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ROUNDUP/Trump: 'Viele Länder' werden Straße von Hormus mit absichern

PALM BEACH (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat militärische Hilfe "vieler Länder" für die sichere Fahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus in Aussicht gestellt. "Viele Länder - insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der Straße von Hormus betroffen sind - werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten", schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er ergänzte, dass "hoffentlich" China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder, die von der Einschränkung betroffen sind, Schiffe entsenden werden.

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Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die Straße von Hormus werde so oder so bald wieder "OFFEN, SICHER und FREI" sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Straße von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde "bald" beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtige Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe.

In einem weiteren Post auf Truth Social schrieb Trump am Abend (Ortszeit), die Länder, die Öl (Rohöl) durch die Straße von Hormus beziehen, müssten diese Meerenge sichern. Die USA werden demnach in großem Umfang unterstützen und sich mit den Ländern abstimmen. Er hob hervor, dies hätte schon immer eine gemeinsame Anstrengung sein sollen - und werde nun eine sein.

Nach einer Beratung von G7-Staaten hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz. Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien./rin/DP/zb


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