Aktienmarktkommentar (HSH)
Erwartete Tagestendenz:
Mit einem leichten Minus von 4 Punkten (-0,1%) auf 3.797 Punkte beendete der DAX am Freitag den letzten Handelstag vor dem Wochenende. Die Automobiltitel standen nach der Einigung auf das Sparpaket bei DaimlerChrysler und der Gewinnwarnung bei VW im Fokus der Anleger. Am Nachmittag verzeichnete der Index im Sog der schwächeren US-Börsen deutlichere Abgaben, konnte sich aber von den Tiefständen bei 3.775 Punkten wieder erholen.
Markttechnik:
Die Unterstützung im Bereich von 3.770 bis 3.780 Punkte sollte weiter verteidigt werden, ansonsten könnte der Index bis auf 3.690 Punkte abrutschen. Das Aufwärtspotenzial sehen wir bis 3.825 Punkte begrenzt.
Aktienmarkt USA (Freitag):
Enttäuschende Quartalszahlen von Microsoft, Coca Cola und Amazon.com schickten die US-Aktiendices erneut auf Talfahrt. Letzterer Titel büßte gar 13 % seines Kurswertes ein um damit seinen höchsten Tageskursverlust seit mehr als 2 Jahren zu verzeichnen. Das Gewinner- Verliererverhältnis an der New York Stock Exchange betrug 2:1 bei unterdurchschnittlicher Umsatztätigkeit. Negativ wirkt anhaltend die Markttechnik, nachdem der NASDAQ Composite Index ein neues 9-Monatstief markierte und der Dow Jones Industrials Index darüber hinaus die psychologisch wichtige Marke von 10.000 durchbrach.
Ausblick US-Aktienmarkt( heute):
16.00 Uhr Verkauf bestehender Häuser erw. 6,6 Mio. (6,8 Mio.)
Die bestehenden Häuser bilden 85 % des US-Immobilienmarktes ab, so dass ein Rückgang dieses Wertes in der genannten Größenordnung negativ wirken könnte. Die nachbörsliche Nachrichtenlage stellte sich ausgesprochen uneinheitlich dar, wobei das Highlight sicherlich in Gerüchten über einem mögliche Übernahme des Telefonriesen A T & T durch KKR bestehen dürfte. Ingesamt vermochten die vorliegenden Informationen jedoch den asiatischen Märkten heute Morgen bislang keine positiven Vorgaben zu vermitteln, so dass wir für den heutigen Tagesverlauf in der Wall Street von einer anhaltend schleichenden Kurserosion ausgehen. Negativ wirken dürften zudem die Äußerungen des Merrill Lynch-Chefstrategen Richard Bernstein, welcher in einem Interview der schweizerischen Zeitung Finanz + Wirtschaft Besorgnis äußerte, dass die USA sich möglicherweise am Rand einer Krise befänden. In der bislang 17-jährigen Amtszeit des Fed-Präsidenten Alan Greenspan gab es 3 Situationen, wo steigende Zinsen analog bei rückläufigem Gewinnwachstum Probleme bescherten. Es handelte sich hierbei um die Rezession zu Beginn der 90’er-Jahre, die Finanzkrise von 1998 sowie den „Assett Bubble“ imJahre 2000. Einer der am schlechtesten performenden Subindices des Standard & Poors 500 Indexes dieses Jahres war jener der Telekomanbieter. Nach einer Umfrage von Thomson Financial erwarten Analysten jedoch mehrheitlich, dass diese eine der 2 Gruppen sein könnten, die im kommenden Jahr eine positive Gewinnentwicklung versprechen könnten (SBC Comm.?).
Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Nahezu ausnahmslos tendierten heute Morgen die Märkte dieser Region in der Verlustzone. Halbleitertitel wie Taiwan Semiconductors Manufacturing und United Microelectronics führten die Verliererlisten an, während allerdings auch andere Exportwerte in Reaktion auf die jüngsten US-Wirtschaftsdaten unter anhaltenden Gewinnmitnahmen litten. Hynix Semiconductors Inc. veröffentlichten ein Quartalsergebnis in Höhe von 625,2 Mio. Won, welche Zahl sich mit einem Vorjahresquartalsverlust in Höhe von 530 Mio Won vergleicht. Selbst diese vordergründig positive Nachricht vermochte jedoch nicht auch diesen Titel an der Börse von Seoul vor einem 1,2 %-igen Kurseinbruch zu bewahren. Zum größten Verlierer am Platz Singapur mutierten Singapore Chartered Semiconductors Manufacturing Co. – ebenfalls ein Chipwert – der bereits am Freitag seine Umsatzprognose für das laufende Quartal ermäßigt hatte. Eine Ratingherabstufung auf „untergewichten“ durch das Investmenthaus Credit Suisse First Boston ließ diesen Titel heute um weitere 7,2 % einbrechen.
Erwartete Tagestendenz:
Mit einem leichten Minus von 4 Punkten (-0,1%) auf 3.797 Punkte beendete der DAX am Freitag den letzten Handelstag vor dem Wochenende. Die Automobiltitel standen nach der Einigung auf das Sparpaket bei DaimlerChrysler und der Gewinnwarnung bei VW im Fokus der Anleger. Am Nachmittag verzeichnete der Index im Sog der schwächeren US-Börsen deutlichere Abgaben, konnte sich aber von den Tiefständen bei 3.775 Punkten wieder erholen.
Markttechnik:
Die Unterstützung im Bereich von 3.770 bis 3.780 Punkte sollte weiter verteidigt werden, ansonsten könnte der Index bis auf 3.690 Punkte abrutschen. Das Aufwärtspotenzial sehen wir bis 3.825 Punkte begrenzt.
Aktienmarkt USA (Freitag):
Enttäuschende Quartalszahlen von Microsoft, Coca Cola und Amazon.com schickten die US-Aktiendices erneut auf Talfahrt. Letzterer Titel büßte gar 13 % seines Kurswertes ein um damit seinen höchsten Tageskursverlust seit mehr als 2 Jahren zu verzeichnen. Das Gewinner- Verliererverhältnis an der New York Stock Exchange betrug 2:1 bei unterdurchschnittlicher Umsatztätigkeit. Negativ wirkt anhaltend die Markttechnik, nachdem der NASDAQ Composite Index ein neues 9-Monatstief markierte und der Dow Jones Industrials Index darüber hinaus die psychologisch wichtige Marke von 10.000 durchbrach.
Ausblick US-Aktienmarkt( heute):
16.00 Uhr Verkauf bestehender Häuser erw. 6,6 Mio. (6,8 Mio.)
Die bestehenden Häuser bilden 85 % des US-Immobilienmarktes ab, so dass ein Rückgang dieses Wertes in der genannten Größenordnung negativ wirken könnte. Die nachbörsliche Nachrichtenlage stellte sich ausgesprochen uneinheitlich dar, wobei das Highlight sicherlich in Gerüchten über einem mögliche Übernahme des Telefonriesen A T & T durch KKR bestehen dürfte. Ingesamt vermochten die vorliegenden Informationen jedoch den asiatischen Märkten heute Morgen bislang keine positiven Vorgaben zu vermitteln, so dass wir für den heutigen Tagesverlauf in der Wall Street von einer anhaltend schleichenden Kurserosion ausgehen. Negativ wirken dürften zudem die Äußerungen des Merrill Lynch-Chefstrategen Richard Bernstein, welcher in einem Interview der schweizerischen Zeitung Finanz + Wirtschaft Besorgnis äußerte, dass die USA sich möglicherweise am Rand einer Krise befänden. In der bislang 17-jährigen Amtszeit des Fed-Präsidenten Alan Greenspan gab es 3 Situationen, wo steigende Zinsen analog bei rückläufigem Gewinnwachstum Probleme bescherten. Es handelte sich hierbei um die Rezession zu Beginn der 90’er-Jahre, die Finanzkrise von 1998 sowie den „Assett Bubble“ imJahre 2000. Einer der am schlechtesten performenden Subindices des Standard & Poors 500 Indexes dieses Jahres war jener der Telekomanbieter. Nach einer Umfrage von Thomson Financial erwarten Analysten jedoch mehrheitlich, dass diese eine der 2 Gruppen sein könnten, die im kommenden Jahr eine positive Gewinnentwicklung versprechen könnten (SBC Comm.?).
Aktienmärkte Asien/Australien (heute):
Nahezu ausnahmslos tendierten heute Morgen die Märkte dieser Region in der Verlustzone. Halbleitertitel wie Taiwan Semiconductors Manufacturing und United Microelectronics führten die Verliererlisten an, während allerdings auch andere Exportwerte in Reaktion auf die jüngsten US-Wirtschaftsdaten unter anhaltenden Gewinnmitnahmen litten. Hynix Semiconductors Inc. veröffentlichten ein Quartalsergebnis in Höhe von 625,2 Mio. Won, welche Zahl sich mit einem Vorjahresquartalsverlust in Höhe von 530 Mio Won vergleicht. Selbst diese vordergründig positive Nachricht vermochte jedoch nicht auch diesen Titel an der Börse von Seoul vor einem 1,2 %-igen Kurseinbruch zu bewahren. Zum größten Verlierer am Platz Singapur mutierten Singapore Chartered Semiconductors Manufacturing Co. – ebenfalls ein Chipwert – der bereits am Freitag seine Umsatzprognose für das laufende Quartal ermäßigt hatte. Eine Ratingherabstufung auf „untergewichten“ durch das Investmenthaus Credit Suisse First Boston ließ diesen Titel heute um weitere 7,2 % einbrechen.