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Meldung des Tages: Aktie vor dem Durchbruch: Warum der Verkaufsstart jetzt die ultimative Chance für Aktionäre bietet

Aktienmarktkommentar


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moya:

Aktienmarktkommentar

 
26.07.04 12:34
Aktienmarktkommentar (HSH)

Erwartete Tagestendenz:
Mit einem leichten Minus von 4 Punkten (-0,1%) auf 3.797 Punkte beendete der DAX am Freitag den letzten Handelstag vor dem Wochenende. Die Automobiltitel standen nach der Einigung auf das Sparpaket bei DaimlerChrysler und der Gewinnwarnung bei VW im Fokus der Anleger. Am Nachmittag verzeichnete der Index im Sog der schwächeren US-Börsen deutlichere Abgaben, konnte sich aber von den Tiefständen bei 3.775 Punkten wieder erholen.

Markttechnik:
Die Unterstützung im Bereich von 3.770 bis 3.780 Punkte sollte weiter verteidigt werden, ansonsten könnte der Index bis auf 3.690 Punkte abrutschen. Das Aufwärtspotenzial sehen wir bis 3.825 Punkte begrenzt.

Aktienmarkt USA (Freitag):
Enttäuschende Quartalszahlen von Microsoft, Coca Cola und Amazon.com schickten die US-Aktiendices erneut auf Talfahrt. Letzterer Titel büßte gar 13 % seines Kurswertes ein um damit seinen höchsten Tageskursverlust seit mehr als 2 Jahren zu verzeichnen. Das Gewinner- Verliererverhältnis an der New York Stock Exchange betrug 2:1 bei unterdurchschnittlicher Umsatztätigkeit. Negativ wirkt anhaltend die Markttechnik, nachdem der NASDAQ Composite Index ein neues 9-Monatstief markierte und der Dow Jones Industrials Index darüber hinaus die psychologisch wichtige Marke von 10.000 durchbrach.

Ausblick US-Aktienmarkt( heute):
16.00 Uhr Verkauf bestehender Häuser erw. 6,6 Mio. (6,8 Mio.)

Die bestehenden Häuser bilden 85 % des US-Immobilienmarktes ab, so dass ein Rückgang dieses Wertes in der genannten Größenordnung negativ wirken könnte. Die nachbörsliche Nachrichtenlage stellte sich ausgesprochen uneinheitlich dar, wobei das Highlight sicherlich in Gerüchten über einem mögliche Übernahme des Telefonriesen A T & T durch KKR bestehen dürfte. Ingesamt vermochten die vorliegenden Informationen jedoch den asiatischen Märkten heute Morgen bislang keine positiven Vorgaben zu vermitteln, so dass wir für den heutigen Tagesverlauf in der Wall Street von einer anhaltend schleichenden Kurserosion ausgehen. Negativ wirken dürften zudem die Äußerungen des Merrill Lynch-Chefstrategen Richard Bernstein, welcher in einem Interview der schweizerischen Zeitung Finanz + Wirtschaft Besorgnis äußerte, dass die USA sich möglicherweise am Rand einer Krise befänden. In der bislang 17-jährigen Amtszeit des Fed-Präsidenten Alan Greenspan gab es 3 Situationen, wo steigende Zinsen analog bei rückläufigem Gewinnwachstum Probleme bescherten. Es handelte sich hierbei um die Rezession zu Beginn der 90’er-Jahre, die Finanzkrise von 1998 sowie den „Assett Bubble“ imJahre 2000. Einer der am schlechtesten performenden Subindices des Standard & Poors 500 Indexes dieses Jahres war jener der Telekomanbieter. Nach einer Umfrage von Thomson Financial erwarten Analysten jedoch mehrheitlich, dass diese eine der 2 Gruppen sein könnten, die im kommenden Jahr eine positive Gewinnentwicklung versprechen könnten (SBC Comm.?).

Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Nahezu ausnahmslos tendierten heute Morgen die Märkte dieser Region in der Verlustzone. Halbleitertitel wie Taiwan Semiconductors Manufacturing und United Microelectronics führten die Verliererlisten an, während allerdings auch andere Exportwerte in Reaktion auf die jüngsten US-Wirtschaftsdaten unter anhaltenden Gewinnmitnahmen litten. Hynix Semiconductors Inc. veröffentlichten ein Quartalsergebnis in Höhe von 625,2 Mio. Won, welche Zahl sich mit einem Vorjahresquartalsverlust in Höhe von 530 Mio Won vergleicht. Selbst diese vordergründig positive Nachricht vermochte jedoch nicht auch diesen Titel an der Börse von Seoul vor einem 1,2 %-igen Kurseinbruch zu bewahren. Zum größten Verlierer am Platz Singapur mutierten Singapore Chartered Semiconductors Manufacturing Co. – ebenfalls ein Chipwert – der bereits am Freitag seine Umsatzprognose für das laufende Quartal ermäßigt hatte. Eine Ratingherabstufung auf „untergewichten“ durch das Investmenthaus Credit Suisse First Boston ließ diesen Titel heute um weitere 7,2 % einbrechen.


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moya:

Marktbericht Auslandsaktien

 
26.07.04 12:54
Marktbericht Auslandsaktien (Börse Stuttgart)

Quartalsberichte halten Anleger im Bann/Börsengang von LG Philips enttäuschend

Als dominierendes Thema dieser Handelswoche erwies sich die Vorlage der Quartalsberichte vieler großen Technologiekonzerne. In den USA gab es unter anderem Zahlen vom Internetauktionshaus Ebay (WKN 916529), vom Handy-Chiphersteller Texas Instruments (WKN 852654) und vom Handybauer Motorola (WKN 853936). „Die Zahlen waren überwiegend gut, den Investoren aber nicht gut genug“, stellte Roland Hirschmüller, Chefhändler der Baader Wertpapierhandelsbank AG in Stuttgart fest. Anleger verkauften überwiegend Titel der Technologiebranche. Auch die von Microsoft (WKN 870747) angekündigte milliardenschwere Sonderausschüttung an die Aktionäre konnte den Markt nicht beflügeln. Der Nasdaq-Index fiel im Wochenverlauf um ca. 3% auf 1874 Punkte.

Im Bereich der Automobilbranche lässt sich ein neuer Trend erkennen. Das schleppend verlaufende operative Geschäft insbesondere in Europa, bleibt deutlic! h hinter den Erwartungen zurück. Erfreulich entwickelt sich jedoch die Finanzsparte. Beim größten amerikanischen Autobauer General Motors (WKN 850000) ist das Finanzergebnis inzwischen der wichtigste Gewinnbringer.

Am Dienstag schockierte der schweizerische Rückversicherer Converium Holding (WKN 766465) mit einer Gewinnwarnung die Finanzmärkte. Nachträglich wurden die Rückstellungen für das US-Geschäft im Bereich Haftpflichtversicherungen erhöht. Bei hohen Umsätzen verlor die Aktie in Stuttgart bis zu 50 % des Vortageswertes und fiel auf 20 Euro. Marktteilnehmer befürchteten, dass auch andere Rückversicherer von dem Problem zu geringer Reserven betroffen sein könnten. Es bestand wenig Kaufbereitschaft bei Versicherungsaktien stellte Steffen Kircher, Händler für europäische Aktien der Baaderbank, fest.

Positiv berichtete der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson (WKN 850001). Durch massive Kosteneinsparungen und erhöhter Nachfrage bei der Netzwerktechni! k konnte ein Vorsteuergewinn von 849 Mio. Euro ausgewiesen werden. Nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Umsatz lag über den Prognosen. Die Aktie von Ericsson konnte dadurch ihren vor einem Jahr begonnen Aufwärtstrend weiter festigen und stieg um 10 % auf 2,40 Euro. Gegen Ende der Woche kam es zu leichten Gewinnmitnahmen.

Der Preis für die Feinunze Gold fiel im Wochenverlauf um gut 2% auf rund 397 USD. Im Gleichschritt stieg der US-Dollar gegenüber dem Euro auf 1,2250. Damit hat der Euro diese Woche knapp zwei Cents verloren. Der gefallene Goldpreis brachte viele Minenwerte unter Druck, z.B. die australische Minengesellschaft Newcrest Mining (873365). Sie musste über 5% auf 8,25 Euro abgeben.

Regelrecht erschrocken hat die thailändische Großbank Krung Thai Bank (165129) ihre Aktionäre. Die am Mittwoch veröffentlichten Quartalszahlen waren nicht einmal halb so gut wie von Analysten erwartet. Statt 3,3 Billionen thailändische Baht konnten im zweiten Quartal ledi! glich 1,6 Billionen Profit verbucht werden. Es folgten Downgrades von verschiedenen Banken und Investmenthäusern. Der Schlusskurs vom Donnerstag lag mit 9,75 THB oder 0,195 Euro ca. 12% unter dem Niveau vom vergangenen Freitag, was unter dem Strich jedoch einem moderaten Abschlag nach diesen Zahlen entspricht.

Einen unerwartet schlechten Start hatte das IPO von LG Philips (A0B68Y) in New York am Donnerstag. Die ADR´s fielen an der NYSE im Low auf 13,55 USD nach einem Ausgabepreis von 15 USD, konnten sich dann aber wieder bei rund 14,25 USD stabilisieren. Dies entspricht allerdings immer noch einem Verlust von 5% am ersten Handelstag. Am Freitag werden die Originalaktien erstmals in Seoul gehandelt.





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moya:

Börse am Mittag

 
26.07.04 13:14
Börse Stuttgart-News: EUWAX Trends am Mittag

vom Montag, 26. Juli 2004
Bis zum Mittag gibt der Deutsche Aktienindex leicht ab. Er fällt abermals unter die Marke von 3800 Punkten und zeichnet, nachdem er zunächst gut behauptet gestartet war, die negativen Vorgaben aus Fernost und den USA nach. So schloss der Dow Jones am vergangenen Freitag unter der psychologisch wichtigen Marke von 10.000 Punkte.
Der Index der US- Technologiewerte, Nasdaq Composite, schloss mit 1.849 Zählern auf einem neuen Jahrestief. Und auch die Börsen in Fernost begaben sich gemeinschaftlich auf Talfahrt.

Die Anleger an der Euwax zeigen sich an diesem Vormittag abermals unentschlossen. Zwar sind deutlich mehr Käufer in Verkaufsoptionsscheinen und Knock-out-Puts auf den Dax zu verzeichnen, es sind aber nicht wenige die an diesem Morgen auf eine Erholung im Index spekulieren.

Weitere Themen sind das Kupfer und der Euro. Das Kupfer notiert an diesem morgen bei rund 2625 Dollar pro Tonne. Damit nährt sich der Kupferpreis seinem Jahrestief bei rund 2600 Dollar. Viele Anleger setzen nun auf eine Doppelte Bodenbildung auf diesem Niveau mit einer anschließenden Erholung. Sollte der Kupferpreis dagegen unter 2600 Dollar fallen, wäre das der tiefste Stand seit Mitte 2002.

Fester gegenüber seinen Vorgaben aus dem asiatischen Handel notiert heute der Euro. Nach stärkeren Kursverlusten zum Wochenausklang spekulieren die Anleger nun erneut auf eine Gegenbewegung nach oben. Entscheidend für den Euro zum US-Dollar dürften die für Freitag anstehenden Schätzungen für das Bruttoinlandsprodukt in den USA sein.

Ähnlich wie beim Kupfer setzen die Anleger auch beim Sportartikel-Hersteller Puma auf eine doppelte Bodenbildung. Hier liegt das Tief bei rund 180 Euro während die Aktie heute leicht im Minus bei rund 188 Euro notiert.

Im Plain-Vanilla-Bereich sind deutliche Käufe bei Calls auf den Walldorfer Softwarekonzern SAP zu verzeichnen. Die Aktie, die heute nahezu unverändert notiert, profitierte am vergangenen Freitag von der Meldung; dass sie ab Freitag in den EuroStoxx 50 aufgenommen wird.

Weiterhin gesucht bleiben Kaufoptionsscheine auf den Hamburger Finanzdienstleister MPC. Nach einem rund 20prozentigen Kursrückgang Mitte Juni, konnte sich die Aktie wieder deutlich erholen und erreichte vor wenigen Tagen ein neues Allzeithoch bei 61,5 Euro. Heute notiert MPC knapp unter 60 Euro.

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moya:

Aktienmarktkommentar 28.07.2004

 
28.07.04 14:04
Aktienmarktkommentar 28.07.04

Erwartete Tagestendenz:
Ein unerwartet gut ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex, sowie großer Optimismus bei den US-Konsumenten haben dem DAX gestern Auftrieb verliehen. Bis zum Handelsende kletterte der Index um 61 Punkte (+1,6%) auf 3.814 Punkte und konnte somit wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 3.800 Punkten schließen. Nach den heutigen Vorgaben aus Amerika und Asien dürfte sich die positive Vortagestendenz zum Handelsstart weiter fortsetzen. Im Handelsverlauf stehen die neuesten US-Konjunkturnachrichten im Fokus der Anleger (u. a. die Auftragseingänge der langl. Güter).

Markttechnik:
Der Markt könnte sich heute weiter oberhalb der Marke von 3.800 Punkten etablieren. Potenzial sehen wir bis in den Bereich von 3.880 bis 3.900 Punkten.

Aktienmarkt USA (gestern):
Die Veröffentlichung des durch die Firma Conference Board veröffentlichten Verbrauchervertrauens auf einem neuen 2- Jahreshoch von 106,1 (rev. 102,8) wurde gestern zum Auslöser einer längst fälligen technischen Erholung des US-Aktienmarktes.

Ein um cts 4 oberhalb der Analystenschätzungen veröffentlichtes Quartalsergebnis von Verizon Communications vermochte darüber hinaus den Telekommunikationssubindex des S&P 500 mit einem Gewinn von 2,3 % zum größten Tagesgewinner aufzusteigen. IBM legten 1 % aufgrund eines Auftrages für den Bau eines Supercomputers für das Pentagon zu. Auf der Verliererseite befand sich der Hersteller von Supercomputern Cray Inc., welcher aufgrund einer Auftragsverzögerung sowie einer gesenkten Ertragsprognose einen Einbruch um satte 40 % seines Kurswertes erlitt. Positive Impulse erhielten die Hersteller von Mobilfunktelefonen durch eine neue Studie von Isupply Co., welche ihre weltweite Absatzprognose 2004 für Mobiltelefone von 600 Mio. auf 625 Mio. erhöhten. 27 von 30 Werten des DJI Indexes schlossen fester. Mit einem Gewinn von 0,6 % lediglich moderat fester schloss der Philadelphia Stock Exchange Semiconductors Index aufgrund des offenbar weiter anhaltenden Lageraufbaues in der Chipindustrie.

Ausblick US-Aktienmarkt( heute):
13.00 MBA-Hypotheken-Anträge keine Erw. (- 4 %)
14.30 Uhr Auftragseingang langl. Wirtschaftsgüter erw. + 1,5 % (- 1,8 %)/exkl. Transport erw. + 1,1 % (- 1,4 %)
20.00 Uhr Fed’s Beige Book.

Bereits um 00.30 Uhr veröffentlicht wurde das ABC Verbrauchervertrauen mit – 7 (-7)
Besondere Bedeutung für den heutigen Handelstag dürfte der Veröffentlichung der Langlebigen Wirtschaftsgüter zukommen, welche – sofern im Rahmen der Analystenerwartungen- erstmalig seit 3 Monaten einen Zuwachs ausweisen dürften. 300 Titel des Standard & Poors 500 Indexes veröffentlichten bislang Quartalsergebnisse, unter welchen immerhin 69 % die von Analysten in sie gesetzten Erwartungen übertrafen. Das Problem liegt jedoch ganz einfach darin, dass bereits viel eskomptiert wurde und dass in vielen Fällen die Zukunftsprognosen enttäuschten. Fraglos verdienten die Unternehmen gut, doch gehen immer mehr dazu über Gewinne auszuschütten, anstatt sie ins eigene Geschäft zu reinvestieren. Dieser Umstand nährt offenbar zunehmende Zweifel an der Nachhaltigkeit des Aufschwunges. Auf Sicht erwarten wir daher allenfalls eine Fortsetzung der aktuellen Seitwärtstendenz, wobei der heutige Tag in der Wall Street u. U. durchaus noch einmal von leichten Gewinnen geprägt sein könnte. Die außerbörslich gehandelten US-Aktienindexfutures handeln dem entsprechend im frühen Geschäft auch bereits etwas fester.

Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Die Börsen der Region notierten mehrheitlich fester, wobei allerdings China, Taiwan und südkor. Technologieaktien eine relative Unterperf. zeigten. Insgesamt dominiert die Euphorie über das gestiegene US-Verbrauchervertrauen. sowie erhöhte Gewinnerw. von Seiko Epson und Canon Sales. Erstmalig nach 6 Verlusttagen tendierte der MSCI Asia Pacific Index fester.




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moya:

Yukos-Affäre als Ölpreis Treiber

 
28.07.04 16:47
Ölpreis erreicht in New York neue Höchstmarke - Yukos-Affäre als Preistreiber

LONDON (dpa-AFX) -
Die sich zuspitzende Yukos-Affäre in Russland hat den Ölpreis am Mittwoch in New York auf einen neuen Höchststand getrieben. Der Preis für den Septemberfuture über ein Barrel (159 Liter) der Sorte Light-Sweet-Crude kletterte in der Spitze bis auf 42,45 US-Dollar. Damit wurde die alte Rekordmarke von Anfang Juni mit 42,38 Dollar eingestellt. Zuletzt lag der Future mit 42,35 Dollar noch 51 Cent über dem Stand des Vortages.

Nach Einschätzung der Analystin Katja Blanke von der Landesbank Rheinland-Pfalz treiben neben den Terroranschlägen im Irak, den geringen Lagervorräten in den USA, der hohen Nachfrage aus China die neu geschürten Ängste um mögliche Lieferausfälle aus Russland die Preise nach oben.
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