Kostenvorteile schafft. Porsche kombiniert hohe Stückzahlen mit starker Rendite, was die Fähigkeit unterstreicht, sowohl Premium als auch hohe Profitabilität zu vereinen. In diesem Umfeld muss Aston Martin seinen vergleichsweise kleinen Maßstab durch besonders starke Markenpflege, prägnante Designsprache und präzise Positionierung im oberen Luxussegment ausgleichen. Die Konkurrenz intensiviert sich zusätzlich durch den Trend zur Elektrifizierung, bei dem Ressourcenstärke zum entscheidenden Erfolgstreiber wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von Aston Martin setzt auf eine strategische Ausrichtung hin zu einem stabileren Luxusautomodell mit fokussierter Plattformstrategie, modernisierten Modellreihen und einer klareren Differenzierung zwischen Kernmodellen, Hochleistungsvarianten und extrem limitierten Hypercars. Die Eigentümerstruktur ist von institutionellen Investoren, strategischen Partnern und vermögenden Privatinvestoren geprägt, was unterschiedliche Zeithorizonte und Renditeerwartungen in die Unternehmensführung einbringt. Nach mehreren Wechseln im Top-Management und in der Führungsstruktur konzentriert sich die Vorstandsebene auf die Stärkung der Bilanz, eine besser planbare Produktionsplanung, die Verbesserung der operativen Effizienz sowie die konsequente Nutzung von Technologiepartnerschaften zur Reduktion der Entwicklungsrisiken. Strategische Achsen umfassen die weitere Ausarbeitung der Elektrifizierungsroadmap, den Ausbau des SUV-Segments zur Stabilisierung des Cashflows, die Steigerung der Individualisierungsquote pro Fahrzeug sowie eine engere Verzahnung von Motorsportengagement und Serienproduktentwicklung. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance aus Wachstumsambition, Investitionsbedarf und finanzieller Risikobegrenzung halten kann.

Branchen- und Regionenanalyse

Aston Martin ist Teil der globalen Luxusautomobilindustrie, einem zyklischen, aber langfristig wachsenden Markt, getrieben vom Vermögensaufbau in Schwellenländern, der Globalisierung der High-Net-Worth-Individuals und der anhaltenden Attraktivität seltener Sammlerfahrzeuge. Zugleich unterliegt das Unternehmen den strukturellen Umbrüchen der Automobilbranche: Elektrifizierung, verschärfte Emissionsregulierung, Digitalisierung der Fahrzeuge, Konnektivität und veränderte Mobilitätspräferenzen. Regional stützt sich Aston Martin auf Nachfragezentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien, insbesondere China. In reifen Märkten können gesättigte Garagen, strengere Umweltauflagen und potenzielle Luxussteuern die Nachfrage dämpfen, während in Wachstumsmärkten politische und regulatorische Volatilität besteht. Die Branche bewegt sich zunehmend in Richtung einer Zweiteilung: technologisch dominierte Elektromobilitätsanbieter einerseits, stark markengetriebene Luxus- und Performancehersteller andererseits. Aston Martin muss in diesem Spannungsfeld ausreichend in neue Antriebstechnologien und Elektrifizierungskonzepte investieren, ohne die Authentizität der Marke als Hersteller emotionaler Hochleistungsfahrzeuge zu verlieren.

Unternehmensgeschichte und kulturelle Bedeutung

Die Wurzeln von Aston Martin reichen in die frühen 1910er-Jahre in Großbritannien zurück, als die Marke aus der Kombination des Namens einer Berghügel-Rennstrecke und eines Gründers entstand und sich früh im Motorsport positionierte. Über Jahrzehnte war die Unternehmensgeschichte von wiederkehrenden finanziellen Herausforderungen, Eigentümerwechseln und Restrukturierungen geprägt, während die Marke sich in Design, Rennsport und Filmgeschichte fest verankerte. Insbesondere die wiederholten Auftritte von Aston-Martin-Fahrzeugen in James-Bond-Filmen stärkten die globale Bekanntheit und schufen einen Kultstatus, der weit über die eigentliche Kundenzahl hinausgeht. Die Entwicklung vom reinen Sportwagenbauer zu einem breiter aufgestellten Luxushersteller mit GTs und später SUVs zeigt den Versuch, die Marke wirtschaftlich tragfähiger zu machen, ohne den exklusiven Kern zu verlieren. Die Börsennotierung an der London Stock Exchange markierte einen weiteren Schritt, um Kapital für Produktprogramme, Technologiepartnerschaften und globale Expansion zu mobilisieren, machte das Unternehmen aber gleichzeitig transparenter und anfälliger für Kapitalmarkterwartungen.

Sonstige Besonderheiten und strategische Partnerschaften

Ein zentrales Merkmal der jüngeren Unternehmensentwicklung ist die Verstärkung strategischer Partnerschaften, insbesondere mit etablierten Premium- und Technologielieferanten für Antriebseinheiten, Elektronik und Software. Diese Kooperationen reduzieren Entwicklungsrisiken und erlauben den Zugang zu modernen Plattformen, Infotainmentsystemen und Sicherheitsstandards, die allein kaum finanzierbar wären. Motorsportengagements, etwa in der Formel 1, fungieren nicht nur als Marketingplattform, sondern bieten einen Technologietransfer für Aerodynamik, Leichtbau und Performance. Darüber hinaus expandiert die Marke gezielt in andere Luxusbereiche wie Architekturkooperationen, Interior-Design-Projekte oder Markenresidenzen, um den Markenkern in die Lebenswelt der Zielgruppe zu verlängern und zusätzliche, margenträchtigere Erlösquellen jenseits der Automobilproduktion zu erschließen. Diese Diversifizierung bleibt allerdings bislang komplementär zum Kerngeschäft und ersetzt nicht die Notwendigkeit einer nachhaltig profitablen Fahrzeugproduktion.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen die strukturellen Chancen in der erheblichen immateriellen Markenstärke von Aston Martin, der weltweiten Bekanntheit und der Positionierung im Luxussegment der Automobilindustrie. Die anhaltende globale Zunahme sehr vermögender Privatpersonen unterstützt grundsätzlich die Nachfrage nach exklusiven Sportwagen, limitierten Serien und Sammlerfahrzeugen. Gelingt es dem Unternehmen, seine Produktpalette zu modernisieren, Elektrifizierungsstrategien konsistent umzusetzen und die operative Marge durch Effizienzprogramme und höherwertige Mixeffekte zu steigern, kann sich der Markenwert stärker in stabileren Cashflows niederschlagen. Zusätzliche Potenziale entstehen aus der Ausweitung des SUV-Segments, der Steigerung von Individualisierungsumsätzen pro Fahrzeug und der Professionalisierung des Lizenz- und Lifestylegeschäfts. Strategische Partnerschaften, etwa im Bereich Antriebe und Software, können die technologischen Risiken reduzieren, während Motorsportpräsenz die Wahrnehmung als High-Performance-Marke weiter stärkt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten des Investments

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig zu gewichten sind. Die Automobilproduktion ist kapitalintensiv, fixkostenlastig und stark konjunkturabhängig, sodass Nachfrageschwankungen im Luxussegment schnell auf Profitabilität und Liquidität durchschlagen können. Aston Martin verfügt im Vergleich zu großen Premiumkonzernen über begrenzte Skaleneffekte und geringere finanzielle Puffer, was die Verwundbarkeit gegenüber Fehlproduktionen, Lieferkettenstörungen oder regulatorischen Schocks erhöht. Die hohen nötigen Investitionen in Elektrifizierung, Batterietechnologie und Emissionsreduktion konkurrieren mit den finanziellen Ressourcen zur Markenpflege und Modelloffensiven. Verpasste technologische Entwicklungen könnten den Markenwert langfristig aushöhlen, insbesondere, wenn die Zielgruppe zunehmend emissionsarme oder vollelektrische High-Performance-Fahrzeuge erwartet. Hinzu kommt die Abhängigkeit von wenigen Modellreihen und einem begrenzten Händlernetz, das in einzelnen Regionen politischer, regulatorischer oder währungsbedingter Unsicherheit ausgesetzt ist. Schließlich führen die Historie wiederkehrender Restrukturierungen, Wechsel in der Eigentümerstruktur, Veränderungen im Top-Management und hohe Erwartungen des Kapitalmarkts zu einem erhöhten Volatilitätsprofil der Aktie. Aus Sicht eines konservativen Investors ist Aston Martin daher eher als spekulative Beimischung mit ausgeprägtem Marken- und Turnaround-Charakter einzuordnen, nicht als defensiver Kernbaustein eines risikoarmen Portfolios.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Aston Martin Lagonda Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Aston Martin Lagonda Kursziel 2026

  • Die Aston Martin Lagonda Kurs Performance für 2026 liegt bei -40,91%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 372,67 Mio. GBX
Streubesitz 34,42%
Währung GBX
Land Großbritannien
Sektor Zyklische Konsumgüter
Branche Autoherstellung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+22,50% Institutionelle Aktionäre
+34,42% Streubesitz
+11,92% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Aston Martin Lagonda

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
skywatcher
StevenH
Du beschreibst exakt die Problematik bei AML. Sie hätten sich wahrscheinlich durchmogeln können, wenn nicht Corona, Ukraine, Zölle , Trump und jetzt Iran die Rahmenbedingungen massiv veschlechtert hätten. Das ist schon für ein gut ausgerichtetes Unternehmen eine riesige Herausforderung. Für AML mit den hausgemachten Problemen kann das zum Killer werden. Ich sehe einfach keinen Sinn, warum sie ein börsennotiertes Unternehmen bleiben sollten. Refinanzierungsmöglichkeiten über KE dürften passé sein. Publzitätsspflichten, Aktiengesetz Bestimmungen und Abhängigkeitsbericht und deutlich höhere Kosten bei Bilanzierung (Wirtschaftsprüfer), sind wesentlich aufwendiger, als bei einem privat gehaltenem Unternehmen. Wahrscheinlich hat Stroll nach dem Motto agiert: wir überstehen die Schwierigkeit und dann starten wir durch. Es sind aber leider immer neue Schwierigkeiten aufgetaucht und das geht mittlerweile seit seinem Einstieg vor 5 Jahren so. Ich sehe weltweit niemanden, der ein solches Unternehmen bei den gegenwärtigen Bedingungen kaufen würde. Nach dem Verkauf der assetts stellt sich mir die Frage, wo soll weiteres Kapital herkommen? Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit benötigt werden. Wir stehen am Rande einer weltweiten Energiekrise, die auch die bisher stabilen Regionen Europa und Nord Amerika betrifft. Die asiatischen Regionen vielfach stärker. China ist als Absatzmarkt ausgefallen und der nahe Osten wohl auch. Wer momentan e-mobil und vielleicht noch mit eigener Photovoltaik und wallbox unterwegs ist, kann nur genüßlich grinsen. Aus meiner Sicht, nicht die richtige Zeit für solche Produkte und wir wissen nicht was noch kommt. "Es hätte schlimmer kommen können und es kam schlimmer"
Avatar des Verfassers
skywatcher
AML
es geht also ans Eingemachte. Investitionen in die Zukunft reduzieren, Mitarbeiter entlassen, Assets verkaufen und die Verschuldung ausweiten, ist aus meiner Sicht kein gutes Zeichen. Wird an der Börse wohl auch so gesehen. Auf einmal ist wieder vom Händler destocking die Rede. Kein Wunder, wenn man sich die Fahrzeuge und die Preise in den Portalen ansieht. 100.000 $ Nachlaß auf einen neuen, aber stehengebleibenen 2024er DB12 tut richtig weh. Ich befürchte, wir werden das all time low in 30er pence sehen.
Avatar des Verfassers
maccob
Düster - Skywatcher
Das empfinde ich genauso inklusive der F1, wo man sich wünscht, dass sie nur tiefstapeln, um dann von der nackten Realität wieder mal eingeholt zu werden. Mercedes Motoren waren doch schon “schlimm” genug und dann kamen noch Geely, Lucid und Honda mit dazu. Man redet von Ferrari, aber anstatt atemberaubender Einmaligkeit und mehr Britishness prostituiert sich die Marke in Richtung einer gemischten Karnevals-Bowle. Ständig muss man mehr produzieren, weil sich im Vorquartal die Autos nicht verkauften und so geht’s dann weiter, obwohl die Fahrzeuge eigentlich in Ordnung sind. Die Finanzen sind im tiefsten Keller und selbst mit sagen wir >100 Valhalla in Q4 kommt dann immer noch ein doppelstelliger Millionenverlust heraus. Werden wir sehen, jedenfalls vermute ich steht Einschneidendes bevor. Nochmal ein Happen “Cash” reicht da nicht mehr, sondern gewisse Verschiebungen, die hoffentlich Herrn Stroll über Bord werfen und nicht die Kleinaktionäre, die dieser immer nur als Maneuvriermasse gesehen hat.
Avatar des Verfassers
Naggamol
Insolvenz ?
Avatar des Verfassers
skywatcher
AML
in meinem vorherigen post schrieb ich "mal sehen, was dasJahr bringt". jetzt wissen wir es. Noch mehr Unruhe. Meinen geplanten Einstieg habe ich erst mal verschoben, wenn auch der Kurs in die ursprünglich geplante range fallen sollte. Das Zoll Thema ist mir zu heikel. Von Porsche haben wir ja schon gehört wie es in China läuft und der Absatz in US dürfte bei den angekündigten Zöllen auch leiden. Hinzu kommt, dass das Luxussegment unter den globalen Unsicherheiten leidet und es nicht so schnell besser wird. Bleibe bei dem, was ich im letzten Jahr gemacht habe.
Avatar des Verfassers
skywatcher
Valhalla
mag mich irren, habe aber von keiner Auslieferung gehört. Da wird wohl ein entsprechender Anteil am Umsatz 2025 fehlen. Ich hoffe, dass 2026 besser wird, aber der Luxus Markt schwächelt immer noch und das wird sich so schnell nicht ändern. Der Valhalla, als kleine Valkyrie, stammt ja auch aus der Zusammenarbeit mit RedBull und die technischen Probleme mir der Valkyrie sind ja gut genug bekannt. Sieht so aus, als ob bei der Auslieferung des Valhalla das Gleiche passiert, wie damals. Was erwarte ich von 2026? Bei AML vielleicht erste Lebenszeichen ab H2. Von der Börse? Bei KI halte ich mich raus auch bei den Chips. Rüstung im Moment auch. Microsoft, Apple und Siemens Energy bleiben. Verstärkt physisches Silber, Palladium und Platin. Beobachte was mit Helsing passiert und im Bereich Photonen Chips, hier Q.ANT, Lighmatter und Lightelligence. Auch Nvidia muß man sich hier genau ansehen, da könnte was passieren. NVIDIA Quantum-X und Spectrum-X Photonics. Interessante Zeiten kommen auf uns zu.
Avatar des Verfassers
skywatcher
StevenH
sei vorsichtig mit Aroundtown. Habe sehr viele Immobilien von Ihnen zum Verkauf auf dem Tisch. Das bookvalue stimmt mit den aktuellen Bewertungen meist nicht überein. Auch wenn sie verkaufen wollen, geht es nicht auf Grund der Bewertung. Sie haben viele Leerstandsobjekte (office) in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Dortmund und Berlin und bekommen sie nicht bewegt. Das geht in die hunderte Millionen. Bei Grand City und Vivion sieht es ähnlich aus. Silber ist meine prio, das Portfolio bleibt unverändert, bei KI halte ich mich raus
Avatar des Verfassers
StevenH
Die Lösung...
...oder doch ein Kind der Verzweiflung? Siehe hier: https://media.astonmartin.com/high-performance-meets-parenthood-as-aston-martin-and-egg-join-forces-to-unveil-the-ultimate-luxury-stroller ;-)
Avatar des Verfassers
Crazysurfer_SGD
OK_AML
Da hast du recht. Ein bisschen Angst habe ich ja das sich das ganze Börsengeschehen nach dem Jahreswechsel wieder ändert.... Also abwärts... Irgendwann war das schon mal so... Glaub als die chinesische Wirtschaft vermeldet hatte nicht mehr so sehr stark zu wachsen... Und irgendwie warte ich schon darauf das der erste Staat der EU verkündet das er wieder oder das erste mal Pleite ist oder ähnliches.
Avatar des Verfassers
OK_AML
Eröffnung London
Guten Morgen In der Tat sieht der Start in London gut aus. Lieber regelmäßig 1 - 2 % Kursteigerung als kurzfristige 2stellige Kursgewinne die wieder schnell wieder abverkauft werden. Uns einen entspannten " grünen " Tag heute.
Avatar des Verfassers
Corinne2909
Schöne Eröffnung in London
Guten Morgen
Avatar des Verfassers
dyesbis
die Spannung steigt ...
... was bringt London heute?
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Aston Martin Lagonda Aktie und zum Aston Martin Lagonda Kurs

Der aktuelle Kurs der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 0,4367 €.

Für 1.000€ kann man sich 2.289,90 Aston Martin Lagonda Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aston Martin Lagonda Aktie lautet AMGDF.

Die 1 Monats-Performance der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt aktuell -6,41%.

Die 1 Jahres-Performance der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt aktuell -48,15%.

Der Aktienkurs der Aston Martin Lagonda Aktie liegt aktuell bei 0,4367 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,41% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aston Martin Lagonda eine Wertentwicklung von -11,74% aus und über 6 Monate sind es -40,34%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 0,99 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 0,41 €.

Das Allzeithoch von Aston Martin Lagonda liegt bei 196,23 €.

Das Allzeittief von Aston Martin Lagonda liegt bei 0,41 €.

Die Volatilität der Aston Martin Lagonda Aktie liegt derzeit bei 64,76%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aston Martin Lagonda in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 372,67 Mio. GBX

Insgesamt sind 982,4 Mio Aston Martin Lagonda Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +22,50% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 14.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Am 14.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Aston Martin Lagonda bei 70%. Erfahre hier mehr

Aston Martin Lagonda hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Aston Martin Lagonda gehört zum Sektor Autoherstellung.

Das KGV der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt -1,84.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aston Martin Lagonda betrug 1.257.700.000 GBX.

Nein, Aston Martin Lagonda zahlt keine Dividenden.