- TSMC verzeichnet den stärksten Kursanstieg seit April.
- Goldman Sachs erhöhte das Kursziel um 35 Prozent.
- Taiwanesische Staatsanwaltschaft erhebt Anklagen gegen Tokyo Electron.
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Die Aktien von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) haben den stärksten Tagesanstieg seit April verzeichnet. Die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) treibt den weltweit größten Auftragsfertiger für Halbleiter weiter an.
Die Papiere des zentralen Zulieferers von Nvidia (Nvidia Aktie) und Apple erreichten ein neues Rekordhoch. Auslöser war eine deutliche Anhebung des Kursziels durch Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie). Die Analysten erhöhten ihr Ziel um 35 Prozent auf 2.330 Neue Taiwan-Dollar (63,39 Euro) und verwiesen auf die Erwartung eines weiteren Jahres mit solidem Wachstum.
Der Kursanstieg von TSMC trug dazu bei, dass asiatische Technologiewerte am Montag insgesamt zulegten. Investoren investierten weiter in den KI-Sektor, obwohl zugleich Sorgen vor einer Überhitzung des Marktes bestehen.
"Wir sehen Künstliche Intelligenz als einen mehrjährigen Wachstumsmotor für TSMC", schrieben die Goldman-Analysten um Bruce Lu in einer Studie. Lu betonte, dass sich die Margen des Unternehmens verbessern. Gleichzeitig rechnet er damit, dass TSMC in den kommenden drei Jahren rund 150 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investieren wird.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
15
|
Auch andere Chipwerte profitierten. Samsung Electronics baute seine Kursgewinne den fünften Handelstag in Folge aus. Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller will seine vorläufigen Geschäftszahlen noch in dieser Woche vorlegen. TSMC selbst wird seine Ergebnisse am 15. Januar veröffentlichen.
Juristisches Thema sorgt für Aufmerksamkeit
Die taiwanesische Staatsanwaltschaft teilte laut Reuters am Montag mit, dass sie zusätzliche Anklagen gegen die taiwanesische Tochtergesellschaft von Tokyo Electron (Tokyo Electron Aktie) sowie drei weitere Beschuldigte erhoben hat. Es geht um den mutmaßlichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen von TSMC.
Bereits im vergangenen Monat hatte die Staatsanwaltschaft angekündigt, die taiwanesische Niederlassung von Tokyo Electron wegen Verstößen gegen das nationale Sicherheitsgesetz und das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen anzuklagen. Auslöser war die Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter im August, dem vorgeworfen wird, vertrauliche Informationen von TSMC entwendet zu haben.
Im Falle einer Verurteilung drohen der Tochtergesellschaft laut Staatsanwaltschaft Geldstrafen von bis zu 120 Millionen Neue Taiwan-Dollar, was umgerechnet etwa 3,26 Millionen Euro entspricht. Tokyo Electron erklärte zuvor, dass das Mutterunternehmen nicht angeklagt sei und der Fall keine Auswirkungen auf die Finanzergebnisse des Konzerns habe.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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