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Meldung des Tages: Diese Germanium-Aktie rückt jetzt ins sicherheitspolitische Zentrum Nordamerikas

Stellantis Aktie

Aktie
WKN:  A2QL01 ISIN:  NL00150001Q9 US-Symbol:  STLA Branche:  Kraftfahrzeuge Land:  Niederlande
9,60 $
-0,42 $
-4,19%
8,2771 € 16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
27,03 Mrd. €
Streubesitz
30,39%
KGV
13,46
Dividende
0,68 €
Dividendenrendite
8,12%
neu: Nachhaltigkeits-Score
50 %
Index-Zuordnung
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Stellantis Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Stellantis N.V. ist ein globaler Automobil- und Mobilitätskonzern mit rechtlichem Sitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Amsterdam. Das Unternehmen entstand 2021 aus der Fusion von PSA Group und Fiat Chrysler Automobiles und gehört seitdem zu den größten Fahrzeugherstellern weltweit gemessen an Absatz und Markenbreite. Für Investoren steht Stellantis im Spannungsfeld aus kapitalintensiver Transformation zur Elektromobilität, zyklischem Automobilgeschäft und dem Versuch, skalierbare Software- und Serviceerlöse aufzubauen. Die Aktie reflektiert ein Konglomerat aus etablierten Volumen- und Premiummarken, global diversifizierten Produktionsstandorten und einer erklärten Fokussierung auf Free-Cashflow-Generierung sowie Kapitaldisziplin.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Stellantis beruht im Kern auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Pkw, Nutzfahrzeugen und dazugehörigen Dienstleistungen. Der Konzern agiert entlang der automobilen Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Plattform- und Komponentenfertigung bis zur Endmontage. Der Vertrieb erfolgt über ein breites Händler- und Importeursnetz, ergänzt durch Direktvertriebskanäle und digitale Plattformen. Neben dem klassischen Fahrzeugverkauf strebt Stellantis eine stärkere Monetarisierung über margenstärkere After-Sales-Leistungen, Softwarefunktionen, vernetzte Dienste und Finanzdienstleistungen an. Die Ausrichtung auf Multi-Energie-Plattformen (Verbrenner, Hybrid, Batterieelektrik) soll Skaleneffekte heben und die Fixkostenbasis reduzieren. Gleichzeitig versucht der Konzern, die Komplexität im Produktportfolio durch modulare Architekturstrategien zu verringern und die Investitionen in Antriebsstränge sowie Elektronik zu bündeln.

Mission und strategische Ausrichtung

Stellantis formuliert seine Mission als Transformation zu einem nachhaltigen, kundenorientierten Mobilitätsanbieter mit deutlichem Fokus auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Software. Strategisch zielt das Management darauf ab, den Konzern von einem klassischen Autohersteller hin zu einem Technologie- und Mobilitätsunternehmen zu entwickeln. Im Zentrum steht die Umsetzung langfristiger Elektrifizierungs- und CO₂-Reduktionsziele, unterlegt mit klar definierten Produktanläufen für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Zudem soll der Anteil wiederkehrender Erlöse aus digitalen Diensten, Over-the-Air-Funktionen und Flottenlösungen substantiell steigen. Die Mission schließt eine konsequente Kapitalallokation ein: hohe Disziplin bei Investitionsentscheidungen, Fokus auf operative Effizienz, konsequentes Kostenmanagement und die Ausschüttung überschüssiger Liquidität über Dividenden und Aktienrückkäufe, abhängig von der Bilanz- und Marktsituation.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Stellantis umfasst ein breites Spektrum an Fahrzeugkategorien und Markenpositionierungen. Dazu zählen Volumenmarken im Klein- und Kompaktwagensegment, mittelgroße und große Pkw, SUVs und Crossover-Modelle, leichte Nutzfahrzeuge sowie Pick-ups und Performance-Fahrzeuge. Der Konzern bietet zudem batterieelektrische Modelle, Plug-in-Hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge an, unter Nutzung gemeinsamer Fahrzeugplattformen. Ergänzend werden Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus bereitgestellt, darunter:
  • Finanzierung, Leasing und Flottenmanagement über kooperierende oder verbundene Finanzdienstleister
  • Wartung, Reparatur, Original-Ersatzteile und Zubehör im After-Sales-Geschäft
  • Vernetzte Dienste wie Konnektivitätslösungen, Navigations- und Infotainment-Services
  • Softwarebasierte Zusatzfunktionen und Over-the-Air-Updates für ausgewählte Fahrzeugplattformen
  • Mobilitätsdienste und Flottenlösungen für gewerbliche Kunden, etwa Carsharing- oder Abo-Modelle in ausgewählten Märkten
Diese Kombination aus Hardwaregeschäft und ergänzenden Services soll die Ertragsbasis verbreitern und zyklische Schwankungen im Fahrzeugabsatz partiell abfedern.

Business Units und Markenarchitektur

Stellantis strukturiert sich nach Markenclustern, Regionen und Geschäftsbereichen. Auf Markenebene vereint der Konzern zahlreiche Traditionsmarken aus Europa, Nordamerika und weiteren Regionen. Die Markenarchitektur reicht von Volumenherstellern über Premiummarken bis hin zu Spezialanbietern für Nutzfahrzeuge und Offroad-Fahrzeuge. Operativ erfolgt die Steuerung über Regionen wie Nordamerika, Europa, Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika sowie zusätzliche internationale Märkte. Daneben bestehen dedizierte Business Units für Nutzfahrzeuge, Teile- und Servicegeschäft sowie Software- und Mobilitätsangebote. Strategische Technologieplattformen bündeln konzernweit Entwicklung und Industrialisierung von elektrischen Antrieben, Batterietechnologie und Softwarearchitektur. Die Bündelung in globalen Plattformprogrammen soll Skaleneffekte sichern, redundante Entwicklungsaufwände reduzieren und die Markteinführung neuer Modelle beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Stellantis ist die außergewöhnliche Breite des Markenportfolios über verschiedene Preissegmente und Regionen hinweg. Diese Markenvielfalt ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache und eine flexible Positionierung in unterschiedlichen Märkten. Die Möglichkeit, auf gemeinsamen Plattformen eine Vielzahl von Modellen und Markenvarianten zu produzieren, schafft Skaleneffekte in Einkauf, Entwicklung und Fertigung. Zudem verfügt Stellantis über eine starke Präsenz im Segment leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, was insbesondere im Flotten- und Gewerbekundengeschäft von Bedeutung ist. Die Kombination aus etablierter Marktstellung in Europa, signifikanter Präsenz in Nordamerika und Aktivitäten in Wachstumsmärkten unterstützt die geografische Diversifikation. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in der Fähigkeit, historische Markenidentitäten mit neuen Antriebstechnologien und Softwarefunktionen zu verbinden, um bestehende Kundengruppen in die Elektromobilität zu überführen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Stellantis basieren vor allem auf immateriellen Vermögenswerten und Skaleneffekten. Zentral sind die starke Markenbekanntheit und Kundenloyalität verschiedener Traditionsmarken, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese Markenwerte stellen einen schwer imitierbaren Vermögenswert dar. Ergänzend wirken Skalenvorteile in Einkauf, Fertigung und Entwicklung als Cost Advantage, insbesondere durch modulare Plattformstrategien und global gebündelte Beschaffung. Das globale Händler- und Service-Netzwerk bildet einen zusätzlichen Moat, da die physische Präsenz und Werkstattinfrastruktur hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber bedeutet. Im Software- und Batterieumfeld befindet sich der Moat im Aufbau: Durch eigene Softwareplattformen, Partnerschaften mit Technologie- und Batterieunternehmen sowie die Nutzung von Fahrzeugdaten versucht Stellantis, langfristig Netzwerkeffekte und Lock-in-Effekte im digitalen Ökosystem zu etablieren. Im Vergleich zu rein digitalen Geschäftsmodellen bleiben die Burggräben allerdings stark an physische Assets und langfristige Investitionen in Fertigungskapazitäten geknüpft.

Wettbewerbsumfeld

Stellantis agiert in einem hoch kompetitiven globalen Automobilmarkt. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen etablierte Volumenhersteller und globale Konzerne mit vergleichbarer Markenbreite, Premiummarken mit hohem Pricing-Power-Potenzial sowie spezialisierte Elektrofahrzeughersteller. Darüber hinaus treten zunehmend chinesische Anbieter mit kostenoptimierten Elektrofahrzeugen und stark integrierter Batteriekompetenz in internationalen Märkten auf. In Nordamerika stellt der intensive Wettbewerb im Pick-up- und SUV-Segment eine zentrale Herausforderung dar, während in Europa strengere CO₂-Regulierung und hohes Preisdruckniveau die Branche konsolidieren. Auch Technologiekonzerne, die Software, Infotainment und teilautonomes Fahren anbieten, greifen Teile der automobilen Wertschöpfung an. Stellantis muss daher sowohl gegen traditionelle Konkurrenten als auch gegen neue, oftmals kapitalstarke Marktteilnehmer bestehen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen an Dekarbonisierung und Sicherheit erfüllen.

Management und Konzernstrategie

Das Management von Stellantis wird von einem international besetzten Board und einem erfahrenen Automotive-Managementteam geführt. Die strategische Priorität liegt auf profitabler Elektrifizierung, konsequentem Kostenmanagement und dem Aufbau eines skalierbaren Softwaregeschäfts. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind:
  • Reduktion von Komplexität durch weniger Plattformen und standardisierte Module
  • Beschleunigter Ausbau batterieelektrischer Modellreihen in den Kernsegmenten
  • Optimierung der globalen Produktions- und Lieferkettenstrukturen
  • Stärkung von After-Sales und digitalen Services als Ertragssäule
  • Bilanzstärkung und vorsichtige Kapitalallokation mit Fokus auf Free Cashflow
Das Management verfolgt einen explizit performanceorientierten Ansatz mit klaren Renditezielen, Effizienzprogrammen und Synergiehebel aus der Fusion. Gleichzeitig werden Joint Ventures und Partnerschaften in Bereichen wie Batteriezellfertigung, Halbleiterversorgung und Softwareentwicklung genutzt, um Know-how zu sichern und Investitionsrisiken zu teilen.

Branchen- und Regionenanalyse

Stellantis ist überwiegend in der globalen Automobil- und Mobilitätsbranche tätig, einem stark zyklischen Sektor mit hoher Kapitalintensität und mittlerer bis hoher regulatorischer Eingriffsintensität. In Europa prägen strenge Emissionsvorgaben, hohe Energiekosten und ein intensiver Wettbewerb die Rahmenbedingungen, während in Nordamerika vor allem die Profitabilität im Pick-up- und SUV-Segment sowie die Robustheit der Konsumnachfrage entscheidend sind. In Schwellenländern ergeben sich Wachstumsperspektiven, werden jedoch durch politische und währungsseitige Risiken flankiert. Die Branche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation: Elektrifizierung, Software-defined Vehicle, autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte verändern Geschäftsmodelle und Kapitalbedarfe. Hersteller müssen hohe Vorleistungen in Forschung, Entwicklung und Fertigungsumbau leisten, während zugleich ein Preisdruck durch neue Marktteilnehmer, insbesondere aus China, entsteht. Für Stellantis bedeutet dies, parallel in mehreren Regionen unterschiedliche Regulierungsvorgaben, Kundenerwartungen und Wettbewerbsdynamiken zu adressieren, ohne die Kapitaldisziplin zu verlieren.

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte von Stellantis ist das Resultat einer Reihe von Fusionen und Akquisitionen etablierter Automobilhersteller. Mit der Gründung von Stellantis N.V. im Jahr 2021 wurde die Fusion zwischen der französischen PSA Group und der aus Fiat und Chrysler hervorgegangenen Fiat Chrysler Automobiles vollzogen. Die dahinterliegenden Marken tragen jedoch eine zum Teil mehr als hundertjährige Historie, die von europäischen Pionierleistungen im Automobilbau über die Entwicklung amerikanischer Massenmotorisierung bis hin zu Ikonen im Kleinwagen-, Nutzfahrzeug- und Sportwagensegment reicht. Vor der Fusion hatten sowohl PSA als auch Fiat Chrysler ihre Portfolios bereits durch Zusammenschlüsse und Restrukturierungen konsolidiert. Die Zusammenführung in Stellantis zielte darauf ab, Synergien zu heben, die globale Reichweite zu erhöhen und die notwendigen Investitionen in Elektrifizierung und Digitalisierung auf eine breitere Basis zu stellen. Seit der Gründung arbeitet der Konzern an der Harmonisierung von Plattformen, Prozessen und Unternehmenskulturen, um aus den vormals getrennten Unternehmensgruppen eine integrierte Organisation zu formen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Stellantis ist die gleichzeitige Integration zahlreicher historisch gewachsener Marken unter einem Holdingdach, was Chancen durch Markenvielfalt, aber auch Herausforderungen im Markenmanagement mit sich bringt. Der Konzern ist rechtlich in den Niederlanden domiziliert, operativ jedoch stark europäisch und nordamerikanisch geprägt. Die Aktionärsstruktur umfasst industrielle Ankerinvestoren und Streubesitz, was den Interessenausgleich zwischen langfristig orientierten Anteilseignern und dem Kapitalmarkt beeinflusst. Zudem verfolgt Stellantis eine partnerschaftsorientierte Strategie in Schlüsseltechnologien: Joint Ventures im Batteriebereich, strategische Kooperationen in der Halbleiter- und Softwareentwicklung sowie Allianzen bei Mobilitätsdiensten sollen technologische Risiken mindern und Markteintrittsbarrieren in neuen Geschäftsfeldern reduzieren. Arbeitsbeziehungen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sind aufgrund der starken Präsenz in Europa und Nordamerika ein wesentlicher Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bestehen mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die ausgeprägte Marken- und Plattformvielfalt, kombiniert mit globaler Präsenz, zu robusten Cashflows führen, sofern das Management Kostenkontrolle und Preisdisziplin wahrt. Zweitens bietet die fortschreitende Elektrifizierung die Möglichkeit, bestehende Kunden in neue Fahrzeuggenerationen zu überführen und damit Marktanteile zu verteidigen oder auszubauen. Drittens können Skaleneffekte in Entwicklung, Einkauf und Fertigung den strukturellen Kostenvorteil stärken und die operative Marge stabilisieren. Viertens eröffnet der Aufbau eines Software- und Servicegeschäfts eine teilweise Entkopplung vom rein volumengetriebenen Fahrzeugabsatz durch wiederkehrende, margenstarke Erlösströme. Fünftens kann eine disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Bilanzstärke und selektive Ausschüttungen für einkommensorientierte Anleger attraktiv sein, sofern das Unternehmen seine strategischen Ziele einhält und gleichzeitig finanzielle Puffer für Zyklen- und Transformationsrisiken wahrt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Stellantis mit signifikanten Risiken verbunden. Die Automobilbranche bleibt stark zyklisch und sensibel gegenüber Konjunkturabschwüngen, Zinsniveaus und Verbrauchervertrauen. Hohe Vorleistungen für Elektromobilität, Batteriefertigung, Softwareentwicklung und Produktionsumstellungen belasten die Kapitalrendite, insbesondere wenn Nachfrageannahmen verfehlt werden. Zudem besteht ein intensiver Preis- und Innovationswettbewerb, insbesondere durch neue Anbieter aus China und spezialisierte Elektrofahrzeughersteller, der Margen unter Druck setzen kann. Regulatorische Risiken wie strengere Emissionsvorgaben, Sicherheitsnormen oder handelspolitische Maßnahmen (Zölle, Lokalisierungsauflagen) können die Kostenstruktur beeinträchtigen und Investitionsentscheidungen erschweren. Integrationsrisiken aus der Fusion, kulturelle Unterschiede und komplexe Governance-Strukturen bergen die Gefahr von Ineffizienzen. Auch Abhängigkeiten von Schlüsselzulieferern, etwa bei Halbleitern oder Batterierohstoffen, können zu Produktionsunterbrechungen und erhöhten Beschaffungskosten führen. Konservative Anleger sollten diese Faktoren, die hohe Kapitalintensität und die strukturelle Transformationsphase der Branche bei ihrer eigenen Risikoabwägung sorgfältig berücksichtigen, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.

Kursdaten

Geld/Brief 9,61 $ / 9,62 $
Spread +0,10%
Schluss Vortag 10,02 $
Gehandelte Stücke 3.145.168
Tagesvolumen Vortag 38.146.370 $
Tagestief 9,59 $
Tageshoch 9,67 $
52W-Tief 8,395 $
52W-Hoch 14,275 $
Jahrestief 9,59 $
Jahreshoch 11,465 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Stellantis NV hat beschlossen, seine Produktion aufgrund von Lieferengpässen anzupassen, was zu einer vorübergehenden Schließung von Werken in Europa führen wird.
  • Analysten haben die Verkaufsprognosen für Stellantis NV trotz der aktuellen Herausforderungen optimistisch bewertet, da die Nachfrage nach Elektromodellen weiter steigt.
  • Stellantis NV investiert erheblich in Forschung und Entwicklung, um seine Elektrofahrzeugpalette zu erweitern und den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 156.878 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.687 €
Jahresüberschuss in Mio. 5.520 €
Umsatz je Aktie 54,16 €
Gewinn je Aktie 1,89 €
Gewinnrendite +6,76%
Umsatzrendite +3,49%
Return on Investment +2,66%
Marktkapitalisierung in Mio. 36.745 €
KGV (Kurs/Gewinn) 6,71
KBV (Kurs/Buchwert) 0,45
KUV (Kurs/Umsatz) 0,23
Eigenkapitalrendite +6,70%
Eigenkapitalquote +39,35%

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Derivate

Anlageprodukte (8)
Aktienanleihen 4
Express-Zertifikate 3
Bonus-Zertifikate 1
Hebelprodukte (148)
Optionsscheine 76
Knock-Outs 48
Faktor-Zertifikate 24
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,68 (max 1,00)
Jährlicher 61,43% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 52,49% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 115,2% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -77,94%

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.04.2025 0,68 €
22.04.2024 1,55 €
24.04.2023 1,34 €
19.04.2022 1,04 €
19.04.2021 0,38 $ (0,35 €)
15.03.2021 0,10 €
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Termine

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Prognose & Kursziel

Die Stellantis Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
9,83 € 8,38 € +17,35%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,377 € -3,17%
8,651 € 16.01.26
Frankfurt 8,345 € -3,58%
8,655 € 16.01.26
Hamburg 8,301 € -4,11%
8,657 € 16.01.26
Hannover 8,412 € -2,85%
8,659 € 16.01.26
München 8,671 € -0,77%
8,738 € 16.01.26
Stuttgart 8,308 € -3,86%
8,642 € 16.01.26
Xetra 8,395 € -3,15%
8,668 € 16.01.26
L&S RT 8,185 € -1,20%
8,284 € 18.01.26
NYSE 9,60 $ -4,19%
10,02 $ 16.01.26
Nasdaq 9,595 $ -4,19%
10,015 $ 16.01.26
AMEX 9,595 $ -4,19%
10,015 $ 16.01.26
Wien 8,393 € -3,13%
8,664 € 16.01.26
Tradegate 8,28 € -4,09%
8,633 € 16.01.26
Quotrix 8,319 € -4,17%
8,681 € 16.01.26
Gettex 8,312 € -3,92%
8,651 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 9,60 39,7 M
15.01.26 10,02 38,1 M
14.01.26 10,17 30,3 M
13.01.26 10,10 50,4 M
12.01.26 10,45 30,3 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 10,91 $ -12,01%
1 Monat 11,83 $ -18,85%
6 Monate 9,42 $ +1,91%
1 Jahr 12,56 $ -23,57%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Stellantis NV

Stellantis N.V. ist ein globaler Automobil- und Mobilitätskonzern mit rechtlichem Sitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Amsterdam. Das Unternehmen entstand 2021 aus der Fusion von PSA Group und Fiat Chrysler Automobiles und gehört seitdem zu den größten Fahrzeugherstellern weltweit gemessen an Absatz und Markenbreite. Für Investoren steht Stellantis im Spannungsfeld aus kapitalintensiver Transformation zur Elektromobilität, zyklischem Automobilgeschäft und dem Versuch, skalierbare Software- und Serviceerlöse aufzubauen. Die Aktie reflektiert ein Konglomerat aus etablierten Volumen- und Premiummarken, global diversifizierten Produktionsstandorten und einer erklärten Fokussierung auf Free-Cashflow-Generierung sowie Kapitaldisziplin.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Stellantis beruht im Kern auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Pkw, Nutzfahrzeugen und dazugehörigen Dienstleistungen. Der Konzern agiert entlang der automobilen Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Plattform- und Komponentenfertigung bis zur Endmontage. Der Vertrieb erfolgt über ein breites Händler- und Importeursnetz, ergänzt durch Direktvertriebskanäle und digitale Plattformen. Neben dem klassischen Fahrzeugverkauf strebt Stellantis eine stärkere Monetarisierung über margenstärkere After-Sales-Leistungen, Softwarefunktionen, vernetzte Dienste und Finanzdienstleistungen an. Die Ausrichtung auf Multi-Energie-Plattformen (Verbrenner, Hybrid, Batterieelektrik) soll Skaleneffekte heben und die Fixkostenbasis reduzieren. Gleichzeitig versucht der Konzern, die Komplexität im Produktportfolio durch modulare Architekturstrategien zu verringern und die Investitionen in Antriebsstränge sowie Elektronik zu bündeln.

Mission und strategische Ausrichtung

Stellantis formuliert seine Mission als Transformation zu einem nachhaltigen, kundenorientierten Mobilitätsanbieter mit deutlichem Fokus auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Software. Strategisch zielt das Management darauf ab, den Konzern von einem klassischen Autohersteller hin zu einem Technologie- und Mobilitätsunternehmen zu entwickeln. Im Zentrum steht die Umsetzung langfristiger Elektrifizierungs- und CO₂-Reduktionsziele, unterlegt mit klar definierten Produktanläufen für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Zudem soll der Anteil wiederkehrender Erlöse aus digitalen Diensten, Over-the-Air-Funktionen und Flottenlösungen substantiell steigen. Die Mission schließt eine konsequente Kapitalallokation ein: hohe Disziplin bei Investitionsentscheidungen, Fokus auf operative Effizienz, konsequentes Kostenmanagement und die Ausschüttung überschüssiger Liquidität über Dividenden und Aktienrückkäufe, abhängig von der Bilanz- und Marktsituation.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Stellantis umfasst ein breites Spektrum an Fahrzeugkategorien und Markenpositionierungen. Dazu zählen Volumenmarken im Klein- und Kompaktwagensegment, mittelgroße und große Pkw, SUVs und Crossover-Modelle, leichte Nutzfahrzeuge sowie Pick-ups und Performance-Fahrzeuge. Der Konzern bietet zudem batterieelektrische Modelle, Plug-in-Hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge an, unter Nutzung gemeinsamer Fahrzeugplattformen. Ergänzend werden Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus bereitgestellt, darunter:
  • Finanzierung, Leasing und Flottenmanagement über kooperierende oder verbundene Finanzdienstleister
  • Wartung, Reparatur, Original-Ersatzteile und Zubehör im After-Sales-Geschäft
  • Vernetzte Dienste wie Konnektivitätslösungen, Navigations- und Infotainment-Services
  • Softwarebasierte Zusatzfunktionen und Over-the-Air-Updates für ausgewählte Fahrzeugplattformen
  • Mobilitätsdienste und Flottenlösungen für gewerbliche Kunden, etwa Carsharing- oder Abo-Modelle in ausgewählten Märkten
Diese Kombination aus Hardwaregeschäft und ergänzenden Services soll die Ertragsbasis verbreitern und zyklische Schwankungen im Fahrzeugabsatz partiell abfedern.

Business Units und Markenarchitektur

Stellantis strukturiert sich nach Markenclustern, Regionen und Geschäftsbereichen. Auf Markenebene vereint der Konzern zahlreiche Traditionsmarken aus Europa, Nordamerika und weiteren Regionen. Die Markenarchitektur reicht von Volumenherstellern über Premiummarken bis hin zu Spezialanbietern für Nutzfahrzeuge und Offroad-Fahrzeuge. Operativ erfolgt die Steuerung über Regionen wie Nordamerika, Europa, Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika sowie zusätzliche internationale Märkte. Daneben bestehen dedizierte Business Units für Nutzfahrzeuge, Teile- und Servicegeschäft sowie Software- und Mobilitätsangebote. Strategische Technologieplattformen bündeln konzernweit Entwicklung und Industrialisierung von elektrischen Antrieben, Batterietechnologie und Softwarearchitektur. Die Bündelung in globalen Plattformprogrammen soll Skaleneffekte sichern, redundante Entwicklungsaufwände reduzieren und die Markteinführung neuer Modelle beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Stellantis ist die außergewöhnliche Breite des Markenportfolios über verschiedene Preissegmente und Regionen hinweg. Diese Markenvielfalt ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache und eine flexible Positionierung in unterschiedlichen Märkten. Die Möglichkeit, auf gemeinsamen Plattformen eine Vielzahl von Modellen und Markenvarianten zu produzieren, schafft Skaleneffekte in Einkauf, Entwicklung und Fertigung. Zudem verfügt Stellantis über eine starke Präsenz im Segment leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, was insbesondere im Flotten- und Gewerbekundengeschäft von Bedeutung ist. Die Kombination aus etablierter Marktstellung in Europa, signifikanter Präsenz in Nordamerika und Aktivitäten in Wachstumsmärkten unterstützt die geografische Diversifikation. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in der Fähigkeit, historische Markenidentitäten mit neuen Antriebstechnologien und Softwarefunktionen zu verbinden, um bestehende Kundengruppen in die Elektromobilität zu überführen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Stellantis basieren vor allem auf immateriellen Vermögenswerten und Skaleneffekten. Zentral sind die starke Markenbekanntheit und Kundenloyalität verschiedener Traditionsmarken, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese Markenwerte stellen einen schwer imitierbaren Vermögenswert dar. Ergänzend wirken Skalenvorteile in Einkauf, Fertigung und Entwicklung als Cost Advantage, insbesondere durch modulare Plattformstrategien und global gebündelte Beschaffung. Das globale Händler- und Service-Netzwerk bildet einen zusätzlichen Moat, da die physische Präsenz und Werkstattinfrastruktur hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber bedeutet. Im Software- und Batterieumfeld befindet sich der Moat im Aufbau: Durch eigene Softwareplattformen, Partnerschaften mit Technologie- und Batterieunternehmen sowie die Nutzung von Fahrzeugdaten versucht Stellantis, langfristig Netzwerkeffekte und Lock-in-Effekte im digitalen Ökosystem zu etablieren. Im Vergleich zu rein digitalen Geschäftsmodellen bleiben die Burggräben allerdings stark an physische Assets und langfristige Investitionen in Fertigungskapazitäten geknüpft.

Wettbewerbsumfeld

Stellantis agiert in einem hoch kompetitiven globalen Automobilmarkt. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen etablierte Volumenhersteller und globale Konzerne mit vergleichbarer Markenbreite, Premiummarken mit hohem Pricing-Power-Potenzial sowie spezialisierte Elektrofahrzeughersteller. Darüber hinaus treten zunehmend chinesische Anbieter mit kostenoptimierten Elektrofahrzeugen und stark integrierter Batteriekompetenz in internationalen Märkten auf. In Nordamerika stellt der intensive Wettbewerb im Pick-up- und SUV-Segment eine zentrale Herausforderung dar, während in Europa strengere CO₂-Regulierung und hohes Preisdruckniveau die Branche konsolidieren. Auch Technologiekonzerne, die Software, Infotainment und teilautonomes Fahren anbieten, greifen Teile der automobilen Wertschöpfung an. Stellantis muss daher sowohl gegen traditionelle Konkurrenten als auch gegen neue, oftmals kapitalstarke Marktteilnehmer bestehen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen an Dekarbonisierung und Sicherheit erfüllen.

Management und Konzernstrategie

Das Management von Stellantis wird von einem international besetzten Board und einem erfahrenen Automotive-Managementteam geführt. Die strategische Priorität liegt auf profitabler Elektrifizierung, konsequentem Kostenmanagement und dem Aufbau eines skalierbaren Softwaregeschäfts. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind:
  • Reduktion von Komplexität durch weniger Plattformen und standardisierte Module
  • Beschleunigter Ausbau batterieelektrischer Modellreihen in den Kernsegmenten
  • Optimierung der globalen Produktions- und Lieferkettenstrukturen
  • Stärkung von After-Sales und digitalen Services als Ertragssäule
  • Bilanzstärkung und vorsichtige Kapitalallokation mit Fokus auf Free Cashflow
Das Management verfolgt einen explizit performanceorientierten Ansatz mit klaren Renditezielen, Effizienzprogrammen und Synergiehebel aus der Fusion. Gleichzeitig werden Joint Ventures und Partnerschaften in Bereichen wie Batteriezellfertigung, Halbleiterversorgung und Softwareentwicklung genutzt, um Know-how zu sichern und Investitionsrisiken zu teilen.

Branchen- und Regionenanalyse

Stellantis ist überwiegend in der globalen Automobil- und Mobilitätsbranche tätig, einem stark zyklischen Sektor mit hoher Kapitalintensität und mittlerer bis hoher regulatorischer Eingriffsintensität. In Europa prägen strenge Emissionsvorgaben, hohe Energiekosten und ein intensiver Wettbewerb die Rahmenbedingungen, während in Nordamerika vor allem die Profitabilität im Pick-up- und SUV-Segment sowie die Robustheit der Konsumnachfrage entscheidend sind. In Schwellenländern ergeben sich Wachstumsperspektiven, werden jedoch durch politische und währungsseitige Risiken flankiert. Die Branche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation: Elektrifizierung, Software-defined Vehicle, autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte verändern Geschäftsmodelle und Kapitalbedarfe. Hersteller müssen hohe Vorleistungen in Forschung, Entwicklung und Fertigungsumbau leisten, während zugleich ein Preisdruck durch neue Marktteilnehmer, insbesondere aus China, entsteht. Für Stellantis bedeutet dies, parallel in mehreren Regionen unterschiedliche Regulierungsvorgaben, Kundenerwartungen und Wettbewerbsdynamiken zu adressieren, ohne die Kapitaldisziplin zu verlieren.

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte von Stellantis ist das Resultat einer Reihe von Fusionen und Akquisitionen etablierter Automobilhersteller. Mit der Gründung von Stellantis N.V. im Jahr 2021 wurde die Fusion zwischen der französischen PSA Group und der aus Fiat und Chrysler hervorgegangenen Fiat Chrysler Automobiles vollzogen. Die dahinterliegenden Marken tragen jedoch eine zum Teil mehr als hundertjährige Historie, die von europäischen Pionierleistungen im Automobilbau über die Entwicklung amerikanischer Massenmotorisierung bis hin zu Ikonen im Kleinwagen-, Nutzfahrzeug- und Sportwagensegment reicht. Vor der Fusion hatten sowohl PSA als auch Fiat Chrysler ihre Portfolios bereits durch Zusammenschlüsse und Restrukturierungen konsolidiert. Die Zusammenführung in Stellantis zielte darauf ab, Synergien zu heben, die globale Reichweite zu erhöhen und die notwendigen Investitionen in Elektrifizierung und Digitalisierung auf eine breitere Basis zu stellen. Seit der Gründung arbeitet der Konzern an der Harmonisierung von Plattformen, Prozessen und Unternehmenskulturen, um aus den vormals getrennten Unternehmensgruppen eine integrierte Organisation zu formen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Stellantis ist die gleichzeitige Integration zahlreicher historisch gewachsener Marken unter einem Holdingdach, was Chancen durch Markenvielfalt, aber auch Herausforderungen im Markenmanagement mit sich bringt. Der Konzern ist rechtlich in den Niederlanden domiziliert, operativ jedoch stark europäisch und nordamerikanisch geprägt. Die Aktionärsstruktur umfasst industrielle Ankerinvestoren und Streubesitz, was den Interessenausgleich zwischen langfristig orientierten Anteilseignern und dem Kapitalmarkt beeinflusst. Zudem verfolgt Stellantis eine partnerschaftsorientierte Strategie in Schlüsseltechnologien: Joint Ventures im Batteriebereich, strategische Kooperationen in der Halbleiter- und Softwareentwicklung sowie Allianzen bei Mobilitätsdiensten sollen technologische Risiken mindern und Markteintrittsbarrieren in neuen Geschäftsfeldern reduzieren. Arbeitsbeziehungen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sind aufgrund der starken Präsenz in Europa und Nordamerika ein wesentlicher Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bestehen mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die ausgeprägte Marken- und Plattformvielfalt, kombiniert mit globaler Präsenz, zu robusten Cashflows führen, sofern das Management Kostenkontrolle und Preisdisziplin wahrt. Zweitens bietet die fortschreitende Elektrifizierung die Möglichkeit, bestehende Kunden in neue Fahrzeuggenerationen zu überführen und damit Marktanteile zu verteidigen oder auszubauen. Drittens können Skaleneffekte in Entwicklung, Einkauf und Fertigung den strukturellen Kostenvorteil stärken und die operative Marge stabilisieren. Viertens eröffnet der Aufbau eines Software- und Servicegeschäfts eine teilweise Entkopplung vom rein volumengetriebenen Fahrzeugabsatz durch wiederkehrende, margenstarke Erlösströme. Fünftens kann eine disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Bilanzstärke und selektive Ausschüttungen für einkommensorientierte Anleger attraktiv sein, sofern das Unternehmen seine strategischen Ziele einhält und gleichzeitig finanzielle Puffer für Zyklen- und Transformationsrisiken wahrt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Stellantis mit signifikanten Risiken verbunden. Die Automobilbranche bleibt stark zyklisch und sensibel gegenüber Konjunkturabschwüngen, Zinsniveaus und Verbrauchervertrauen. Hohe Vorleistungen für Elektromobilität, Batteriefertigung, Softwareentwicklung und Produktionsumstellungen belasten die Kapitalrendite, insbesondere wenn Nachfrageannahmen verfehlt werden. Zudem besteht ein intensiver Preis- und Innovationswettbewerb, insbesondere durch neue Anbieter aus China und spezialisierte Elektrofahrzeughersteller, der Margen unter Druck setzen kann. Regulatorische Risiken wie strengere Emissionsvorgaben, Sicherheitsnormen oder handelspolitische Maßnahmen (Zölle, Lokalisierungsauflagen) können die Kostenstruktur beeinträchtigen und Investitionsentscheidungen erschweren. Integrationsrisiken aus der Fusion, kulturelle Unterschiede und komplexe Governance-Strukturen bergen die Gefahr von Ineffizienzen. Auch Abhängigkeiten von Schlüsselzulieferern, etwa bei Halbleitern oder Batterierohstoffen, können zu Produktionsunterbrechungen und erhöhten Beschaffungskosten führen. Konservative Anleger sollten diese Faktoren, die hohe Kapitalintensität und die strukturelle Transformationsphase der Branche bei ihrer eigenen Risikoabwägung sorgfältig berücksichtigen, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 27,03 Mrd. €
Aktienanzahl 2,88 Mrd.
Streubesitz 30,39%
Währung EUR
Land Niederlande
Sektor zyklischer Konsum
Branche Kraftfahrzeuge
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+69,61% Weitere
+30,39% Streubesitz

Community-Beiträge zu Stellantis NV

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings berichten, dass Stellantis in den USA kräftig investiert und Marktanteile zurückgewinnt (u. a. Rekordinvestition von rund 13 Mrd. USD, starke US-Absätze), während Europa als Sorgenkind bleibt.
  • Gleichzeitig belasten Meldungen über Milliarden-Sonderkosten, negativen Free Cashflow, Abschreibungen und zollbedingte Kosten die Aktie und erzeugen Anlegerunsicherheit.
  • Analysten und Nutzer sind geteilter Meinung: einige heben Kurschancen und positive Chartzeichen hervor (Kursziele um 10–11 €), andere sehen weiteres Abwärtspotenzial (Spekulationen bis ~5 €) und kritisieren Managemententscheidungen wie den Rückzug aus der Brennstoffzellenentwicklung.
Hinweis
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Highländer49
Stellantis
Die Stellantis-Aktie steht am Dienstag erneut unter Druck. Wieder sind die Ergebnisse des Konzerns der Auslöser. Das belastet den beliebten Dividendenwert jetzt, und so kann es weitergehen. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-07/66026647-stellantis-aktie-geht-es-jetzt-noch-tiefer-486.htm
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Wettertanne
Sorry, Korrektur zu Beitrag #246
Im Falle von Stellantis dürfte keine frz. FTS anfallen, da die Gesellschaft ihren statuarischen Sitz in den Niederlanden hat (ISIN beginnt mit "NL").
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Wettertanne
Hallo rhineside
Ja, für den Kauf von Stellantis-Aktien fällt die franz. Finanztransaktionssteuer in Höhe von 0,4% an, egal an welcher Börse du kaufst. Die französische FTS gilt für bestimmte Aktien oder ähnliche Instrumente, die von in Frankreich steueransässigen Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 1 Milliarde Euro ausgegeben werden.
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brianinho
Von atl zu atl....
Fiat halt....4€ Order platziert
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brianinho
unglaublich...AR und Ceo..Stille
ein Haufen AA stürzt ab....5€ nächster Halt
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brianinho
da steige ich ein....
Kommt die 8?
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Helmut888
Aufgebläht
Ich hab momentan etwas Angst. Die Börse ist aufgebläht. Wie ein Luftballon wenn er zu sehr aufgeblasen wird. Ich zieh meine Kohle ab und warte mal dieses Jahr

-----------
Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein Koenig
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brianinho
?
Quelle....Zeitpunkt?
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Trendliner
Rückrufaktion
FRANKFURT (Dow Jones)--Stellantis ruft über 150.000 seiner Plug-in-Hybrid-Jeeps auf dem US-Markt wegen möglicher Brandgefahr zurück. Der Autokonzern, der unter anderem die Marken wie Chrysler, Ram, Fiat und Peugeot unter seinem Dach vereint, erklärte, dass eine routinemäßige Überprüfung von Kundendaten zu einer internen Untersuchung geführt habe, bei der 13 Brände in abgestellten und ausgeschalteten Fahrzeugen entdeckt worden seien. Das Unternehmen schätzt, dass 5 Prozent der betroffenen Fahrzeuge den Defekt haben könnten. Insgesamt sind von der Rückrufaktionm 4xe der Modelljahre 2022-2024 in den USA. Stellantis führte weiter aus, dass das Brandrisiko offenbar sinke, wenn die Batterieladung sich erschöpfe. Daher rät das Unternehmen den Besitzern, nicht nachzuladen und nicht in der Nähe von Gebäuden oder anderen Fahrzeugen zu parken, bis das Problem behoben ist. sich erschöpfe. Modelljahre 2022-2024 in den USA.
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andante
Kursziele Analysten..
.. 50 bis 100 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Die können doch nicht alle so daneben liegen. Vermutlich ist der angepasste Ausblick inzwischen mehr als eingepreist. Und wäre ich der CEO, würde ich die Latte jetzt auch so tief legen, dass ich sie am Jahresende auf keinen Fall reiße.
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Geo Sam
Ja, die Glaskugel...
Das diese "Übertreibung"nach unten, ähnlich wie bei BMW, auch schnell mal wieder 5-10% hoch gehen kann - keine Frage. Was hier fundamental auch stinkt ist, so gut wie keine China-Abhängigkeit und die Zeiten wo man FIAT dank Corona so teuer verkaufen konnte wie ein richtiges Auto ;) sind auch vorbei. Kennzahlen wie ein KGV von 3 interessieren einfach niemanden, solange es Leute gibt die dir erklären das nutzlose Zahlenabfolgen - genannt Bitcoin - die Zukunft des Geldes sind LOL
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Häufig gestellte Fragen zur Stellantis Aktie und zum Stellantis Kurs

Der aktuelle Kurs der Stellantis Aktie liegt bei 8,27708 €.

Für 1.000€ kann man sich 120,82 Stellantis Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Stellantis Aktie lautet STLA.

Die 1 Monats-Performance der Stellantis Aktie beträgt aktuell -18,85%.

Die 1 Jahres-Performance der Stellantis Aktie beträgt aktuell -23,57%.

Der Aktienkurs der Stellantis Aktie liegt aktuell bei 8,27708 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -18,85% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Stellantis eine Wertentwicklung von -6,16% aus und über 6 Monate sind es 1,91%.

Das 52-Wochen-Hoch der Stellantis Aktie liegt bei 14,28 $.

Das 52-Wochen-Tief der Stellantis Aktie liegt bei 8,39 $.

Das Allzeithoch von Stellantis liegt bei 29,51 $.

Das Allzeittief von Stellantis liegt bei 8,39 $.

Die Volatilität der Stellantis Aktie liegt derzeit bei 39,16%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Stellantis in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +17,35%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 9,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +17,35%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stellantis Kursziel beträgt 9,83 €. Das ist +17,35% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stellantis 4 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stellantis Kursziel beträgt 9,83 €. Das ist +17,35% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stellantis 4 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 9,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +17,35%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Stellantis Aktie bei 9,83 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Stellantis Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 27,03 Mrd. €

Insgesamt sind 2.896,6 Mio Stellantis Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Stellantis bei 50%. Erfahre hier mehr

Stellantis hat seinen Hauptsitz in Niederlande.

Stellantis gehört zum Sektor Kraftfahrzeuge.

Das KGV der Stellantis Aktie beträgt 13,46.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Stellantis betrug 156,9 Mrd €.

Ja, Stellantis zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Zuletzt hat Stellantis am 22.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 8,12%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Stellantis wurde am 22.04.2025 in Höhe von 0,68 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 8,12%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.