Stellantis NV

Aktie
WKN:  A2QL01 ISIN:  NL00150001Q9 US-Symbol:  STLA Branche:  Autoherstellung Land:  Frankreich
4,6795 €
+0,022 €
+0,47%
08:49:45 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
13,87 Mrd. €
Streubesitz
30,34%
KGV
9,81
Dividende
0,68 EUR
Nachhaltigkeits-Score
68 %
Index-Zuordnung
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Stellantis Aktie Chart

Stellantis Unternehmensbeschreibung

Stellantis N.V. ist ein globaler Automobil- und Mobilitätskonzern mit rechtlichem Sitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Amsterdam. Das Unternehmen entstand 2021 aus der Fusion von PSA Group und Fiat Chrysler Automobiles und gehört seitdem zu den größten Fahrzeugherstellern weltweit gemessen an Absatz und Markenbreite. Für Investoren steht Stellantis im Spannungsfeld aus kapitalintensiver Transformation zur Elektromobilität, zyklischem Automobilgeschäft und dem Versuch, skalierbare Software- und Serviceerlöse aufzubauen. Die Aktie reflektiert ein Konglomerat aus etablierten Volumen- und Premiummarken, global diversifizierten Produktionsstandorten und einer erklärten Fokussierung auf Free-Cashflow-Generierung sowie Kapitaldisziplin.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Stellantis beruht im Kern auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Pkw, Nutzfahrzeugen und dazugehörigen Dienstleistungen. Der Konzern agiert entlang der automobilen Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Plattform- und Komponentenfertigung bis zur Endmontage. Der Vertrieb erfolgt über ein breites Händler- und Importeursnetz, ergänzt durch Direktvertriebskanäle und digitale Plattformen. Neben dem klassischen Fahrzeugverkauf strebt Stellantis eine stärkere Monetarisierung über margenstärkere After-Sales-Leistungen, Softwarefunktionen, vernetzte Dienste und Finanzdienstleistungen an. Die Ausrichtung auf Multi-Energie-Plattformen (Verbrenner, Hybrid, Batterieelektrik) soll Skaleneffekte heben und die Fixkostenbasis reduzieren. Gleichzeitig versucht der Konzern, die Komplexität im Produktportfolio durch modulare Architekturstrategien zu verringern und die Investitionen in Antriebsstränge sowie Elektronik zu bündeln.

Mission und strategische Ausrichtung

Stellantis formuliert seine Mission als Transformation zu einem nachhaltigen, kundenorientierten Mobilitätsanbieter mit deutlichem Fokus auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Software. Strategisch zielt das Management darauf ab, den Konzern von einem klassischen Autohersteller hin zu einem Technologie- und Mobilitätsunternehmen zu entwickeln. Im Zentrum steht die Umsetzung langfristiger Elektrifizierungs- und CO₂-Reduktionsziele, unterlegt mit klar definierten Produktanläufen für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Zudem soll der Anteil wiederkehrender Erlöse aus digitalen Diensten, Over-the-Air-Funktionen und Flottenlösungen substantiell steigen. Die Mission schließt eine konsequente Kapitalallokation ein: hohe Disziplin bei Investitionsentscheidungen, Fokus auf operative Effizienz, konsequentes Kostenmanagement und die Ausschüttung überschüssiger Liquidität über Dividenden und Aktienrückkäufe, abhängig von der Bilanz- und Marktsituation.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Stellantis umfasst ein breites Spektrum an Fahrzeugkategorien und Markenpositionierungen. Dazu zählen Volumenmarken im Klein- und Kompaktwagensegment, mittelgroße und große Pkw, SUVs und Crossover-Modelle, leichte Nutzfahrzeuge sowie Pick-ups und Performance-Fahrzeuge. Der Konzern bietet zudem batterieelektrische Modelle, Plug-in-Hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge an, unter Nutzung gemeinsamer Fahrzeugplattformen. Ergänzend werden Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus bereitgestellt, darunter:
  • Finanzierung, Leasing und Flottenmanagement über kooperierende oder verbundene Finanzdienstleister
  • Wartung, Reparatur, Original-Ersatzteile und Zubehör im After-Sales-Geschäft
  • Vernetzte Dienste wie Konnektivitätslösungen, Navigations- und Infotainment-Services
  • Softwarebasierte Zusatzfunktionen und Over-the-Air-Updates für ausgewählte Fahrzeugplattformen
  • Mobilitätsdienste und Flottenlösungen für gewerbliche Kunden, etwa Carsharing- oder Abo-Modelle in ausgewählten Märkten
Diese Kombination aus Hardwaregeschäft und ergänzenden Services soll die Ertragsbasis verbreitern und zyklische Schwankungen im Fahrzeugabsatz partiell abfedern.

Business Units und Markenarchitektur

Stellantis strukturiert sich nach Markenclustern, Regionen und Geschäftsbereichen. Auf Markenebene vereint der Konzern zahlreiche Traditionsmarken aus Europa, Nordamerika und weiteren Regionen. Die Markenarchitektur reicht von Volumenherstellern über Premiummarken bis hin zu Spezialanbietern für Nutzfahrzeuge und Offroad-Fahrzeuge. Operativ erfolgt die Steuerung über Regionen wie Nordamerika, Europa, Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika sowie zusätzliche internationale Märkte. Daneben bestehen dedizierte Business Units für Nutzfahrzeuge, Teile- und Servicegeschäft sowie Software- und Mobilitätsangebote. Strategische Technologieplattformen bündeln konzernweit Entwicklung und Industrialisierung von elektrischen Antrieben, Batterietechnologie und Softwarearchitektur. Die Bündelung in globalen Plattformprogrammen soll Skaleneffekte sichern, redundante Entwicklungsaufwände reduzieren und die Markteinführung neuer Modelle beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Stellantis ist die außergewöhnliche Breite des Markenportfolios über verschiedene Preissegmente und Regionen hinweg. Diese Markenvielfalt ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache und eine flexible Positionierung in unterschiedlichen Märkten. Die Möglichkeit, auf gemeinsamen Plattformen eine Vielzahl von Modellen und Markenvarianten zu produzieren, schafft Skaleneffekte in Einkauf, Entwicklung und Fertigung. Zudem verfügt Stellantis über eine starke Präsenz im Segment leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, was insbesondere im Flotten- und Gewerbekundengeschäft von Bedeutung ist. Die Kombination aus etablierter Marktstellung in Europa, signifikanter Präsenz in Nordamerika und Aktivitäten in Wachstumsmärkten unterstützt die geografische Diversifikation. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in der Fähigkeit, historische Markenidentitäten mit neuen Antriebstechnologien und Softwarefunktionen zu verbinden, um bestehende Kundengruppen in die Elektromobilität zu überführen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Stellantis basieren vor allem auf immateriellen Vermögenswerten und Skaleneffekten. Zentral sind die starke Markenbekanntheit und Kundenloyalität verschiedener Traditionsmarken, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese Markenwerte stellen einen schwer imitierbaren Vermögenswert dar. Ergänzend wirken Skalenvorteile in Einkauf, Fertigung und Entwicklung als Cost Advantage, insbesondere durch modulare Plattformstrategien und global gebündelte Beschaffung. Das globale Händler- und Service-Netzwerk bildet einen zusätzlichen Moat, da die physische Präsenz und Werkstattinfrastruktur hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber bedeutet. Im Software- und Batterieumfeld befindet sich der Moat im Aufbau: Durch eigene Softwareplattformen, Partnerschaften mit Technologie- und Batterieunternehmen sowie die Nutzung von Fahrzeugdaten versucht Stellantis, langfristig Netzwerkeffekte und Lock-in-Effekte im digitalen Ökosystem zu etablieren. Im Vergleich zu rein digitalen Geschäftsmodellen bleiben die Burggräben allerdings stark an physische Assets und langfristige Investitionen in Fertigungskapazitäten geknüpft.

Wettbewerbsumfeld

Stellantis agiert in einem hoch kompetitiven globalen Automobilmarkt. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen etablierte Volumenhersteller und globale Konzerne mit vergleichbarer Markenbreite, Premiummarken mit hohem Pricing-Power-Potenzial sowie spezialisierte Elektrofahrzeughersteller. Darüber hinaus treten zunehmend chinesische Anbieter mit kostenoptimierten Elektrofahrzeugen und stark integrierter Batteriekompetenz in internationalen Märkten auf. In Nordamerika stellt der intensive Wettbewerb im Pick-up- und SUV-Segment eine zentrale Herausforderung dar, während in Europa strengere CO₂-Regulierung und hohes Preisdruckniveau die Branche konsolidieren. Auch Technologiekonzerne, die Software, Infotainment und teilautonomes Fahren anbieten, greifen Teile der automobilen Wertschöpfung an. Stellantis muss daher sowohl gegen traditionelle Konkurrenten als auch gegen neue, oftmals kapitalstarke Marktteilnehmer bestehen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen an Dekarbonisierung und Sicherheit erfüllen.

Management und Konzernstrategie

Das Management von Stellantis wird von einem international besetzten Board und einem erfahrenen Automotive-Managementteam geführt. Die strategische Priorität liegt auf profitabler Elektrifizierung, konsequentem Kostenmanagement und dem Aufbau eines skalierbaren Softwaregeschäfts. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind:
  • Reduktion von Komplexität durch weniger Plattformen und standardisierte Module
  • Beschleunigter Ausbau batterieelektrischer Modellreihen in den Kernsegmenten
  • Optimierung der globalen Produktions- und Lieferkettenstrukturen
  • Stärkung von After-Sales und digitalen Services als Ertragssäule
  • Bilanzstärkung und vorsichtige Kapitalallokation mit Fokus auf Free Cashflow
Das Management verfolgt einen explizit performanceorientierten Ansatz mit klaren Renditezielen, Effizienzprogrammen und Synergiehebel aus der Fusion. Gleichzeitig werden Joint Ventures und Partnerschaften in Bereichen wie Batteriezellfertigung, Halbleiterversorgung und Softwareentwicklung genutzt, um Know-how zu sichern und Investitionsrisiken zu teilen.

Branchen- und Regionenanalyse

Stellantis ist überwiegend in der globalen Automobil- und Mobilitätsbranche tätig, einem stark zyklischen Sektor mit hoher Kapitalintensität und mittlerer bis hoher regulatorischer Eingriffsintensität. In Europa prägen strenge Emissionsvorgaben, hohe Energiekosten und ein intensiver Wettbewerb die Rahmenbedingungen, während in Nordamerika vor allem die Profitabilität im Pick-up- und SUV-Segment sowie die Robustheit der Konsumnachfrage entscheidend sind. In Schwellenländern ergeben sich Wachstumsperspektiven, werden jedoch durch politische und währungsseitige Risiken flankiert. Die Branche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation: Elektrifizierung, Software-defined Vehicle, autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte verändern Geschäftsmodelle und Kapitalbedarfe. Hersteller müssen hohe Vorleistungen in Forschung, Entwicklung und Fertigungsumbau leisten, während zugleich ein Preisdruck durch neue Marktteilnehmer, insbesondere aus China, entsteht. Für Stellantis bedeutet dies, parallel in mehreren Regionen unterschiedliche Regulierungsvorgaben, Kundenerwartungen und Wettbewerbsdynamiken zu adressieren, ohne die Kapitaldisziplin zu verlieren.

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte von Stellantis ist das Resultat einer Reihe von Fusionen und Akquisitionen etablierter Automobilhersteller. Mit der Gründung von Stellantis N.V. im Jahr 2021 wurde die Fusion zwischen der französischen PSA Group und der aus Fiat und Chrysler hervorgegangenen Fiat Chrysler Automobiles vollzogen. Die dahinterliegenden Marken tragen jedoch eine zum Teil mehr als hundertjährige Historie, die von europäischen Pionierleistungen im Automobilbau über die Entwicklung amerikanischer Massenmotorisierung bis hin zu Ikonen im Kleinwagen-, Nutzfahrzeug- und Sportwagensegment reicht. Vor der Fusion hatten sowohl PSA als auch Fiat Chrysler ihre Portfolios bereits durch Zusammenschlüsse und Restrukturierungen konsolidiert. Die Zusammenführung in Stellantis zielte darauf ab, Synergien zu heben, die globale Reichweite zu erhöhen und die notwendigen Investitionen in Elektrifizierung und Digitalisierung auf eine breitere Basis zu stellen. Seit der Gründung arbeitet der Konzern an der Harmonisierung von Plattformen, Prozessen und Unternehmenskulturen, um aus den vormals getrennten Unternehmensgruppen eine integrierte Organisation zu formen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Stellantis ist die gleichzeitige Integration zahlreicher historisch gewachsener Marken unter einem Holdingdach, was Chancen durch Markenvielfalt, aber auch Herausforderungen im Markenmanagement mit sich bringt. Der Konzern ist rechtlich in den Niederlanden domiziliert, operativ jedoch stark europäisch und nordamerikanisch geprägt. Die Aktionärsstruktur umfasst industrielle Ankerinvestoren und Streubesitz, was den Interessenausgleich zwischen langfristig orientierten Anteilseignern und dem Kapitalmarkt beeinflusst. Zudem verfolgt Stellantis eine partnerschaftsorientierte Strategie in Schlüsseltechnologien: Joint Ventures im Batteriebereich, strategische Kooperationen in der Halbleiter- und Softwareentwicklung sowie Allianzen bei Mobilitätsdiensten sollen technologische Risiken mindern und Markteintrittsbarrieren in neuen Geschäftsfeldern reduzieren. Arbeitsbeziehungen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sind aufgrund der starken Präsenz in Europa und Nordamerika ein wesentlicher Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bestehen mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die ausgeprägte Marken- und Plattformvielfalt, kombiniert mit globaler Präsenz, zu robusten Cashflows führen, sofern das Management Kostenkontrolle und Preisdisziplin wahrt. Zweitens bietet die fortschreitende Elektrifizierung die Möglichkeit, bestehende Kunden in neue Fahrzeuggenerationen zu überführen und damit Marktanteile zu verteidigen oder auszubauen. Drittens können Skaleneffekte in Entwicklung, Einkauf und Fertigung den strukturellen Kostenvorteil stärken und die operative Marge stabilisieren. Viertens eröffnet der Aufbau eines Software- und Servicegeschäfts eine teilweise Entkopplung vom rein volumengetriebenen Fahrzeugabsatz durch wiederkehrende, margenstarke Erlösströme. Fünftens kann eine disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Bilanzstärke und selektive Ausschüttungen für einkommensorientierte Anleger attraktiv sein, sofern das Unternehmen seine strategischen Ziele einhält und gleichzeitig finanzielle Puffer für Zyklen- und Transformationsrisiken wahrt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Stellantis mit signifikanten Risiken verbunden. Die Automobilbranche bleibt stark zyklisch und sensibel gegenüber Konjunkturabschwüngen, Zinsniveaus und Verbrauchervertrauen. Hohe Vorleistungen für Elektromobilität, Batteriefertigung, Softwareentwicklung und Produktionsumstellungen belasten die Kapitalrendite, insbesondere wenn Nachfrageannahmen verfehlt werden. Zudem besteht ein intensiver Preis- und Innovationswettbewerb, insbesondere durch neue Anbieter aus China und spezialisierte Elektrofahrzeughersteller, der Margen unter Druck setzen kann. Regulatorische Risiken wie strengere Emissionsvorgaben, Sicherheitsnormen oder handelspolitische Maßnahmen (Zölle, Lokalisierungsauflagen) können die Kostenstruktur beeinträchtigen und Investitionsentscheidungen erschweren. Integrationsrisiken aus der Fusion, kulturelle Unterschiede und komplexe Governance-Strukturen bergen die Gefahr von Ineffizienzen. Auch Abhängigkeiten von Schlüsselzulieferern, etwa bei Halbleitern oder Batterierohstoffen, können zu Produktionsunterbrechungen und erhöhten Beschaffungskosten führen. Konservative Anleger sollten diese Faktoren, die hohe Kapitalintensität und die strukturelle Transformationsphase der Branche bei ihrer eigenen Risikoabwägung sorgfältig berücksichtigen, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.
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Tagesvolumen Vortag 1.596.180 €
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Stellantis Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Stellantis Aktie heute gestiegen?

  • Stellantis hat in den letzten Tagen die Produktion von mehreren Modellen, darunter den Peugeot 3008 und den Jeep Compass, aufgrund von Lieferengpässen an Halbleitern erhöhen müssen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Verkaufszahlen von Stellantis, da das Unternehmen innovative Elektrofahrzeuge in den Markt einführen will.
  • Eine kürzliche Kooperation mit einem großen Technologieunternehmen könnte Stellantis helfen, seinen Fußabdruck im Bereich der Digitalisierung und Konnektivität in Fahrzeugen erheblich zu erweitern.
Hinweis

Community: Diskussion zur Stellantis Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion zeigt gespaltene Einschätzungen: einige Teilnehmer verweisen auf positive Halbjahreszahlen und sehen kurzfristiges Erholungspotenzial oder eine Kaufgelegenheit (gestaffelte Einstiege, Erwartung einer Kurserholung bis Mitte 2027), während Analystenratings, starke Volatilität und herabgesetzte Kursziele (z. B. Bernstein bei 4 €) viele Anleger zurückhaltend machen.
  • Mehrere Beiträge äußern strukturelle Bedenken gegenüber dem Konzernaufbau — zu viele Marken, möglicher „Wasserkopf“ und Druck durch günstige chinesische Wettbewerber im Elektromobilitätsbereich — sehen aber zugleich Chancen in den USA und durch mögliche Profite aus VW-Schwächen sowie die Notwendigkeit, unrentable Marken zu verselbständigen oder zu veräußern.
  • Kritik an Management und fehlenden Insiderkäufen, operative Probleme wie eine großangelegte Rückrufaktion sowie Spekulationen über Übernahmeabsichten prägen zusätzlich die Stimmung und führen zu divergierenden Handelsstrategien und Kurszielen (z. B. 3,60–5,50 €).
Hinweis
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Stellantis Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 153.508 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -26.347 €
Jahresüberschuss in Mio. -22.368 €
Umsatz je Aktie 53,18 €
Gewinn je Aktie -7,74 €
Gewinnrendite -14,57%
Umsatzrendite -14,57%
Return on Investment -11,46%
Marktkapitalisierung in Mio. 13.867 €
KGV (Kurs/Gewinn) -1,22
KBV (Kurs/Buchwert) 0,51
KUV (Kurs/Umsatz) 0,18
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +27,44%

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Hebelprodukte (2)
Faktor-Zertifikate 2
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.04.2025 0,68 €
22.04.2024 1,55 €
24.04.2023 1,34 €
19.04.2022 1,04 €
19.04.2021 0,38 €
15.03.2021 0,10 €
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Stellantis Termine

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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
6,85 € 4,66 € 46,96%

Stellantis Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
AMEX 5,385 $ -3,06%
5,555 $ 08.09.26
Düsseldorf 4,69 +0,78%
4,6535 € 08:02
Frankfurt 4,6365 -0,81%
4,6745 € 08:01
Gettex 4,643 -0,31%
4,6575 € 08:43
Hamburg 4,6305 -0,46%
4,652 € 08:30
Hannover 4,6305 -0,46%
4,652 € 08:31
L&S RT 4,6605 -0,05%
4,663 € 08:53
München 4,687 -2,07%
4,786 € 08:01
Nasdaq 5,385 $ -3,06%
5,555 $ 08.09.26
NYSE 5,39 $ 0 %
5,39 $ 01:00
Quotrix 4,6565 -0,17%
4,6645 € 07:27
Stuttgart 4,6305 -0,32%
4,6455 € 08:33
Tradegate 4,6795 +0,47%
4,6575 € 08:49
Wien 4,6565 0 %
4,6565 € 08.09.26
Xetra 4,6655 -2,90%
4,805 € 08.09.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
08.09.26 4,6625 1,43 M
07.09.26 4,811 1,14 M
04.09.26 4,787 1,02 M
03.09.26 4,717 0,68 M
02.09.26 4,553 0,63 M
01.09.26 4,6295 0,78 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 4,6295 € +0,71%
1 Monat 4,771 € -2,27%
6 Monate 6,183 € -24,59%
1 Jahr 7,609 € -38,72%
5 Jahre 16,54 € -71,81%

Unternehmensprofil Stellantis

Stellantis N.V. ist ein globaler Automobil- und Mobilitätskonzern mit rechtlichem Sitz in den Niederlanden und operativer Zentrale in Amsterdam. Das Unternehmen entstand 2021 aus der Fusion von PSA Group und Fiat Chrysler Automobiles und gehört seitdem zu den größten Fahrzeugherstellern weltweit gemessen an Absatz und Markenbreite. Für Investoren steht Stellantis im Spannungsfeld aus kapitalintensiver Transformation zur Elektromobilität, zyklischem Automobilgeschäft und dem Versuch, skalierbare Software- und Serviceerlöse aufzubauen. Die Aktie reflektiert ein Konglomerat aus etablierten Volumen- und Premiummarken, global diversifizierten Produktionsstandorten und einer erklärten Fokussierung auf Free-Cashflow-Generierung sowie Kapitaldisziplin.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Stellantis beruht im Kern auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Pkw, Nutzfahrzeugen und dazugehörigen Dienstleistungen. Der Konzern agiert entlang der automobilen Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Plattform- und Komponentenfertigung bis zur Endmontage. Der Vertrieb erfolgt über ein breites Händler- und Importeursnetz, ergänzt durch Direktvertriebskanäle und digitale Plattformen. Neben dem klassischen Fahrzeugverkauf strebt Stellantis eine stärkere Monetarisierung über margenstärkere After-Sales-Leistungen, Softwarefunktionen, vernetzte Dienste und Finanzdienstleistungen an. Die Ausrichtung auf Multi-Energie-Plattformen (Verbrenner, Hybrid, Batterieelektrik) soll Skaleneffekte heben und die Fixkostenbasis reduzieren. Gleichzeitig versucht der Konzern, die Komplexität im Produktportfolio durch modulare Architekturstrategien zu verringern und die Investitionen in Antriebsstränge sowie Elektronik zu bündeln.

Mission und strategische Ausrichtung

Stellantis formuliert seine Mission als Transformation zu einem nachhaltigen, kundenorientierten Mobilitätsanbieter mit deutlichem Fokus auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Software. Strategisch zielt das Management darauf ab, den Konzern von einem klassischen Autohersteller hin zu einem Technologie- und Mobilitätsunternehmen zu entwickeln. Im Zentrum steht die Umsetzung langfristiger Elektrifizierungs- und CO₂-Reduktionsziele, unterlegt mit klar definierten Produktanläufen für batterieelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Zudem soll der Anteil wiederkehrender Erlöse aus digitalen Diensten, Over-the-Air-Funktionen und Flottenlösungen substantiell steigen. Die Mission schließt eine konsequente Kapitalallokation ein: hohe Disziplin bei Investitionsentscheidungen, Fokus auf operative Effizienz, konsequentes Kostenmanagement und die Ausschüttung überschüssiger Liquidität über Dividenden und Aktienrückkäufe, abhängig von der Bilanz- und Marktsituation.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Stellantis umfasst ein breites Spektrum an Fahrzeugkategorien und Markenpositionierungen. Dazu zählen Volumenmarken im Klein- und Kompaktwagensegment, mittelgroße und große Pkw, SUVs und Crossover-Modelle, leichte Nutzfahrzeuge sowie Pick-ups und Performance-Fahrzeuge. Der Konzern bietet zudem batterieelektrische Modelle, Plug-in-Hybride und konventionell angetriebene Fahrzeuge an, unter Nutzung gemeinsamer Fahrzeugplattformen. Ergänzend werden Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus bereitgestellt, darunter:
  • Finanzierung, Leasing und Flottenmanagement über kooperierende oder verbundene Finanzdienstleister
  • Wartung, Reparatur, Original-Ersatzteile und Zubehör im After-Sales-Geschäft
  • Vernetzte Dienste wie Konnektivitätslösungen, Navigations- und Infotainment-Services
  • Softwarebasierte Zusatzfunktionen und Over-the-Air-Updates für ausgewählte Fahrzeugplattformen
  • Mobilitätsdienste und Flottenlösungen für gewerbliche Kunden, etwa Carsharing- oder Abo-Modelle in ausgewählten Märkten
Diese Kombination aus Hardwaregeschäft und ergänzenden Services soll die Ertragsbasis verbreitern und zyklische Schwankungen im Fahrzeugabsatz partiell abfedern.

Business Units und Markenarchitektur

Stellantis strukturiert sich nach Markenclustern, Regionen und Geschäftsbereichen. Auf Markenebene vereint der Konzern zahlreiche Traditionsmarken aus Europa, Nordamerika und weiteren Regionen. Die Markenarchitektur reicht von Volumenherstellern über Premiummarken bis hin zu Spezialanbietern für Nutzfahrzeuge und Offroad-Fahrzeuge. Operativ erfolgt die Steuerung über Regionen wie Nordamerika, Europa, Südamerika, Mittlerer Osten und Afrika sowie zusätzliche internationale Märkte. Daneben bestehen dedizierte Business Units für Nutzfahrzeuge, Teile- und Servicegeschäft sowie Software- und Mobilitätsangebote. Strategische Technologieplattformen bündeln konzernweit Entwicklung und Industrialisierung von elektrischen Antrieben, Batterietechnologie und Softwarearchitektur. Die Bündelung in globalen Plattformprogrammen soll Skaleneffekte sichern, redundante Entwicklungsaufwände reduzieren und die Markteinführung neuer Modelle beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Stellantis ist die außergewöhnliche Breite des Markenportfolios über verschiedene Preissegmente und Regionen hinweg. Diese Markenvielfalt ermöglicht eine präzise Zielgruppenansprache und eine flexible Positionierung in unterschiedlichen Märkten. Die Möglichkeit, auf gemeinsamen Plattformen eine Vielzahl von Modellen und Markenvarianten zu produzieren, schafft Skaleneffekte in Einkauf, Entwicklung und Fertigung. Zudem verfügt Stellantis über eine starke Präsenz im Segment leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, was insbesondere im Flotten- und Gewerbekundengeschäft von Bedeutung ist. Die Kombination aus etablierter Marktstellung in Europa, signifikanter Präsenz in Nordamerika und Aktivitäten in Wachstumsmärkten unterstützt die geografische Diversifikation. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in der Fähigkeit, historische Markenidentitäten mit neuen Antriebstechnologien und Softwarefunktionen zu verbinden, um bestehende Kundengruppen in die Elektromobilität zu überführen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Stellantis basieren vor allem auf immateriellen Vermögenswerten und Skaleneffekten. Zentral sind die starke Markenbekanntheit und Kundenloyalität verschiedener Traditionsmarken, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese Markenwerte stellen einen schwer imitierbaren Vermögenswert dar. Ergänzend wirken Skalenvorteile in Einkauf, Fertigung und Entwicklung als Cost Advantage, insbesondere durch modulare Plattformstrategien und global gebündelte Beschaffung. Das globale Händler- und Service-Netzwerk bildet einen zusätzlichen Moat, da die physische Präsenz und Werkstattinfrastruktur hohe Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber bedeutet. Im Software- und Batterieumfeld befindet sich der Moat im Aufbau: Durch eigene Softwareplattformen, Partnerschaften mit Technologie- und Batterieunternehmen sowie die Nutzung von Fahrzeugdaten versucht Stellantis, langfristig Netzwerkeffekte und Lock-in-Effekte im digitalen Ökosystem zu etablieren. Im Vergleich zu rein digitalen Geschäftsmodellen bleiben die Burggräben allerdings stark an physische Assets und langfristige Investitionen in Fertigungskapazitäten geknüpft.

Wettbewerbsumfeld

Stellantis agiert in einem hoch kompetitiven globalen Automobilmarkt. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen etablierte Volumenhersteller und globale Konzerne mit vergleichbarer Markenbreite, Premiummarken mit hohem Pricing-Power-Potenzial sowie spezialisierte Elektrofahrzeughersteller. Darüber hinaus treten zunehmend chinesische Anbieter mit kostenoptimierten Elektrofahrzeugen und stark integrierter Batteriekompetenz in internationalen Märkten auf. In Nordamerika stellt der intensive Wettbewerb im Pick-up- und SUV-Segment eine zentrale Herausforderung dar, während in Europa strengere CO₂-Regulierung und hohes Preisdruckniveau die Branche konsolidieren. Auch Technologiekonzerne, die Software, Infotainment und teilautonomes Fahren anbieten, greifen Teile der automobilen Wertschöpfung an. Stellantis muss daher sowohl gegen traditionelle Konkurrenten als auch gegen neue, oftmals kapitalstarke Marktteilnehmer bestehen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen an Dekarbonisierung und Sicherheit erfüllen.

Management und Konzernstrategie

Das Management von Stellantis wird von einem international besetzten Board und einem erfahrenen Automotive-Managementteam geführt. Die strategische Priorität liegt auf profitabler Elektrifizierung, konsequentem Kostenmanagement und dem Aufbau eines skalierbaren Softwaregeschäfts. Zentrale Elemente der Konzernstrategie sind:
  • Reduktion von Komplexität durch weniger Plattformen und standardisierte Module
  • Beschleunigter Ausbau batterieelektrischer Modellreihen in den Kernsegmenten
  • Optimierung der globalen Produktions- und Lieferkettenstrukturen
  • Stärkung von After-Sales und digitalen Services als Ertragssäule
  • Bilanzstärkung und vorsichtige Kapitalallokation mit Fokus auf Free Cashflow
Das Management verfolgt einen explizit performanceorientierten Ansatz mit klaren Renditezielen, Effizienzprogrammen und Synergiehebel aus der Fusion. Gleichzeitig werden Joint Ventures und Partnerschaften in Bereichen wie Batteriezellfertigung, Halbleiterversorgung und Softwareentwicklung genutzt, um Know-how zu sichern und Investitionsrisiken zu teilen.

Branchen- und Regionenanalyse

Stellantis ist überwiegend in der globalen Automobil- und Mobilitätsbranche tätig, einem stark zyklischen Sektor mit hoher Kapitalintensität und mittlerer bis hoher regulatorischer Eingriffsintensität. In Europa prägen strenge Emissionsvorgaben, hohe Energiekosten und ein intensiver Wettbewerb die Rahmenbedingungen, während in Nordamerika vor allem die Profitabilität im Pick-up- und SUV-Segment sowie die Robustheit der Konsumnachfrage entscheidend sind. In Schwellenländern ergeben sich Wachstumsperspektiven, werden jedoch durch politische und währungsseitige Risiken flankiert. Die Branche befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation: Elektrifizierung, Software-defined Vehicle, autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte verändern Geschäftsmodelle und Kapitalbedarfe. Hersteller müssen hohe Vorleistungen in Forschung, Entwicklung und Fertigungsumbau leisten, während zugleich ein Preisdruck durch neue Marktteilnehmer, insbesondere aus China, entsteht. Für Stellantis bedeutet dies, parallel in mehreren Regionen unterschiedliche Regulierungsvorgaben, Kundenerwartungen und Wettbewerbsdynamiken zu adressieren, ohne die Kapitaldisziplin zu verlieren.

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte von Stellantis ist das Resultat einer Reihe von Fusionen und Akquisitionen etablierter Automobilhersteller. Mit der Gründung von Stellantis N.V. im Jahr 2021 wurde die Fusion zwischen der französischen PSA Group und der aus Fiat und Chrysler hervorgegangenen Fiat Chrysler Automobiles vollzogen. Die dahinterliegenden Marken tragen jedoch eine zum Teil mehr als hundertjährige Historie, die von europäischen Pionierleistungen im Automobilbau über die Entwicklung amerikanischer Massenmotorisierung bis hin zu Ikonen im Kleinwagen-, Nutzfahrzeug- und Sportwagensegment reicht. Vor der Fusion hatten sowohl PSA als auch Fiat Chrysler ihre Portfolios bereits durch Zusammenschlüsse und Restrukturierungen konsolidiert. Die Zusammenführung in Stellantis zielte darauf ab, Synergien zu heben, die globale Reichweite zu erhöhen und die notwendigen Investitionen in Elektrifizierung und Digitalisierung auf eine breitere Basis zu stellen. Seit der Gründung arbeitet der Konzern an der Harmonisierung von Plattformen, Prozessen und Unternehmenskulturen, um aus den vormals getrennten Unternehmensgruppen eine integrierte Organisation zu formen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Stellantis ist die gleichzeitige Integration zahlreicher historisch gewachsener Marken unter einem Holdingdach, was Chancen durch Markenvielfalt, aber auch Herausforderungen im Markenmanagement mit sich bringt. Der Konzern ist rechtlich in den Niederlanden domiziliert, operativ jedoch stark europäisch und nordamerikanisch geprägt. Die Aktionärsstruktur umfasst industrielle Ankerinvestoren und Streubesitz, was den Interessenausgleich zwischen langfristig orientierten Anteilseignern und dem Kapitalmarkt beeinflusst. Zudem verfolgt Stellantis eine partnerschaftsorientierte Strategie in Schlüsseltechnologien: Joint Ventures im Batteriebereich, strategische Kooperationen in der Halbleiter- und Softwareentwicklung sowie Allianzen bei Mobilitätsdiensten sollen technologische Risiken mindern und Markteintrittsbarrieren in neuen Geschäftsfeldern reduzieren. Arbeitsbeziehungen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sind aufgrund der starken Präsenz in Europa und Nordamerika ein wesentlicher Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bestehen mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die ausgeprägte Marken- und Plattformvielfalt, kombiniert mit globaler Präsenz, zu robusten Cashflows führen, sofern das Management Kostenkontrolle und Preisdisziplin wahrt. Zweitens bietet die fortschreitende Elektrifizierung die Möglichkeit, bestehende Kunden in neue Fahrzeuggenerationen zu überführen und damit Marktanteile zu verteidigen oder auszubauen. Drittens können Skaleneffekte in Entwicklung, Einkauf und Fertigung den strukturellen Kostenvorteil stärken und die operative Marge stabilisieren. Viertens eröffnet der Aufbau eines Software- und Servicegeschäfts eine teilweise Entkopplung vom rein volumengetriebenen Fahrzeugabsatz durch wiederkehrende, margenstarke Erlösströme. Fünftens kann eine disziplinierte Kapitalallokation mit Fokus auf Bilanzstärke und selektive Ausschüttungen für einkommensorientierte Anleger attraktiv sein, sofern das Unternehmen seine strategischen Ziele einhält und gleichzeitig finanzielle Puffer für Zyklen- und Transformationsrisiken wahrt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Stellantis mit signifikanten Risiken verbunden. Die Automobilbranche bleibt stark zyklisch und sensibel gegenüber Konjunkturabschwüngen, Zinsniveaus und Verbrauchervertrauen. Hohe Vorleistungen für Elektromobilität, Batteriefertigung, Softwareentwicklung und Produktionsumstellungen belasten die Kapitalrendite, insbesondere wenn Nachfrageannahmen verfehlt werden. Zudem besteht ein intensiver Preis- und Innovationswettbewerb, insbesondere durch neue Anbieter aus China und spezialisierte Elektrofahrzeughersteller, der Margen unter Druck setzen kann. Regulatorische Risiken wie strengere Emissionsvorgaben, Sicherheitsnormen oder handelspolitische Maßnahmen (Zölle, Lokalisierungsauflagen) können die Kostenstruktur beeinträchtigen und Investitionsentscheidungen erschweren. Integrationsrisiken aus der Fusion, kulturelle Unterschiede und komplexe Governance-Strukturen bergen die Gefahr von Ineffizienzen. Auch Abhängigkeiten von Schlüsselzulieferern, etwa bei Halbleitern oder Batterierohstoffen, können zu Produktionsunterbrechungen und erhöhten Beschaffungskosten führen. Konservative Anleger sollten diese Faktoren, die hohe Kapitalintensität und die strukturelle Transformationsphase der Branche bei ihrer eigenen Risikoabwägung sorgfältig berücksichtigen, ohne dies als Anlageempfehlung zu verstehen.
Stand: September 2026
Hinweis

Stellantis Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Stellantis Kursziel 2026

  • Die Stellantis Kurs Performance für 2026 liegt bei -50,65%. Die Performance der Benchmark FTSE MIB liegt bei +15,67%. Underperformance: Die Stellantis Kurs Performance ist um -66,32 Prozentpunkte niedriger als die Performance des FTSE MIB.
  • 10 Analysten haben die Stellantis Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 6,85 €. Das Kursziel ist somit um 46,96% höher als der aktuelle Kurs der Stellantis Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 10,00 (+114,39% ggü. dem aktuellen Stellantis Kurs); das niedrigste bei 5,00 (+7,19% ggü. dem aktuellen Stellantis Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 10 Analysten haben Stellantis eingestuft: 3 Analysten empfehlen Stellantis zum Kauf, 7 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Stellantis Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 46,96%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Stellantis Aktie zum Halten.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 13,87 Mrd. €
Streubesitz 30,34%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Zyklische Konsumgüter
Branche Autoherstellung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+46,01% Institutionelle Aktionäre
+23,647% Insider Aktionäre
+30,343% Streubesitz

Community-Beiträge zu Stellantis

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leines66
@Der Mechanik
Warum kauft er denn nicht mal 500.000 Stück? Have a nice day
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Zappelphillip
Stellantis kann von der Krise bei VW
durchaus profitieren. In den USA stehen sie gar nicht schlecht dar. In Europa liefern sie preisgünstige Kleinwagen. Hm, charttechnisch halte ich zunächst 4,85 bis 5 Euro für möglich. Fallen die 5 Euro kann es auf 5,50 Euro steigen. Jetzt müssen gute Nachrichten her
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Pendulum
Turnaroundwerte am besten in Tranchen kaufen
Gewünschte Positionsgröße bestimmen, anschließend gedanklich einen worst-case Kurs festlegen (z.B. 3.60 €) Limitierte Käufe gestaffelt durchführen : 20 % der beabsichtigten Investitionssumme bei 4.40 € 20 % bei 4.10 € 30 % bei 3.80 € 30 % bei 3.60 € Sollte die Aktie vorzeitig zu einer nachhaltigen Erholung ansetzen, ggf. nach Überwinden entsprechender Chartpunkte in steigende Kurse hinein zukaufen, bis die gewünschte Positionsgröße erreicht ist.
Deutschland schafft sich selbst ab. Traurig aber wahr.
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Pendulum
buy low - sell high
Kurserholung bei Stellantis ist nur eine Frage der Zeit. Das absolute Tief beim Einstieg erwischen in der Regel nur Lügner (oder Glückspilze). Mitte 2027 wird die Lage hier schon ganz anders aussehen.
Deutschland schafft sich selbst ab. Traurig aber wahr.
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Zappelphillip
Erst einmal abwarten.
Die nächsten Zahlen kommen in drei Wochen. Dann werden die Karten neu gemischt.
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Zappelphillip
Erste Position bei 4,68 Euro aufgebaut.
Der Titel wird aber auch durchgereicht. Sehr stark überverkauft.
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eisbaer1
Rangetrading ohne Ende
Seit Monaten betreiben die US Algos hier nur noch aggressives Rangetrading zwischen 6 € und 7 €. Mit Streichung der Dividende für 2025 scheint das Interesse langfristiger Investoren hier komplett weggebrochen zu sein. Die im Q1-Bericht glasklar sichtbaren Fortschritte bei Umsatz- und Gewinnwachstum haben im Kurs keinen Niederschlag gefunden. Man wartet, und wartet und wartet... Die trendfolgenden Algos nutzen die Nachfrageflaute für Charttrading ín Reinkultur. Heute long, morgen short... die drehen ihre Aktienpositionen binnen weniger Handelstage komplett. Die Vola ist dementsprechend hoch und für Investoren im Grunde unerträglich! Es wird höchste Zeit für unmissverständliche Vertrauensbeweise des Managements in Form millionenschwerer Insiderkäufe! Andernfalls bleibt die Aktie ein Spielball der Charttrader... Offen gesagt ein Trauerspiel angesichts des technologischen Potenzials des Unternehmens... Es wird freilich einen Zeitpunkt geben, an dem es den Algos nicht mehr gelingt, die Aktie wieder und wieder unter die fallenden SMAs zu drücken... aber wann und auf welchem Kursniveau???
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Michael_S88
Vermutung
Der Kurs läuft gegen Abend m.M.n. wieder in Richtung 7 €. Die 22Mrd. sind aus meiner Sicht eine Einmalbelastung. Könnte relativ schnell wieder hochlaufen.
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brianinho
?
Quelle....Zeitpunkt?
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Trendliner
Rückrufaktion
FRANKFURT (Dow Jones)--Stellantis ruft über 150.000 seiner Plug-in-Hybrid-Jeeps auf dem US-Markt wegen möglicher Brandgefahr zurück. Der Autokonzern, der unter anderem die Marken wie Chrysler, Ram, Fiat und Peugeot unter seinem Dach vereint, erklärte, dass eine routinemäßige Überprüfung von Kundendaten zu einer internen Untersuchung geführt habe, bei der 13 Brände in abgestellten und ausgeschalteten Fahrzeugen entdeckt worden seien. Das Unternehmen schätzt, dass 5 Prozent der betroffenen Fahrzeuge den Defekt haben könnten. Insgesamt sind von der Rückrufaktionm 4xe der Modelljahre 2022-2024 in den USA. Stellantis führte weiter aus, dass das Brandrisiko offenbar sinke, wenn die Batterieladung sich erschöpfe. Daher rät das Unternehmen den Besitzern, nicht nachzuladen und nicht in der Nähe von Gebäuden oder anderen Fahrzeugen zu parken, bis das Problem behoben ist. sich erschöpfe. Modelljahre 2022-2024 in den USA.
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andante
Kursziele Analysten..
.. 50 bis 100 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Die können doch nicht alle so daneben liegen. Vermutlich ist der angepasste Ausblick inzwischen mehr als eingepreist. Und wäre ich der CEO, würde ich die Latte jetzt auch so tief legen, dass ich sie am Jahresende auf keinen Fall reiße.
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Geo Sam
Ja, die Glaskugel...
Das diese "Übertreibung"nach unten, ähnlich wie bei BMW, auch schnell mal wieder 5-10% hoch gehen kann - keine Frage. Was hier fundamental auch stinkt ist, so gut wie keine China-Abhängigkeit und die Zeiten wo man FIAT dank Corona so teuer verkaufen konnte wie ein richtiges Auto ;) sind auch vorbei. Kennzahlen wie ein KGV von 3 interessieren einfach niemanden, solange es Leute gibt die dir erklären das nutzlose Zahlenabfolgen - genannt Bitcoin - die Zukunft des Geldes sind LOL
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Häufig gestellte Fragen zur Stellantis Aktie und zum Stellantis Kurs

Der aktuelle Kurs der Stellantis Aktie liegt bei 4,6795 €.

Für 1.000€ kann man sich 213,70 Stellantis Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Stellantis Aktie lautet STLA.

Die 1 Monats-Performance der Stellantis Aktie beträgt aktuell -2,27%.

Die 1 Jahres-Performance der Stellantis Aktie beträgt aktuell -38,72%.

Der Aktienkurs der Stellantis Aktie liegt aktuell bei 4,6795 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,27% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Stellantis eine Wertentwicklung von -24,06% aus und über 6 Monate sind es -24,59%.

Das 52-Wochen-Hoch der Stellantis Aktie liegt bei 10,49 €.

Das 52-Wochen-Tief der Stellantis Aktie liegt bei 4,38 €.

Das Allzeithoch von Stellantis liegt bei 27,36 €.

Das Allzeittief von Stellantis liegt bei 4,38 €.

Die Volatilität der Stellantis Aktie liegt derzeit bei 41,09%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Stellantis in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 6,85 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 46,96%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 6,85 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 46,96%.

10 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stellantis Kursziel beträgt 6,85 €. Das ist 46,96% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stellantis 3 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

10 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stellantis Kursziel beträgt 6,85 €. Das ist 46,96% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stellantis 3 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

10 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 6,85 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 46,96%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Stellantis Aktie bei 6,85 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Stellantis Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 13,87 Mrd. €

Insgesamt sind 2.886,7 Mio Stellantis Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +46,01% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Stellantis bei 68%. Erfahre hier mehr

Stellantis hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Stellantis gehört zum Sektor Autoherstellung.

Das KGV der Stellantis Aktie beträgt 9,81.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Stellantis betrug 153,5 Mrd €.

Ja, Stellantis zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Zuletzt hat Stellantis am 22.04.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 14,58%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Stellantis wurde am 22.04.2025 in Höhe von 0,68 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 14,58%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.04.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.