Hunderte von Neuwagen fertig zur Abwicklung für den Versand über den Seeweg.
Quelle: - ©iStock
Google
ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 1711

US-Automarkt: GM und BMW ziehen davon – Audi zahlt den Preis

Der US-Automarkt zeigt klare Gewinner und Verlierer: GM baut seine Dominanz aus, Jeep überrascht mit Comeback, BMW glänzt, während Audi deutlich an Boden verliert.
play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
BMW AG St 92,62 € BMW AG St Chart -0,60%
Zugehörige Wertpapiere:
General Motors Company 71,66 € General Motors Company Chart +2,24%
Zugehörige Wertpapiere:
Honda Motor Ltd 8,44 € Honda Motor Ltd Chart +1,69%
Zugehörige Wertpapiere:
Hyundai 99,329 $ Hyundai Chart +0,04%
Zugehörige Wertpapiere:
Stellantis NV 9,524 € Stellantis NV Chart +3,00%
Zugehörige Wertpapiere:
Toyota Motor Corp. 18,322 € Toyota Motor Corp. Chart -0,32%
Zugehörige Wertpapiere:

Die US-Autoabsatzzahlen für 2025 wurden veröffentlicht und während General Motors seine Vormachtstellung festigt und BMW in den USA von einem Produktionsvorteil profitiert, geraten andere Hersteller spürbar unter Druck. Besonders die Entwicklung bei Audi zeigt, wie schnell sich Marktanteile verschieben können.

GM setzt sich vom Feld ab

General Motors hat 2025 seine US-Verkäufe um 5,5 Prozent gesteigert und damit klar besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. Zwar belastete ein Rückgang von 6,9 Prozent im vierten Quartal die Bilanz, doch auf Jahressicht setzte der Konzern mehr als 2,85 Millionen Fahrzeuge in den USA ab. Allein im Schlussquartal waren es rund 703.000 Einheiten.

Damit verteidigte GM erneut den Titel als größter Autohersteller der Vereinigten Staaten.

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
15
Fallender Kurs
Put
5
10
15
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7DAK8 , DE000VH75CM9 , DE000VH9PMU7 , DE000VU4RZ96 , DE000VH8H922 , DE000VH8ASE2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Elektroautos und SUVs treiben das Wachstum

Die Absatzgewinne von GM wurden vor allem durch steigende Verkäufe von Elektrofahrzeugen sowie durch robuste Nachfrage nach großen SUVs und günstigen Einstiegsmodellen wie dem Buick Envista getragen. Der Konzern erhöhte seinen US-Marktanteil um 0,5 Prozentpunkte auf 17 Prozent.

Besonders bemerkenswert ist der Sprung bei den Elektroautos: GM steigerte seinen EV-Absatz um 48 Prozent und ist damit nun der zweitgrößte Anbieter vollelektrischer Fahrzeuge in den USA – hinter Tesla.

Gewinner und Verlierer im US-Markt

Neben GM meldeten auch andere Hersteller deutliche Zuwächse: Toyota legte um acht Prozent zu, Hyundai und Kia erreichten mit Plus 8,4 beziehungsweise sieben Prozent jeweils das dritte Rekordjahr in Folge. Honda Motor kam immerhin auf ein leichtes Wachstum von 0,5 Prozent.

Deutlich schwächer schnitt dagegen Stellantis ab. Der Chrysler-Mutterkonzern verzeichnete ein Absatzminus von 3,3 Prozent, befindet sich aber mitten in einem umfassenden Umbau seines US-Geschäfts.

Jeep meldet erstes Plus seit sieben Jahren

Ein Hoffnungssignal für Stellantis kam ausgerechnet von der Traditionsmarke Jeep. Mit einem leichten Plus erzielte Jeep 2025 erstmals seit 2018 wieder ein jährliches Absatzwachstum in den USA. "Wir machen Fortschritte bei der Neuausrichtung unseres Geschäfts", erklärte US-Vertriebschef Jeff Kommor.

BMW profitiert von lokaler Produktion

Aus deutscher Sicht liefert BMW (BMW Aktie) die positiven Schlagzeilen. Der Münchner Autobauer steigerte seinen Absatz in den USA um 4,7 Prozent auf 388.897 Fahrzeuge und erzielte damit das dritte Rekordjahr in Folge. Zwar gingen die Verkäufe im vierten Quartal leicht zurück, insgesamt zeigt sich BMW jedoch robust.

Audi gerät unter starken Druck

Ganz anders stellt sich die Lage bei Audi dar. Die Volkswagen-Tochter verkaufte 2025 in den USA nur noch 164.942 Fahrzeuge – ein Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders drastisch fiel der Einbruch im vierten Quartal aus, als der Absatz um 36 Prozent auf 36.233 Fahrzeuge sank.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend